Anmerkung: Das hier ist eine kleine Überbrückung bis ich das nächste richtige Kapitel geschrieben habe und fokussiert die Beziehung von Dr. Adam Hill zu Jack und Ianto.


Torchwood: Millennium Edition – Teil 2: Always a Good Day to Die


Kapitel 2.7: This Shoes were Made for Walking: Beobachtungen



Adam Hill dehnte seine Schultern und seufzte leise, als ein Wirbel in seinem Nacken knackte. Es klang, als wäre ein trockener Zweig an einem Ast abgebrochen und ungefähr so beweglich wie ein Baum fühlte er sich im Moment auch. Seine Augen waren trocken, sein Magen leer… er hatte zweifellos zu viele Stunden mit Analysen und gebeugtem Rücken über dem Mikroskop verbracht. Technik hin oder her, der Computer nahm ihm zwar die Routinearbeit ab, aber am Ende musste er sich auf das verlassen, was er mit eigenen Augen sah.

Als der Arzt langsam die Treppe nach oben ging, hörte er Lachen aus der Ecke mit der Couch kommen. Es war ungewöhnlich genug, dass er kurz stutzte. Gelächter war nun wirklich nichts, zu dem sie oft Anlass fanden. Gleich darauf oben angekommen, sah er, dass sich dort das restliche Team versammelt hatte. Adam warf einen Blick auf die Uhr. Sollten die meisten von ihnen nicht längst Zuhause sein? Normalweise war um diese Zeit nur noch da, wer immer die Nachtschicht hatte und die Monitore überwachte. Und Leute wie er und Alex, die nichts hatten, zu dem sie nach Hause gehen konnten. Vermutlich waren sie erst vor kurzem von einem nächtlichen Einsatz zurückgekommen und entspannten noch ein wenig.  

Caden saß neben Jack auf der Couch, vorgebeugt, mit dem eifrigen Gesichtsausdrucks eines Kindes, das eine besonders spannende Gute-Nacht-Geschichte erzählt bekam. Jack selbst fläzte sich zurück und hatte die nackten Füße auf den mitgenommenen Kaffeetisch vor sich gelegt, woran sich aber offenbar niemand störte. Er war mitten in einer Erzählung, begleitet von weiten Gesten. Alex befand sich am anderen Ende des Sitzmöbels, eine aufgeschlagene Akte vor sich auf dem Schoß, einen Stift in der Hand, aber sein Blick war auf Jack gerichtet. Er runzelte die Stirn. Shana saß quer in einem der alten Sessel, die Beine über die Armlehne geschwungen, und drehte einen ihrer Zöpfe um ihre Finger. Selbst Franks war dort, ein wenig abseits von den anderen lehnte er mit mürrischer Miene an der Wand, die Arme vor der Brust verschränkt.

Es entging ihm nicht, dass Ianto fehlte. Bestimmt hatte der junge Waliser sich wieder in irgendeine Arbeit vergraben und darüber die Zeit vergessen. Nun, das war kaum etwas, für das der Arzt ihn tadeln konnte, nachdem er nur allzu oft genau das gleiche tat. Und Jack sonnte sich ausgiebig in der Aufmerksamkeit der anderen, da fiel die Abwesenheit seines Partners weniger ins Gewicht… Nein, das war so nicht ganz richtig. Ianto war seine eigene Persönlichkeit, nicht nur das Anhängsel des charismatischen Ex-Timeagents. Aber der jüngere Mann war zurückhaltender. Er fühlte sich wohler, wenn er von seinen Büchern umgeben war und sich nicht im Blickpunkt der anderen befand. Jack war ein Rätsel, in ein Mysterium gewickelt und mit Geheimnissen verschnürt. Nicht zu vergessen sein Charme, der andere Menschen zu ihm zog wie eine Kerze Motten.

