Titel: Meeting Mr. Jones
Autor: Lady Charena
Fandom: Torchwood x Dr. Who
Episode: The Stolen Earth / Journey's End (DW)
Wörter: ~ 5200
Charaktere: Jack Harkness, Ianto Jones, Doctor (Ten)
Pairing: Ianto/Jack
Rating: AU, Crossover, pg12, slash, oneshot
Beta: T‘Len
Archiv: ja

Summe: Der Doctor hat einen Vorschlag für Jack und lernt Ianto kennen.

A/N: Eine Crossover-Story zu einer Crossover-Episode? Yep, I’m that predictable.

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Oder um mit Stephen Fry zu sprechen: Not one word of the following is true.

 

'Cos I know, I know
I never meant to cause you no pain.
And I realize I let you down.

(Phil Collins – I wish it would rain)


Der Unterschied zu Torchwood One in London hätte nicht unmissverständlicher sein können – kein gläserner Turm, der prahlerisch in den Himmel ragte, sondern eine unterirdische Anlage, versteckt vor den Augen der Stadt und ihren Bewohnern. Die Lage an der Bay, war - Jacks kindheitsbezogene Affinität zu Wasser in Betracht gestellt - vielleicht ein besonderer Bonus.

Hier also hatte Jack über einhundert Erdenjahre damit verbracht, auf seine Rückkehr zu warten.

Er dachte an ihren „Tankstopp“ direkt vor der Haustüre von Torchwood. An Margaret oder Blon Fel-Fotch Pasameer-Day Slitheen, wie ihr richtiger Name gelautet hatte (wie hatte seine vorherige Regeneration das ausgesprochen ohne sich die Zunge zu verknoten?) und daran, wie gut es sich getroffen hatte, dass Jack entgegen seiner üblichen Gewohnheit fast die ganze Zeit in der TARDIS verbrachte, um den tribophysical waveform macro-kinetic extrapolator oder das „interdimensionale Surfboard“, wie er es genannt hatte, an den Mainframe der TARDIS anzuschließen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass er seinem älteren, unsterblichen Selbst begegnet wäre und ein Überschneiden mit seiner eigenen Zeitlinie verursacht hätte, stand bei eins zu… hm… Oh!... sehr hoch, auf jeden Fall. Nun machte wohl auch das seltsame Verlangen der TARDIS Sinn, dass Jack derjenige war, der die Arbeit übernahm... nun, es war natürlich auch seine Idee gewesen... und er hatte es nur damit abgetan, dass Captain Jack Harkness sich direkt in die Schaltkreise und in die Gunst seines Schiffes geflirtet hatte... Aber natürlich wusste sie von seiner Anwesenheit und hielt ihn aus Schwierigkeiten heraus. Ah, sie war schon ein kluges Mädchen...

Mit einem Seufzen holte der Timelord seine Gedanken in die Gegenwart zurück. Aber was war es, was Jack sein Angebot hatte ablehnen und hierher zurückkehren lassen? Nun bereits zum zweiten Mal?

Der Rift?

Seines Wissens nach ein kleineres Übel, so lange niemand daran herumpfuschte. London hatte sich sicherlich nicht sehr darum gekümmert, wenn sie ihn in Jacks Händen ließen. Und wenn Jack den Rift nicht unter der Kontrolle von Torchwood lassen wollte, warum dann nicht UNIT? Oder war er hier, in der Hoffnung, eines Tages die vollen Funktionen seines Vortex-Manipulators herstellen zu können und mit Hilfe der Riftenergie Ausflüge durch Zeit und Raum zu unternehmen?

Es hatte schon seine Gründe, dass er den Transporter deaktiviert hatte, bevor er Jack zurück auf die Erde ließ. Oh, er wusste, Jack hatte sich geändert, aber hatte er sich genug geändert? Ein unsterblicher Jack, der zu den alten Wegen des verbitterten rogue Time Agents zurückkehrte, der er gewesen war, als er ihn 1941 in London traf, war zu gefährlich, um ihn unbeaufsichtigt im Universum herumgondeln zu lassen.

Was sonst könnte es sein, das Jack an diesem Ort festhielt?

Dreitausend Jahre von seiner eigenen Zeit entfernt; auf einem Planeten, der für einen Ex-Time Agent so rückständig und primitiv erscheinen musste, als ob man einen Menschen des 21. Jahrhunderts in die Eisenzeit versetzte. Hatte Jack begonnen, dem Schicksal der Menschheit so viel Interesse und Faszination entgegnen zu bringen, wie er selbst?

Das herauszufinden war ein Grund, weshalb der Doctor sich gegenüber dem unscheinbaren Eingang zu einem etwas schäbig wirkenden Tourismusbüro wiederfand.

Der andere war, seinem ehemaligen Companion ein letztes Mal dass Angebot zu unterbreiten, mit ihm zu kommen.

