Titel:                The waste of the soul

Autor:              Lady Charena

Fandom:           Kung Fu (Original) / Season 1

Folge:               „Caine und die Chinesin“ (The Tide)

Codes:              het, NC-17, Kwai Chang Caine/Su Yen Lu

Beta:                T’Len

 

Summe:            Was nur angedeutet wurde...

Anmerkung:      Eine kurze Zusammenfassung o.g. Folge befindet sich am Ende der Story.

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Rechte zu verletzen. Zitate entnommen der englischen DVD-Fassung der Serie, von mir selbst übersetzt.

 

 

 

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"Can a woman be happy alone?" -- Caine
"To be alone, without one to love, is a waste of the body. To be not alone, without one to love, is a waste of the soul." -- Su Yen Lu, quoting her father

 

 

“Kann eine Frau alleine glücklich sein?”Caine

„Allein zu sein und niemand zu lieben, ist eine Vergeudung des Körpers. Nicht allein zu sein und niemand zu lieben, ist eine Verschwendung der Seele. – Su Yen Lu, ihren Vater zitierend.

 

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Langsam, fast widerstrebend… nein, das ist nicht das richtige Wort... sanft wie die Welle sich vom Strand zurückzieht, so sanft lösen sich Caines Lippen von Su Yens Mund.

 

Das Rauschen der Wellen draußen und das leise Knistern des Feuers in der Höhle sind fern, unwirklich, und verklingen neben der Dominanz von Su Yens Herzschlag, den Caine so deutlich hört, wie das Pochen seines eigenen Herzens.

 

Der metallische Geruch der Petroleumlampe, das Aroma nach Harz und Algen, das dem brennenden Holz entströmt und die salzige Luft sind verdrängt von der Wahrnehmung des Duftes ihrer Haut... sauber, rein... wie arabischer Jasmin und Sandelholz.

 

Su Yens Augen sind geschlossen und so fühlt Caine sich frei, ihr Gesicht zu betrachten. Die reine, helle Haut, klar, ihre Stirn glatt, fast durchsichtig, wie kostbares, altes Porzellan. Der sanfte Schwung ihrer dunkeln Brauen, widergespiegelt im Schnitt ihrer Augen. Die schwarzen Fächer ihrer Wimpern, ausgebreitet wie Flügel eines rastenden Schmetterlings, wie von Meisterhand mit Tusche gezeichnet, um sie zu schmücken. Die feinen Fältchen in ihren Augenwinkeln, die von dem Schmerz und der Sorge künden, die Su Yen zu tragen hat. Wie eine zarte Berührung streicht sein Blick über ihre Wangen, die fein akzentuierten Wangenknochen, die sich unter der blassen Haut abzeichnen. Weiter, über ihre Lippen, weich geschwungene Bogen, die sich unter seiner Berührung gerötet hatten... und schließlich zu ihrem Kinn, vom starken Willen der jungen Frau berichtend.

 

Der weiche Sand prickelt unter seiner Handfläche, an der bloßen, unverletzten Haut seiner Seite, als Caine sein Gewicht auf die linke Körperhälfte verlagert. Seine rechte Hand gleitet leicht, fast ohne Su Yen wirklich zu berühren, von ihrer Schulter, zu der Stelle, an der das Kleid ihren Hals unbedeckt lässt. Ein Zittern, ein kurzes, schmerzloses Zucken aller Nerven und Muskeln raubt Caine für einen Augenblick den Atem, als seine Fingerspitzen warme, seidene Haut berühren. Dem lockenden Pulsieren ihres Blutes folgend, streben seine Finger aufwärts, vergraben sich in ihr dunkles, glattes Haar, das sich aus der strengen Frisur befreit hat und nun in weichen Strähnen ihr Gesicht umspielt. Seine tastenden Finger streifen ihren Hinterkopf, lösen den Knoten, entfernen die kalten, metallenen Spieße der Nadeln, die ihn halten.

