

Autor: Acidqueen
Serie: TOS
Rating: R (BDSM, ueberwiegend Gespraech)
Pairing: S/Sc, Mc
Zusammenfassung: Dem Ingenioer ist nichts zu schwoer!
Kommentar: Dies ist eine Geschichte zu einem T-Shirt, das
man hier finden kann: http://www.syredronning.de/Kinky_Spock.jpg
Archiv: Bitte fragen.
Hinweis: Startrek und alle Figuren (Spock, Scott, McCoy)
sind im Besitz von Paramount/Viacom. Diese Geschichte erfuellt die Richtlinien
des "Fair Usage", eine Copyright-Verletzung ist nicht beabsichtigt.
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"Schlag mich, Scotty", sagte eine dunkle Stimme.
Scotts Kopf schnellte von der Konsole im Maschinenraum hoch.
"Mr. Spock!"
Das war nicht der Vulkanier, den er sonst kannte. Spock trug
ein schulterfreies, enges Latex-Kleid (wo zum Teufel bekommt man so was auf
einem Raumschiff?), das am Hals in einer Art von Kragen schloss, und an den
Fuessen High Heels. In seiner Hand hielt er eine Reitgerte, die einladend auf
seiner Schulter lag. Wenn ueberhaupt, dann sah es so aus, als ob Mr. Spock ihn
schlagen wollte, nicht anders herum.
"Mr. Spock, alles in Ordnung mit Ihnen?"
"Scotty - schlag - mich", antwortete der
Vulkanier, und nun klang es mehr wie eine Bitte.
Scott verstand die Welt nicht mehr, aber zunaechst sollte er
wohl am Besten Mr. Spock verstecken, bevor ein eifriger Kollege vorbeikaeme -
schliesslich wuerde es sich der echte Spock niemals verzeihen, wenn ihn
jemand in diesem Outfit sehen wuerde. Er zog den Vulkanier
in einen selten benutzten Vorratsraum, so schnell man eben jemanden ziehen
kann, der dank 8-cm-Absaetzen und einem engen Kleid nur kleine Schritte machen
konnte. Dort angekommen platzierte ein bereits jetzt schweissgebadeter Scott
den Vulkanier auf einen Sitz, verriegelte die Tuer und aktivierte das
Intercomm.
"Scott an
Dr. McCoy. Dr. McCoy, hier unten im Maschinenraum
gibt es einen medizinischen Notfall."
McCoy klang merklich gestresst, als er antwortete.
"McCoy hier. Bei uns ist es grad sehr eng - wie eilig
ist es denn?"
Scott raeusperte sich. "Aehm - es geht um Mr. Spock. Er
kam in den Maschinenraum und bat mich... ihn zu schlagen!"
"Traegt er ein ungewoehnliches Outfit?"
"Das kann man wohl sagen! Ein schwarzes Latex-Kleid,
High-Heels und eine Reitgerte!"
McCoy brummelte etwas Unverstaendliches.
"Dr. McCoy?" Scott begann sich mehr und mehr
unbehaglich zu fuehlen.
"Ich dachte, Mr. Spock waere immun dagegen, aber
offensichtlich ist er es nicht. Wir haben hier eine Epidemie des Argolianischem
Schlampen-Virus, und behandeln hier schon 21 Mannschaftsmitglieder in der
Krankenstation. Die einzig wirksame Behandlungsmethode ist ein richtig gutes
Durchhauen."
"Oeh...Sie meinen, ich muss ihn wirklich schlagen? Aber
Doktor, ich habe keine Ahnung, wie man so etwas macht! Bitte, bitte lassen Sie
ihn abholen!"
"Jemanden richtig zu schlagen ist nur eine Frage des
Wissens, Scotty. Ich gebe Ihnen eine kurze Einfuehrung ins Thema und dann
koennen Sie das machen. Wir haben im Moment wirklich kein verfuegbares Personal
mehr, und ehrlich - ich denke, dass es Spock weniger ausmacht, wenn nur Sie ihn
gesehen haben, und nicht die halbe Besatzung."