Jetzt, da Donna wieder bei ihrer Familie war und sich nicht an ihn erinnerte; und Martha klargemacht hatte, dass sie es für wichtiger ansah, auf der Erde zu bleiben und Mickey... nun, Rose war das einzige Bindeglied zwischen ihm und Mickey gewesen. Und sie war fort. War, wohin sie jetzt gehörte. War mit dem anderen Doctor...

Er seufzte und schob die Hände in die Hosentaschen. Warum wartete er nicht einfach, bis der nächste Companion den Weg zu ihm fand? Wieso wollte er unbedingt Jack, wenn er ihn noch immer nicht längere Zeit ansehen konnte, ohne dass irgendwo in seinem Kopf Nägel über eine Schiefertafel kratzten? Aber er mochte Jack, hatte ihn in seine Herzen geschlossen, auch wenn seine Timelord-Instinkte vor ihm zurückscheuten; da waren sein Charme, sein Flirten – Jack war nicht nur ein unmögliches Ding, er war auch ein brillanter Gesellschafter. Mutig und loyal – und eine Herausforderung, denn im Gegensatz zu den meisten anderen seiner Companions hatte Jack während seiner Zeit mit der Time Agency das Universum und dessen Wunder zuvor schon gesehen. Und er konnte hilfreich sein. Er musste ihn nur von dieser Angewohnheit abbringen, alles mit Gewalt und Waffen lösen zu wollen.

Wieso fühlte er sich so verantwortlich für den Unsterblichen?

Weil du ihm etwas schuldig bist, sagte eine Stimme in seinem Kopf. Sie klang sehr wie seine eigene.

Erschreckenderweise auch ein wenig wie Jackie Tyler. Huh! Das war nun wirklich besorgniserregend.

War bei seiner teilweisen Regeneration etwas schiefgegangen?

Der Doctor war so sehr in eine Selbstdiagnose vertieft, dass er fast nicht mitbekam, dass sich die Tür des Tourismus-Büros öffnete.



# # #



„I-an-to!“, quengelte Jack.
„Komm’ schon. Niemand wird auf die Idee verfallen, in ein Büro der Tourismusbehörde einzubrechen. Nicht mal ein sehr verzweifelter Tourist greift zu so drastischen Maßnahmen.“

Er griff nach Ianto, doch der wich ihm aus und ließ sich nicht darin beirren, das Schild zu „Geschlossen“ umzudrehen und die Tür ordentlich abzuschließen.

„Reden wir gar nicht erst über den Eingang zu einer geheimen Basis, der sich in dieser Touristeninformation befindet“, erwiderte Ianto trocken. „Und von zwei durch einen Dalek zerstörte Vordertüren. Jedermann und seine Katze könnten problemlos da durch und in den Hub spazieren. Ich konnte die Reparatur frühestens für morgen Vormittag arrangieren.“

Jack gab sich Mühe, zugleich ausreichend getadelt und reuevoll auszusehen, ohne zuzugeben, dass er in seiner Ungeduld für einen Augenblick die Schäden am Hub vergessen hatte.

Ianto steckte den Schlüssel in die Tasche, das Alarmsystem aktivierte sich automatisch, sobald er das Schloss einrasten ließ und wandte sich zu seinem Captain um. Ein Lächeln spielte um seine Lippen. „Und ich weiß, wie sehr du es hasst, einen Zwischenfall-Bericht über die Verwicklung von Zivilisten in Torchwood-Angelegenheiten auszufüllen.“

„Oh, du bist sooo gut zu mir.“

Jack kam näher und das berühmte, unwiderstehliche Harkness-Grinsen ließ Ianto vermuten, dass sein Captain nichts Gutes im Sinn hatte. Er trat unwillkürlich einen Schritt zurück.

„Lass’ mich gut zu dir sein.“

Iantos Rücken und – leider auch sein Hinterkopf - knallten unsanft gegen die Tür, als Jack ihn dagegen presste und küsste.

Das Schrillen in seinen Ohren kam aber weder davon, noch davon dass Jack entschlossen schien, auch noch das letzte Molekühl Sauerstoff von seinen Lungen fern zu halten, sondern von dem Alarm, denn sein Zusammenprall mit der Tür ausgelöst hatte.

Jack ließ ihn mit einem Fluch los und drückte ein paar Knöpfe an seinem Wriststrap, um den Alarm zum Schweigen zu bringen.

Als er verstummte, war es plötzlich sehr still. Ianto widerstand der Versuchung, sich umzusehen, ob die Leute auf sie starrten. Er war sicher, sie taten es. „Ich denke, ich werde auch einen Termin für eine Überprüfung der Alarmanlage vereinbaren müssen“, sagte er schließlich trocken. „Ich bin sicher, so eine kleine Erschütterung hätte nicht ausreichen sollen, um einen Alarm auszulösen.“ Er sah, dass Jack den Mund öffnete und hob einen Finger. „Kein Wort, Jack“, warnte er. „Keine Witze darüber, dass du eben eine so überwältigende Persönlichkeit hast.“ Er hob die Hand und betastete seinen Hinterkopf. Das letzte, was er wollte, war ein Splitter von der Tür in seinem Skalp.

