Der Anfang vom Ende – Teil 1
(begonnen Mai 2012, weitergeschrieben März 2017)

Charaktere: Jack Harkness, Ianto Jones, Toshiko Sato, Owen Harper
Pairing: [Ianto/Lisa]
Rating: A/U, pre-series, pg12
Worte: 2518

Summe: Nach Iantos Geständnis versucht Jack den Schaden zu begrenzen. Die Frage ist, wie? (Fortsetzung zu: „Undercover Jones“, „Like Rats in his Stomach“ und „Wer ist Ianto Jones?“ Part 1 bis 6)

Anmerkung: Brigadier Lethbridge-Stewart (erwähnt in dieser Story) ist ein Charakter aus dem Dr. Who-Verse.

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.



...there lies hope, dying...



„Danke, Brigadier. Dafür schulde ich Ihnen eine Flasche von dem guten Stoff. Oder zwei.“ Jack beendete das Telefonat mit seinem langjährigen Kontakt bei UNIT und wanderte langsam durch den halbdunklen Hub zurück zur Couch.

Es sah nicht so aus, als hätte Ianto sich in der Zwischenzeit viel gerührt. Jack beugte sich über den jungen Waliser und lauschte einen Moment lang seinem Atem. Ein leises Rasseln begleitete jedes Einatmen. Iantos Augenlider zuckten und als Jack an seinem Hals nach dem Puls tastete, stellte er fest, dass sein Herz rascher schlug, als es eigentlich bei einer schlafenden Person sollte. Eine Reaktion auf die Medikamente?

Jack richtete sich auf und griff erneut nach seinem Handy. Owen würde nicht begeistert sein zurück in den Hub gerufen zu werden, aber er wollte, dass der Arzt sich um Ianto kümmerte.

Der Alarm der losging, als das schwere Rolltor zur Seite glitt, übertönte den Rest von Owens Klagen darüber, so rüde aus seinem Schönheitsschlaf gerissen zu werden. Jack unterbrach kurzerhand die Verbindung und wandte sich der eintretenden Tosh zu, die einen Regenschirm ausschüttelte, bevor sie ihn gegen einen Träger lehnte.

Ihre Brille war voller Tropfen, also nahm Tosh sie ab und trocknete die Gläser an ihrem Oberteil, bevor sie Jack prüfend ansah. „Was ist passiert?“, fragte sie leise.

Jack rieb sich übers Gesicht. „Ist es okay, wenn wir warten, bis Owen hier ist? Dann muss ich es nicht zweimal erklären.“

„Natürlich.“ Die Computertechnikerin musterte ihn. „Ist mit dir alles in Ordnung?“

„Danke, Tosh.“ Er legte den Arm um ihre Schultern, küsste sie auf die Schläfe. „Ich denke mein Ego ist angekratzt. Nichts, was ich nicht schon mal überlebt hätte.“

„Gut.“ Tosh strich eine feuchte Strähne zurück und gähnte. „Ich könnte wirklich eine Tasse Kaffee brauchen. Was ist mit dir?“

„Ja, Kaffee. Ich denke, den können wir alle vertragen.“ Aber Jacks Blick war bereits zu Ianto zurückgekehrt und er klang abwesend.

Tosh hob eine Augenbraue, sagte aber nichts weiter dazu und ging, um eine große Kanne Kaffee aufzusetzen. Vielleicht würde das Koffein helfen, Owen etwas zu besänftigen. Sie drehte sich noch einmal um. „Kommt Suzie auch?“

„Ich habe sie nicht angerufen. Es reicht, wenn wir drei uns die Nacht um die Ohren schlagen.“ Jack drehte den Kopf. „Kannst du aus der Küche ein nasses Handtuch oder so was mitbringen? Ich denke, Ianto hat Fieber.“

„Natürlich.“ Tosh nahm ihr Handy aus der Jackentasche und schickte Owen eine Nachricht mit der Bitte, dass er sich beeilen solle.


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Tosh hatte Jack eben ein frisches, nasses Handtuch gegeben, als einer der Monitore an ihrem Arbeitsplatz ein schrilles Signal ausstieß. Sie schüttelte den Kopf und trat an ihren Schreibtisch. Ein, zwei Klicks später hatte sie ein Videofenster geöffnet. Es stammte von der Überwachungskamera über der Tür zum Büro der Touristeninformation. Ein tropfnasser Owen starrte direkt in die Kamera und gestikulierte wild.

Ein feines Lächeln spielte um Toshs Lippen, als sie ihren Code eintippte und das Signal verstummte. Die Tür entriegelte und der Arzt konnte eintreten. „Owen ist da“, rief sie und aktivierte das Sicherheitssystem erneut.

