Autor: Acidqueen

Serie: TOS

Rating: R (BDSM, ueberwiegend Gespraech)

Code: S/Mc // K/Mc // K/S (naja, ein bischen von allem :)

 

 

 

Zusammenfassung: Manchmal verliert man, und manchmal gewinnen die anderen.

 

Fortsetzung zu "Alles eine Frage der Technik" und "Nur das Schlagen meines Herzens"

 

 

Kommentar: Diese Geschichte ist eine Fortsetzung zu "Alles eine Frage der Technik" und "Nur das Schlagen meines Herzens". Es gibt von allen dreien auch eine englische Originalfassung.

 

Archiv: Bitte fragen.

 

Hinweis: Startrek und alle Figuren (Spock, Scott, McCoy) sind im Besitz von Paramount/Viacom. Diese Geschichte erfuellt die Richtlinien des "Fair Usage", eine Copyright-Verletzung ist nicht beabsichtigt

 

 

 

 

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"Das schlaegt dem Fass den Boden aus," sagte Kirk, als er endlich die Tuerverriegelung der Krankenstation ueberwunden hatte und in die unfassbarste Szene seines Lebens getreten war.

 

Spock schlug Pille.

 

Seine Gedanken rasten. Natuerlich hatte er gewusst, dass mit Nebeneffekten zu rechnen war, aber dass *sein* Vulkanier so weit gehen wuerde, mit *seinem* Freund zu spielen...

 

"Spock," rief er in den Raum hinein.

 

Spock sah kaum auf, so konzentriert war er bei seiner Schlagaktion.

 

McCoys Kopf drehte sich herum. "Verdammt, Jim, Du goennst mir auch kein bisschen Spass," knurrte McCoy seinen Captain an.

 

"Nicht auf diese Art!" rief Jim, und sprang zwischen McCoy und die gerade herabfallende Reitgerte.

 

"Ich haben ihn nicht auf den Landurlaub mitgenommen, damit er dann bei Dir endet -"

 

Ploetzlich wurde Kirk klar, was er da gerade gesagt hatte, und wurde erst rot, dann bleich, als er sah, wie sich zwei Blicke in ihn bohrten.

 

Spock atmete tief ein.

 

"So, Captain -" es klang mehr wie eine Drohung als wie eine Anrede, -"wofuer genau haben Sie mich denn mitgenommen?"

 

"Ja, das wuesste ich nun auch gern," knurrte McCoy, der sich langsam unbehaglich zu fuehlen begann, so halbnackt auf dem Bett liegend. "Spock, koennten Sie mich bitte mal befreien?" fragte er vorsichtig, aber Spock was ganz auf die Befragung von Kirk konzentriert.

 

"Captain?"

 

"Aehm, Spock, es war als Witz gedacht." Kirk sank mit jeder Sekunde merklich in sich zusammen.

 

"Ein Witz? Was fuer ein Witz genau?" Spocks Finger schlossen sich gespannt um den Griff der Reitgerte.

 

Kirk begann zu schwitzen.

 

"Hmmmm, dieser Argolianische Schlampenvirus..."

 

"Jim, was weißt Du ueber den? Hast Du den an Bord gebracht? Wir mussten den ganzen langen Tag hier schuften, um alle betroffenen Mannschaftsmitglieder zu heilen! Kannst Du Dir vorstellen, was fuer ein Chaos das hier war!?" McCoy stand auf und trat um den Tisch herum, Kirks letzten Fluchtweg verstellend.

 

Kirk sah ihn verbluefft an. "Ich bin da nie rausgekommen - wie hast Du das geschafft?"

 

Spock sagte gar nichts mehr.

 

McCoy grinste breit. "Das ist *meine* Krankenstation. Und es ist nicht mein Problem, wenn Ihr zwei offensichtlich verdraengt habt, dass ich dieses medizinische Fesselzubehoer persoenlich entwickelt habe."

 

Sein Laecheln verschand und machte seinem Aerger Platz. "Jim, was weißt Du ueber den Virus?"

 

"Nun," sagte Kirk schwaechlich, "Ich wusste nur, dass es ihn da unten gibt... ich bin immun seit einer Infektion, die ich als Teenager hatte... tut mir wirklich leid, Spock... ich dachte, es wuerde Sie etwas auflockern."

 

"Ich verstehe," antwortete Spock kalt. "Sehe ich das richtig, dass Sie auch die Metallgegenstaende an mir zu verantworten haben, Captain?"

 

Seine Stimme war *verdammt* flach, und Kirk wusste, dass er sich hier gerade richtig AErger einhandelte. Aber er konnte nur noch die Wahrheit beichten..

