Titel:                Der stille Verehrer

Serie:               Star Trek

Autor:              LadyCharena

Paarung:           K/S

Rating:             NC-17

Beta:                T’Len

 

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört Star Trek und alles, was ich mir daraus borgte. Die Story ist mein und reine Fanfiction - ich beabsichtige also weder, damit Geld zu verdienen, noch irgendwelche Rechte zu verletzen. Wer unter 18 ist bzw. ein Problem mit Homosexualität hat, sollte sich besser anderswo nach passenderer Unterhaltung umsehen.

 

Erstveröffentlichung in der Amok Times Nr. 27, der Clubzeitschrift des ClassiKS-Clubs (http://www.geocities.com/classiks1701/index.html.)

 

 

 

 

Der stille Verehrer

Lady Charena

 


Es ist heiß. Es ist trocken. Es ist fast unerträglich...

 

Zumindest für zwei von uns. Denn du bist völlig unberührt davon. Ich wage einen Seitenblick auf dich und sehe, dass du die Temperatur genießt, dein Körper der Sonne unbewusst zugewandt, schwelgst du in ihrer Hitze. Allein dieser Anblick ist es wert, hier zu sein...

 

„Du willst doch nicht wirklich zwei Wochen lang hier bleiben?“

 

McCoys Stimme reißt mich aus meiner Tagträumerei und ich wende mich ihm zu. „Eigentlich habe ich genau das geplant“, erwidere ich trocken.

 

Er mustert mich verständnislos, dann fliegt sein Blick zu Spock, der weiterhin wie eine Eidechse die Sonne in sich aufsaugt und ich kann sehen, dass er zu Verstehen beginnt. „Jim...“, sein Blick kehrt zu mir zurück. „Bist du dir sicher, dass das eine gute Idee ist?“

 

Ich weiß, er bezieht sich auf mehr, als auf die Gefahr, einen Sonnenbrand zu bekommen. Ich weiß, er ist besogt um mich und meint es nur gut. Pille kennt seit einiger Zeit die wahre Natur meiner Gefühle die ich meinem Ersten Offizier gegenüber hege. Doch es ist etwas, mit dem er mir nicht helfen kann.

 

„Mach’ dir keine Sorgen. Ich werde in Ordnung sein“, beruhige ich ihn.

 

Spock kehrt zu uns zurück und hindert McCoy so an einer Antwort. Wir plaudern noch einige Minuten, bevor sich der Arzt von uns verabschiedet. Er wird seinen Urlaub in einer gemäßigteren Zone Rov’vans verbringen.

 

„Captain...“ Ich höre das Zögern in deiner Stimme und wende den Blick von den palmenähnlichen Gewächsen ab, die hier überall wuchern.

 

„Ja, Spock?“ Ich lächele ermunternd. Du wirkst noch viel zu steif.

 

„Captain, ich konnte Ihr Gespräch mit Dr. McCoy nicht überhören. Ich bin sehr dankbar, dass Sie sich bereit erklärt haben, Ihren Landurlaub gemeinsam mit mir hier zu verbringen. Doch das Klima...“

 

„Erinnert mich an einen Sommer, den ich auf Hawaii verbrachte. Kommen Sie, Spock, so leicht werden Sie mich nicht los.“ Ich kann deutlich deine Erleichterung sehen. Hast du dich auf diese zwei Wochen genauso gefreut, wie ich es tue? Ich kann nur hoffen...  „Ich verspreche auch, vorsichtig zu sein. Unter einer Bedingung...“ Ich schweige und natürlich dauert es nicht lange, bis du nachhakst.

 

„Und die wäre, Captain?“

 

Ein neugieriger Vulkanier, mein Vulkanier, nicht wahr? „Wir sind auf Landurlaub. Nennen Sie mich um Himmels willen Jim.“ Ich lasse milde Verzweiflung in meine Stimme sickern - und sehe das Lachen in deinen dunklen Augen aufblitzen.

