Ertappt

T’Len

2010

 

 

Fandom: SOKO 5113

Charaktere: Manne Brandt/Theo Renner, das Team

Kategorie: NC-17

Feedback: tlen11@freenet.de

Summe: Weihnachtsfeier mit Folgen

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

 

 

„War doch eine ganz nette Idee, für unsere Weihnachtsfeier aufs Land zu fahren und hier zu übernachten. Da konnten wir wenigstens alle etwas trinken, ohne an den Heimweg denken zu müssen.“ Arthur Brauer  war mit sich und der Welt sehr zufrieden, als er mit Katharina die Treppen zu den Zimmern in dem kleinen Landgasthof nach oben stieg.

 

Sie waren die Letzten, welche die Gaststube verließen. Manne und Theo hatten sich erstaunlicherweise als  Erste auf ihre Zimmer verzogen. Franz hatte mit der Greiner fast ein Wetttrinken veranstaltet, so viel becherten beide, doch auch sie hatten sich – unterstützt vom Doc – vor einer Viertelstunde schwankend auf den Weg nach oben gemacht, während Arthur und Katharina noch an einem letzten Glas nippten.

 

„Es war ein schöner Abend“, sagte die junge Frau, als sie die obere Etage erreichten. „Gute Nacht.“

 

„Gute Nacht.“

 

Gerade als Katharina sich nach rechts und Arthur sich nach links wenden wollte, hörten sie beide ein Stöhnen aus dem Raum direkt vor ihnen. „Das ist Theos Zimmer“, sagte Katharina.

 

Das Stöhnen wurde hektischer, gefolgt von einem unterdrückten Schrei. Arthur griff automatisch nach seiner Waffe, aber natürlich hatte er sie an so einem Abend nicht dabei. „Verdammter Mist“, fluchte er.

 

„Theo!“, rief Katharina und klopfte an die Tür.

 

Die Antwort bestand aus einem weiteren Schrei. Arthur drückte die Klinke nach unten und stellte fest, dass die Tür nicht abgeschlossen war. Mit Wucht stieß er sie auf, trat zwei Schritte ins Zimmer und... erstarrte.

 

Er blickte genau auf Mannes strammen Rücken inklusive dessen Verlängerung nach unten, die sich in heftigen Rucken vor und zurück bewegte. Er konnte zwar Theo nicht sehen, aber sein Stöhnen, dass die Bewegungen wiederzuspiegeln schien, zeugte garantiert von keiner Notlage. Im Gegenteil.

 

Hastig schob Arthur Katharina, die mittlerweile hinter ihm getreten war, zur Tür hinaus und schloss diese hinter sich. Sein Kopf musste puterrot sein – und das kam garantiert nicht vom Alkohol. Trotzdem drehte sich irgendwie plötzlich alles.

 

Er schüttelte den Kopf, um ihn klar zu bekommen. „Manne und Theo, wer hätte das gedacht. Wusstest du davon?“

 

„Nein, aber es überrascht mich nicht wirklich, wenn ich so bedenke, dass beide seit Jahren keine Freundin hatten – zumindest keine, von dir ich wüsste - und ständig zusammen rumhängen“, erwiderte Katharina. „Und ich glaube nicht, dass das ein One-Night-Stand infolge von zuviel Alkohol zur Weihnachtsfeier ist.“

 

Der Schrei, der nun aus dem Zimmer drang, war zweifelsohne lustvoll. Ein zweiter folgte ihm unmittelbar.

 

„Manne muss ein sehr glücklicher Mann sein“, meinte Arthur.

 

„Theo auch“, seufzte Katharina.

 

///

 

„Arthur und Katharina waren hier“, sagte Manne, als er schwer atmend neben Theo lag.

 

„Ich weiß“, sagte Theo. „Stört es dich, dass sie es jetzt wissen? Und uns dabei beobachtet haben?“

 

„Nein“, erwiderte Manne. „Die Vorstellung, dass sie zusehen, wie ich deinen geilen Arsch ficke, hat mich im Gegenteil nur noch mehr angeturnt.“

 

Theo grinste. „Ach deshalb gingst du auf einmal ab wie eine Rakete.“

 

„Das hast du bemerkt?“, fragte Manne zufrieden.

 

„Natürlich. Vielleicht sollte ich sie öfters zu uns einladen.“