Scott war kein bisschen ueberzeugt, aber es blieb ihm keine
andere Wahl, als dem Befehl des leitenden Arztes zu gehorchen. Er stiess einen
tiefen Seufzer aus.
"Ok, ich mach's, Doktor. Wie fang ich am besten
an?"
"Als Erstes sollten Sie ihn festbinden, da die
infizierten Patienten am Ende der Sitzung versuchen, sich der Behandlung zu
entziehen. Haben Sie etwas Seil da?"
"Seil? Das ist ein Raumschiff, kein
Hochseesegler!"
"Na ja, Sie brauchen etwas, das was aushaelt und
dennoch angenehm weich ist - Handschellen koennen die Nerven in den
Handgelenken beschaedigen, wenn der Patient daran zieht."
"Ich werde etwas finden", seufzte Scott, und
begann den Vorratsraum abzusuchen. Schliesslich fiel sein Blick auf das
Material, mit dem normalerweise Hochenergieleitungen ummantelt wurden. Er
schnitt einige Meter davon ab und ging damit zurueck zur Sprechanlage.
"Ich habe eine Art Seil. Und jetzt?"
"Fesseln Sie ihn mit dem Gesicht zur Wand, aber passen
Sie auf, dass die Fesselung weder zu eng noch zu locker ist. Er darf sich nicht
daraus befreien koennen."
Scott sah Mr. Spock an, der immer noch entspannt auf dem
Stuhl sass, ungeachtet des eigenartigen Outfits. Er hatte die Beine
uebereinander geschlagen und wippte mit dem oberen, waehrend seine Haende mit
der Reitgerte spielen. Offensichtlich wartete der Vulkanier auf mehr.
"Oh, ich vergass - fuer das Schlagen sollte sein
Hintern frei sein."
"Aeh. Sie meinen, ich muss ihn ausziehen?!"
"Wie Sie moechten, Scott, ganz oder teilweise. Auf
jeden Fall ist es besser, wenn Sie sehen koennen, wohin Sie schlagen."
Scott ballte seine Faeuste in Verzweiflung und liess hilflos
einige voellig unverstaendliche, aber sicher nicht jugendfreie schottische
Flueche los. "Es ist meine Pflicht...", sagte er sich schliesslich,
als er auf Spock zuging.
"Mr. Spock, wuerden Sie bitte aufstehen und hier
herueber kommen?"
"Natuerlich, Scotty", sagte der Vulkanier mit einem
herzzerreissenden Augenaufschlag. Sein Hintern wackelte mit jedem Schritt in
dem engen Latex-Kleid hin und her.
Scott fuehlte seine eigene Koerpertemperatur auf mindestens
40 Grad hochschnellen, und sein Gesicht war sicherlich so krebsrot, wie es sich
anfuehlte. Mr. Spock fesseln... undenkbar.
"Scotty, worauf warten Sie denn?" McCoy klang
hoerbar ungehalten. "Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit. Oder wollen Sie
lieber alleine
weitermachen?"
"Auf keinen Fall, Doktor", antwortete Scott leicht
panisch, und drehte sich zu Spock um.
"Ich muss Sie fesseln, Mr. Spock. Befehl von Dr.
McCoy."
"Sehr gerne, Scotty," antwortete der Vulkanier
verfuehrerisch, und stellte sich an die Wand, Arme und Beine so ausstreckend,
dass Scott ein leichtes Spiel hatte. Es dauerte nur Sekunden, bis Scott den
Vulkanier an den Halteringen angebunden hatte, mit denen normalerweise Vorraete
gegen Verrutschen gesichert wurden. Und da das Kleid hinten einen sehr
praktischen Reissverschluss hatte, konnte er auch leicht den gesamten Ruecken
und Hintern freilegen.
Scott wischte sich den Schweiss ab und ging an die
Sprechanlage zurueck. "Ok, Doktor, ich habe ihn vorbereitet. Was
nun?"
"Sie muessen ihn langsam schlagen, da der Virus nur
ueber einen erhoehten Endorphinspiegel ausgetrieben werden kann, nicht direkt
ueber Schmerz. Damit das funktioniert, muessen Sie mit weicherem Spielzeug
-"
"Spielzeug?"