Adam gesellte sich nicht zu ihnen, sondern ging weiter in die Küchennische um nach etwas Essbarem zu suchen. Er kam nicht einmal auf die Idee, nach Hause zu gehen, obwohl seine Arbeitszeit längst vorbei war. Viele Nächte fand er ein paar Stunden Schlaf in einem der Krankenbetten, die sich in einem Raum direkt neben dem Autopsiesaal befanden. Falls er überhaupt schlief. Für Torchwood zu arbeiten förderte nicht gerade erholsame Nachtruhe.

In der Mikrowelle aufgewärmte Pizza (am Rande der Genießbarkeit, aber um diese Zeit ging er das Risiko einer Lebensmittelvergiftung ein) füllte seinen Magen und der Arzt machte sich mit einem Becher Tee auf den Weg in sein Labor. Aber dann bog er kurzerhand ab und nahm den Korridor, der ihn eine Ebene tiefer bringen würde.


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„Passiv-aggressives Schuheputzen?“, fragte eine Stimme hinter ihm.

Ianto ließ die Schuhbürste sinken und stellte den einstmals silberfarbenen Sneaker zurück auf den Boden. „Schlimmer“, erwiderte er trocken. „Ich putze passiv-aggressiv MEINE Schuhe nachdem JACK mit ihnen durch den Dreck gewalzt ist. Ich sollte sie ihm eigentlich an den Kopf werfen.“

„Damit würde sich zumindest der passive Teil erledigen“, meinte Adam Hill trocken, als er neben dem jungen Waliser auf der Treppe Platz nahm. Er hielt den Teebecher zwischen beiden Händen. „Hilft es wenigstens?“

Ein mattes Lächeln huschte über Iantos Gesicht. „Nein“, gestand er ein und gab dem Schuh einen Kick, der daraufhin die restlichen Stufen hinab kullerte. „Ich bin immer noch sauer auf ihn. Manchmal komme ich mir vor als wäre ich sein persönliches Zimmermädchen.“

Apropos Mädchen. Der Blick des Arztes glitt unwillkürlich zu Iantos Händen. „So, versucht Jack mich auf den Arm zu nehmen oder hast du tatsächlich danach gefragt, ob dir jemand eine Flasche Nagellackentferner mitbringen kann?“

„Du solltest vorsichtig sein, das in seiner Anwesenheit zu sagen, oder er versucht es tatsächlich.“ Ianto lächelte. „Aber es stimmt. Mit Nagellackentferner lässt sich alter Buchkleber weich machen und vom Einband lösen. Einer von Verdans –  meinem alten Boss - kleinen Tricks.“

„Oh. Gut. Ich dachte es wäre für eine Art… von Sexspiel. Ein Rollenspiel oder so was.“ Adam musterte den Inhalt seiner Tasse. Das war eine überflüssige, ja geradezu dumme Bemerkung gewesen. Ianto hatte schließlich nach Nagellackentferner, nicht nach Nagellack gefragt.

Aber der andere Mann zuckte nur mit den Schultern. „Alles mit Jack ist Sex. Oder ein Spiel. Oder beides.“ Ianto wischte seine Handflächen an der Hose ab und betrachtete dann seine Nägel kritisch. „Was denkst du? Welche Farbe würde mir wohl stehen?“

Adam sah ihn überrascht an und lachte dann, als er das freche Grinsen des jüngeren Mannes sah. „Für einen Moment dachte ich glatt, du meinst das ernst.“

„Nein, natürlich nicht. Nagellack wäre absolut unpraktisch“, erwiderte Ianto unschuldig. „Schließlich arbeite ich die ganze Zeit mit den Händen, der würde sofort abblättern.“

„Du bist ein guter Junge. Bewahr dir das, Ianto – und deinen Humor.“ Adam überraschte sie beide, indem er sich vorbeugte und Ianto auf die Wange küsste.  Er stand auf und nickte in Richtung der Schuhe. „Und die solltest du wirklich Jack putzen lassen. Wir sehen uns später.“

Ianto sah ihm nach und berührte dann seine Wange mit den Fingerspitzen. Das hatte er nicht erwartet. Aber es bedeutete nichts. Adam Hill war nur nett zu ihm. Vielleicht tat er ihm sogar leid.