 

Su Yen öffnet die Lider und Caine ist... überwältigt... von dem Gefühl, das aus ihrem klaren Blick zu seinem Herzen spricht. Sie hebt ihren Kopf leicht an und lässt ihn die Fülle ihres Haars ausbreiten. Das Flackern der Flammen spiegelt sich in ihm wider, schenkt ihnen ein eigenes Leben.

 

Ihre Hand löst sich von ihrer Seite, wo sie bislang still lag. Ihre Fingerspitzen... kühl, beruhigend an seiner Haut... streifen über seine Lippen, über seine Wange und gleiten in seinen Nacken, seinen Kopf beugend, bis Caines Lippen erneut Su Yens Mund berühren...

 

Tief spürt er die Süße ihres Kusses, lässt ihren Atem in seinen übergehen, trinkt ihn von ihren Lippen... trinkt sein Leben aus ihrem Mund... Einem warmen, heilenden Fluss gleich, fühlt Caine ihre Stärke auf sich übergehen, durch seinen Körper strömen...

 

Ein leises, fast unhörbares Seufzen vibriert an seinen Lippen und Caine löst sich von ihr, um sie anzusehen. „Su Yen...“

 

Ihre Hand gleitet aus seinem Nacken, ihre Finger verschließen ihm den Mund, bevor er sprechen kann.

 

Ein Schatten scheint sich über ihre Augen gelegt zu haben, doch bevor Caine mehr erkennen kann, schließen sich ihre Lider, ihre kleine Hand beugt seinen Kopf erneut. Ihr Atem streift seine Haut, versengt sie schmerzlos, als ihre Lippen seine von neuem in Besitz nehmen.

 

Langsam, einer dunklen Strähne zu ihrem Ende folgend, gleiten Caines Finger zurück zu Su Yens Schulter. Die vormals weiche Wolle ihres Kleides erscheint ihm nun fast rau wie Sand gegen seine sensibilisierte Haut.

 

Er öffnet den ersten Knopf.

 

Sekundenlang spürt Caine eine Anspannung in Su Yens Körper, dicht an seinen gedrängt. Doch bevor er darauf reagieren kann, verschwindet sie wie eine Wolke an einem Sommertag.

 

Er löst einen zweiten Knopf, einen dritten, einen vierten.

 

Unter der Wolle ertasten seine Fingerspitzen das Unterkleid, die durch kühle Seide dringende Wärme ihres Körpers. Wie ein Versprechen, das seiner Einlösung harrt. Er spürt ihren Herzschlag, wie eine ferne Vibration, wie weit entfernter Donner.

 

Su Yens Hand legt sich auf seine, hält ihn zurück, schiebt seine Finger zur Seite. Ihre Lippen verschließen sich und sie dreht den Kopf zur Seite.

 

Caine zieht sich etwas von ihr zurück, blickt sie an, sucht in ihrem Gesicht – doch da ist nichts als ein Glühen, ein Schimmer von Rot auf ihren Wangen und Lippen. „Su Yen?“, fragt er leise.

 

Sie wendet ihm das Gesicht zu, die Augen geschlossen, blind, suchend. Ihr Mund öffnet sich – doch kein Wort, kein Laut dringt über ihre halbgeöffneten Lippen. Sie schüttelt den Kopf und öffnet die Lider. Tränen, ungeweint, zurück gehalten, verwandeln ihren Blick in spiegelnde, bodenlose Teiche, in denen Caine nichts weiter als sein eigenes Abbild erkennen kann.

 

Verwirrt, fragend, zieht er sich weiter von ihr zurück, als ihre andere Hand aus seinem Nacken gleitet, ihn freigibt.

 

Wieder schüttelt sie den Kopf – nicht abweisend, sondern eher so, als versuche sie sich von dem unsichtbaren Gespinst eines Traumes zu befreien.

 

Caine streckt die Hand aus, berührt ihren Mundwinkel. Seine Berührung löscht den schmerzlichen Zug aus, der sich um ihre Lippen gelegt hatte.