„Das war nicht, was ich sagen wollte“, protestierte Jack, doch das Grinsen verschwand sofort von seinem Gesicht. „Du hast dich doch nicht verletzt, oder?“, fragte er besorgt. „Lass’ mich nachsehen.“

Ianto versuchte vergeblich, seine Hand weg zu stoßen, doch bevor er sich versah, hatte Jack ihn an den Schultern genommen, ihn um die eigene Achse gedreht und Ianto verhinderte nur knapp, den überempfindlichen Alarm womöglich ein zweites Mal auszulösen, als er sich mit einer Hand gegen die Mauer des Gebäudes abstützte, statt gegen die Tür.

Er schloss die Augen und gab ein leises Summen von sich, als Jacks Finger durch sein Haar glitten.

Es war mehr der Schreck gewesen – und war das nicht ein Witz, nach allem was passiert war, störte er sich an einem kleinen beinahe-Unfall? – als dass es weh getan hatte. Er hätte Jacks Enthusiasmus aus dem Hub weg zu kommen, in Betracht ziehen sollen und ihn vorausschicken. Kam so etwas eigentlich auch in anderen Beziehungen vor oder waren sie auch in dieser Hinsicht einzigartig? (Denn auch wenn Torchwood lehrte, das Unmögliche als Norm anzusehen, er glaubte nicht wirklich, dass noch jemand auf der Erde einen unsterblichen Liebhaber hatte, der dazu neigte, eine wandelnde Schadensanalyse zu sein.)

„Fühlt sich nicht danach an, als würdest du eine Beule bekommen. Und die Haut ist unverletzt“, sagte Jack. „Aber wir sollten zurück in den Hub und den Scanner verwenden, um sicher zu sein. Du könntest...“

„Jack!“, unterbrach ihn Ianto. „Es ist nichts passiert. Ich bin gegen eine Holztür gestoßen, nicht mehr.“ Er versucht sich umzudrehen, doch Jack ließ ihn nicht. „Überlass’ es mir, sich Sorgen um alles zu machen. Das ist nicht dein Job. Du bist der strahlende Held, schon vergessen? “ Überraschenderweise blieb eine Antwort von Jack aus, obwohl er ihm eine Steilvorlage geboten hatte.

Er schloss unwillkürlich die Augen, als Jack sich vorbeugte und die Stelle an seinem Kopf, die mit der Tür zusammengeprallt war – und die er inzwischen nicht einmal mehr spürte – küsste. Er hatte keine Ahnung, was Jack da anstellte, aber es kitzelte und prickelte und oh, das fühlte sich gut an, er holte tief Luft und presste sich der Berührung instinktiv entgegen, um mehr davon zu fühlen... Aber dann wich Jack zurück und ließ ihn los und er drehte sich rasch um, musterte ihn.

Jack küsste ihn auf die Stirn. „Es tut mir leid.“

„Hör’ auf, dich zu entschuldigen. Ich bin...“

„Jack!“ Es war eine dritte, nicht völlig fremde Stimme, die plötzlich hinter ihnen sprach.

Jack hakte den Arm um Iantos Nacken, holte tief Luft und drehte sich um. „Doctor“, sagte er.


# # #


„So, Jack. Das ist also dein junger Mann.“

Der Doctor wippte auf den Fersen, während er den Blick über Ianto Jones wandern ließ. Er hatte den kleinen Zwischenfall mit der Tür und dem Alarm miterlebt und verwundert beobachtet, wie sich Jack mit offensichtlicher Besorgnis um den jungen Mann kümmerte. Von dort, wo er stand, hatte er das goldene Schimmern gesehen, dass für einen Moment den Kopf des anderen Mannes umgeben hatte, als Jack ihn küsste.

Hatte Jack wirklich getan, wonach es ausgesehen hatte? Und seit wann war er dazu in der Lage? Es sollte nicht möglich sein, nicht...

„Ja, das ist mein Ianto“, bestätigte Jack. Er verengte seinen Griff um Iantos Schulter ganz leicht, als er spürte, dass der jüngere Mann von ihm wegtreten wollte und beugte sich zu ihm, um ihn auf die Schläfe zu küssen. Dann sah er den Doctor an, als erwarte er einen Kommentar.