„Hey.“ Jack stürmte plötzlich die Treppe herunter und legte fast eine Bruchlandung hin, als er mit seinen bloßen Füßen auf den glatten Stufen ausrutschte. „Hier steckst du. Ich habe auf dich gewartet so lange es ging. Ich hab den anderen von meinem Besuch in einer Stadt erzählt, die auf dem Rücken eines riesigen Wals befestigt war und von ihm durchs Weltall getragen wurde. Du hast wirklich etwas verpasst.“

„Das hast du mir schon erzählt“, entgegnete Ianto ohne großes Interesse. „Dem Doctor und Rose übrigens auch.“ Er begann die Schuhputzutensilien aufzusammeln.

Jack folgte ihm und hielt ihn am Arm fest. „Es macht mehr Spaß, wenn du dabei bist.“ Er zog Ianto, der ihm keinen Widerstand leistete, näher zu sich und küsste ihn. „Es tut mir leid, wegen der Schuhe, meine ich. Ich weiß, es sind eigentlich deine. Und ich habe sie ziemlich dreckig gemacht.“

„Eigentlich… mag ich die Schuhe nicht mehr besonders seit… dieser Nacht. Du weißt, welche ich meine.“ Ianto zuckte mit den Schultern. „Ich hätte sie längst weggeworfen, wenn du sie nicht so gerne anziehen würdest.“ Jack hatte die Schuhe getragen, als sie damals nach dem Dart-Turnier überfallen wurden und Jack… getötet… wurde. Die silberfarbenen Sneaker waren das erste gewesen, dass er gesehen hatte, als er seinen Partner endlich fand – verblutet zwischen Mülltonnen in einem dreckigen Hinterhof. Die bloße Erinnerung daran ließ ihn erschauern.

Wirf sie weg.“ Jack zeichnete mit der Fingerspitze eine unsichtbare Linie von Iantos Stirn, über seine Nase und seine Lippen, das Kinn entlang bis zu der kleinen Mulde unterhalb des Kehlkopfes. „Torchwood schuldet uns mehr als nur ein neues Paar Schuhe.“ Er folgte der Linie seines Fingers mit den Lippen und Ianto ließ den Kopf in den Nacken sinken, atmete hörbar aus. Die Anspannung, die sich von den Erinnerungen hervorgerufen in ihm ausgebreitet hatte, sickerte aus ihm heraus wie Tautropfen, die über ein Blatt rollten. Er legte seine freie Hand an Jacks Wange – ließ dann die zuvor aufgesammelte Schuhbüste einfach fallen, so dass er das Gesicht des anderen Mannes mit beiden Händen umschließen konnte.

Jack sah ihn an, mit diesem besonderen Lächeln, das sein Herz immer ein wenig schneller schlagen ließ. „Verzeihst du mir noch einmal?“

„Ich fürchte…“ Ianto beugte sich vor und küsste ihn. „…das tue ich jedes Mal. Immer wieder.“ Er schüttelte den Kopf. „Und das weißt du auch ganz genau.“

„Mein Glück.“ Jack hakte den Arm um den Nacken des jüngeren Mannes. „Was hältst du davon, wenn ich dir eine Geschichte erzähle, die du noch nicht kennst?“

„Was hältst du davon, wenn du aufhörst zu reden und du dir was anderes für deinen Mund einfallen lässt?“ Ianto schlang den Arm um Jacks Mitte.

„Davon halte ich sehr viel.“ Jack platzierte einen Kuss auf der Nasenspitze seines Geliebten. „Ich habe wirklich Glück.“

Ein paar Meter über ihnen, oben neben der ersten Treppenstufe, lehnte unbemerkt Adam an der Wand und nippte an seinem inzwischen fast kalten Tee. Er sah den beiden nach, wie sie lachend und engumschlungen den Korridor entlang liefen und fühlte sich plötzlich sehr alt. Und sehr alleine.


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Es waren die kleinen Dinge, denen Ianto Aufmerksamkeit schenkte. Wie zu wissen wer seinen Kaffee wie trank.

