Titel: T'Prings Ruf

Teil 1 von 2

 

 

Autor: Lady Charena

Serie: Star Trek TOS - kurz nach dem Ende der Fünf-Jahres-

Mission

Codes: POV Spock, Spock/T'Pring, K/S nur angedeutet

Rating: het, NC-17, non-con/rape

Archiv: Ja

 

Summe: T'Pring ruft Spock nach Vulkan. Auf dem Weg zu ihr erinnert sich Spock an die früheren Begegnungen mit seinem fast-

Bondmate. Aufgrund der immer noch existierenden mentalen Verbindung mit T'Pring sieht sich Spock nicht wirklich frei für eine Beziehung mit Jim.

 

Hinweis: Diese Story enthält eine Szene, in der Spock von T'Pring mental und körperlich vergewaltigt wird. Ich bitte das vor dem Lesen zu beachten.

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern.

Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Songtext gehört

TaTu "All the things she said"

 

Originalstory "All the things she said" (ausgezeichnet mit 4 Golden O's der ASCELM-Mailingliste) ist unter http://tostwins.slashcity.net

nachzulesen, falls gewünscht.

 

 

 

**//**//** kennzeichnen Erinnerungen/Rückblenden

 

 

"Du magst mich jetzt freigeben, Spock, aber du wirst niemals von mir befreit sein."

 

T'Pring? Nein, ihr Bild, ihre Stimme, waren nicht real - Schatten der Vergangenheit, die sich in meinen Schlaf gestohlen haben. Aber ich bin auf dem Weg zu ihr... Mit diesem Gedanken erwache ich. Einen Moment lang ist mir meine Umgebung fremd, als ich die Augen öffne und die Einrichtung des Raumes betrachte. Es gibt nicht viel in der kleinen Schlafnische des Shuttles zu entdecken, das ich für die Reise zurück zu meiner Heimatwelt gebucht habe.

 

Dann erinnere ich mich auch an alles andere - dein trauriges Gesicht, als ich dir mitteilte, dass ich die Erde wegen einer

Familienangelegenheit für einen unbestimmten Zeitraum verlassen muss. Aber du sagtest, du würdest mich verstehen und dass du deine Verwandten auch seit Jahren nicht mehr gesehen hast. Es wäre ein gute Idee, während der verbleibenden freien Tage ein paar Besuche vorzunehmen, bevor die Arbeit im Hauptquartier wieder anfangen würde.

Ich war dankbar dafür, dass du mich nicht noch einmal um eine Antwort gebeten hast, die ich dir bereits in der Nacht zuvor nicht geben konnte. Nicht dann, Gelieber... vielleicht niemals.

 

Admiral Nogura verlangte mehr als die einfache Begründung einer Familienangelegenheit. Offenbar weiß er weit mehr als ich vermutet hätte über das gespannte Verhältnis zwischen mir und meiner Familie - vor allem über das zwischen mir und meinem Vater. Ich wusste nicht - noch nahm ich es an - dass sich der Botschafter und Admiral Nogura bereits aus der Zeit vor Sareks Heirat mit meiner Mutter kennen. Doch letztlich konnte auch ich ihn zufrieden stellen und er genehmigte meinen Urlaub. Natürlich hätte er mir während der Dauer der Umrüstung der Enterprise einen Posten im Hauptquartier zugewiesen. Doch ich bin fast... erleichtert... sein Angebot noch nicht annehmen zu müssen. Es hätte bedeutet, dir zu nahe zu sein.

 

"Das ist nicht genug. Du wirst dich eines Tages dafür verantworten müssen, Spock."

 

Selbst jetzt, selbst hier, kann ich T'Prings Stimme hören, als sie mir diese Worte ins Gesicht schleudert. Nach dem kal-lif-farr, als ich meinen Captain tot wähnte, kümmerte ich mich nicht um das, was sie zu mir sagte. Aber plötzlich erinnere ich mich an den Hass in ihren Augen, so gut wie an den Spott und die Zufriedenheit in Stonns Blick.