 

„Einverstanden.“ Du weist auf das Strandhaus, das ich gemietet habe. „Vielleicht sehen wir uns erst einmal unsere Unterkunft an?“

 

„Das klingt gut.“ Ich nehme meine Tasche auf, viel braucht man ja bei diesem tropischen Klima nicht und beobachte, wie du vorausgehst. Du hast deine Uniform gegen ein T-Shirt und Jeans - echte, verwaschene Jeans, ich konnte es fast nicht glauben, als ich dich darin sah - getauscht. Verdammt, sitzt die eng... Der Schweiß auf meiner Stirn stammt nicht allein von der Hitze.

 

* * *

 

Ungefähr, wie ich es mir vorgestellt habe... mit allem modernen Komfort ausgestattet und trotzdem erfrischend rustikal.

 

Das Haus hat zwei Schlafzimmer und während ich beginne, mich in einem davon häuslich nieder zu lassen, begibst du dich auf eine Entdeckungstour. Als ich mich auf die Suche nach dir mache, finde ich dich in der Küche, zwei Gläser in der Hand, deren Außenseite in der Hitze beschlägt. Wortlos reichst du mir eines davon.

 

„Danke.“ Ich lasse mich auf einen Stuhl fallen. „Genau, was ich jetzt brauche.“ Du setzt dich mir gegenüber, trinkst nur ein oder zwei Schluck, während ich bereits das halbe Glas des gekühlten Fruchtsaftes geleert habe.

 

Ich sehe zu dir hinüber und beobachte, wie du gedankenverloren mit der Fingerspitze am Rand des Glases entlang streichst. Du ziehst den Finger zurück und bringst ihn an deine Lippen.

 

Ich muss schlucken. „Spock?“ Du siehst auf, deine Augen dunkel und undeutbar. „Ist wirklich alles in Ordnung? Dieser Aufenthalt hier ist keineswegs festgeschrieben - wir können die Pläne jederzeit ändern.“ Verdammt, das klingt ja beinahe so, als bedauere ich es bereits, mit ihm zusammen zu sein. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall... „Falls Sie irgend etwas anderes vorhatten...“

 

Du schüttelst den Kopf. „Nein, Jim. Ich finde es hier sehr... angenehm.“ Aus deinem Mund ist das ein Kompliment.

 

Wir sitzen eine Weile zusammen, genießen kühle Drinks, Stille, Sorglosigkeit und die Gegenwart des anderen. Ich fühle, wie ich beginne, mich langsam zu entspannen. Dich noch immer betrachtend, versinke ich in einen Tagtraum - aus dem mich dein Aufstehen aufschreckt. Als ich dich fragend ansehe, meinst du nur, du wolltest die Umgebung etwas erforschen. Ich höre die Einladung, die in deiner Stimme mitschwingt... „Gut“, erwidere ich. „Ich werde mich etwas ausruhen. Wir können ja später noch eine gemeinsame ‚Entdeckungstour’ machen“

 

Du nickst und lässt mich allein in der Küche zurück. Habe ich die Enttäuschung in deinen Zügen wirklich gesehen - oder habe ich mir das nur eingebildet? Nachdenklich kehre ich in mein Schlafzimmer zurück und lasse mich auf das breite Bett fallen. Ich konnte jetzt nicht mit dir gehen, noch zu frisch sind die Bilder, die meine Phantasie eben noch produzierte... Du - am Stand, ich - die Sonne brennt auf meinen Rücken, doch sie ist nicht annähernd so heiß, wie dein Fleisch tief in meiner Kehle...

 

Zuvor in deiner Gegenwart behielt ich die Kontrolle (irgendwie), doch jetzt bin ich innerhalb von Sekunden schmerzhaft hart. Und ich schließe die Augen, rufe die Phantasie erneut ins Leben... deine Hände in meinem Haar - wie ich mich danach sehne, diese Berührung zu erfahren - deine Hitze in meinem Mund, dein Geschmack... Es ist deine Hand, die meine Erektion umschließt, mich zu einem zitternden, atemlosen Orgasmus streichelt. Und als ich komme, ist dein Name auf meinen Lippen.