Franks trank seinen Kaffee schwarz und stürzte ihn in der Regel rasch und so heiß wie möglich hinunter, als wolle er sich damit bestrafen.

Shanna bevorzugte morgens Kaffee ohne Zucker und nachmittags oder abends Milchkaffee mit einem zusätzlichen Schuss Sahne.

Alex trank seinen Kaffee wie immer man ihn vor ihn stellte, so lange er heiß war und in ausreichender Menge Koffein enthielt. Der Geschmack schien ihn kaum zu interessieren. Aber manchmal, wenn Ianto morgens die leeren Tassen aus dem Büro des Leiters von Torchwood Drei holte, nahm er einen schwachen Alkoholgeruch daran wahr.

Adam Hill bevorzugte Tee am Morgen, trank aber später gerne Espresso. Und den sehr süß, wenn er auch sorgfältig darauf achtete, dass ihn niemand dabei beobachtete. Vermutlich war er der Meinung, als Arzt müsse er ein Vorbild sein. Ianto fand unzählige Verpackungen von Rohrzuckersticks, wie sie auch manche Cafés verwendeten, in seinem Papierkorb, als er den Müll einsammelte. Und behielt das kleine Geheimnis für sich.

Jacks Kaffeevorlieben änderten sich ständig, was ihn zum idealen - wenn auch nicht aussagekräftigen - Kandidaten für Versuche machte. Bisher hatte Ianto nämlich noch nichts gefunden, das Jack nicht geschmeckt hätte.

Caden trank seinen Kaffee so wie vermutlich der Durchschnitt der Menschen: ein bisschen Zucker, ein bisschen Milch und stark genug, um ihn nach einer am Computer durchzockten Nacht morgens im Büro nicht über der Tastatur einnicken zu lassen.

Jane - so hieß der weibliche Weevil, den sie zur näheren Untersuchung im Hub behielten - bevorzugte ganze Kaffeebohnen. Sie waren klein genug um durch die Luftlöcher der Zelltür zu passen und Jane aß sie wie Bonbons. Wenn er Kaffeebohnen in der Tasche hatte, wartete sie ruhig  in einer Ecke ihrer Zelle, anstatt nach vorne zu stürmen und sich gegen das Glas zu werfen. Ianto hatte das durch Zufall entdeckt und trug seither immer ein paar Kaffeebohnen bei sich, wenn er sie fütterte. Der dumpfe Aufprall ihres Körpers gegen das Glas hatte ihn schon in seinen Träumen heimgesucht.


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„Ich habe dir etwas mitgebracht.“ Adam hielt eine Plastiktüte hoch, als er den Hub durchquerte. „Eine Kleinigkeit, von der ich dachte, dass du sie brauchen kannst.“

„Ein Geschenk?“, fragte Ianto überrascht. „Für mich?“

Er legte das Blatt Papier, das er eben in der Hand hielt - er übertrug an einem der Schreibtische gerade alte, handschriftliche Berichte aus dem Archiv in ihre Datenbank - zur Seite und wischte sich die Handflächen gründlich ab. Das Papier war stockfleckig, teils angeschimmelt, fast immer vergilbt oder die Schrift zu Schatten verblasst. Er entzifferte, was noch irgendwie zu erkennen war und fütterte die Information in die stets hungrige, stets wachsende Datenbank.

Adam nickte wohlwollend und verschränkte die Arme vor der Brust, als Ianto die Tüten nahm. Er kippte sie und ein Schuhkarton plumpste auf eine freie Stelle des Tisches. Der Karton enthielt ein Paar Sneaker in einem so leuchtenden Blau, wie Ianto noch nie Schuhe gesehen hatte. Abgesetzt waren sie mit etwas dunkleren Patches, grell orangefarbenen Schnürsenkeln und einem ebensolchem Emblem. Sie waren vermutlich billig und sahen auch so aus.