„Hat er wieder den Code für die Garage vergessen?“ Jack nahm das kühle Handtuch von Iantos Stirn und legte prüfend den Handrücken dagegen. „Ich habe ihm gesagt, dass ich den Hub in Lockdown versetzt habe.“

„Es ist Owen“, erwiderte Tosh trocken. „Wir haben Glück, wenn er sich die Mühe gemacht hat, Socken anzuziehen.“ Oder Unterwäsche. Sie kam zurück zur Couch, zog ein unbenutztes Papiertaschentuch aus der Tasche ihrer Jeans und wischte ein paar Wassertropfen von Iantos Wange. Es sah fast so aus als würde er im Schlaf weinen...

Mit asthmatischem Ächzen glitten ein paar Minuten später die Türen des Lifts auf und Owen suchte sich fluchend seinen Weg durch den nur dürftig beleuchteten Hub.

„Was zum Teufel ist hier los?“, beschwerte er sich, als er seine Kollegen erreichte. Im gleichen Moment trat Tosh einen Schritt zur Seite und Harpers Blick fiel auf Ianto. „Was zum Teufel hast du mit Teaboy gemacht?“ Er zerrte seine durchnässte Jacke von den Schultern und warf sie auf den Boden. „Tosh, holst du bitte meine Tasche?“

Tosh eilte wortlos nach unten in Owens Reich, während Jack dem Arzt Platz machte.

„Hatte ich nicht gesagt, du sollst die Medikamentierung mir überlassen?“ Owen zog eines von Iantos Augenlidern hoch. „Ich hasse Amateur-Chemiker.“

„Ich habe ihm das gleiche wie beim letzten Mal gegeben, sogar in geringerer Dosis. Es muss etwas anderes mit ihm sein.“ Jack verschränkte die Arme vor der Brust – und entschränkte sie sofort wieder. Er hielt ja immer noch das nasse Geschirrtuch in der Hand. „Ich dachte, es wäre besser für ihn, zu schlafen, als dass ich ihn zu seinem eigenen Schutz in eine der Weevil-Zellen stecke. Bist du anderer Meinung?“

„Nein. Schlafen ist tatsächlich das Beste für ihn. Hilft bei der Verarbeitung von traumatischen Ereignissen“, murmelte der Arzt, während er Iantos Puls fühlte. „Trotzdem, das war besser das letzte Mal, dass du mir in mein Handwerk hineinpfuschst, verstanden?“

Tosh kam mit der Arzttasche an und ersparte Jack damit eine Antwort. Sie warf einen fragenden Blick auf ihren Chef, dann auf den Arzt, stellte aber keine Frage. Stattdessen hielt sie Harper die offene Tasche hin.

Owen holte ein Stethoskop heraus und zog den Kragen von Iantos Sweatshirt herunter, um ihn abzuhören. Dann legte er es wieder beiseite, kramte in seiner Tasche nach einer Spritze und einer Ampulle und gab dem Waliser eine Injektion.

„Okay.“ Owen wandte sich den beiden anderen zu. „Sein Kreislauf braucht ein wenig Unterstützung und ich denke, eine weitere Infusion könnte ihm nicht schaden - aber Jonesy hier wird aller Voraussicht nach die professionelle Behandlung von Dr. Harkness überleben“, meinte er, mit Sarkasmus nicht sparend. Er stemmte die Hände in die Hüften. „Und kann mir endlich mal jemand erklären, was hier eigentlich los ist? Enden alle deine Abendessen damit, dass einer der Teilnehmer bewusstlos wird?“

Jack schob die Kaffeetassen beiseite und setzte sich auf den Rand des Tisches. Und dann erzählte er ihnen, was Ianto ihm gebeichtet hatte.


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Tosh war gegangen, um den Kaffee und frische Tassen zu holen und selbst Owen hatte es vorübergehend die Sprache verschlagen.

Der Arzt musterte Ianto mit misstrauisch zusammengekniffenen Augen, als biete ihm irgendetwas an der schlafenden Gestalt die Antwort auf alle Fragen. Abrupt lachte er los.

Jack sah ihn fragend an. „Ist dir gerade ein guter Witz eingefallen oder findest du einfach nur die Situation komisch?“

Owen schüttelte den Kopf und wischte sich mit dem Handrücken über den Mund, als versuche er das Lachen zu unterdrücken. „Es ist nur die Vorstellung, dass jemand Jones für einen Doppelagenten halten könnte… Total absurd, findest du nicht? Ich meine, er ist rot angelaufen, als du ihm ein Kompliment über seine Krawatte gemacht hast. Oder die Szene in der Dusche? Als er rein kam und du bist vollkommen nackt vor ihm gestanden? Er hat sich fast den Knöchel gebrochen, so schnell hat er sich umgedreht und ist verschwunden. Und das war nicht gespielt. Nicht ein einziges Mal hat er versucht, sich bei einem von uns anzubiedern oder sich auch nur mit einem von uns anzufreunden, um leichter an Informationen zu kommen. Ich schätze, Tosh kann sagen, ob er Informationen aus dem Computer besorgt hat.“ Er schnaubte. „Klingt das für dich nach einem Meister-Spion?“