 

* * *

 

Gut, dass du nicht im Haus bist. Eine Zeitlang liege ich da, dahindriftend. Erst das Öffnen einer Tür schreckt mich auf und ich verschwinde hastig im Badezimmer. Frisch geduscht, eine Robe umgeworfen, kehre ich gerade zurück, als es an meine Tür klopft.

Bevor ich antworte, ziehe ich noch rasch die Decke über die Laken.

 

Du kommst herein und erkundigst dich, ob ich Pläne für das Abendessen habe...

 

* * *

 

Eine Stunde später sitzen wir auf der Veranda, genießen die Abwechslung frischer Nahrung und die angenehme Kühle, die der Abend mit sich brachte.

 

Ich lehne mich an die Lehne meines Stuhles zurück und nehme einen Schluck aus meinem Glas. Blauer Wein. Der Himmel mochte wissen, woher er stammt, doch er schmeckt köstlich. Sogar dich konnte ich dazu überreden, ihn zu versuchen. Und du scheinst ihn zu mögen.

 

Während des Essens plaudern wir - über verschiedene frühere Landurlaube, die wir gemeinsam - oder mit McCoy verbrachten, über deinen Ausflug in die nähere Umgebung. Nichts, was mich zu sehr in Anspruch nehmen würde und so habe ich genug Muße, dich unauffällig zu betrachten.

 

Wir sitzen lange so auf der Veranda, beobachten den Sonnenuntergang, lauschen auf die Geräusche der Nacht, trinken noch mehr Wein. Fremde Sterne funkeln längst über uns, als wir uns widerstrebend trennen, jeder in sein Schlafzimmer geht.

 

* * *

 

Zur üblichen Stunde erwache ich. Doch mich ermahnend, dass dies hier schließlich Landurlaub ist, bleibe ich noch liegen. Ich erinnere mich daran, wie im Sternenlicht Wein auf deinen Lippen glitzerte... Mit erwartbarem Ergebnis. Wenn das so weitergeht, wird mich mein Verbrauch an Laken noch in Unannehmlichkeiten bringen...

 

Ich finde dich in der Küche - und frischen Kaffee. Meine Rettung! Die Tasse mit beiden Händen umschließend, wende ich mich dir zu. Du hast auf dem Tisch eine Sammlung an Strandgut ausgebreitete, offensichtlich hast du heute bereits einen ausgiebigen Spaziergang unternommen. Seltsam geformte Steine, Muscheln und Dinge, von denen ich nicht einmal schätzen kann, was sie sein sollen, werden genau angesehen und untersucht. Ich denke, du bereust, keinen Trikorder mitgenommen zu haben...

 

Ich lasse mich am Tisch nieder. Gebe vor, einen dunkelgrünen Stein zu betrachten, der mit roten Adern durchzogen ist. Statt dessen starre ich auf deine Hände. Lange, elegante Finger schließen sich um eine Muschel, eine Fingerspitze streicht die gezackte Kontur nach.

Mir wird heiß und ich muss den Blick abwenden...

 

Nach meiner Kaffeetasse greifend, frage ich dich nach deinen Plänen für den heutigen Tag. Meine Stimme klingt einigermaßen normal, ein wenig rau vielleicht.

Du hast eine kleine Bucht entdeckt, ein gutes Stück von unserem Haus entfernt, die du dir gerne näher ansehen würdest. Das hört sich gut an und ich komme mit.

 

Wir packen einen kleinen Proviantkorb, Badezeug und Sonnenschutzmittel und machen uns auf den Weg.

 

* * *

 

Ich liege auf einem Handtuch, lasse mich von der Sonne trocknen. Das Wasser ist etwas kühler als die Luft und schmeckt leicht metallisch. Doch sonst unterscheidet es sich nicht sonderlich von dem eines Ozeans auf der Erde.

 

Du stehst an der Wasserlinie und als ich in deine Richtung blicke, sehe ich gerade noch, wie du den Blick von mir abwendest. Überrascht setze ich mich auf. „Spock?“

 

Du kehrst an meine Seite zurück, lässt dich im heißen Sand nieder und blickst mich fragend an. Und natürlich wage ich es nicht, die Frage zu stellen, die mich eigentlich beschäftigt. Statt dessen drücke ich dir die Flasche mit der Sonnencreme in die Hand und frage dich, ob du mir helfen könntest... Oh, ich weiß, das ist einer der ältesten Tricks, die die Menschheit kennt, doch du nickst nur.