 

Wir Vulkanier sind nicht die gefühllosen Wesen, die wir vorgeben - zumindest nicht, wenn es so archaische Gefilde wie Heirat und Bindung berührt. Oder Liebe...

 

Ich verlasse die Schlafnische um die Instrumente zu kontrollieren. Es ist merkwürdig, nach so langer Zeit dieses kleine Schiff völlig alleine zu steuern, nur von Sternen und den Stimmen und Bildern der Vergangenheit umgeben. Ich habe lange geschlafen, doch es wird noch immer zwanzig Stunden dauern, bis ich Vulkan erreiche.

 

Ich lehne mich in meinem Sitz zurück und konzentriere mich auf den dünnen mentalen Link, alles was von dem unvollständigen Band zu T'Pring geblieben ist. Aufgrund der Nähe zu Vulkan kann ich sie deutlich spüren. Sie ruft unablässig nach mir.

 

**//**//**

 

Als wir uns das erste Mal begegneten, waren wir beide sieben Jahre alt. T'Pring wurde von ihren Eltern in unser Haus in Shi'Kar gebracht, sie kamen aus der Nähe der Berge Gols.

 

Mein Vater bereitete mich auf das, was geschehen würde, vor. Er belehrte mich über die Bedeutung der Bindung, über die Ehre und meine Pflichten gegenüber der Familie und dem Clan. Es klang ernst genug, um mir Angst zu machen. Noch Jahre später konnte ich mich an die Aufregung erinnern, die ich an diesem Tag empfand und für die der Botschafter mich streng getadelt hätte, wäre es mir nicht gelungen, sie zu verbergen.

 

Die rituelle Begrüßung von T'Pring und ihren Eltern fand in unserem Wohnzimmer statt, dann brachte mein Vater mich und T'Pring zu einem Heiler in die Stadt. Aufgrund meiner zur Hälfte menschlichen Abstammung hatte ich niemals viel Kontakt zu anderen vulkanischen Kindern. Und selbst wenn es mir erlaubt gewesen wäre, hätte ich niemals versucht, mit T'Pring zu sprechen. Sie... beeindruckte mich sehr.

 

Der Heiler war ein Spezialist für Bindungen. Er hieß uns auf eine Bank sitzen und berührte dann zuerst kurz T'Prings Schläfe mit den Fingern, dann meine. Es war wie ein Flüstern, gerade außerhalb meiner Wahrnehmung, aber existent. Als er den Kontakt beendete, erklärte er meinem Vater, dass er mich als zu jung für eine volle Bindung ansehen würde. Zwar war ich körperlich im richtigen Alter, doch meine mentalen Fähigkeiten schienen ihm noch nicht ausreichend entwickelt.

 

Sarek bat ihm, eine Verbindung zwischen mir und T'Pring zu formen, die letztlich in ein Band resultieren würde, wenn ‚meine Zeit' gekommen wäre. Ich verstand nicht, was er damit meinte, doch ich hatte keine Gelegenheit darüber nachzudenken, da der Heiler wieder zu uns trat.

 

Er nahm T'Prings und meine Hand, führte sie so zusammen, dass unsere ausgestreckten Finger sich berührten. Dann spürte ich seine Hand wieder an meiner Schläfe. Sarek hatte versucht, mich auf diesen Augenblick vorzubereiten, er befahl mir, mich nicht gegen den Geist des Heilers zu wehren. Trotz seiner Ermahnungen zog ich mich instinktiv zurück, als ich den ersten, tastenden Kontaktversuch wahrnahm. Der Heiler hielt einen Moment inne, verstärkte dann seine

Bemühungen. Er riss die mentalen Schilde nieder, die ich zu errichten gelernt hatte. Ein Schmerz, wie von einer Nadel, die tief in meinem Körper drang, erfüllte mich und ich schrie auf. Etwas blitzte in meinem Geist auf und dann war da ein weiteres Bewusstsein in mir – es war T'Pring, die sich entlang der Verbindung, die der Heiler geschaffen hatte, tiefer in meinen Geist bewegte. Plötzlich war es vorbei und ich konnte atmen, ich war wieder allein in meinem Geist. Ich fühlte mich etwas benommen und mein Kopf schmerzte.

