Titel: Träume
Autor: Lady Charena
Fandom: SK Kölsch

Pairing: Jupp Schatz, Dr. Weiss
Rating: gen, Humor

Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe: Die Zunge der Pathologin ist ebenso scharf wie ihr Skalpell...

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.

 

 

„Ich hoffe, wir haben Sie nicht bei etwas Wichtigem gestört.“

 

Dr. Weiss sah zu Jupp Schatz auf, der eben zu ihr trat. „Wie kommen Sie nur darauf“, erwiderte sie trocken. „Es kann doch kein größeres Vergnügen geben, als nachts mit Ihnen hinter falschen Leichen herzujagen.“ Sie stand auf und trocknete sich die Hände ab. „Das nächste Mal schlage ich vor, Sie sehen sich die „Leiche“ genauer an, bevor sie mich rufen. Illegale Müllentsorgung fällt nicht in mein Ressort.“

 

Wer hätte auch ahnen können, das die Leiche aus dem Rhein sich als eine in Plastikfolie verpackte, alte Schaufensterpuppe entpuppen würde...

 

Jupp grinste, keineswegs entmutigt von ihren Worten. Schließlich hatte man ihn auch aus dem Bett geklingelt. „Ich dachte nur“, meinte er. „Ihre Bluse steht halb offen.“

 

Die Pathologin schoss ihm einen giftigen Blick zu und schloss ihre Jacke. „Ich schlage vor, Sie denken noch mal, bevor Sie weitersprechen“, entgegnete sie kühl.

 

„Warum gehen Sie nicht mit mir essen, wenn wir beiden Hübschen schon einmal wach sind.“

 

Dr. Weiss schnitt eine Grimasse. „Um diese Zeit haben sogar die Imbissstuben geschlossen, in denen Sie so essen. Träumen Sie weiter.“

 

„Und von was träumen Sie so, Frau Doktor?“ Jupp stopfte die Hände in die Jackentaschen.

 

„Von einer eigenen Praxis“, entgegnete die Gerichtsmedizinerin ohne zu zögern und schloss ihre Tasche. Sie stand auf und streckte sich. „Mit angeschlossenem Friedhof – und davon, dass das ganze Leukoplast mir gehört. Und damit werde ich dann Ihr loses Mundwerk zukleben. Gute Nacht.“ Sprach’s drehte sich auf dem Absatz um und eilte von hinnen.

 

Jupp grinste und sah ihr hinterher. Irgendwann kochte er sie schon noch weich. Dann wandte er sich an einen der Streifenpolizisten, die als erste am „Tatort“ gewesen waren. „Na, dann fangt mal schön mit Aufräumen an, Jungs. Ich geh’ wieder schlafen.“

 

 

Ende