„Vielleicht ist er ein besserer Schauspieler, als wir ihm zu gestehen?“ Jack stand auf, um ein paar Schritte auf und ab zu gehen. Die erzwungene Untätigkeit war kaum auszuhalten. Aber er musste Brigadier Lethbridge-Stewart Zeit geben, einige Dinge in Erfahrung zu bringen und andere in die Wege zu leiten, bevor Jack selbst eingreifen konnte. Wenn er dieses Wiesel Kona in die Finger bekam… diesen aufgeblasenen, idiotischen…

Toshs Rückkehr mit einem Tablett voll Tassen und einer Thermoskanne unterbrach seine Gedanken und er nahm ihr die Kanne ab, damit sie das Tablett auf den Tisch stellen konnte.

Owen stürzte sich auf den Kaffee, als hätte er seit Jahren keinen mehr bekommen und verbrannte sich prompt die Zunge. Fluchend machte er sich auf die Suche nach einem Eiswürfel.

Tosh goss sich selbst auch eine Tasse ein und hielt den Becher dann zwischen den Händen, wie um sich daran zu wärmen. Sie starrte schweigend in den aufsteigenden Dampf. Ihre dunklen Augen waren voll Mitgefühl und voller Sorge, als sie Jack endlich ansah. „Was wird jetzt mit ihm? Was geschieht mit Ianto?“, fragte sie.

„Damit können wir uns befassen, wenn es uns gelingt, eine erneute Invasion der Cybermen zu verhindern! Falls es dafür nicht schon zu spät ist! Dann spielt es keine Rolle mehr, was mit Ianto Jones passiert.“ Jack hob die Hand und presste dann Zeigefinger und Daumen gegen seine Nasenwurzel. „Entschuldige, das war nicht so gemeint.“ Sein Kopf schmerzte mit all den Konsequenzen, von denen er nicht aufhören konnte, sie sich auszumalen. Während seiner Ausbildung an der Time Agency hatte er gesehen, was von Planeten und Zivilisationen übrigblieb, die von den Cybermen überfallen wurde. Kurz gesagt, nichts. Sie radierten jede Form von Individualität aus und wer sich nicht ihrer Programmierung beugte, wurde vernichtet. Die Erde war nur knapp dem gleichen Schicksal entgangen und auch das nur unter großen Opfern. Was versuchte Kona damit zu erreichen, dass er eines dieser Monster am Leben hielt? Und ihm dieses halbe Kind auf den Hals hetzte.

Owen kam zurück, geräuschvoll an einem Eiswürfel schlürfend. „Was hast du jetzt vor?“, fragte er, sich nicht darum kümmernd, dass er auf sein T-Shirt tropfte. „Nicht, dass ich negativ klingen will, aber sind wir vier nicht ein paar hundert zu wenig, um sich mit UNIT anzulegen?“

„Nicht mit allen von ihnen.“ Jack sah die beiden an. Er hatte sich bereits entschlossen, alleine nach London zu fahren, sobald die Zeit, die der Brigadier sich ausgebeten hatte, verstrichen war. Falls UNIT versuchen sollte, das Ganze zu vertuschen und ihn festsetzten, gab es zwei weitere Stimmen, die die Wahrheit kannten. „Ich habe meine Kontakte spielen lassen, und den höheren Rängen ist nichts davon bekannt oder sie verleugnen zumindest jede Kenntnis. Major Kona ist nicht von alleine auf die Idee gekommen, an einer Technologie herum zu pfuschen, die im gesamten bekannten Universum geächtet ist. Er hat bei weitem nicht die Autorität oder Vorstellungskraft für so etwas.“ Jack warf einen prüfenden Blick auf Ianto. „Ich fahre nach London. Ihr beide haltet hier die Stellung, wenn Suzie kommt, kann sie einen von euch ablösen, damit ihr ein wenig Schlaf bekommt.“

„Willst du wirklich alleine nach London fahren?“ Tosh stellte ihren unangetasteten Kaffeebecher ab.

„Mach dir keine Gedanken um mich.“ Er legte den Arm um ihre Schulter. „Das ist etwas, um dass ich mich persönlich kümmern muss.“ Und er hatte die beste Unterstützung, die er sich wünschen konnte.

