Titel: Gewitterregen
Autor: T'Sihek
Serie: TOS
Paarung: K/S
Rating: NC-17, First Time
Zusammenfassung: Eine schwülwarme Nacht auf Kirks Farm in Iowa...
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Disclaimer: Kirk und Spock gehören Paramount/Viacom. Der Rest gehört mir und ich beabsichtige nicht einen Gewinn daraus zu erzielen - außer Spaß zu haben :-)




Gewitterregen


Spock warf unruhig die dünne Decke von sich und stand auf. Es war eine schwülwarme Nacht und die hohe Luftfeuchtigkeit machte ihm zu schaffen. Er ging ins Bad und wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser, dann sah er in den über dem Waschbecken hängenden Spiegel. Sein Haar war zerzaust und er strich es aus reiner Gewohnheit glatt. Vielleicht würde es auf der Veranda angenehmer sein.

Lautlos trat er auf die breite Veranda hinaus, die um das gesamte obere Stockwerk des Farmhauses lief. Aber auch hier war es nicht
besser. Schon seit zwei Tagen warteten alle auf das erlösende Gewitter, selbst die Natur schien sich unter der sengenden Sonne und der zunehmenden Schwüle zu ducken. Spock war an das trocken-heiße Wüstenklima seines Heimatplaneten gewöhnt. Das momentane feucht-warme Klima war für ihn ungewohnt und es erschien ihm noch immer seltsam, eine derart feuchte Luft zu atmen. Doch  Kirk hatte ihm versichert, dass es nach dem lange erwarteten Gewitter besser sein würde. Nun, es war Kirks Elternhaus und er war mit dem Klima vertraut. Spock vertraute ihm auch hierbei, wie er es auch auf dem Schiff gelernt hatte, diesem erstaunlichen Mann in allem zu vertrauen.

Ein kurzes Aufblitzen am Horizont lenkte ihn ab, aber es war nur eines jener weit entfernten Wetterleuchten, die schon seit Tagen zu
sehen waren. Sie brachten keine Kühle oder gar Regen mit sich, verstärkten nur die unangenehme Schwüle.

Spock lehnte sich gegen das Geländer und starrte auf die nächtliche Ebene. Die Farm wurde überwiegend zur Pferdezucht genutzt und das gesamte Gelände war von weitläufigen Pferdekoppeln umgeben. Die Tiere standen in Gruppen beisammen und dösten mit hängenden Köpfen. Auch ihnen schien das Wetter nicht zu behagen.

Seit zwei Wochen waren sie nun schon hier. Zunächst hatte Spock gezögert, als ihn Kirk einlud den zweimonatigen Landurlaub mit ihm auf seiner elterlichen Farm zu verbringen. Doch als ihm Kirk versicherte, dass seine Mutter und die übrigen Bewohner der Farm ihn kennenlernen wollten - er hatte in seinen Briefen von ihm berichtet, wie er verschämt eingestand - stimmte er zu.

Eine Bewegung an der Ecke der Veranda lenkte ihn ab. Kirk schien ebenfalls nicht schlafen zu können. Offenbar glaubte er sich allein,
denn er war nackt an die Brüstung getreten und starrte ebenfalls auf die Ebene hinaus. Er wandte Spock den Rücken zu und dieser nutzte die Gelegenheit, den Körper seines Freundes zu betrachten.

Er hatte sich schon vor Monaten eingestanden, dass ihm der neue Captain der Enterprise mehr bedeutete. Kirk hatte ihn aus seiner
Isolation innerhalb der Crew geholt und bot ihm eine Freundschaft, wie Spock sie bisher nicht gekannt hatte. Mit seinem Lächeln, seiner Unbekümmertheit, seinem Mut und seiner Loyalität eroberte er schnell das Herz des Vulkaniers. Schneller, als es Spock bewusst war.

Er konnte nicht sagen, wann die Träume begannen. Wann er zum ersten Mal fast schmerzhaft erregt und mit Kirks Namen auf den Lippen aufgewacht war. Manchmal konnte er sich an seine Träume erinnern, manchmal genügte schon ein Blick, eine Geste Kirks um seine Selbstkontrolle zu erschüttern. Reine Gewohnheit und die strenge Erziehung seiner Kindheit machten es ihm möglich, sein Verlangen vor Kirk zu verbergen.

Sicher, er könnte zu ihm gehen und sagen was er empfand, was er sich wünschte. Doch Kirk hatte keine Ahnung von dem unterschwelligen, fast hedonistischen Temperament seines Volkes. Zu gut wurde diese Eigenart vor den Menschen verborgen.

