Advent, Advent, der Spucky brennt

T’Len

2006

 

 

 

Fandom: (T)Raumschiff Surprise

Charaktere: Kork, Mr. Spuck, Schrotty, Die Pulle, Weihnachtsmann

Kategorie: G, Humor

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Summe: Was bekommen wohl Kork und Spuck vom Weihnachtsmann?

 

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„Advent, Advent, der Spucky brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann stecken wir alle drin in dir.“ Die Pulle kicherte, schwenkte ihr Glas und rief „Prost.“

 

Mr. Spuck blickte beleidigt drein. „Muss ich mir das bieten lassen, Captain?“, fragte er.

 

„Ach geh, hab’ dich nicht so“, erwiderte Kork und schenkte sich nach. „Ist doch Weihnachten.“

 

„Vulkanetten feiern kein Weihnachten“, sagte Spuck pikiert.

 

„Ich finde wir brauchen gar keinen Baum, wir könnten doch Spucky nehmen.“ Die Pulle versuchte Lametta an Spucks Ohren zu hängen. Der wehrte ihn heftig ab, worauf der Arzt torkelnd zu Boden ging.

 

Schrotty pfiff in Korks Ohr. „Geh, was flöteste denn hier so rum?“, fragte der.

 

„Kuckt mal, wer sich als Überraschung gerade an Bord gebeamt hat.“ Schrotty deutete mit ausladender Geste auf die Tür zur Brücke.

 

„Hoffentlich nicht wieder der Mooshammer mit seiner neuen Kollektion. Die letzte hat mir überhaupt nicht gestanden“, maulte Spuck.

 

„Geh Spucky, der ist doch schon lange tot“, erwiderte Kork.

 

Wie aufs Stichwort öffnete sich nun die Tür und herein kam – der Weihnachtsmann.

 

„Der Weihnachtsmann!“, riefen Kork und Spuck wie aus einem Munde und klatschten begeistert in die Hände.

 

„Ich will seine Rute!“, rief Kork dann.


„Pah, du denkst immer nur an dich“, erwiderte Spuck.

 

„Wart ihr brav und verdient Geschenke oder unartig und verdient die Rute?“, fragte der Weihnachtsmann.

 

„Unartig, ganz unartig“, rief Kork begeistert.

 

„Pah, ich war viel unartiger“, sagte Spuck.

 

„Aber ich krieg die Rute, ich bin der Captain“, sagte Kork.

 

„Bäh“, Spuck steckte ihm die Zunge raus. „Immer kommst du mit deinem ‚Ich bin der Captain’ an.“ Er äffte Kork nach. Der warf mit einem Stück Käsesahnetorte nach ihm.

 

Der Weihnachtsmann schaffte sich mit lautem Räuspern wieder Gehör und holte ein dickes Buch aus seiner Manteltasche. Er blätterte darin. „Jürgen Torsten Kork und Brigitte Spuck“, sagte er.

 

„Hier!“, rief Kork.

 

„Hier!“, rief auch Spuck.

 

Der Weihnachtsmann blätterte in seinem Buch. „Ihr habt die Erde vor den Invasoren vom Mars gerettet. Ihr habt ein besonderes Geschenk verdient“, sagte er und gab jedem ein Päckchen.

 

Auch Schrotty bekam eines, dann war der Weihnachtsmann wieder verschwunden.

„Wer war das?“, wunderte sich Schrotty. „Ich dachte immer, den Weihnachtsmann gibt’s gar net.“

 

„Vielleicht Popovich“, überlegte Spuck.


„Geh, der schrubbt den Maschinenraum nach dem letzten Marderschaden“, sagte Kork.

 

„Solo?“, überlegte Schrotty.


„Macht den Abwasch“, antwortete Spuck.


„Und die Bora-Bora?“, wollte Kork wissen.


„Wäsche“, antworte Schrotty.


„Hoffentlich wäscht sie meine nicht wieder so heiß, dass sie eingeht“, sagte Kork.

 

„Die geht ein, weil du zu fett geworden bist“, sagte Spuck.

 

Kork streckte ihm die Zunge raus.

 

„Also ich pack mein Geschenk jetzt aus.“ Schrotty riss die Verpackung auf und fand darin eine neue Flöte. Er musste sie natürlich sofort ausprobieren. Kork hielt sich die Ohren zu.

 

Spuck riss derweil sein Päckchen auch auf und holte ein Diätbuch heraus. „So eine Unverschämtheit“, maulte er.

 

Kork kicherte. „Ich sag’ doch immer, du bist zu schwer.“

 

„Bäh“, Spuck steckte ihm nun seinerseits die Zunge raus.

 

Doch als Kork sein Päckchen öffnete, verging ihm das Lachen. Er hatte dasselbe Geschenk bekommen. Nun lachte Spuck.

 

„Da steckt bestimmt die Pulle dahinter“, meinte Kork und warf das Buch wütend in die Ecke.

 

Sie blickten auf den Arzt, der friedlich auf dem Fußboden schnarchte.


Ende