Als einer der Mitbegründer UNITs hatte Brigadier Lethbridge-Stewart seine Finger in so ziemlich jedem Kuchen in London und in einigen, die noch nicht einmal gebacken waren. Er vertraute seinem Team, aber es gab Dinge, die auch Torchwood-Agenten nicht wissen durfte. Jack war gezwungen, vor ihnen Geheimnisse zu bewahren, auch wenn es ihm nicht gefiel. Es beruhte auf Gegenseitigkeit. Der Brigadier war einer der wenigen Offiziere bei UNIT, die über seine Unsterblichkeit informiert war.

Owen ließ seinen halb geschmolzenen Eiswürfel auf den Boden fallen und kickte ihn mit dem Fuß zur Seite, dann wischte er seine feuchte Hand an seinem T-Shirt ab. Er griff nach seinem inzwischen abgekühlten Kaffee. „So, du rettest die Welt und wir sitzen hier auf unseren Hintern und drehen Däumchen.“

„Wenn du Arbeit suchst, du hast einen Patienten.“ Jack küsste Tosh auf die Schläfe und ließ sie los. „Ich mache mich besser auf die Socken. Keine wilden Partys, bevor ich zurück bin, Kinder.“ Er sprach die Worte wesentlich leichtfertiger, als ihm zumute war, als Jack in sein Büro ging, um seinen Mantel und die Autoschlüssel zu holen. Und seine Webley.

Owen leerte seine Tasse und holte ein Thermometer aus seiner Tasche. Tosh sah schweigend zu, wie er mit dem Infrarot-Gerät Iantos Temperatur maß.

„Leicht erhöht, aber das macht mir keine Sorgen. Sein Puls hat sich beruhigt“, murmelte der Arzt vor sich hin, während er verschiedene Tests durchführte.

„Können wir ihm irgendwie helfen?“, fragte Tosh, die sich ziemlich überflüssig vorkam.

„Er ist ein Spion, schon vergessen? Sie dachten, wir wüssten mehr und haben ihn nach Cardiff geschickt, damit er hier herumschnüffelt.“ Owen holte eine kleine Taschenlampe aus der Tasche und leuchtete in Iantos Augen. „Wir sollten ihn vielleicht wirklich in eine Zelle stecken.“

„Aber er hat das doch nicht freiwillig gemacht. Du hast doch gehört, dass sie seine Verlobte als Geisel halten.“ Die Computerspezialistin schüttelte den Kopf. „Und alles, was wir aus London mitgebracht haben, ist versiegelt. Ianto konnte gar nicht an die Daten ran, selbst wenn er es gewollt hätte. Er hat ihnen stattdessen berichtet, wie viele Tassen Kaffee Jack jeden Tag trinkt.“

Owen warf ihr über die Schulter einen Blick zu. „Sie ist nicht mehr seine Verlobte, sie ist eines dieser Cybermonster. Er war dabei, als die Daleks und Cybermen in den Tower in Canary Wharf einfielen. Was sie angerichtet haben. Wie kann er denken, dass er sie retten könnte?“

„Würdest du nicht auch alles Mögliche und Unmögliche tun, um jemanden zu retten, den du liebst?“, entgegnete Tosh leise. Sie drehte sich auf dem Absatz um, bevor der Arzt antworten konnte und ging an ihren Arbeitsplatz. Die Daten auf den nie schlafenden Monitoren verschwammen vor ihren Augen, als sie mit den Tränen kämpfte. Dann wischte sich Tosh entschlossen das Gesicht ab und machte sich an die Arbeit. Zuerst würde sie sich vergewissern, dass die Sicherheitssysteme des Hubs unangetastet waren. Zwar traute sie Ianto diese Form der Manipulation nicht zu – nicht bei den höchstpersönlich von ihr entwickelten und programmierten Systemen – aber Owen hatte in einem Punkt Recht: UNIT hatte einen Spion in ihre Reihen eingeschleust, es war nicht unwahrscheinlich, dass sie auch auf andere Weise versuchen könnten, an Informationen zu gelangen. Sicherlich gab es auch bei UNIT Hacker, die versuchten Hintertüren in ihre Server zu hacken – so wie Tosh es bereits getan hatte.

Owen kramte fluchend in seiner Tasche. Dass Jones sein Patient war, bedeutete nicht, dass er ihn plötzlich zu seinem besten Freund erklären würde. Er fand die Ampulle, die er suchte, schnippte mit dem Daumen die Spitze ab und zog den Inhalt in eine Spritze auf. Iantos Ellbeuge zeigte die Spuren früherer Injektionen. Owen wischte einen Tropfen Blut mit einem Desinfektionstupfer ab und zog den Ärmel darüber. Er kontrollierte Iantos Puls und setzte sich auf die Kante des Tisches. Körperlich würde er Jones schon wieder auf die Beine bringen. Was seine seelische und geistige Gesundheit betraf, dafür gab es kein Rezept.


Ende (tbc)