Kirk war kein Kind von Traurigkeit und jene Nächte, in denen Kirk nicht allein in seiner Kabine war, wurden für Spock zur Qual. Sein
feines Gehör ermöglichten es ihm jedes Wort, jedes Lachen, jedes Stöhnen aus der benachbarten Kabine zu hören. Und mehr als einmal wünschte er sich, jetzt an der Stelle jener namenlosen Frau zu sein. Doch bei allen Affairen, bei allen Gerüchten, die über den Captain kursierten, war niemals ein Hinweis auf einen Mann gewesen.

Kirks Freundschaft war für Spock zu wichtig, als dass er sie gefährden wollte. So gab er sich, trotz aller Sehnsucht, mit dem
wenigen zufrieden, dass ihm Kirk bot: Ein Blick, eine Geste, hin und wieder eine beiläufige Berührung, die wie Feuer in seinem Körper
brannte. Spock ließ sich nie etwas anmerken, doch er hungerte nach diesen seltenen Gelegenheiten.

Kirk war für ihn eine Droge und Spock war ihm hoffnungslos verfallen.

Hungrig ließ er den Blick über die durchtrainierte Gestalt wandern. Die körperliche Arbeit auf der Farm hatte Kirk gut getan. Er trug
meistens nur Turnschuhe und eine abgeschnittene Jeans, so dass der größte Teil seines Körpers von der intensiven Sommersonne gebräunt war. Die Sonne hatte das dunkelblonde Haar zu einem hellen Strohblond gebleicht und es war länger, als es die Vorschriften an Bord erlaubten.

Spock sehnte sich danach, die Finger in die goldenen Strähnen zu vergraben. Er wollte die goldene Haut berühren, die festen Muskeln
erkunden...Kirk beugte sich vor und stützte sich mit den Unterarmen auf das Geländer. Spocks Mund wurde bei dem Anblick trocken und er leckte sich über die Lippen.

Kirk hatte keine Ahnung, was er ihm antat. Das helle Mondlicht ließ die goldene Haut des Menschen aufleuchten, zeichnete deutlich die
Konturen des festen Gesäßes nach. Spocks Augen folgten den Linien der Muskeln, liebkosten die kräftigen Beine, den breiten Rücken...

Er stöhnte unterdrückt. Und plötzlich war es ihm egal. Er konnte es nicht mehr länger ertragen, ständig dem Geliebten so nahe zu sein,
ohne ihn jemals berühren zu dürfen.


Lautlos trat er hinter Kirk, der sich inzwischen wieder aufgerichtet hatte. Er hob die Hände und legte sie sanft auf die Schultern des
Menschen. Doch Kirk zuckte nicht zusammen. Einen endlosen Moment lang verharrten sie so. Keiner von beiden wagte zu atmen oder sich zu bewegen. Ihre Körper berührten sich nicht, doch sie standen so nahe, dass sie die Körperwärme des anderen fühlen konnten.

Dann ließ Kirk den Kopf zurücksinken, bis er an Spocks Schultern ruhte.  "Oh, Spock..."

Spock stöhnte auf. Es war zuviel. Monatelang hatte er sich beherrscht, hatte sich zurückgehalten...Er senkte den Kopf und küsste hungrig die leicht geöffneten Lippen.

Dieser erste Kuß machte ihn für alle Zeiten süchtig.

Der Geschmack von Jim, dieses kühle, leicht süße Aroma ließ ihn schwindelig werden. Kirk drehte sich in seinen Armen um. Sein eine Hand glitt am Hals des Vulkaniers entlang, zog ihn noch näher an sich heran. Die andere umfing die schmale Taille, strich erregend über den sehnigen Rücken.

Kirk erhob sich auf die Zehenspitzen, um dem größeren Spock noch besser begegnen zu können. Er stieß seine Zunge tief in die
bereitwillige Mundhöle seines Vulkaniers. Spocks Geschmack, süß-herb und kupfrig, machte ihn benommen. Er wusste, er würde niemals genug davon bekommen. Die heiße Zunge, schmäler, länger und kräftiger als die eines Menschen und von fast katzenartiger Rauhheit brachte ihn an den Rand der Ekstase.

Sein nackter Körper presste sich gegen den heißen Körper des Vulkaniers. Er konnte dessen harte Erektion fühlen, nur durch die
knappen Shorts zurückgehalten, die dieser trug. Sein eigenes Glied wurde an den flachen, muskulösen Bauch gepresst und Kirk stöhnte haltlos, als sich Spock gegen ihn bewegte.