 

"Hmmmm, ja, schon...."

 

Unter den scharfen Blicken seiner Freunde brach er schliesslich zusammen.

 

"Ich dachte, das wuerde einfach wunderbar an ihm aussehen," sagte er, um Verstaendnis heischend.

 

"Bones, findest Du nicht auch, dass er total sexy mit dem da aussieht?" Er deutete zwischen die Beine des Vulkaniers, der merklich gruen anlief.

 

"Jo," kicherte McCoy, "da stimme ich Dir voll zu. Und ich frage mich, wie es sich anfuehlt -"

 

"Doktor!" presste Spock heraus, und konnte sich kaum zurueckhalten, McCoy nochmal fuer eine weitere Sitzung mit der Reitgerte anzubinden. Im Moment aber galt es noch ein vordringlicheres Problem zu loesen, und so sah er wieder zu Kirk.

 

"Captain, Sie haben die Grenzen unserer Freundschaft schwerwiegend ueberschritten."

 

"Ich gestehe alles," sagte Kirk mit haengendem Kopf. "Aber fanden Sie es denn gar nicht gut... kein bisschen?"

 

"Ich habe keine Meinung ueber Ereignisse, an die ich mich nicht erinnern kann,"  antwortete Spock eisig. "Aber seien Sie versichert, dass die Erinnerungsgegenstaende an meinem Korper mich nicht milder stimmen."

 

"Obwohl sie grandios an Ihnen aussehen," grinste McCoy mit einem Seitenblick zu der Silberkette.

 

"Sehen Sie?" Kirk warf Spock einen seiner herzzereissenden Schmachtblicke zu.

 

"Ich sehe nur, dass jemand ausser Dr. McCoy eine Abreibung braucht."

 

Kirks Hilferuf verhallte ungehoert in McCoys Ohren - im Gegenteil, der Doktor half Spock sogar beim Anlegen der Fesseln.

 

"Tja, Jim, das hast Du Dir wirklich selbst eingebrockt," sagte McCoy mit einem breiten Grinsen. "Aber die schlimmste Strafe waere nun eh -"

 

"- wenn wir ihn gar nicht bestrafen?" fuehrte Spock den Satz zu Ende.

 

"Genau, Mr. Spock. Ihr Einblick in der menschliche Verhalten scheint sich waehrend der letzten Stunden merklich vertieft zu haben."

 

"Ich fand die letzten dreissig Minuten am interessantesten, muss ich zugeben." Natuerlich laechelte der Vulkanier nicht, aber es kam dieser Geste schon gefaehrlich nahe.

 

Ihre Augen trafen sich ueber Kirks Koerper.

 

"He, was macht Ihr da? Das ist Meuterei! Befreit mich! Und hoert verdammt noch mal auf zu flirten!"

 

Spock hob eine Augenbraue bei diesen Worten. "Ich wuerde die Anwendung einer Geraeuschkontrolle empfehlen."

 

"Dies ist die Krankenstation - wir haben fuer *alle* Faelle was." McCoy griff sich einen medizinischen Knebel und brachte ihn professionell an.

 

"Whhhmmdnda? Lsstmmrr! Vdmmtnchs!"

 

McCoy schuettelt sorgenvoll seinen Kopf.

 

"Ich verstehe kein Wort. Mr. Spock, haben Sie eine Ahnung, was er uns sagen will?"

 

"Ich verstehe ihn auch nicht. Aber in Ihrer Funktion als Chefmediziner moechte ich Sie fragen: Was denken Sie, wann der Captain wieder dienstfaehig ist?

 

"Tja..." McCoy liess sich das Wort langsam auf der Zunge zergehen,waehrend er den Anblick des immer noch strampelnden Captains genoss."Ich wuerde sagen, der Argolianische Schlampenvirus hat ihm schwer zugesetzt, und er muss hier noch einige Zeit liegenbleiben – vier Stunden."

 

Kirk hob seinen Kopf fuer einen letzten flehenden Blick zu seinen Freunden.

 

"Ich schlage vor, wir verbringen die Zeit woanders." Spock warf McCoy einen eindeutigen Blick zu.

 

Kirk liess seinen Kopf auf das Kissen zuruecksinken und gab auf.

 

"Ein sehr akzeptabler Vorschlag," antwortete McCoy erfreut.

 

Als die Tuer hinter ihnen zuging, seufzte Kirk frustriert. Es war einfach eine bloedsinnige Idee gewesen, fuer eine Kettenbondage mit einem durchdrehenden Vulkanier die billigen Schloesser zu kaufen...

 

 

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