 

Su Yen richtet sich auf, nur weit genug, um ihr geöffnetes Kleid über die Schultern zu streifen. Ihre unbedeckten Arme schlüpfen Schmetterlingsflügeln gleich aus dem Kokon des Kleides, ihre Farbe, ihre Struktur, gleich der Seide des Untergewandes. Erneut hebt sie die Hände, um das Band im Nacken zu lösen, welches das Unterkleid öffnet.

 

Als Caine die Hand nach ihr ausstreckt, senkt sie die Hände, umschließt seine Finger und führt sie in ihren Nacken. Seine Finger gleiten unter die Seide, den sich öffnenden Stoffbahnen folgend, sie teilend, über ihre weiche Haut, entblößt. Sie trägt nichts weiter darunter.

 

Su Yen umschließt Caines Gesicht mit beiden Händen und zieht ihn mit sich, als sie sich wieder auf das provisorische Lager aus Decken sinken lässt, das sie für Caine in der Höhle errichtete. Ihre Lider verhüllen erneut die Spiegel ihrer Seele.

 

Behutsam senkt er seinen Körper dicht über ihren und als sie den Kopf zurücksinken lässt, streift er mit seinem Mund ihren Hals. Fast wie von selbst fließt die schimmernde Seide unter seiner Berührung davon und enthüllt warme, pulsierende Haut. Ein feines Zittern läuft durch Su Yens Gestalt, wie das Kräuseln der Oberfläche eines Teichs, berührt von einer Brise.

 

Caines Lippen berühren ihre Schulter, ihr Schlüsselbein, folgen dem sanften, natürlichen Schwung nach unten. Der Geschmack ihrer milchweißen Haut füllt seinen Mund wie eine exotische Speise, seine Sinne entzündend. Die Welt... die Höhle... seine ganze Existenz scheint sich auf diesen einen Punkt zu konzentrieren, an dem seine Lippen das Schlagen von Su Yens Herzen unter der Haut ertasten.

 

Erst jetzt verlassen ihre Hände Caines Gesicht, streifen durch sein Haar, über seinen Rücken, seine Flanken, vorsichtig der Schusswunde an seiner rechten Seite ausweichend. Doch er kann den Schmerz der Wunde nicht mehr spüren. Ihre Berührung hinterlässt ein Glühen auf seiner Haut, ein Stocken im Rhythmus seines Atems.

 

Caines Fingerspitzen umrunden das bebende Fleisch ihrer Brust, tiefer sinkend, gleitend, bis dorthin, wo das noch ungeöffnete Kleid seine Berührung stoppt.

 

Er öffnet einen Knopf, einen zweiten, einen dritten. Und verharrt. Er hebt den Kopf, um Su Yen anzusehen.

 

Wieder ist da ein fremder, schmerzlicher Zug in ihrem Gesicht, nur für die Dauer eines Herzschlages, bevor er von ihrem Lächeln ausgelöscht wird. Ihre Hände gleiten von seinen Schultern, seine Arme entlang, legen sich über seine Finger. Führen sie, schieben so den Stoff zur Seite, auseinander. Su Yen wölbt ihre Hüften etwas an und Caine kann das Kleid samt dem seidenen Untergewand nach unten schieben. Enthüllt Rüschen, Stoff, duftig, leicht, weiß wie frischgefallener Schnee. Er löst sich von ihr, richtet sich auf die Knie auf und löst die Bänder ihrer Schuhe, streift sie ihr ab.

 

Su Yen entzieht Caine ihre Füße und macht sich selbst daran, die dunklen Wollstrümpfe von ihren Haltern zu lösen und sie abzustreifen. Sekundenlang verharrt sie, halb aufgerichtet, der Blick ihrer Augen auf einen Punkt in der Ferne gerichtet. Dann wölbt sie erneut die Hüften, streift auch die letzten Kleidungsstücke ab.

 

Dann lässt sie sich zurück auf die Decken sinken, ihr Blick, ihr Lächeln, so einladend und lockend wie ihre Hand, die gekrümmten Finger, die nach ihm greifen.