Plötzlich unterbrach Spock den Kuß. Seine dunklen, unendlich tiefen Augen suchten den Blick des Menschen. Sie stellten eine stumme Frage. Kirk verlor sich in ihnen und was immer die Antwort war, Spock las sie in den goldenen Augen seines Geliebten.

Mit einer schnellen Bewegung nahm er Kirk auf den Arm und trug ihn ohne sichtliche Anstrengung in sein Schlafzimmer. Er ließ Kirk auf das kühle Laken sinken und war im nächsten Augenblick über ihm.

Seine Lippen brandten eine heiße Spur über Wangen, Kinn und Hals. Dann erforschte eine rauhe Zunge die Wölbungen von Kirks runder Ohrmuschel, glatte Zähne knabberten am Ohrläppchen...

Kirk bäumte sich auf und stöhnte haltlos, die Finger in die Schultern des Vulkaniers gekrallt. Er konnte kaum klar denken. Zu sehr hatte ihn Spock mit seiner Leidenschaft überrascht.

"Spock... Spock, langsam. Du bringst mich... an den Rand des Wahnsinns. "Er keuchte, konnte die Worte nur stöhnen, als Spocks Lippen den Bogen des Schlüsselbeins erforschten.

Langsam wich Spock zurück. Auch er keuchte. Ein leichter Schweißfilm lag auf seiner Stirn und er sah Kirk mit tiefdunklen Augen an, in denen sein Verlangen mehr als deutlich zu lesen war.

Kirk hob die Hand und strich sanft über Lippen und Wange seines Freundes. Dann vergrub er seine Hand in dem blauschwarzen,
seidenweichen Haar. "Wie lange habe ich schon davon geträumt."

Voller Sehnsucht betrachtete er das völlig gelöste Gesicht Spocks. Es gab keine Schranken, keine Geheimnisse mehr zwischen ihnen.

Wieder zog er Spock zu sich heran, begegnete dem hungrigen Kuß mit gleicher Leidenschaft. Spocks schmale und unglaublich kräftige Hände glitten über Kirks Körper, erforschten jede Wölbung, jedes Tal. Kirk ließ ihn einen Moment lang gewähren, dann richtete er sich auf und drückte ihn in die Kissen.

"Langsam, mein wunderschöner, exotischer Geliebter..." Er lächelte  versprechend und begann dann seinerseits damit, den  Körper des Vulkaniers zu erforschen. Es kostete ihn alle  Selbstkontrolle, sich nicht in die ständig stärker werdende Ekstase  fallen zu lassen. Er wollte diesen Moment genießen, von dem er seit  Monaten träumte.

Spocks Körper war noch phantastischer, als er es sich ausgemahlt  hatte. Die langen, schlanken, muskulösen Glieder, der perfekt
modelierte Brustkorb, der harte, flache Bauch, die schmalen Hüften...  Die ganze elegante katzenhaft geschmeidige Erscheinung machte ihn  benommen. Spock war nicht nur attraktiv, sondern er war wunderschön.  Es fiehl ihm einfach keine besser Beschreibung ein.  Er hatte ihn niemals völlig nackt gesehen und voller Ungeduld  streifte er die knappe Shorts ab, befreite die pulsierende Erektion.

Er schluckte trocken, als ihm bewusst wurde, wie groß Spock war. Die  Haut schimmerte jadegrün und war so zart wie die Blütenblätter einer  Rose. Fast ehrfürchtig strich Kirk mit den Fingerkuppen darüber,  erkundete behutsam die stählernde Glätte.

Spock warf den Kopf zurück und stöhnte unkontrolliert. An der Spitze  der Eichel erschien ein  schimmernder Tropfen und Kirk leckte ihn  gierig auf. Er wollte Spock schmecken, wollte ihn trinken...

Und er wusste dass er verloren war.

Der heiße, zimtartig süß-scharfe Geschmack machte ihn sofort süchtig  und gierig nahm er das pulsierende Glied in den Mund. Saugte und  leckte daran, so wie er es selbst mochte.

Spock war riesig. Erst als Kirk seine Kehle entspannte, konnte er den  größten Teil des Gliedes aufnehmen. Und er war heiß. Heißer als Kirk  gedacht hatte. Er konnte das pulsieren des Blutes in den festen Adern  unter der Haut fühlen, genoß den Kontakt der seidenweichen Eichel mit  seinem Gaumen. Seine Zunge drückte gegen eine kaum wahrnehmbare  Hautwulst an der Unterseite und Spock schrie unterdrückt auf.

