Titel: Sprechstunde, die Fünfte
Autor: Lady Charena
Fandom: Dr. House
Paarung: Dr. House, ein Patient
Rating: gen
Archiv: ja

Summe/Hintergrund: Dr. Cuddy hat House zu Extra-Sprechstunden verdonnert und das bekommen die Patienten ab. Entstanden aus einer plötzlichen Inspiration, daher nicht betagelesen.

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.


Dr. Gregory House warf einen Blick auf die Uhr, bevor er ins Sprechzimmer trat. Dieser Tag weigerte sich entschieden, sich zu beeilen. Das Geräusch zersplitternden Kunststoffs begrüßte ihn, als er die Tür öffnete.

Ein Mann schlug mit einem Stuhl auf das Telefon in der Ecke ein.

House stützte sich auf seinen Stock und betrachtete ihn interessiert. "Also, mir kommen Sie ganz gesund vor", bemerkte er trocken.

Erschreckt von der plötzlichen Anrede wirbelte der Mann herum und hob drohend den Stuhl gegen House.

Der Arzt hob die Hand. "Whoa, ganz ruhig. Ich bin kein Telefon, sehen Sie? Keine Tasten. Kein Kabel. Ich könnte natürlich ein schnurloses Telefon sein, aber wir wollen nicht zu sehr in die Details gehen, sonst wird das hier ne Nummer ohne Anschluss."

Verwundert ließ der Mann den Stuhl sinken. "Sie sind Arzt?"

"Exzellente Annahme." House betrachtete das zertrümmerte Telefon. "Hat Ihnen die Farbe nicht gefallen oder bevorzugen Sie ein anderes Modell?"

Der Patient warf einen bösen Blick auf die nun non-kommunikativen Überreste. "Dieses Telefon ist besessen."

House zog die Augenbrauen hoch - "Schade, dass Sie es zerstört haben, jetzt kann ich die Ghostbusters nicht mehr anrufen." - und zückte einen Kuli, um einen Eintrag in die Patientenakte zu machen, die er bei sich trug. "Gut, ich denke, die Ursache für die Rückenschmerzen die im Aufnahmeformular vermerkt sind, kennen wir jetzt. Am besten steigen Sie auf andere, leichtgewichtigere Schlaginstrumente um, die den Rücken schonen."

"Was?", fragte der Patient verständnislos.

"Versuchen Sie's mit einem Tennisschläger." House wandte sich zum Gehen. "Und wegen Ihrer Geistesgestörtheit - lassen Sie sich einen Termin geben. An einem Dienstag, wenn's geht. Dienstags mache ich keine Sprechstunde."

Der Nächste, bitte...

Ende