"Werkzeug, Scotty. Schlagwerkzeug. Sie brauchen eine
Art mehrstraengige Peitsche, und dann etwas Haerteres, zum Beispiel eine Gerte
oder einen Rohrstock. Sie koennen auch so was wie einen Tischtennisschlaeger
nehmen, rund und flaechig. Aber Achtung, das Werkzeug darf keine scharfen
Kanten haben."
"Hmmm-"
"Mensch, Scotty. Erzaehlen Sie mir nicht, Sie haetten
nie in einschlaegige Heftchen reingeschaut!" McCoys anzuegliches Grinsen
war fast greifbar.
"Nie, Doktor!" antwortete Scotty empoert. "So
was habe ich nicht noetig!"
"Sie haetten besser mal so was lesen sollen, man weiss
nie, wann man so ein Wissen brauchen kann... aber zurueck zum Thema. Sie
sollten wenigstens drei Schlagwerkzeuge haben. Besorgen Sie sich eine
mehrstraengige Peitsche. Moeglicherweise koennen Sie das Seil dafuer verwenden,
wenn es schwer genug ist. Verdammt, Scott, Sie sind der beste Ingenieur der
Flotte - basteln Sie sich was aus dem Zeug, das da unten rumliegt!"
Scotty seufzte tief und ging wieder auf die Suche. Er kehrte
mit einer Handvoll Kabel, einem Metallstab und einer kleinen, runden
Schutzplatte zurueck. Und dann war da natuerlich auch noch die Reitgerte.
"Ich habe die Schlagwerkzeuge, Doktor. Was nun?"
"Wie ich Ihnen schon gesagt habe, es kommt auf die
Endorphine an. Sie muessen langsam anfangen, mit relativ zarten Schlaegen der
Peitsche, solange bis die Haut etwas gruenlich aussieht durch die hoehere Durchblutung.
Und dann machen Sie mit den anderen Werkzeugen weiter. Am Besten ist, wenn Sie
in Zehner-Portionen vorgehen. Zehn Schlaege mit zunehmender Intensitaet, dann
eine Pause und ein Werkzeugwechsel. Sogar Menschen vertragen auf die Weise bis
zu 200 Schlaegen. Sie duerfen also nicht zu vorsichtig sein, sonst dauert es
den ganzen Tag."
"Oh
weh", fluesterte Scott. Er war schon fix und
fertig, bevor die Arbeit auch nur losging.
"Dann kehre ich jetzt meinen Patienten zurueck..."
"Halt, Doktor, eine letzte Frage - wo soll ich ihn denn
nun hinschlagen?"
"Natuerlich nur auf Koerperbereiche, bei denen Nerven
und groessere Blutgefaesse gut geschuetzt sind. Also meistens auf den Hintern,
oder auch den oberen Schulterbereich mit der Schultermuskulatur. Aeussere Oberschenkel
geht ebenfalls gut. Fuer zartere Schlaege sind auch die inneren Oberschenkel
geeignet. Nie auf Gelenke oder direkt aufs Rueckgrat schlagen. Und Vorsicht am
unteren Ruecken, dahinter liegen empfindliche Bereiche. Selbst Vulkanier haben
Nieren."
"Verstanden", antwortete Scott, und versuchte,
sich all die Informationen zu merken. Woher hatte der Doktor nur dieses Wissen?
Offensichtlich rangierte es unter seiner Einschaetzung von "wichtig".
"Und wie weiss ich, wann die... Behandlung zu Ende
ist?"
"Wenn er sich wieder normal verhaelt - glauben Sie mir,
das werden Sie dann schon merken. McCoy Ende."
Scott sackte in sich zusammen. Das war die chaotischste
Anleitung, die er je im Leben bekommen hatte. Aber fuer den Moment wusste er
genug, und mit entschlossener Miene griff er sich die Schlagwerkzeuge und
ging auf seinen Patienten zu.
Schliesslich ist alles eigentlich nur eine Frage der
Technik...
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Fortsetzung in Nur das Schlagen meines
Herzens