Er bäumte sich abrupt auf und krallte die Hände in die Schultern des Menschen, hinterließ blaue Flecken auf der emfpindlicheren Haut.
Das Wissen, dass er es war, der eine solche ungezügelte Leidenschaft in dem sonst so beherrschten Spock wecken konnte, steigerte Kirks Erregung ins unerträgliche. Er wusste, er würde sich nicht mehr länger beherrschen können. Aber er wollte Spock mitnehmen.

Mit einer Hand umfing er den harten Schaft und begann ihn fest zu massieren, während Lippen, Zunge und Gaumen weiterhin den oberen Teil reizten. Die andere Hand wanderte tiefer zu den fast im Körper verborgenen Hoden.

Spock wimmerte, als er mit den Fingernägeln darüberstrich, dann sanft die harten Kugeln zu kneten begann. Aber Kirk wollte noch mehr wissen.

Er streckte den Zeigefinger aus und ließ ihn behutsam weiter wandern, bis er den festen Muskelring fand, den er suchte.
Behutsam, um den angespannten Spock nicht zu verletzen, schob er die Fingerkuppe hindurch, löste behutsam die Spannung.

Spock versuchte ruhig liegen zu bleiben, doch sein ganzer Körper wurde von den Empfingungen geschüttelt, die Kirk in ihm auslöste.
Niemals zuvor hatte er eine solche Lust erlebt.

Kirk berührte ihn an Stellen, die er noch niemanden hatte berühren lassen. Er tat Dinge, über die Spock zwar gelesen hatte, doch die er
selbst noch nie erlebt hatte. Er kämpfte um seine Selbstkontrolle, wollte den süßen Wahnsinn so lange wie möglich festhalten.

Doch als Kirks Finger sich seinen Weg in sein Innerstes gebahnt hatte und sich sanft in ihm bewegte, spürte er, wie er die Kontrolle
verlor. Alle Muskeln, alle Sinne, alle Nerven waren zum Zerreißen gespannt.

Er konnte kaum noch Atmen, wimmerte und stöhnte völlig hilflos. Und dann fand Kirk die Wölbung seiner Prostata, massierte sie sanft.

"Ah.....!"

Spock schrie. Die Realität versank um ihn, als die Ekstase ihn mitriß. Er konnte nur noch fühlen. Sein Samen schoß in heißen
Fontänen aus ihm heraus und Kirk trank alles, saugte jeden Tropfen aus ihm heraus, bis er völlig erschöpft und mit zitternden Gliedern
zur Ruhe kam.

Kirk schob sich an ihm nach oben, rieb seine noch immer harte Erektion an seiner Hüfte.

"Oh, Spock..." Er küsste ihn gierig und Spock konnte sich selbst schmecken. Die Mischung mit Kirks einzigartigem Aroma machte ihn atemlos und er spürte, wie sein Körper sofort wieder reagierte.

Auch Kirk spürte es. Seine Hand wanderte tiefer und umfing das bereits wieder harte Glied.

"Mir scheint, du bist unersättlich..."

"Vielleicht."

Reines Verlangen lag in Kirks Blick, als er ihn ansah. "Nimm mich. Ich will dich in mir spüren."

Spock hielt den Atem an. Reglos sah er zu, wie Kirk eine Flasche mit Öl aus dem Nachttisch holte und sie ihm hinhielt, während er sich mit weit gespreizten Beinen auf den Rücken sinken ließ. Er erschien gleichzeitig so stark und so verwundbar zu sein...

Spock griff nach dem Öl und verteilte etwas davon auf seinem harten Glied. Sein Blick wanderte über Jim, bewunderte den muskulösen Körper. Er hatte nie zuvor etwas ähnliches getan und das Blut rauschte in seinen Ohren, als er an seine eignen Empfindungen dachte, als Kirk nur mit einem Finger in ihn eingedrungen war.

Behutsam ließ er die Finger einer Hand über Kirks Hoden nach unten wandern, bis er den engen Muskelring fand.

"Ich... Ich kann das nicht, Jim. Ich werde dir wehtun. Du bist so eng..."Er wollte unsicher die Hand zurückziehen, doch Kirk hielt ihn fest.

"Es wird nur am Anfang weh tun, vertrau mir. Ich will es Spock. Ich will dich. Schon so lange."

Kirks Stimme war rauh vor Verlangen. Seine Augen von der Ekstase dunkel gefärbt. Spock zögerte nicht länger. Er verteilte noch etwas mehr Öl auf seiner Hand, dann schob er behutsam eine Fingerkuppe in Kirk. Er bäumte sich instinktiv auf, doch dann entspannte er sich, als Spock tiefer glitt, die Spannung der Muskeln sanft löste.

"Oh, Spock... Das ist so gut, so... unendlich... Komm. Komm zu mir... ich brauche dich..."