Der Timelord hob nur die Augenbrauen und streckte Ianto die Hand hin. „Ah, wir haben uns bereits gesehen bei – wie nannte Donna es? – oh, Space-Facebook*), richtig. Freut‘ mich, Sie endlich auch persönlich kennen zu lernen. Jack hat uns von seinem Team erzählt, aber ich denke, er hat ein paar Details übersprungen, junger Mann.“

„Oh, hat er“, entgegnete Ianto mit nichtssagender Höflichkeit. Junger Mann. Etwas in ihm stellte die Stacheln auf, in dieser Form bezeichnet zu werden – doch angesichts der Gesellschaft, in der er sich gegenwärtig befand, war sie wohl technisch korrekt…

„Womit verdienen wir die Ehre deiner Anwesenheit?“, fragte Jack sarkastisch. „Ich hatte gehofft, wir hätten zumindest ein paar Tage Zeit uns zu erholen, bevor die Welt wieder untergeht.“

Oh! Huh. Mit so einem Empfang hatte er nicht gerechnet. Andererseits musste er Jack recht geben. Seit er Jack auf der Game Station zurückgelassen hatte, waren sie sich nur begegnet, um das Ende der Welt mitzuerleben. Zwei Mal. Nun, fast zumindest. Der Doctor schob die Hände in die Hosentaschen. „Oh, nein nein, nichts davon. Vielleicht irgendwo anders im Universum, aber nicht in diesem Quadranten.“ Es war ein matter Scherz und er brachte auch keine Reaktion bei den beiden anderen Männern hervor. „Das ist ein völlig privater Besuch. Unter Freunden.“

„Wir wollten gerade einen Kaffee trinken gehen“, sagte Ianto. Sein Ton war weiterhin tadellos, doch seine Schultern unter Jacks Arm angespannt. „Unsere Kaffeemaschine hat leider die Rückreise nicht unbeschadet überstanden und Jack braucht regelmäßig Nachschub. Er hat ein kleines Suchtproblem.“

„Es ist nicht einfach nur Kaffee“, korrigierte Jack. „Es ist dein Kaffee. Du hast mich mit der ersten Tasse danach süchtig gemacht. Alles andere ist nur eine Notlösung, bis die neue Maschine geliefert wird.“

Zum ersten Mal lächelte der junge Mann. „Ich habe es zur obersten Priorität gemacht, Sir.“

„Perfekt.“ Jack blinzelte dem Timelord zu. „Er ist nämlich auch brillant.“

Was war das mit Kaffee? Der Doctor runzelte die Stirn. Ah, richtig. Er erinnerte sich wieder, dass Jack eine Vorliebe dafür hatte. Tish hatte auf der Valiant einmal versucht, eine Tasse davon zu ihm zu schmuggeln, als sie ihm sein Essen brachte und wäre dafür bestraft geworden, hätte Jack nicht den Ärger der Wachen auf sich gelenkt. Er hatte gehört, wie sie es ihrer Mutter zuflüsterte, während sie saubermachten und dabei in der Nähe seines... Zelts... standen.

Die Unterhaltung zwischen den beiden Männern überraschte ihn – oder genauer gesagt, der Ton voller Vertrautheit und Vertrauen. Er kannte Jacks Flirten. Das hier war etwas anderes. Intimer.

„Ich möchte mit dir sprechen, Jack. Vielleicht besser alleine?“ Er formulierte es wie eine Frage, doch es war keine. Er wusste nicht, was Jack seinen jungen Liebhaber wissen lassen wollte und was nicht.

Ianto Jones reagierte sofort darauf. Das höfliche Lächeln verschwand hinter einer neutralen Maske. „Oh, natürlich. Ich habe ohnehin noch einige Anrufe zu machen. Wegen der Tür.“ Er wand sich unter Jacks Arm hervor. „Ich sehe dich dann später im Hub?“, fragte er, seltsam niedergeschlagen klingend, wie dem Doctor auffiel.

„Das kann warten, Ianto.“ Jack hielt ihn zurück. Sein Blick war auf den Timelord gerichtet und eine stumme Warnung stand in den blauen Augen. „Worüber sprechen?“, fragte er kurz angebunden.

Der Doctor musterte ihn erneut mit hochgezogenen Augenbrauen. „Donna wird auf der Erde bleiben. Und ich habe keinen Companion mehr“, sagte er ohne weiteres Vorgeplänkel. “Ich dachte, du änderst vielleicht deine Meinung doch noch und reist eine Weile mit mir. Wir hatten auch gute Zeiten, Jack. Und du hast noch immer einen Schlüssel für die TARDIS, nicht?“

Es war einen Augenblick sehr still zwischen den drei Männern.

„Ianto, ich denke, ich hätte meinen Kaffee doch lieber gleich“, sagte Jack, ohne den Blick von dem Timelord abzuwenden. Als der jüngere Mann erneut zögerte, drückte Jack seine Schulter, nahm dann seine Hand und presste einen Kuss gegen seine Fingerknöchel. „Hey, es ist okay. Ich verspreche, ich bin noch hier, wenn du zurückkommst.“ Er wandte den Kopf und sah Ianto in die Augen.

