NEU: Zuviel (MASH, G, mild slash) 1/1

"Zuviel"



von Jimaine



Antwort auf den 5-Minuten-Challenge der mash-slash vom 16. Mai 2003.vermutlich der kürzeste Nicht-Drabble, den ich je geschrieben habe.

Dank an 'Cherry Popsicle' von Jann Arden für die Inspiration - die Melodie ist wunderbar melancholisch. Dies ist für B.J., König eines gewissen Flusses in Ägypten...



Pairing: Hawk/B.J.

Archiv: FFP...wer will mich sonst haben?

Zusammenfassung: Manche Dinge sollten besser nicht sein.

Disclaimer: Die elf Staffeln MASH gehören leider immer noch 20th Century Fox, ich verdiene leider immer noch kein Geld mit dem Gebrauch der Musen (ist auch eher umgekehrt!) und schreibe aus reinem Spaß an Sigmund Freud.





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Mit der Zeit wird es vielleicht weniger bedeuten - jedenfalls hoffe ich das.

Wie konntest du mir das antun?

Warum hast du mich nicht zu meinem eigenen Wohlergehen aufgehalten, mich abgewiesen, mich nur mit einem Klaps auf die Schulter und einem 'Bis morgen, träum' was Schönes' ins Bett geschickt? Als der Freund, für den ich dich hielt, hättest du das verflucht noch mal tun sollen.

Ich habe dich aufgenommen wie Sauerstoff...in jener Nacht warst du jemand, den ich noch nie gesehen hatte.

Oder geküßt hatte.

Glaub' mir, ich habe noch nie so sehr neben der Spur gestanden. Wenn ich hiermit weitermachte, würde es etwas bedeuten. Es ist für mich unmöglich, es *nicht* etwas bedeuten zu lassen. Und es zerreißt mich. Ich hatte gehofft, du hättest inzwischen zumindest soviel über mich gelernt, Hawk. Entweder ich liebe, oder ich liebe nicht..



Und selbst das kleinste Bißchen Bedeutung wäre schon zuviel. Was dich betrifft, ist alles 'zuviel'.



Man denkt zuviel.

Arbeitet zuviel.

Trinkt zuviel.

Fühlt zuviel.

Leidet zuviel.

Braucht zuviel.

Sieht zuviel.

Liebt -



Allein der Gedanke jagt mir Angst ein.



Ich kann das nicht, ohne eine gewisse Bedeutung zuzulassen.

Und ich will nicht, daß es auch nur *irgend etwas* bedeutet.

Zumindest nicht noch mehr als es ohnehin schon bedeutet.für uns beide.

Mach du nur weiter und sieh zu, wie ich schon bei einer so einfachen Aufgabe wie Verleugnen scheitere.

Ich will nicht.will nicht dieses Verlangen wollen.

In deinem Fall wäre das zuviel verlangt.







FINIS