Er kniete sich zwischen die weit gespreizten Beine und lenkte sein vor erneutem Verlangen pochendes Glied zu dem engen Eingang. Dann schob er sich behutsam hinein.

Kirk schrie lustvoll auf und schob sich ihm entgegen. Seine Beine umschlangen Spocks schmale Hüften und drängten den Vulkanier
schneller in ihn hinein, als es Spock lieb war.

Auch er stöhnte, als er die unglaubliche Enge und die überraschende Hitze wahrnahm, mit der ihn Kirk umgab. Es war unbeschreiblich.

Er stützte sich mit den Händen ab und begann sich instinktiv zu bewegen. Seine Stöße, zunächst sanft und vorsichtig, wurden mit jedem Mal schneller und härter, als er sich tief in Kirk vergrub.

Sie stöhnten und schrien beide, keuchten atemlos. Dann fühlte Spock, wie sich Kirk anspannte, sich aufbäumte und im nächsten Augenblick von der Ekstase erfasst wurde. Seine Muskeln um Spock zogen sich rhythmisch zusammen und brachten so auch Spock hinauf zum Gipfel.

Spock ließ sich fallen und zog Kirk in eine enge Umarmung. Ihre Körper pressten sich aneinander, während sie die Wogen der Ekstase
teilten.

Es dauerte lange, bis sich ihr Puls wieder beruhigte. Völlig kraftlos löste sich Spock von Kirk und ließ sich neben ihm auf das Laken
fallen. Tränen liefen unbemerkt über sein Gesicht.

Kirk richtete sich lächelnd auf und erschrak, als er die Tränen sah.

"Spock, habe ich dir weh getan?"

Spock schüttelte matt den Kopf. "Nein. Du hast mich glücklich gemacht. Ich habe niemals zuvor so etwas wundervolles erlebt."

Kirk lachte erleichtert und küsste dann zärtlich die Feuchtigkeit von den Wangen seines Geliebten.

"Ich auch nicht, Spock. Und ich habe mich schon seit Monaten danach gesehnt, dich berühren zu dürfen. Ich habe davon geträumt, dich zu verführen, bis du dich mir hingibst. Und jetzt warst du es, der mich verführt hat."

Spock sah ihn einen Moment lang mit seinen unergründlich dunklen Augen an. "Ich habe dich vom ersten Moment an, als ich dich sah, begehrt. Doch ich habe es nicht gewagt, dir zu zeigen, was ich empfand. Ich hatte zu sehr Angst, deine Freundschaft zu verlieren."

Kirk setzte sich auf und sah ihn verblüfft an. "Aber warum das, um Himmels Willen?"

Auch Spock setzte sich auf, streichelte gedankenverloren über Jims Oberschenkel. "In den Monaten, seit denen du der Captain geworden bist, habe ich dich beobachtet. Ich wusste, dass du kaum einer Affaire ausgewichen bist. Doch niemals war es ein Mitglied der Crew und niemals ein Mann, den du mit ins Bett nahmst. Und offenbar wusstest du nicht über diese spezielle Eigenart meines Volkes Bescheid."

"Du meinst die Tatsache, dass Vulkanier keinen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Partnern machen? Ich weiß darüber Bescheid, auch wenn es eines der bestgehütetsten Geheimnisse deiner Kultur ist, wie mir scheint." Er schwieg einen Moment lang nachdenklich und betrachtete abwesend die schlanken Finger auf seinem Bein.

"Es stimmt nicht, dass ich niemals ein Verhältnis mit Männern eingegangen bin. Aber es ist wahr, dass ich die Finger von den
Mitgliedern der Crew lasse. Die Komplikationen sind normalerweise zu groß. Aber was den ersten Punkt angeht: es erschien mir einfach nicht richtig, einen Mann ins Bett zu nehmen. Es ist nicht so, dass ich es nicht versucht hätte, aber es war, als würde ich dich betrügen. Ich konnte es einfach nicht. Also versuchte ich mit den Frauen meine Sehnsucht zu stillen, die nur du hast stillen können. Auch das funktionierte nicht. Alles was ich wollte, was ich will bist du."

Er hob den Blick, versank in den dunklen Augen, die ihn sanft umfingen. Spock beugte sich vor und berührte die Lippen des Menschen in einem sanften Kuß, so zart wie der Flügelschlag eines Schmetterlings.

"Ich liebe dich, Jim. T'hyla meines Herzens."

"Und ich liebe dich, Spock. Mein exotischer Geliebter."

Das plötzlich einsetzende Gewitter bemerkten sie beide nicht.


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