Spielzeug

T’Len

2006

 

 

 

Fandom: Enterprise

Charaktere: Hoshi Sato/T’Pol

Kategorie: NC-17, f/f-slash

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Summe: Hoshi erklärt T’Pol die Freuden körperlicher Liebe.

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

 

 

 

Sie spürte die Vibrationen in jeder Faser ihres Körpers. Ihr Atem hatte sich bescheunigt, ihr Puls raste. Sie biss sich auf die Unterlippe, um ihre Lust nicht allzu laut heraus zu stöhnen, als sie den Vibrator gegen ihre empfindlichste Stelle presste.

 

„Fähnrich, was tun Sie da?“ Die schneidende Stimme T’Pols drang durch den Rausch ihrer Erregung erst langsam zu ihr.

 

Hoshi stemmte sich auf ihre Ellenbogen. Der Vibrator fiel achtlos zur Seite. T’Pol stand vor ihrem Bett, wie immer in eine Aura der Unnahbarkeit gehüllt.

 

„Wie sind Sie herein gekommen? Und wieso?“, fragte Hoshi verblüfft. Auf einmal wurde sie sich ihrer Nacktheit ebenso bewusst wie der ganzen Peinlichkeit der Situation. Hastig zog sie die Bettdecke über sich.

 

„Ich wollte von Ihnen Informationen einholen, über das Fest, dass die Menschen Weihnachten nennen und das ihnen offensichtlich so viel bedeutet“, antwortete die Vulkanierin. „Wie es scheint, ist es auch angebracht, aus diesem Anlass Geschenke zu überreichen. Ich hoffte auf Ihren Rat, bezüglich Captain Archers und Commander Tuckers Interessen.“

 

„Und da dringen Sie einfach in meine Kabine ein?“ In Hoshis Scham mischte sich eine gehörige Portion Wut. Es war nicht ihre Schuld, dass T’Pol sie beim Masturbieren erwischt hatte. Die Vulkanierin hatte kein Recht, in ihre Privatsphäre einzudringen. Schon gar nicht während ihrer Freizeit. Vorgesetzte hin oder her. „Warum haben Sie mich nicht übers Komm-System kontaktiert? Oder wenigstens angeklopft?“ Sie ließ ihrem Ärger in ihrer Stimme freien Lauf.

 

„Ich habe meine Anwesenheit mehrmals signalisiert“, erwiderte T’Pol unbewegt. Wenn sie verärgert über Hoshis heftige Reaktion war, dann zeigte sie dies wie erwartet nicht. „Ich hörte Sie stöhnen. Also waren Sie anwesend. Da Sie aber nicht reagierten, war es nur logisch anzunehmen, Sie seien in Schwierigkeiten und benötigten Hilfe. Also trat ich ein.“

 

Sie hob den Vibrator vom Bett auf. „Die Nachbildung eines männlichen Geschlechtsorgans“, stellte sie fest. „Ich nehme an in der menschlichen Ausführung.“

 

Hoshi nickte stumm. Sie hoffte, T’Pol würde auf den eigentlichen Grund ihres Besuches zurück kommen oder noch besser, sie einfach in Ruhe lassen. Doch so einfach kam sie nicht davon. T’Pols Neugier schien geweckt.

 

Die Vulkanierin drehte das Gerät in ihren Händen, betrachtete es von allen Seiten und schaltete es schließlich an. „Mit stimulierenden Vibrationen“, stellte sie fest. „Angesichts der Tatsache, dass sie unbekleidet sind und ich von Ihnen Gerüche und Geräusche wahrnehme bzw. wahrgenommen habe, die offensichtlich mit dem Zustand menschlicher Erregung in Verbindung stehen, gehe ich davon aus, sie haben sich mit diesem Gerät selbst sexuell stimuliert.“

 

Sie musterte Hoshi als sei sie ein interessantes Forschungsobjekt. Sato spürte, wie sie errötete. Konnte T’Pol sie nicht einfach in Ruhe lassen?