 

Ich strecke mich auf dem Bauch aus und bemühe mich, meinen Geist so blank wie möglich zu machen. Du würdest nie absichtlich in meine Gedanken eindringen, doch wenn du mich so berührst... Ich spüre deine Hände auf meinem Rücken und sage mir, dass ich verrückt sein muss, mich dieser Folter zu unterziehen.

 

Als du fertig bist - meiner Meinung nach viel zu bald - bleibe ich auf dem Bauch liegen. Deine Berührung hatte eine ‚offensichtliche’ Auswirkung auf mich. Du streifst dein Shirt ab und streckst dich neben mir aus. Und ich kann den Blick nicht von deiner Brust losreißen...

 

Ich schlucke, lecke über meine trockenen Lippen, als sich ungebeten die Vorstellung in meinen Geist stielt, wie ich mich über dich beuge. Meine Zunge das wirre Haar auf deiner Brust teilt, damit ich von deiner Haut kosten kann... schließlich mein Mund sich um eine der bronzenen Brustwarzen schließt...

 

Ein Vogel, der aus der Ferne einer Möwe ähnelt, kreist über uns und stößt einen markerschütternden Schrei aus. Ich schrecke hoch. Als sich mein Herzschlag etwas beruhigt hat, sehe ich zu dir hinüber. Du hast die Augen geschlossen, bist in der Sonne eingeschlafen. Wie eine Katze... und ich frage mich, ob du auch schnurren würdest...

 

* * *

 

Es ist später Nachmittag, als wir zu unserer Unterkunft zurückkehren. Mein Rücken brennt, trotz der Schutzcreme habe ich mir einen leichten Sonnenbrand zugezogen. Nun, kein Problem, McCoy hat mich auch für diesen Fall ausgerüstet.

 

Du bietest mir an, die Lotion aufzutragen und gehorsam strecke ich mich frisch geduscht auf dem Bauch auf meinem Bett aus. Zum zweiten Mal an diesem Tag deine Hände auf mir zu spüren, ist nicht gerade sehr hilfreich...

 

Also bleibe ich liegen, als du weg bist, dich um das Abendessen kümmern. Mein Rücken prickelt noch immer, wo du die Lotion vorsichtig in meine gerötete Haut gerieben hast. Und wenn ich die Augen schließe, dann spüre ich noch immer deine Berührung. Leise stöhnend reibe ich mich gegen das kühle Laken, doch es ist nicht genug. Ich richte mich auf die Knie auf, schiebe die losen Shorts, die ich nach dem Duschen angezogen hatte, nach unten. Eine Hand zur Faust geballt und gegen meinen Mund gedrückt, schließe ich die andere um mein steifes Glied. Die andere Hand folgt rasch, streichelt meine Hoden, während ich das Gesicht ins Kissen drücke, um die Laute zu dämpfen, die aus meinem Mund kommen. Ich spreize die Beine noch etwas weiter, lassen eine Hand nach hinten wandern und presse gegen die Öffnung zu meinem Körper. Mein Finger dringt ein und ich stelle mir vor, du kniest hinter mir, füllst mich. Es reicht, um mich über die Grenze taumeln zu lassen. Einen Schrei zurückbeißend, komme ich.

 

Eine weitere Dusche ist angesagt, bevor ich mich in meine Robe hülle und mich zum Abendessen zu dir gesellen kann.

 

* * *

 

Zwei Tage später war ich beinahe soweit, eine Ausrede zu finden und unseren gemeinsamen Urlaub zu beenden. Es konnte nicht normal sein, sich so etwas auszusetzen.

 

Langsam wurde es wirklich anstrengend, sich dir gegenüber nichts anmerken zu lassen. Auf dem Schiff hatte es immer etwas gegeben, das unserer Aufmerksamkeit bedurfte - hier gibt es nur dich und mich.

