Story zum
Weiterschreiben
Titel:
???????
Autor:
Charrycat
Serie:
Star Trek
Paarung: K/S
Rating:
First Time, bisher harmlos,er wer weiß??
Summe: Jim
besucht den schlafenden Vulkanier nachts in seiner Kaabine.
Disclaimer: Star Trek gehört Viacom/Paramount. Die Rechte der in dieser
Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen
Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu
verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.
Jim erwachte schweißgebadet mit einem Schrei auf den Lippen.
Er saß senkrecht im Bett, schweratmend und versuchte die Umgebung wahrzunehmen.
Er war in seiner Kabine, in seinem Bett.
Eine Welle der Erleichterung durchflutete ihn.
Seit einer Woche wurde er von diesen Alpträumen geplagt, eine lange Woche.
Die Träume wollten nicht verschwinden und jede Nacht hatte er Angst schlafen zu
gehen, weil er wusste, was ihn erwartete. Dabei gab es nicht einmal einen Grund
für seine Träume. Keine gefährlichen aufregenden Abenteuer in der letzten Zeit,
keine Streitereien, keinen Ärger mit dem Oberkommando - einfach alles Friede,
Freuede, Eierkuchen.
Die unruhigen Nächte waren ihm deutlich ins Gesicht geschrieben - dunkele Ringe
unter den Augen und blasse Haut war das erste, was er morgens sah, wenn er in
den Spiegel schaute.
Natürlich war dies auch Spock nicht verborgen geblieben. Jim spürte die
besorgten Blicke, mit denen der Vulkanier ihn musterte.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis er ihn ansprechen würde.
Jim dachte daran, dass Spock jetzt friedlich in der benachbarten Kabine schlief
- Schlaf! Etwas war er dringend nötig hatte, wollte er nicht riskieren
irgendwann als Captain zu versagen.
Er hatte Angst, wieder ins Bett zu gehen - obwohl die bleierne Müdigkeit es
fast unmöglich machte, aufrecht auf dem Stuhl an seinem Schreibtisch zu sitzen,
einen Ort, an den er bisher immer geflohen war, wenn er nachts aus dem Schlaf
aufschreckte.
Er dachte wieder an Spock - ob er zu ihn rübergehen sollte?
Er wird sicher Verständnis haben, wenn ich ihn wecke.
Schon seit drei Tagen spielte er jede Nacht mit dem Gedanken, Spock um Hilfe zu
bitten und jedes Mal verwarf er diesen Gedanken wieder. Er wollte seinen Freund
nicht noch mehr beunruhigen.
Diesmal allerdings stand Jim auf und schlurfte müden Schrittes zu der
Verbindungstür, die ihre beiden Kabinen trennte. Sie wussten beide, dass jeder
sie auch unaufgefordert benutzen kann - und ab und zu machten sie davon Gebrauch.
Meistens, wenn sie sich zum Schachspielen trafen oder auch nur so einen ruhigen
Abend mit anregenden Diskussionen verbringen wollten.
Vorsichtig öffnete Jim die Tür und trat in Spock dunkle Kabine.
Tief sog er den Kräutergeruch ein, der in der Luft lag.
Er spürte die deutlich höhere Temperatur und empfand es zur Zeit als angenehm -
wie in einem sicheren Kokon eingehüllt.
Als sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten tapste er vorsichtig, um
nicht in der Dunkelheit zu stolpern in Richtung Spocks Bett, vorbei an dem
Meditationsstein, der sanft von der immerwährend brennenden Meditationsflamme
erleuchtet wurde, vorbei an Spocks Schreibtisch, wo er es gerade so schaffte,
eine physische Begegnung mit dem Schreibtischstuhl zu vermeiden bis zu dem
kleinen Raumteiler, der Spocks Bett vom übrigen Teil der Kabine abteilte.
Vorsichtig lugte er mit verschlafenden Augen um den Raumteiler herum und
erblickte schemenhaft Spocks Gestalt, eingehüllt bis zum Kinn in einer Decke.
Spock hatte Jims Eindringen bisher nicht bemerkt. Normalerweise würde er auch
im Schlaf jede unbekannte Bewegung, jedes unbekannte Geräusch sofort
wahrnehmen, aber bei Jim war es etwas anderes. Jim war ihm so vertraut, dass er
ihn nicht bemerkte, sondern ruhig und friedlich weiterschlief. Dies war Jim
bereits früher aufgefallen, wenn sie sich auf Missionen ein Zimmer teilen
mussten. Und es erfüllte ihn mit Stolz, dass er dem Vulkanier so nahe kommen
konnte, wie kein anderer.
Jim kamen Zweifel über seine ungebetene Anwesenheit in der Kabine seines
Freundes.
Was hatte er hier eigentlich zu suchen? Er hatte im Grunde genommen gar nicht
die Absicht, ihn zu wecken, also könnte er doch genauso gut wieder verschwinden
- so leise und unbemerkt, wie er gekommen war.
Aber auf der anderen Seite fühlte er eine Ruhe und Behaglichkeit in sich
aufsteigen, die ihn dort verharren ließen, wo er war. Spock schlafende
Gestalt zu beobachten und die Wärme und Ruhe der Kabine zu fühlen bereitete ihn
Wohlbehagen.
Er fasste den Entschluss noch näher an Spocks Bett heranzutreten und sich für
eine Weile neben dem Bett auf dem Boden niederzulassen. Wenn er leise genug
ist, würde Spock ihn auch weiterhin nicht bemerken.
Mit diesen Gedanken verließ er die sichere Ecke am Ende des Raumteilers und
machte einige Schritte in Richtung Bett.
Diesmal jedoch übersah er das kleine Hindernis auf seinem kurzen Weg.
Wie mag es wohl weitergehen???