Und trotzdem verliebte sich Ianto auf den Blick in sie. Er zog sie sofort an und drehte sich mit einem Lachen wie ein Kind um die eigene Achse, damit Adam den perfekten Sitz bewundern konnte. Die Größe war genau richtig. Der schmale weiße Einsatz zwischen dem blauen Schuh und der schwarzen Sohle blitzte bei jedem Schritt auf.

„Wow, die sind großartig.“ Tatsächlich fühlte es sich an, als liefe er über einen dicken Teppich. Die Sohle federte auf dem kahlen Betonboden besser als seine abgelaufenen alten Sneakers. Impulsiv umarmte er den Arzt. „Danke.“

Alex warf ihnen von der anderen Seite des Raumes aus einen irritierten Blick zu.

Adam erwiderte das Lachen und fuhr dem jüngeren Mann voll Zuneigung über die Haare, so wie es ein großer Bruder oder ein Vater tun würde. Er mochte nur ein paar Jahre älter als Ianto sein, aber in Momenten wie diesen, in denen Ianto seine Situation vergaß, war es schwer ihn nicht als jung und verletzbar zu sehen. Jack strahlte eine Robustheit aus, die nicht nur äußerlich war - aber Ianto hatte sich diesen Schutzpanzer noch nicht zugelegt.

„Wo ist mein Geschenk?“

Jack tauchte praktisch aus dem Nichts auf, eine sehr nervtötende Angewohnheit, wie Hill in diesem Moment fand. „Tut mir leid. Ich fürchte, ich habe dich vergessen.“

Ianto trat zwischen sie. „Sieh dir das an“, meinte er und drehte sich auf den Absätzen. „Sind die nicht heiß?“

„Ich denke, Rot ist eher deine Farbe“, erwiderte Jack und schob die Hände in die Taschen seiner Jeans, Adam über Iantos Schulter hinweg ansehend.

„Ich denke, ich mache mich besser an die Arbeit“, meinte der Arzt. „Ihr beide habt sicher auch etwas zu tun.“ Er drückte Iantos Arm im Vorbeigehen.

„Ich habe nichts zu tun“, rief ihm Jack nach.

„Was soll das?“, fragte Ianto, den Schuhkarton beiseite stellend. Er packte die neuen Sneaker zurück in die Plastiktüte und zog seine alten Schuhe wieder an. Die konnte er noch eine Weile tragen, bevor die Sohlen Löcher hatten. „Er wollte nur nett sein.“

„Er hat uns gestern beobachtet.“ Jack schob einen Stapel Unterlagen achtlos zur Seite und flegelte sich auf der Tischkante. „Und offenbar auch zugehört.“

Der junge Waliser blinzelte. „Bist du sicher?“, fragte er unsicher. „Vielleicht war es nur Zufall.“

„Vielleicht…“ Jack beugte sich vor, legte die Hand unter Iantos Kinn und hob sein Gesicht an, um ihn zu küssen. „…hat er einfach ein Auge auf dich geworfen.“

„Dann sollte ich ihm mir warmhalten“, erwiderte Ianto trocken. „Er macht mir bessere Geschenke als du.“

„Ist das wieder wegen dem Golfball?“, entgegnete Jack grinsend. „Ich wette er ist nicht so gut im Bett wie ich.“

„Du musst wirklich aufhören, so bescheiden zu sein“, spottete der jüngere Mann und befreite sich aus Jacks lockerem Griff. „Und jetzt lass mich weiterarbeiten. Hast du nichts zu tun?“

„Ich bin vollauf damit beschäftigt, dich und Adam im Auge zu behalten.“ Jack lehnte sich zurück, die Handflächen hinter sich aufgestützt. „Nicht, dass du mir mit dem guten Doktor durchbrennst.“

Kopfschüttelnd griff Ianto nach dem nächsten Blatt. „Hast du nicht betont, du bist nicht eifersüchtig?“

„Oh, das bin ich auch nicht“, erwiderte Jack leichthin. „Ich bin nur vorsichtig.“ Als Ianto ihn mit gerunzelter Stirn ansah, lächelte er nur.


Ende (tbc)