Der Doctor beobachtete den wortlosen Diskurs zwischen den beiden Männern.

Eine Mischung aus stummen Trotz und resignierter Hoffnungslosigkeit zeigte sich in Iantos Gesicht, seine Lippen waren so fest zusammengepresst, dass sie nur noch blutlose schmale Striche waren – als müsse er sich dazu zwingen, nichts zu sagen.

Er konnte Jacks Miene nur von der Seite sehen, aber… Einmal mehr schossen die Augenbrauen des Timelords an den Haaransatz hoch. Wenn er es nicht besser wüsste… bei jedem anderen als Captain Jack Harkness… würde er sagen, er sah Liebe in Jacks Augen. Aber das war Jack… der einen Strang gebrochener Herzen quer durch den Vortex hinter sich herzog...

„Gib’ mir deine Hand“, sagte Jack. Als Ianto seinem Wunsch zögernd nachkam, nahm Jack seinen Wriststrap ab. Er schob Iantos rechten Ärmel hoch, befestigte den Strap an seinem Handgelenk und glättete das Jackett darüber. „Okay?“, sagte er sanft. „Du weiß, ich gehe ohne das Ding nirgendwo hin. Ich bin genau hier, wenn du zurückkommst. Ich verspreche es. Und jetzt geh’ – ich bin zu nichts zu gebrauchen ohne meinen Kaffee-Fix.“

Iantos Blick glitt zwischen ihm und dem Timelord hin und her, dann nickte er.

Jack sah ihm nach, ein dünnes Lächeln auf den Lippen, als Ianto fast verstohlen seinen Arm berührte, dort wo unter dem Stoff der Time Agent Wriststrap verborgen war. Dann wandte er sich abrupt ab und überquerte den Platz, um sich gegen die Reling zu lehnen.

„Etwas misstrauisch, dein junger Mann“, bemerkte der Doctor, als er ihm folgte.

„Er hat jeden Grund dazu. Das letzte Mal, als du in der Stadt warst, bin ich einfach wortlos mit dir verschwunden.“

Der Timelord runzelte die Stirn. „Das letzte Mal, als ich was war? Ich verstehe nicht, was… Oh.“ Er hatte begonnen, diese Erinnerungen zu vergraben. Vielleicht zu gut, so langsam wie er heute war. Aber es schien, als habe Jack immer diesen Effekt auf ihn. Egal, wann oder wo sie sich befanden, es war fast unmöglich, seinen Ex-Compagnion zu lesen wie einen gewöhnlichen Menschen. Jack war und blieb ein Rätsel, in ein Mysterium gewandet. „Blimey. Du hast ihnen nichts gesagt?“

„Ich hatte nicht gerade viel Zeit meine Abreise zu planen.“ Jack zuckte mit den Schultern. „Und ich erwartete nicht, dass ich so lange wegbleiben würde.“ Bitterkeit kroch in seine Stimme. „Ich hätte ihn fast verloren. Natürlich, ihm nicht sagen zu können, wo ich gewesen bin und wieso ich dort war – oder was ich getan habe – war auch nicht sehr hilfreich.“

„Jack, du… Was in diesem Jahr passiert ist…“, begann der Timelord.

„Ich werde NICHT…“ Jack holte tief Luft und starrte in die Bay hinaus. „Ich werde nicht mit dir darüber sprechen.“

„Okay.“ Der Doctor schob erneut die Hände in die Hosentaschen, überrascht von Jacks heftigem Ausbruch. Sicherlich hatte Jack diese Zeit ebenfalls hinter sich gelassen, oder? Es war, was sie taten. Sie ließen die Dinge hinter sich zurück und gingen weiter. Alles andere war zerstörerisch. „So, was ist dann der Grund, dass du nicht willst, dass er deine Antwort hört?“, fragte er, und lehnte sich neben Jack an die Reling. Dem Wasser den Rücken zugewandt, so dass er dem anderen Mann ins Gesicht sehen konnte.

„Er würde denken, dass ich nur seinetwegen dein Angebot ausschlage.“

„Oh. Dann ist das also ein Nein. “ Der Timelord studierte einen Moment lang die Spitzen seiner Schuhe. Er hatte gehofft... Es war einfach, sich an Gesellschaft zu gewöhnen. Einfacher als an die Einsamkeit danach.