 

Und Caine lässt sich von ihr führen... verführen... folgt ihr und lässt sich auf sie sinken, bis sein Körper ihren bedeckt. Er verliert die Kontrolle über seinen Atem, als ihre Hände sich zwischen sie schieben, um seinen Gürtel zu öffnen. Und lässt sich von ihr entkleiden...

 

 

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"And what is love?" -- Young Caine
"Love is harmony, even in discord." -- Master Kahn

 

“Und was ist Liebe?” – Caine als Junge

„Liebe ist Harmonie, selbst im Missklang.“ – Master Kahn

 

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Die Arme links und rechts von ihr abgestützt, blickt Caine sie an. „Su Yen...“ Das Verlangen ihren Namen auszusprechen, ihre Augen zu sehen, ihr Lächeln... kommt über ihn wie das Dürsten nach Wasser an einem hitzestarrenden Tag.

 

Doch ihr Gesicht ist abgewandt, zur Seite, ihre Wange ist gegen die raue Decke gepresst, ihre Lider festgeschlossen.

 

„Su Yen...“

 

Langsam wendet sie den Kopf, öffnet die Lider. Wieder überzieht der Silberglanz zurückgehaltener Tränen ihre Augen, macht sie zu Spiegeln, in denen er nur sich selbst entdecken kann. Doch ihre Lippen lächeln, sprechen zunächst ohne Worte, formen dann seinen Namen. „Kwai Chang...“ Ihre Stimme dringt über dem Tosen seines Herzschlags kaum an seine Ohren.

 

Fast scheu finden sich erneut ihre Lippen.

 

Caine umschließt mit beiden Händen die delikate Zartheit ihres Gesichts. Seine Augen lassen Su Yens Blick nicht los, bis sie die Lider sinken lässt, ihn ausschließt.

 

Ihr Verhalten lässt Caine zögern.

 

Su Yen legt ihre Hand über Caines Finger, führt sie von ihrem Gesicht zu ihrer Brust, bis seine Handfläche über ihrem Herzen liegt. Ihr Mund öffnet sich an seinem, zieht ihn wieder in ihren Bann, macht ihn das Zögern vergessen.

 

Seine Finger zeichnen sich weitende Kreise auf ihre Haut, erforschen ihre Kühle und ihre Hitze, ihre Ebenen, Täler und Erhebungen. Schließlich löst er sich von ihrem Mund, lässt seine Lippen den Spuren seiner Finger folgen.

 

Su Yens Hände schlingen sich in sein Haar, Caine spürt ihre Fingerspitzen wie kleine, glühende Punkte auf seiner Kopfhaut. Und lässt sich von ihr leiten...

 

Das Gesicht an ihren Bauch geschmiegt, kommt er einen Moment zur Ruhe. In ihm scheint nur noch Platz für einen Gedanken zu sein.. Su Yen... Su Yen... Su Yen... ihr Name pulsiert im Rhythmus seines Herzschlags durch ihn.

 

„Kwai Chang Caine...“

 

Ihre Stimme ruft ihn zurück aus dem Chaos seiner Gedanken, seiner Empfindungen. Er sieht zu ihr auf und erzittert fast vor dem Glühen in ihren Augen.

 

Ihre Hand in seinem Nacken heißt ihn zu ihr kommen und er gleitet wieder über sie. So wie ihre Lippen sich unter seinen öffnen, öffnet sich ihm auch ihr Leib, nimmt ihn auf.

 

Caine spürt, dass sich in diesem Augenblick mehr als ihre Körper berühren... ihre Seelen vereinen sich.

 

 

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"Love born of betrayal is better lost than lived." -- Su Yen Lu, quoting her father

 

 

Liebe aus Betrug geboren ist besser verloren, als sie zu leben.” – Su Yen Lu, ihren Vater zitierend.

 

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Langsam, fast widerstrebend in ihrer zögernden Liebkosung, gleiten ihre Finger durch Caines Haar. Su Yen fühlt seinen Atem an ihrem Hals, ruhig und regelmäßig. Ihre Fingerspitzen berühren sein Gesicht, ertasten seine Augen, streichen ihre Form nach, um zu erkunden, ob sie geschlossen sind. Ihre Lippen berühren seine Stirn, eine fast scheue, unschuldige Berührung. Sie presst ihr Gesicht in sein Haar und weint lautlos.

