Serie: TOS

Paarung: K/S

Code: G

Summe: Trauer

Feedback: LadyCharena@aol.com

 

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört Star Trek und alles, was ich mir hier borgte.

Die Story ist mein, „Fanfiction“ – ich beabsichtige weder, damit Geld zu verdienen, noch irgendwelche Rechte zu verletzen.

Wer unter 18 ist, bzw. sich am Inhalt dieser Story stören könnte, sieht sich bitte anderswo für passendere Unterhaltung um.

 

Erstveröffentlichung in der Amok Times Nr. 24, der Clubzeitschrift des ClassiKS-Clubs (http://www.geocities.com/classiks1701/index.html.)

Und trennt uns 
das Leben...

Lady Charena

 

Wie aus einem Traum erwacht, sehe ich mich um.

Es... regnet. Seltsam – ich... ich habe die Tropfen bisher nicht einmal bemerkt. Jetzt dringt der Regen kalt durch meine Kleidung. Ich sollte wohl irgendwo Schutz vor der Nässe suchen. Wo? Ich weiß nicht, wo ich bin. Bin ich so weit gelaufen? So lange? Wie lange? Wie spät ist es?

 

So spät schon? Ich bin seit Stunden unterwegs... Und meine Uniform ist zu dünn, um mich warm zu halten. Und sie ist keineswegs wasserdicht. Regen tropft aus meinem Haar und rinnt mir in die Augen. Aber wohin soll ich...?

 

Da. Ein Café. Ich sollte besser dort warten, bis der Regen aufhört – oder zumindest nachlässt. Ich könnte mir von dort auch ein Taxi rufen und nach Hause fahren. Doch plötzlich ist mir sehr nach etwas warmen zu trinken.

 

Wie? Oh. Ich... ich möchte im Moment nur einen Kaffee. Schwarz. Ganz einfach Kaffee. Ich habe diese junge Frau wirklich nicht gehört. Das muss eines dieser auf altmodisch getrimmten Cafés sein, in denen es noch echte Bedienung gibt und man nicht seine Bestellung über einen Bildschirm erledigt.

 

Ich habe an einem der großen Fenster Platz genommen. Wieso? Sagen wir, ich entwickle in letzter Zeit eine richtige... Vorliebe... für Glasscheiben. Seit du hinter einer von ihnen gestorben bist... Wenn Pille sich erholt hat, sollte ich ihn wohl bitten, meinen Kopf zu untersuchen.

 

Nein. Bitte entschuldigen Sie, es war nicht Ihre Schuld. Ich war in Gedanken und habe nicht gehört, dass Sie den Kaffee gebracht haben. Nein, das ist nicht notwendig, dass Sie mir eine neue Tasse bringen. Es ist nur ein wenig über den Rand geschwappt. Danke. Ja, ich bin wirklich in Ordnung.

 

Ich sehe nach draußen in den Regen. Der Kaffee wärmt mich nicht. Ich kann mein Spiegelbild auf der Scheibe erkennen. Die Tropfen fließen über es. Wie Tränen. Ich kann nicht weinen. Es tut zu weh, dich verloren zu haben. Du bist so weit weg. Zu weit, als dass ich dich noch spüren kann. Und ich denke an etwas, dass ich vor sehr langer Zeit gehört habe...

 

Und trennt uns das Leben. So bin ich doch immer bei dir.

 

Ich wünschte, du wärst hier... Vielleicht wäre auch ich dann noch am Leben.                            Ende