Titel: Was wäre wenn...
Teil: 1/?
Autor: T'Sihek
Serie: TOS
Paarung: K/S
Rating: weiß ich noch nicht so genau, aber vermutlich NC-17
Zusammenfassung: Spock hegt einen geheimen Wunsch.
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Disclaimer: Spock und Kirk gehören Paramount/Viacom. Der Rest gehört mir und ich beabsichtige nicht, einen Gewinn daraus zu erzielen - außer Spaß zu haben. Wer unter 18 ist oder homoerotische Erzählungen nicht mag, sollte bitte nicht weiterlesen.


Was wäre wenn...


Angenehme Wärme umfing ihn und Spock dehnte sich träge unter der Decke, wie er es jeden Morgen tat. Noch umfing ihn der Schlaf, hüllte ihn in silbrige Traumgespinste. Er schloß die Augen, erinnerte sich ganz bewusst an die intensiven Träume der letzten Nacht. Und einmal mehr wünschte er sich, sie würden Wirklichkeit werden.

Jim...

Fast überdeutlich erinnerte er sich an das geträumte Empfinden des anderen Körpers, die Berührungen und Liebkosungen die sie getauscht hatten. Gemeinsame Ekstase...

Spock seufzte leise. Er würde es niemals fertig bringen dem menschlichen Captain der Enterprise gegenüber zuzugeben, dass er mehr
für ihn empfand als Freundschaft und Respekt. Aber es war so. Im Lauf der Jahre, im Lauf gemeinsam überstandener Gefahren, aufregender oder einfach auch nur langweiliger Missionen war zwischen ihnen etwas entstanden, dass einer tiefen Liebe glich. Spock hätte ohne zu zögern sein Leben für Kirk riskiert, hatte es schon mehrfach getan. So wie auch Kirk ihn beschützt hatte.

Auf Vulkan wäre es einfacher gewesen. Doch die Menschen und insbesondere Kirk ahnten nichts von der vor Fremden sorgsam
verborgenen Welt der vulkanischen Sexualität. Spock war sich sicher, dass nicht einmal seine Mutter alles wusste. Sie wäre vermutlich entsetzt gewesen. Aber Spock wusste auch, dass Sarek nur wenig Interesse an jener Art von Zärtlichkeit hegte.
Selbst Spock hätte niemals vermutet, dass er sich zu einem Mann hingezogen fühlen könnte. Doch es war so und er akzeptierte es, so
wie er inzwischen gelernt hatte auch andere Dinge hinzunehmen.

Wie Kirk darüber dachte, wusste er jedoch nicht. Jim war sehr freizügig und ließ kaum eine Gelegenheit aus, um eine Affaire
einzugehen. Aber Spock war sich sicher, dass noch nie ein Mann zu seinen zahlreichen Bettgefährten gehört hatte...

Der Vulkanier gab sich einen Ruck und stand auf, trat unter die Dusche in seinem kleinen Badezimmer und ließ das heiße Wasser über
seinen Körper laufen.

Später, als er nach einem kurzen Frühstück seinen Dienst auf der Brücke aufnahm dachte er kaum noch an die intensiven Träume der
letzten Nacht. Kirk war bereits da und las gerade das Logbuch der vergangenen Schicht. Spock trat an seine Konsole und tat es ihm nach. Es war nichts besonderes Vorgefallen. Ein Umstand, der Spock nicht erstaunte, da sie sonst beide informiert worden wären. Die Offiziere der Nachtschicht wussten, dass auch Spock gern über alles informiert war und so hatte es sich eingebürgert, dass sie immer beide zur Brücke gerufen wurden, wenn etwas außergewöhnliches geschah.

Er aktivierte seine Sensoren und überprüfte den sie umgebenden Raum. Alles war so, wie er es erwartete. Sie waren auf dem Weg zu einer noch jungen Kolonie, um Medikamente, Saatgut und Nahrungsmittel und noch einige andere Güter zu liefern. Darüberhinaus sollten sie den Gesundheitszustand der Gruppe untersuchen. Alles in allem ein angenehm ruhiger Routineauftrag.

Spock setzte sich in seinen Sessel und sah sich auf der Brücke um. Er ertappte Kirk mit einem verträumten Gesichtsausdruck, mit dem er den Ersten Offizier musterte. Doch zu seiner Überraschung wich Kirk seinem Blick nicht aus, sondern behielt den Blickkontakt bei.

Die nußbraunen Augen umhüllten Spock und eine seltsame Benommenheit erfasste ihn. Prickelnde Sehnsucht entstand erneut in ihm. Er rang um seine vulkanische Disziplin, doch Kirk bemerkte das eigentümliche Glühen in den dunkelbraunen Augen.

Langsam stand er auf und ging zu Spocks Station. Der Vulkanier regte sich nicht, sah ihn atemlos an. Eine seltsame Spannung knisterte zwischen ihnen, jagte einen warmen Schauder über Kirks Rücken.

Er blieb mit einem halben Grinsen an dem Geländer stehen, dass die erhöhte Empore auf der sich Spocks Station befand, umgab.

"Haben Sie gut geschlafen, Spock? Sie wirken heute morgen irgendwie anders."Spock hob langsam eine Braue und verschränkte die Arme. Worauf wollte Jim hinaus? Spock musterte ihn, versuchte in dem lächelnden Gesicht zu lesen. Kirk wich seinem Blick nicht aus, tauchte in die dunklen Augen hinein und eine angenehme Wärme entstand in ihm.

Spock hielt unwillkürlich den Atem an, als sich trotz der körperlichen Distanz eine mentale Brücke bildete. Er konnte die Anspannung in Jim wahrnehmen. Eine Mischung aus Nervosität, Neugierde und von etwas, dass er nicht deuten konnte wogte ihm entgegen. Spock öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch das Zischen der Turbolifttüren bewahrte ihn vor einer Antwort. McCoy kam aufgeräumt auf die Brücke und verwickelte Kirk in eine Diskussion.

Während dem Rest der Schicht warf Spock immer wieder nachdenkliche Blicke zu Kirk hinüber. Aber er tat es nicht allzuoft, da er sich dazu umdrehen musste. Als dann die Ablösung auf der Brücke erschien, sprach Kirk Spock ein zweites Mal an.

"Wie wäre es später mit einer Partie Schach in meinem Quartier, Spock? Wir hatten in letzter Zeit nur wenig Gelegenheit zu einem
ungestörten Spiel."

Spock nickte und nahm die Einladung damit an. Aufregung prickelte in ihm. Er kannte Kirk gut genug um erkennen zu können, dass er etwas plante...



-> Das wäre erst mal das vorläufige Ende, denn jetzt seid ihr gefragt!

Ich kann schon gemein sein, gell :-)

Nun zu meiner Idee: Schreibt mir doch einfach, wie es weitergehen könnte. Was hat Kirk vor? Merkt er, was Spock empfindet? Denkt und fühlt er ähnlich? Oder vielleicht ganz anders und Spock ´überredet´ihn?

Ich werde mir dann aus euren - hoffentlich zahlreichen - Vorschlägen etwas raussuchen und die Geschichte zu Ende schreiben. Wer weiß, vielleicht werden es auch mehrere Varianten. Lasst euch überraschen.

Also, dann warte ich mal auf eure Vorschläge.

Bis bald, T'Sihek

 

 

Teil 2