 

Ich öffnete meine Augen und sah T'Pring. Ihr Gesicht war völlig frei von jedem Ausdruck.

 

"Was getan werden konnte, ist getan", sagte der Heiler, sich an Sarek wendend. "Er muss während der nächsten drei Tage sorgfältig beobachtet werden. Sollte er Anzeichen einer Nachwirkung der Gedankenverschmelzung zeigen, informieren Sie mich bitte." Er verließ den Raum, ohne noch einen Blick auf mich oder T'Pring zu werfen.

 

Sarek brachte uns nach Hause und kurz darauf gingen T'Pring und ihre Eltern wieder. Das ganze wäre mir wie ein merkwürdiger Traum erschienen, hätte ich nicht die Anwesenheit von etwas neuem, fremdem in meinem Geist gespürt...

 

**//**//**

 

Das Blinken eines Warnsignals holt mich aus der leichten Trance zurück, in die ich geglitten bin. Eine geringfügige Unregelmäßigkeit der Energieversorgung lenkt meine Gedanken für einige Minuten zurück  auf die Gegenwart. Nachdem ich das Problem gelöst habe, beschließe ich, etwas zu essen. Ich bin nicht hungrig, aber es gibt keinen logischen Grund, meinem Körper die Nahrungsaufnahme zu verweigern, nur da mein Geist sich in Unruhe befindet. Der Replikator versorgt mich mit Nahrung und ich nehme sie mit mir in die Schlafnische, wo sich das Bett als einzig andere Sitzmöglichkeit - abgesehen vom Pilotensessel - befindet.

 

Ich erinnere mich an einen anderen Tag, eine andere Mahlzeit.

 

**//**//**

 

Als wir uns das nächste Mal begegneten, waren wir beide sechzehn. Dieses zweite Treffen hätte bereits zwei Jahre zuvor stattfinden sollen, hatte sich jedoch durch Sareks lange Abwesenheit von Vulkan verzögert.

 

In den Jahren, die auf den ersten Kontakt mit T'Prings Geist folgten, lernte ich, wie ich diese Verbindung abschirmen konnte und wie ich mit der verblieben, leichten Wahrnehmung ihrer Anwesenheit in meinem Geist umzugehen hatte. Ich dachte nicht häufig an mein zukünftiges Bondmate oder an die geheimnisvolle "Zeit" von der Sarek zu dem Heiler gesprochen hatte.

 

Dieses Mal besuchten wir T'Pring und ihre Eltern. Es überraschte mich, als die mentale Verbindung immer stärker wurde, je mehr die Entfernung zu ihr abnahm und ich bin sicher, dass mich mein Gesichtsausdruck verriet, denn Sarek blickte mich tadelnd an.

 

Mein zukünftiges Bondmate nahm kaum Notiz von mir, nachdem sie mich begrüßt hatte. Später - während des gemeinsamen Mahles - fühlte ich von Zeit zu Zeit ihre Augen auf mir. Danach sollten T'Pring und ich eine Gedankenverschmelzung eingehen, um unsere Verbindung zu erneuern und zu stärken.

 

T'Pring führte mich in ihr Zimmer, sie lehnte Sareks Angebot, an der Gedankenverschmelzung teilzunehmen, um sie zu überwachen, sollte etwas unvorhergesehenes geschehen, ab.

 

Ich hatte für nichts anderes Augen, als für T'Pring. Im Alter von sieben Jahren hatte ich sie beeindruckend gefunden. Mit sechzehn war sie von einer überwältigenden Schönheit.

 

Wir setzten uns auf eine niedere Bank, einander zugewandt. Ohne Zögern berührte T'Pring mein Gesicht, fand die Kontaktpunkte und begann die Gedankenverschmelzung. Als sie meine mentalen Schutzschilde einfach überwand, bevor ich sie senken konnte, brach ich den Kontakt ab und zog mein Gesicht aus ihrem Griff.

 

"Es ist nicht höflich, eine Gedankenverschmelzung auf diese Weise zu erzwingen", protestierte ich.