„Ja.“

„Und hat er recht damit?“ Jack schwieg so lange, dass der Doctor ihn fragend ansah, und dann fortfuhr: „Ich hätte nie gedacht, dich... hmh, so sesshaft... zu sehen. Nicht... hier.“ Er schloss mit einer Handbewegung die Bay und vielleicht ganz Cardiff ein. „Es scheint nicht ganz dein Stil.“

„ Mein Stil. “ Jack wandte sich ihm zu. „Vielleicht hat sich mein Stil geändert in all der Zeit, die ich hier verbracht habe. Hast du mir auch nur ein Mal zugestanden, dass ich mich geändert habe? Ich bin nicht mehr, wer ich war, bevor ich dir und Rose begegnet bin. Das war ich schon nicht mehr, bevor mich die Daleks getötet haben. Wäre ich damals noch der Alte gewesen, wäre ich längst nicht mehr auf dem Satelliten gewesen, nachdem mir die Androids an die Wäsche wollten. Ich hätte mich irgendwo an einem Strand sonnen und mir jemand für mein Bett suchen können, wäre ich noch der alte verbitterte Ex-Time Agent gewesen, der sich um nichts weiter kümmerte, als nur um sich selbst.“

„Du bist nie dieser Mann gewesen, Jack. Auch wenn ich in meiner letzten Regeneration eine Weile brauchte, um das zu akzeptieren. Du bist in London nicht einfach verschwunden, du bist geblieben und hast dich der Verantwortung gestellt – und versucht, deinen Fehler zu korrigieren, sogar als du dachtest, es würde dich das Leben kosten. Das entspricht nicht der Persona des skrupellosen Conmans, die du uns anfangs zu verkaufen versucht hast. Ich wusste es von dem Moment an, als Rose mir sagte, wie du sie gerettet und dich auf dem Chula-Schiff um sie gekümmert hast. Das war mehr als eine Verführungsmasche.“

„Nicht mal mir fiel damals jeden Tag ein hübsches Mädchen aus heiterem Himmel in die Arme.“ Jack grinste, doch es war eine automatische Reaktion.

„Ich hatte nie das Gefühl, etwas anderes als eine Enttäuschung für dich zu sein“, sagte er dann sehr leise. „All die Jahre, die ich gewartet habe... ich versuchte, der Mann zu werden, den du in mir gesehen hast, als wir gegen die Daleks kämpften. Nicht der Betrüger... nicht der Feigling, der wegrennt und die Leute im Stich lässt, die auf ihn vertrauen. Ich habe versucht, Torchwood zu ändern, es zu etwas zu machen, auf das die Erde stolz sein kann. Damit du auf mich stolz sein kannst.“

„Oh, Jack. Ich bin stolz auf dich. Aber das ist nicht wichtig. Weil nichts von dem, was du jetzt bist, mein Verdienst ist. Es war nur... die richtige Zeit und der richtige Ort, und wir sind uns begegnet.“ Der Timelord begann langsam Jack in einem völlig anderen Licht zu sehen. Zeit dazu hatte er sich nicht ein Mal zuvor genommen.

„Also ist die Antwort auf deine Frage: ja. Er hat recht. Ich bleibe seinetwegen. Nicht nur, aber er ist der Hauptgrund.“

„Das klingt, als würdest du ihn sehr lieben.“

Jack lehnte mit den Ellbogen auf die Reling und starrte nach unten ins Wasser. „Ich darf es nicht. Er...“

„Jack?“

„Du weißt nicht, wie es ist! Wie viele Menschen, die du geliebt hast, hast du älter werden sehen? Alt werden? Sterben? Wie oft wurdest du dafür gehasst, dass du keinen Tag älter aussiehst als in dem Moment, in dem du jemandem zum ersten Mal begegnet bist, während sie alt wurden? Dass du weiterlebst, während ihr Leben einfach so vorbeigeht?“

Jack brach ab und grub die Hände in sein Haar, zerrte daran, als könne er die Erinnerungen aus sich herausreißen.

„Ich weiß, dass er mich liebt, aber er hält sich zurück, macht sich kleiner, unwichtiger für mich als er ist. Um es mir leichter zu machen, wenn der Moment kommt, an dem ich ihn verliere. Und für Torchwood zu arbeiteten, garantiert das man sich wenig Gedanken darüber machen muss, wann man das erste graue Haar entdeckt. Und ich kann... darf ihn nicht... ich kann nichts daran ändern.“

Ich darf ihn nicht lieben? War es das, was Jack gesagt hatte? Für einen Moment überlagerten sich die Bilder und er befand sich in einer anderen Bay, lauschte den Geräuschen eines anderen Meeres. Sah sie in den Armen des Anderen.

„Aber ich kann ihn nicht gehen lassen, kann ihn nicht wegschicken, damit er ein anderes Leben findet. Eines das ihm die Chance gibt, alt und grau und zu werden. Und jemanden zu finden, der ihm alles geben kann.“

Der Doctor sah weg; Jacks Worte zu nahe an seiner eigenen Wahrheit, als ihm lieb sein konnte.