 

„Warum benutzen Sie ein artifizielles Organ, wenn genügend menschliche Männer an Bord sind?“, wollte die Vulkanierin wissen.

 

Hoshi räusperte sich. Ihre Kehle fühlte sich rau und trocken an. „Weil ich nicht mit einem Mann schlafen würde, den ich nicht liebe, aber durchaus meine sexuellen Bedürfnisse habe“, erwiderte sie. „Außerdem“, sie versuchte sich an einem kleinen Lächeln. „So wird man nicht schwanger.“

 

„Sexuelle Vereinigung ohne das Ziel, Nachkommen zu produzieren, erscheint mir unlogisch“, erwiderte T’Pol. „Sexuelle Aktivitäten ohne Partner als Energieverschwendung.“

 

Die Wut kochte wieder in Hoshi hoch. Verdammt, wer war T’Pol, dass sie es sich anmaßte, über sie und ihre Bedürfnisse zu richten? „Haben Sie es sich denn noch nie selbst gemacht?“, fragte sie. Wenn T’Pol so indiskret war, in ihrem Intimleben rumzuschnüffeln, dann konnte sie das wohl auch tun. Die Vulkanierin besaß hoffentlich wenigstens so viel Taktgefühl, mit der ganzen delikaten Angelegenheit nicht zu Captain Archer zu rennen oder sie gar in ihrem Logbuch zu vermerken. Hoffte Hoshi zumindest.

 

„Vulkanier sind nur...“ T’Pol wirkte, als wollte sie etwas erklären, doch sie brach ab. „Nein“, antwortete sie stattdessen schlicht.

„Sie sollten es einmal versuchen“, sagte Hoshi. „Es würde Ihnen bestimmt gut tun, Sie entspannen.“

 

„Das bezweifle ich.“ T’Pol klang plötzlich unsicher.

 

„Kommen Sie“, sagte Hoshi. Sie beugte sich zu ihrem Nachttisch hinüber und das Laken rutschte von ihren Brüsten. „Betrachten Sie es als eine weitere Erfahrung mit uns Menschen. Sie studieren uns doch, nicht wahr?“

 

Hoshi zog die Schublade auf und entnahm ihr einen weiteren Vibrator. „Garantiert unbenutzt“, sagte sie und drückte ihn T’Pol in die Hand. Die Vulkanierin blickte sie fragend an.

 

Hoshi klopfte auf ihr Bett. „Entkleiden Sie sich und legen Sie sich hin“, sagte sie. „Ich zeige Ihnen, wie es geht.“

 

Fast war sie überzeugt, T’Pol würde ihre Kabine entsetzt verlassen und sie hatte sich mit ihrem Angebot – sie wusste nicht, welcher Teufel sei überhaupt geritten hatte, dass sie dieses machte – eine Menge Ärger eingehandelt, doch zu ihre Überraschung, schlüpfte die Vulkanierin tatsächlich aus ihrem Overall, legte ihn fein säuberlich über einen Stuhl, streifte dann ihre Unterwäsche ab, legte sie dazu und setzte sich aufs Bett.

 

Hoshi drückte T’Pol in die Kissen. Sie nahm den Vibrator aus der Hand der Vulkanierin und schaltete ihn auf der niedrigsten Stufe an. Sanft streifte sie mit dem Gerät die Brüste der Vulkanierin, dann ihren Bauch. Sie konnte nur hoffen, dass T’Pols erogene Zonen ähnlich denen einer Menschenfrau waren, dass sie ihr tatsächlich Lust und keine Schmerzen bereitete oder gar ein Tabu verletzte, in dem sie verbotene Stellen berührte.

 

„Sie müssen mir sagen, wenn Ihnen etwas nicht gefällt.“ sagte sie. „Oder, was Ihnen besonders Freude bereitet.“

 

Die Vulkanierin nickte stumm.