 

T'Pring blickte mich an, als wäre ich ein sehr interessantes Insekt, das sie studieren wollte. "Meine mentalen Fähigkeiten sind deinen überlegen", antwortete sie kühl. "Die Frauen in meinem Clan sind mit besonderen Gaben versehen. Ich habe die letzten beiden Jahre mit den Meistern in Gol studiert. Da wir übereingekommen sind, unsere Gedanken zu verschmelzen, kann ich keinen Zwang in meinen Handlungen erkennen. Ich nahm an, es wäre für dich hilfreich, wenn ich die Kontrolle über die Verschmelzung übernehme."

 

"Ich benötige keine Hilfe." Ich musste mit einem plötzlichen Aufwallen von Ärger kämpfen, zugleich beschämt, dass es mir noch immer so sehr an Kontrolle mangelte.

 

Wieder griff T'Pring nach mir und berührte mein Gesicht seitlich. Dieses Mal senkte ich meine Schilde und sie drang entlang der bereits existenten Verbindung in meinen Geist ein. Ihre Gegenwart war fast überwältigend. Eine Gedankenverschmelzung war noch immer etwas sehr neues für mich. Die wenigen, die Sarek mit mir vorgenommen hatte, waren sehr oberflächlich geblieben. T'Pring berührte dagegen den Kern meines Wesens. Die Verbindung zwischen uns glich einem Seil... nein, zwei Seilen, die aus verschiedenen Richtungen aufeinander zukamen. T'Prings Verbindungsfragment war stark und dick, meines dagegen sehr dünn und fast zerbrechlich. Ich spürte ihre Verwunderung über diesen Unterschied, doch offenbar erklärte sie es damit, dass ich nur zur Hälfte Vulkanier war. Sie vertiefte die Verschmelzung und drang tief in das Bindungszentrum meines Geistes ein. Ihre mentalen Fähigkeiten waren meinen tatsächlich weit überlegen.

 

Langsam aus dem Bindungszentrum zurückweichend, schien sie auf etwas zu warten, dass ich tun sollte. Doch ich wusste nicht was, nichts und niemand hatte mich auf diesen Moment vorbereitet.

 

Ich öffnete meine Augen, um T'Pring anzusehen. Als sie ihre Hand von meinem Gesicht nahm, blieb die Verbindung bestehen. Ich konnte sie noch immer in meinem Geist spüren. Sie begegnete meinem Blick und einen Moment lang glaubte ich Spott in ihren Augen aufblitzen zu sehen.

 

Plötzlich fühlte ich mich benommen. "Wir sollten die Verbindung jetzt beenden", sagte ich, meine Stimme rau. "Es ist genug."

 

"Nein", flüsterte T'Pring. "Es ist nicht genug." Wieder berührte sie mein Gesicht, ihre Finger streiften meine Lippen, bevor sie sich auf die Kontaktpunkte senkten.

 

Instinktiv errichtete ich meine Schilde - doch die Verbindung und der körperliche Kontakt mit T'Pring hinderten mich daran, meinen Geist vor ihr zu verschließen.

 

Ihre Finger glitten von den Kontaktpunkten und strichen über mein Gesicht, meinen Hals entlang. Ein erschreckendes Gefühl begleitete ihre Berührung. Ich war... erregt.

 

T'Pring stieß mich zurück. Ich verlor das Gleichgewicht und fiel zurück auf die Bank. Ihre Augen glitten über mich und der Schatten eines verächtlichen Lächelns spielte um ihren Mund. "Menschen sind so schwach", sagte sie. "Meine Eltern begingen einen Irrtum, als sie dich zu meinem Bindungspartner auswählten. Aber deine Familie ist reich und sehr angesehen, ich kann das Band mit dir nicht ablehnen. Diese Heirat wird mir die Macht verschaffen, die ich begehre."

 

"T'Pring..." Ich versuchte mich aufzusetzen und entdeckte, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte. "Was tust du?"