„Alles, was ich ihm geben kann, ist jetzt und hier und das werde ich bestimmt nicht riskieren, um mit dir zu gehen.“

Er würde nichts anderes erwarten. Nicht von diesem „neuen“ Jack. Aber es gab immer Möglichkeiten. „Du könntest...“

„Ich weiß!“, unterbrach ihn Jack. „Für die TARDIS ist Zeit nichts. Ich könnte wieder hier sein, bevor er merkt, dass ich überhaupt weggewesen bin. Aber für mich würde es einen Unterschied machen. Es macht einen Unterschied, ich habe es erlebt.“

Da war mehr hinter Jacks Worten, als sie oberflächlich vermuten ließen. Er konnte es spüren, aber nur sehr vage. Erinnerungen an erstickende Dunkelheit, an alles verschlingende Schuldgefühle und den Geschmack von lehmiger Erde in seinem Mund. Nicht seinem Mund, sondern Jacks Mund. Doch genauso abrupt, wie sich die Lücke in Jacks mentalen Schilden aufgetan und die Empfindungen hatte durchschlüpfen lassen, so rasch schloss sie sich auch wieder. „Was war das?“, fragte der Doctor scharf. „Was ist passiert?“

Jack schüttelte den Kopf.

Der Doctor musste sich korrigieren – ihm gefiel diese Variante von Jack, die Geheimnisse vor ihm hatte, überhaupt nicht. Er spürte den altbekannten Frust in sich hochsteigen, den er so oft in Zusammenhang mit diesem Mann verspürt hatte. Normalerweise hatte es etwas mit Jacks Vorliebe für Waffen zu tun, doch in diesem Moment… „Jack!“

„Ich will nicht weiter darüber sprechen. Bitte.“

Der Doctor wich einen Schritt zurück, als er den rohen Schmerz in Jacks Stimme hörte.

Er hatte eigentlich vorschlagen wollen, dass Jack Ianto mitnahm. Er schien ein ganz fähiger junger Mann zu sein und es wäre nicht das erste Mal gewesen. Schlimmer als mit Mickey Smith konnte es nicht sein, mit Ianto Jones zu reisen. Doch etwas sagte ihm, dass diese Gelegenheit vorbei war. Für den Moment.

Und was war es, was Jack ihm so beharrlich verschwieg?

Vielleicht blieb er noch ein wenig. Besuchte Martha. Und Sarah-Jane, seit wann hatte sie einen Sohn? Er hatte ohnehin mit UNIT über Osterhagen zu sprechen.

Vielleicht war es an der Zeit, sich noch einmal mit Torchwood zu beschäftigen. Das letzte Mal war eindeutig nicht genug Zeit dafür gewesen. Mit Jacks Torchwood und mit Jack selbst. Sie hatten einiges zwischen sich zu klären. Jack war kein Problem, dass sich von selbst erledigen würde. Im Gegenteil. Jack würde für eine sehr, sehr lange Zeit existieren, wenn er sich nicht irrte.

„Gut, das akzeptiere ich“, sagte der Doctor schließlich und sah sich auf der Suche nach einem Themenwechsel um. Sein Blick fiel auf die Tür, aus der Jack und Ianto getreten waren. „Da ist noch etwas anderes, was ich von dir wissen möchte.“

„Was?“

„Ich habe euch beide gesehen, dort vor dem Büro. Als du ihn geküsst hast, war dieses goldene Schimmern um seinen Kopf. Was hast du getan?“

„Es war nichts!“

Jack klang sofort defensiv, was Alarmglocken bei dem Timelord klingeln ließ. „Jack!“ Oh, noch mehr Frust!

„Nur ein kleiner Boost, damit es aufhört weh zu tun, und sich keine Prellung formt“, verteidigte sich der andere Mann. „Es kann nicht schaden, vorsichtig zu sein.“

„Ein was?“

„Leben.“ Jack zuckte mit den Schultern, als wäre es das Alltäglichste der Welt. „Lebenskraft, um genau zu sein. Ich kann etwas von meinem Leben auf andere übertragen.“ Ein flüchtiges Lächeln zuckte um seine Lippen. „Vorzugsweise mit einem Kuss.“

„Natürlich, was sonst“, murmelte der Timelord. „Und seit wann genau hast du diese Fähigkeit?“

Wieder hob Jack die Schulter und sah hinaus auf die Bay. „Ich kann es nicht wirklich kontrollieren – es geschieht oder es geschieht nicht. Und meistens ist es nicht mehr als ein wenig… Unterstützung. Lässt eine Wunde ein klein wenig schneller heilen oder gibt einen kleinen Extra-Kick bei Erschöpfung. Nicht mehr, als ein Pflaster oder eine Tasse Kaffee bewirken.“

„Meistens?“

„Ich kann niemanden wieder lebendig machen. Sonst wären eine Reihe von Menschen, die mir wichtig gewesen sind, jetzt nicht tot.“

„Jack, du kannst so etwas nicht tun. Du kannst nicht umhergehen und wahllos...“

„Es ist nicht wahllos, okay? Und die Umstände müssen stimmen, nicht dass ich weiß, welche es sind. Es war nicht so, als hätte ich irgendjemanden fragen können, was mit mir los ist! Einmal konnte ich eine junge Frau - fast noch ein Mädchen – retten, die von einem Alien befallen war. Und das andere Mal... er wäre fast gestorben. Ich konnte ihn nicht einfach sterben lassen, nicht so.“ Jacks Blick war irgendwo in die Ferne gerichtet und die Erinnerung ließ einen Schauer durch ihn rinnen, der nichts mit dem kühlen Wind zu tun hatte, der vom Wasser her kam.

