Der Bulle und das Monster

T’Len

2008

 

 

 

Fandom: SK Kölsch, Das A-Team

Charaktere: Jupp Schatz, Hannibal Smith

Kategorie: G

Hinweise: crossover-meme, gewünscht von Aisling

Feedback: tlen11@freenet.de

Summe: Jupp begegnet einem etwas seltsam angezogenen Zeitgenossen.

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

 

 

 

„Was ist das denn für ein Spinner?“ Jupp schüttelte lächelnd den Kopf, als er auf dem Gang des Präsidiums einen Mann, nahm er zumindest an, in einem seltsamen, grünen Monsterkostüm, dass einen stachligen Schwanz hinter sich herzog, begegnete. Irgendwie erinnerte es ihn an die Trashfilme seiner Kindheit.

 

„Hey Kumpel“,. Sagte er, als er das seltsame Monster überholte. „Für den Karneval bist du zwei Monate zu spät oder suchst du den Zoo?“ Er grinste. „Oder bist du Falks neuer Freund? Der steht ja auf große Schwänze.“

 

Ehe Jupp sich versah, war eine der grünen Klauenhände vorgeschnellt und hatte seinen Arm gepackt. Die andere schob den Kopf nach oben. Ein paar graue Augen musterten ihn streng,. „Mit der sexuellen Orientierung anderer Leute macht man keine Scherze, junger Mann.“

Die Stimme klang so autoritär, dass Jupp trotz des lächerlichen Kostüms des anderen sich ein seinen Wehrdienst erinnert fühlte und den Drang verspürte, stramm zu stehen. Er versuchte vergeblich, die Hand von seinem Arm abzuschütteln. „Ich habe kein Problem damit, dass Falk schwul ist“, sagte er trotzig. „Wir sind seit Jahren Freunde. Ich habe ihn sogar schon geküsst.“

 

„Gut.“ Die Hand lies ihn los.

 

Jupp rieb sich den Arm. “Was wollen Sie nun in diesem albernen Kostüm hier.“

 

Wieder traf ihn der strenge Blick. „Sie sollten in ihrem Beruf doch gelernt haben, Menschen nicht nach dem Äußeren zu beurteilen, junger Mann. Die Dinge sind nicht immer so, wie sie auf den ersten Blick scheinen.“

 

Jupp fühlte sich, als wäre er in der Schule beim Abschreiben ertappt worden. „Es tut mir Leid“, sagte er.

 

Der andere nickte zustimmend. „Ich bin Hannibal Smith. Ich möchte gern eine Aussage machen, bezüglich des angeblichen Unfalls am Filmset.“

 

„Der tote Stuntman?“, fragte Jupp. „Ich kenne den Bericht. Die Kollegen, die vor Ort waren, gingen eindeutig von einem Unfall aus.“

„Nun“, erwiderte Hannibal. „Wie ich schon sagte, die Dinge sind nicht immer so, wie sie auf den ersten Blick scheinen.“

 

Jupp deutete auf die Tür zu seinem Büro. „Dann kommen Sie mal mit. Soll ich Ihnen was ordentliches zum Anziehen besorgen lassen?“

 

„Nicht nötig, junger Mann“, antwortete Hannibal. „Wissen Sie, Sie erinnern mich an meinen Lieutenant. Sie hätten nicht zufällig eine Zigarre für mich?“

 

Ende