 

"Ich werde einige Vorsichtsmaßnahmen treffen, damit du mir nicht in den Weg geraten kannst. Wir werden uns jetzt binden - du wirst mir gehören. Ich habe nicht die Absicht zu warten, bis du das pon farr erreichst. Dein menschliches Blut könnte verhindern, dass es jemals eintritt." Sie öffnete meine Robe, schob den dünnen Stoff zur Seite, um meine Haut zu entblößen. "Du siehst weniger menschlich aus, als ich erwartet hatte. Doch dein Körper ist kühler." Sie berührte meine

Seite, strich mit der Hand über mein Herz und ich konnte nicht mehr atmen.

 

"T'Pring. Beende das!"

 

"Warum?", fragte sie. "Ich nahm an, Menschen empfinden das als sehr angenehm."

 

"Ich bin ein Vulkanier."

 

Wieder zeigte sich dieser Schatten eines Lächelns auf ihrem Gesicht. "Das bist du nicht." Ihre Hände glitten über meinen

Oberkörper, meine Haut versengend. Sie entfernte den Rest einer Kleidung, wieder glitt ihr Blick über mich. "Und dein Körper gibt mir recht."

 

Ich versuchte mich zu wehren, aber ich konnte mich noch immer nicht bewegen. T'Pring kontrollierte mich vollkommen. Eine Welle an Begehren strömte durch mich und ich spürte, wie mein Glied hart wurde.

 

"Ich habe gelesen, dass der einfachste Weg, einen Menschen zu kontrollieren, über seine Sexualität führt."

 

Ich konnte ihre Worte fast nicht hören, Blut rauschte in meinen Ohren. "Ich bin Vulkanier", flüsterte ich.

 

T'Pring antwortete nicht. Sie kniete sich über mich, hob mit einer Hand ihr Kleid weit genug an, dass ich ihre Beine sehen konnte, als sie auf mich sank, sich mit der anderen Hand abstützend.

 

Als ich spürte, wie ich in ihren Körper eindrang, verlor ich fast das Bewusstsein. Eine Woge an Empfindungen explodierte in meinem Verstand und wusch die letzten Reste meiner Kontrolle weg. Meine Schilde existierten nicht mehr und T'Pring drang so tief in meinen Geist ein, wie ich in ihren Körper.

 

"Eins im Körper, eins im Geist."

 

Ich höre/spürte ihr Flüstern durch mein ganzes Wesen vibrieren... und taumelte in den Orgasmus.

 

Plötzlich sah ich mich selbst unter ihr liegen, mein nackter Körper bebend und sich windend. Es war, als würde ich neben der Bank stehen und Zeuge der Szene werden. Zur gleichen Zeit nahm ich wahr, wie die Verbindung zwischen T'Pring und mir stärker wurde, fast schon ein volles Band bildete.

 

Ich reagierte - aber ich konnte mich später nie mehr daran erinnern, was ich tat. T'Prings Kontrolle über meinen Körper entglitt ihr für einen Augenblick, als sich über das Band meine Empfindungen auf sie übertrugen und ich konnte mich bewegen. Ich stieß sie von mir, heftig genug, dass sie über die Bank rollte und zu Boden fiel. Die Verschmelzung endete abrupt.

 

Atemlos blieb ich einen Moment regungslos liegen, dann stand ich auf und zog meine Kleidung zurecht. Ich musste mich mit einer Hand an der Wand abstützen, so heftig zitterte ich.

 

Langsam stand T'Pring auf. Ihr Gesicht war blass und Blut schlängelte sich über ihr Kinn, sie hatte sich auf die Unterlippe gebissen, als sie stürzte. Ohne sich weiter darum zu kümmern, wischte sie das Blut mit dem Handrücken ab und glättete mit der anderen Hand ihre Kleidung. Dann sah sie mich an. "Wenn du erzählst, was passiert ist, werde ich sagen, dass du mich vergewaltigt hast. Sie werden mir glauben, Spock", sagte sie ruhig.

 

In diesem Moment zweifelte ich nicht an ihren Worten. Mein ganzes Leben lang wurde ich angezweifelt und misstrauisch betrachtete. Dieses Mal würde es keine Ausnahme davon geben, niemand würde mir glauben. Ich nickte und floh aus ihrem Raum. Einige Momente lang stand ich da, gegen die Wand gepresst und versuchte meine Kontrolle wieder zu erlangen. Mit Entsetzen sah ich, dass sie uns fast gebunden hätte. Ich errichtete die stärksten Schilde, die ich errichten

konnte, um mich vor ihr zu schützen.