 

Es ist kühl, das Feuer ist längst erloschen und die Kälte der Nacht dringt in die Höhle und lässt Su Yen frieren. Sanft, ohne Caine zu wecken, löst sie sich von ihm, von der Wärme seines eng an sie geschmiegten Körpers. Liebevoll legt sie eine Decke um ihn, sucht im matten Schein der Petroleumlampe ihre Kleidung und zieht sie an.

 

Lange sitzt sie neben ihm und betrachtet das sanfte, entspannte Lächeln auf Caines Gesicht. Aber es gibt keinen Weg zurück mehr.

 

Sie legt sich dicht neben ihn, um ihn warm zu halten und letztendlich schläft auch Su Yen. Und im Traum frei vom Schmerz des Wachens, lächelt sie...

 

Ende

 

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Auf der Suche nach seinem Bruder Danny begegnet Caine einem Farmer namens Houghton, für den Danny einige Zeit zuvor gearbeitet hatte. Houghton erkennt Caine als den von der Chinesischen Gesandtschaft gesuchten Mörder Kwai Chang Caine wieder und eilt in die Stadt, wo er Sheriff Boggs auf seine Entdeckung aufmerksam macht. Der Sheriff verhaftet Caine, gerät jedoch mit Houghton in Streit, der die auf Caines Kopf ausgesetzte Belohnung alleine kassieren will. Boggs erschießt Houghton, erklärt Caine, dass er ihn ebenfalls töten wird und behaupten werde, Caine habe den Farmer bei einem Fluchtversuch getötet. Caine gelingt es Sheriff Boggs zu entfliehen, wird jedoch angeschossen. Aus seinem Büro entflohen, begegnet er einer jungen, chinesischen Frau, Su Yen Lu, die ihn in eine geheime Höhle bringt und ihn versorgt.

 

Su Yen Lu ist die Tochter eines Dichters, der sich in China das Missfallen des Kaisers zuzog und im Gefängnis sitzt. Su Yen und ihr Bruder konnten nach Amerika fliehen. Nun ruft Su Yen ihren Bruder Wong Ti Lu aus San Francisco zu Hilfe. Während sie auf seine Ankunft warten, verschlechtert sich Caines Zustand und er erleidet heftiges Wundfieber. Su Yen pflegt ihn, hält ihn, bis sein Fieber bricht. Als Caine wieder zu sich kommt, lieben sie sich.

 

Am folgenden Morgen kommt Wong Ti mit zwei Helfern an und Su Yen weiht ihn in ihren Plan ein, Caine für die Freiheit ihres Vaters einzutauschen. Sie bringt ihren Bruder in Caines Versteck. Trotz Su Yens Verrat erklärt sich Caine bereit, mit Wong Ti zu gehen – sofern es Su Yens Wunsch ist.

 

Als sie die Höhle verlassen, erscheint Sheriff Boggs, der Su Yen von Anfang an in Verdacht hatte, Caine zu verbergen und feuert auf sie. Er trifft Wong Ti, der ebenfalls einen Revolver zog. Su Yen läuft zu ihrem Bruder, nimmt seine Waffe und erschießt Sheriff Boggs. Wong Ti ist schwer verletzt, bevor er stirbt, vertraut er seiner Schwester an, dass er Nachricht aus China erhalten habe – ihr Vater ist im Gefängnis gestorben. Er hatte geplant, es ihr sofort nach seiner Ankunft zu erzählen, doch die Gier, das Kopfgeld für Caine zu kassieren, war größer. Er stirbt.

 

Caine bittet Su Yen, die mit Wong Ti ihren letzten Angehörigen verloren hat, mit ihm zu gehen. Doch Su Yen sieht nach ihrem Betrug, für den sie einen bitteren Preis zahlen musste, keine Chance für ihre Liebe und bittet Caine, zu gehen.