„Er?“, wiederholte der Doctor. „Du meinst...“

„Ianto.
Ja.“ Jack wandte den Kopf, um ihn anzusehen. „Wozu sonst ist all’ dieses Leben in mir gut? So viel Leben in einem toten Mann.“

Der Doctor streckte die Hand aus und ergriff Jacks Schulter. „Du bist nicht tot!“, entgegnete er energisch.

„Ich bin falsch, schon vergessen? Ich bin das unmögliche Ding.“ Jacks Miene verzerrte sich zu einer wütenden Grimasse. „DER FREAK!“

Der Timelord wich einen Schritt zurück, fing sich aber sofort wieder. Er wusste, wer Jack so genannt hatte, aber es waren seine eigenen Worte, die ihn noch mehr mit Scham erfüllten. Jack hatte so lange auf ihn gewartet, auf seine Rückkehr, auf Antworten – und alles, was er getan hatte, war ihm zu sagen, dass er nicht existieren sollte, dass er falsch war...

„Jack?“, erklang hinter ihnen Iantos Stimme.

Sofort verschwand die Wut aus den Gesichtszügen des Captains und als er sich umwandte, leuchteten seine Augen auf, sobald sein Blick auf Ianto fiel.

Der Doctor drehte sich langsamer um. Zum einen war er froh über die Rückkehr des jungen Mannes – denn er musste nachdenken über das, was Jack gesagt hatte – zum anderen war er damit der Gelegenheit beraubt, weitere Fragen zu stellen. Vielleicht hatte die TARDIS Antworten für ihn. Sie schien Jack ohnehin besser zu verstehen, als er.

„Ist alles okay?“ Ianto hielt einen Pappträger in der Hand und es waren drei Becher darin. Er reichte einen davon Jack, der ihm mit einem warmen Lächeln dankte. Einen zweiten hielt er dem Doctor hin. „Jack hat mir gesagt, dass Sie Tee bevorzugen.“

Der Timelord lächelte. „Oh. Vielen Dank. Sehr aufmerksam. Ich kann sehen, warum du ihn behältst, Jack.“

„Ich würde eher sagen, er ist es, der mich behält“, sagte Jack und trank seinen Kaffee.

Ianto sah ihn an, als hätte er Sorge, Jack könnte sich in Luft auflösen, wenn er auch nur so viel wie blinzelte. Sein eigener Kaffee schien vergessen.

„Ich verstehe.“ Der Doctor ließ den Blick zwischen den beiden Männern hin und her wandern. Vielleicht war die Zeit für einen kleinen taktischen Rückzug gekommen. „Jack. Ich werde noch ein wenig in der Gegend bleiben. Leute besuchen. Ein paar Dinge klären. Du weißt schon, weißt schon. So, ich dachte, wir treffen uns wieder bevor ich gehe. Und du zeigst mir mehr von Torchwood. Die Einrichtung hat sich hoffentlich seit Queen Victoria geändert? Blimey, mächtig unbequeme Stühle hatten sie damals in Torchwood House…“

„Du weißt, wo du mich findest“, entgegnete Jack.

Es war nicht unbedingt eine Einladung, aber besser als nichts. Er nickte den beiden zu. „Jack. Mr. Jones, es war mir ein Vergnügen, Sie kennen zu lernen.” Mit diesen Worten wandte er sich ab und schlenderte davon.

Auf der anderen Seite des Platzes angekommen, blieb er stehen und drehte sich um. Die beiden standen dort, wie er sie verlassen hatte – doch dann lehnte sich Jack vor und schien seinem jungen Mann etwas zuzuflüstern. Einen Moment später hatte Ianto Jones beide Hände um Jacks Gesicht gelegt und küsste ihn.

Hmh. Huh. Ja. Sehr: hier und jetzt, Jack. Der Doctor drehte sich auf dem Absatz um und ging weiter. Aber eins war sonnenklar. Die Erde hätte einen schlechteren Beschützer finden können, als Jack Harkness…


Ende


*) "It's like an outer space Facebook!" (Donna Noble, The Stolen Earth)



Soundtrack: Crowded House – Don’t dream it’s over

There is freedom within
there is freedom without
try to catch the deluge in a paper cup

There's a battle ahead
many battles are lost
but you'll never see the end of the road
while you're travelling with me

Hey now hey now
don't dream it's over
hey now hey now
when the world comes in
they'll come they'll come
to build a wall between us
we know they won't win…