 

Ich spielte kurze Zeit mit dem Gedanken, mich in die nächste Stadt beamen zu lassen und mir jemanden zu suchen, der dich für eine Nacht aus meinen Gedanken vertrieb. Doch ich schob das beiseite.

 

Ich wollte niemand anderen für eine Nacht - ich wollte dich. Für immer.

 

* * *

 

Dann stolperte ich über eine verdammte Wurzel und prellte mir den Knöchel. Nichts ernstes, doch es tat weh und mit unseren ausgiebigen Spaziergängen war auch vorerst Schluss.

 

Trübsalblasend sitze ich in einem Sessel auf der Veranda und starre vor mich hin. Das Gesicht zu einer Grimasse verzogen, betaste ich die Beule an meiner Stirn. Natürlich hatte sich gerade dort, wo ich auf den Boden knallte, ein Stein befunden..

 

Doch dann denke ich daran, wie vorsichtig du sie berührt hast, um sicherzustellen, dass ich nicht ernsthaft verletzt war. Ohne um Erlaubnis zu fragen, flüsterten deine Fingerspitzen über die Nervenpunkte in meinem Gesicht und der Schmerz war wie weggeblasen.

 

Und jetzt sitze ich hier, über Gedankenverschmelzungen und das mentale Band nachdenkend, das auf Vulkan ein Paar vereint...

 

* * *

 

Es ist kurz nach Sonnenuntergang, als ich es - nur allein mit meinen Gedanken - nicht mehr aushalte und an den Strand hinunterging. Daran denkend, dass ich meinen Knöchel schone, lasse ich mich im Windschatten einer Düne nieder.

 

Ich denke, ich habe eine Zeitlang geschlafen. Ein leises Geräusch weckt mich. Als ich aufsehe, bist du da.

 

Einige Meter unter mir - und offensichtlich ohne mich zu bemerken - sitzt du an der Wasserlinie. Die Wellen umspielen gerade noch so deine Füße. Was mich mehr überrascht, ist die Tatsache, dass Wasser aus deinem Haar tropft und deinen Rücken entlang läuft. Deine Kleidung liegt als ordentlich zusammengefalteter Stapel neben dir. Du hast dich jedes Mal geweigert, mit mir Schwimmen zu gehen...

 

Ich will mich eigentlich gerade bemerkbar machen, als ich wieder dieses leise Geräusch höre. Und mir klar wurde, dass es von dir stammt. Unbewusst presse ich mich tiefer in die Schatten, die mich vor deinem Blick verhüllen.

 

Du lässt dich in den sonnenwarmen Sand zurücksinken, das Handtuch, das du gerade benützt hast, fällt unbeachtet zu Boden. Die Sterne spenden genügend Licht und ich sehe, wie deine Hände über deine Brust gleiten. Harte Brustwarzen umspielen, drücken - und ich spüre ein antwortendes Echo in meinem Körper. Ich sehe deine Erektion, schwer und voll an deinem Oberschenkel liegen und hungere danach, dich zu kosten. Und als du beginnst, dich zu liebkosen, beiße ich in meine Faust, um mich nicht durch mein Aufstöhnen zu verraten. Ich höre dich scharf Atem holen, dein Gesicht verzerrt sich und deine Zähne graben sich in deine Unterlippe. Mein Herz schlägt bis zum Hals und ich bin hart. Dein Becken wölbt sich und stößt dich tief in deine Hand und ich führe die gleiche Bewegung aus, sehne mich danach, dabei deinen schmalen Körper unter mir zu spüren.

 

Ich sehe, wie dein Zittern zunimmt, deine Stöße rascher werden, dein Atem lauter, deine Augen sich schließen. Den Mund zu einem stummen Schrei geöffnet, kommst du.

 

Und dann höre ich ein Wort. „Jim...“

 

Ausgesprochen mit solcher Sehnsucht, dass ich nicht anders kann. Ich stehe auf und gehe halb, taumle halb - hinunter an die Wasserlinie, um neben dir auf die Knie zu fallen.

 

Deine Lider flattern, öffnen sich und ich beuge mich vor, um dich zu küssen. Einen Moment später kommen starke Arme um meine Schultern und ziehen mich auf dich hinab...

 

Ende