 

Hoshi glitt mit dem Vibrator weiter über T’Pols Körper. Als sie ihn zum ersten Mal zwischen ihre Schenkel schob, war sie sich sicher, dass sich der Atem der Vulkanierin beschleunigt hatte.

 

///

 

„Jetzt Sie.“ Hoshi wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als sie schließlich den Vibrator wieder in T’Pols Hand drückte. Die Vulkanierin atmete heftig, ihre Brüste hoben und senkten sich. Hoshi glaubte sehen zu können, wie ihre intimsten Stellen gerade pulsierten. Sie selbst war so feucht, wie schon lange nicht mehr.

 

Sie setzte sich zurück auf ihre Fersen und beobachtete, wie T’Pol den Vibrator selbst in sich einführte. Die Vulkanierin stöhnte auf und schloss ihre Augen. Ihr ganzer Körper schien die Vibrationen aufzunehmen und weiterzugeben.

 

„Ich wüsste etwas, was uns beiden Lust spenden kann“, sagte Hoshi und griff erneut in die Schublade des Nachttisches. Sie holte einen Doppeldildo heraus. T’Pol öffnete die Augen und sah sie fragend an.


„Ich könnte ihn in uns beide einführen“, erklärte Hoshi.

 

T’Pol nickt stumm ihr Einverständnis und zog den Vibrator wieder hinaus. Hoshi führte den Dildo zunächst vorsichtig in die Vulkanierin ein, setzte sich dann so über ihre Schenkel, dass sie das andere Ende in sich aufnehmen konnte. Den Vibrator presste sie zwischen ihre Brüste. Sie beugte sich herab, bis sie damit T’Pols berührte.

 

Als sie die Vulkanierin küsste, spürte sie, wie es ihnen beiden zu kommen begann.

 

///

 

Schwer nach Luft schnappend sank Hoshi auf ihr Bett. Sie betrachtete den Vibrator in ihrer Hand. Der Händler in dem Sex-Shop auf Risa, in den sie sich während ihres Aufenthaltes dort nur verschämt getraut hatte, hatte nicht übertrieben. Das Gerät würde nicht nur ihren Körper stimulieren und Lust bereiten sondern auch ihre Fantasie anregen. Es hätte sie brennend interessiert, wie das Gerät funktionierte, aber sie konnte ja schlecht damit zu Trip Tucker gehen und ihn um eine Analyse bitten.


Es hatte sich tatsächlich so angefühlt, als wäre die Vulkanierin mit ihr im Bett gewesen. Und es war verdammt gut gewesen – und den nicht gerade billigen Preis mehr als Wert. Zwar fühlte sie auch etwas Scham, sich dieser Fantasie so intensiv hingegeben zu haben. Doch wem tat sie damit weh? Niemand wusste davon, niemand würde je davon erfahren. Und sie war nicht so dumm zu glauben, dass ihre geheimen Begierden bezüglich T’Pol je Erfüllung finden würden. Die Vulkanierin war wahrscheinlcih so sehr an Sex interessiert wie ein Stein.  Also blieben ihr doch nur dann und wann ihre harmlosen Fantasien, um sich selbst Lust zu bereiten.

 

Der Türsummer signalisierte einen Besucher. Hastig sprang Hoshi aus dem Bett und verstaute ihr Spielzeug im Nachttisch. „Sofort“, rief sie, während sie rasch ihren Morgenmantel überwarf.

 

Sie öffnete die Tür und prallte überrascht zurück, als T’Pol vor ihr stand.

 

„Ich wollte von Ihnen Informationen einholen, über das Fest, dass die Menschen Weihnachten nennen und das ihnen offensichtlich so viel bedeutet“, sagte sie. „Wie es scheint, ist es auch angebracht, aus diesem Anlass Geschenke zu überreichen. Ich hoffte auf Ihren Rat, bezüglich Captain Archers und Commander Tuckers Interessen.“

 

Ende