Stille Wasser

T’Len

2010

 

 

 

Fandom: SOKO Stuttgart

Charaktere: Jo Stoll/Rico Sander

Kategorie: NC-17

Feedback: tlen11@freenet.de

Summe:  Jaja, die stillen Wasser…

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

 

 

„Hab dich!“ Lachend schubste Jo Rico aufs Bett in seiner Kajüte und ließ sich dann auf den jüngeren Mann fallen.

 

Rico hob in einer Geste der Aufgabe die Hände. „Du hast gewonnen. Ich kann nicht mehr.“

 

„Ich sag dir ja immer, sitz weniger vor dem Computer, komm lieber mal mit ins Gym. Macht harte Muskeln.“

 

Jo rieb sich suggestiv an Rico. Der lachte nun auch. „Mir reicht ein harter Muskel und der kriegt bei uns beiden genug Training, denke ich doch.“

 

„Yep“, erwiderte Jo und küsste seinen Freund. Dass Rico an der Stelle, auf die es ihnen heute Abend besonders ankam, schon hart war, konnte er deutlich spüren. Ihm ging es nicht anders. Kein Wunder  bei dem attraktiven, schlanken Körper unter seinem. „Aber denk nicht, dass du mir so einfach davon kommst. Ich will meinen Siegerpreis. Dich!“

 

Rico hob die Arme über seinen Kopf und schlang die Beine um Jos. „Ich bin ganz dein“, versicherte er.

 

Jo lächelte zufrieden angesichts der Tatsache, dass sein Freund so willig unter ihm lag. Nackt fangen zu spielen war doch keine so alberne Idee gewesen, wie sie ihm erst erschien. Eigentlich hatte Rico ja „naked hide and seek“ vorgeschlagen. Eine Idee, die er in einer Fernsehserie aufgeschnappt hatte, wie er ihm erklärte. Jo fragte sich, was das für Serien waren, die Rico bevorzugte. Bisher waren sie nie dazu gekommen, über ihren Film- und Fernsehgeschmack zu sprechen. Nun eigentlich sprachen sie überhaupt wenig über ihre Vorlieben oder sonst etwas. Meist landeten sie sofort im Bett, wenn ihnen der Job schon mal einen gemeinsamen und frühen Feierabend gönnte. Es war in dem gut einen Monat, den sie nun ein Paar waren – oder zumindest so etwas ähnliches – selten genug vorgekommen. Nicht, dass Jo sich darüber beschwerte, wo die Prioritäten lagen. Er war immer noch überrascht, welche Experimentierfreude sich hinter Ricos so ruhiger Fassade verbarg.

 

Jedenfalls war ihr kleines Spielchen heute auch Abend Ricos Idee gewesen. Nur dass sich rasch herausstellte, dass Jos Hausboot einfach keinen Platz bot, wo sich ein erwachsener Mann für längere Zeit verstecken konnte, ohne einen Krampf in sämtlichen Körperteilen zu bekommen. So waren sie auf den Plan verfallen, einander nackt über das – glücklicherweise unbeleuchtete – Deck und durch die Kabinen zu jagen.

 

„Jo?“

 

„Hm, was“, nuschelte Jo als Antwort auf den fragenden Unterton, mit dem sein Name ausgesprochen worden war, denn sein Mund war gerade damit beschäftigt, sich Ricos Hals hinunter zu nippen.

 

„Warum treffen wir uns eigentlich immer bei dir?“

 

„Wir können auch gern in deine Wohnung gehen, wenn dir das lieber ist“, antwortete Jo und widmete seine Aufmerksamkeit nun Ricos Brustwarzen. Er grinste innerlich, als der junge Mann überrascht nach Luft schnappte als er sanft in eine biss. Oh ja, er würde seinen Sieg bis zur letzten Sekunde auskosten.

 

„Ich dachte eigentlich eher an einen etwas ungewöhnlicheren Ort.“

 

Jo hob den Kopf, Rico überraschte ihn doch immer wieder. „Die Toilette in einer Kneipe? Im Auto auf einem dunklen Waldweg?“, fragte er.

 

Rico schüttelte den Kopf. „Unser Büro“, sagte er. „Ich träume davon, dass du mich über den Schreibtisch beugst und es mir so richtig wild besorgst.“

 

Jo spürte, wie allein bei diesem Gedanken, auch noch der letzte Tropfen Blut den Weg in seine unteren Körperregionen fand und sein harter Schwanz noch härter wurde. Rico ging es ganz offensichtlich nicht anders.

 

„Wir könnten erwischt werden“, sagte Jo.

 

„Und macht dich die Vorstellung nicht besonders geil? Mich schon“, erwiderte Rico.

 

Jo grinste. „Wer immer das Sprichwort von den stillen Wassern erfunden hat, muss dich gekannt haben.“

 

Ende