 

* * *

 

Kurz danach kam es zum Bruch mit meiner Familie, als ich mich Starfleet anschloss. Ich verließ Vulkan und in den Jahren, die folgten, entwickelte sich meine mentalen Fähigkeiten weiter, während Zeit und Entfernung die Verbindung zu T'Pring schwächten. Doch dann begannen die Flammen des pon farr in mir zu lodern...

 

**//**//**

 

Nicht noch einmal. Ich will mich nicht daran erinnern. Jim und ich waren Freunde und dann versuchte ich ihn in blinder Wut zu töten! Wegen dieser Frau. Ich schiebe meinen fast unberührten Teller weg, es ist mir unmöglich noch etwas zu essen. T'Prings Rufen wird mit jeder Minute, in der ich mich Vulkan nähere, stärker. Vulkan - Heimat, nicht mein Zuhause...

 

Plötzlich scheint mir mein Verlangen nach dir unerträglich. Ich schließe meine Augen, atme tief und ruhig, bis der Schmerz nachlässt. Vielleicht hätte ich dir am Anfang unserer Beziehung die Wahrheit sagen sollen. Nach dem pon farr, nachdem ich dich fast getötet hätte, glaubtest du, ich wäre frei von T'Pring. Bald darauf sagtest du, du würdest mich lieben. Ich war verletzt - nicht körperlich. Der völlig Verlust jeder Kontrolle über mich hatte alte Wunden neu geöffnet,

doch dein Vertrauen und deine Liebe half mir, sie zu heilen. Und ich glaubte für immer mit dir frei zu sein...

 

Es war eine Täuschung. Das ist der Grund, warum ich dir nicht antworten darf, wenn du mich fragst, ob auch ich dich liebe...

 

* * *

 

Endlich erreiche ich den Orbit um Vulkan. Da das Shuttle klein ist, gibt es keine Probleme eine Landeerlaubnis im Raumdock zu erhalten.

 

Kurze Zeit später fülle ich meine Lungen mit der staubigen, trockenen Luft meiner Heimatwelt. Hitze umhüllt mich wie eine erstickende Decke. Sie weiß, dass ich hier bin, ich kann es spüren, ihr Ruf wird drängender. Ich miete mir ein Fahrzeug am Raumdock und folge der Richtung, die mir ihr Geist vorgibt.

 

T'Pring lebt noch immer im Haus ihrer Eltern. Sie sind vor einigen Jahren verstorben, meine Mutter teilte mir das in einer ihrer gelegentlichen Nachrichten mit. Als ich das Fahrzeug verlasse und mich dem Haus nähere, öffnet T'Pring die Tür. Wortlos folge ich ihr nach drinnen.

 

Schließlich wendet sie sich mir zu. "Spock."

 

Ich neige den Kopf leicht. "T'Pring. Warum hast du mich gerufen?"

 

Plötzlich verringert sie die Entfernung zwischen uns, berührt mein Gesicht und etwas flammt in meinem Geist auf. Es ist weniger als Verlangen, mehr als Lust - und es dauert nicht länger als einen Herzschlag, dann blocke ich sie ab und breche die Verbindung.

 

Ich weiche von ihr zurück, fange ihre Hand auf, die von meinem Gesicht gleitet. "Ist es das, warum du mich gerufen hast?" Spott färbt meine Worte. Als ich meinen Blick auf ihre Hand richte, betrachte ich die langen, dünnen Finger in meinen, die spitzen, leicht gekrümmten Nägel, die mich an die Klaue eines Raubvogels erinnern. Dann höre ich sie die einzigen Worte sagen, die ich von ihr niemals erwartete hätte.

 

"Ich bitte dich um Hilfe, Spock."

 

 

...All the things she said

Running through my head

All the things she said

Running through my head

All the things she said

This is not enough...

 

 

Teil 2