Passion
Ein K/S-Sonderband
Marion
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Seitenzahl: zirka 180 Seiten A4, illustriert
Preis: 14,00 Euro bei Versand innerhalb
Deutschlands
Versand ins Ausland möglich, Portokosten
nach Absprache
Eine
Passion ist eine tiefe Leidenschaft und das sollte auch das Motto für diesen
Band sein. Hier sind ausschließlich K/S - Storys versammelt, die neben dem Schwerpunkt Erotik auch körperliche
bzw. seelische Grenzüberschreitungen beschreiben. Und in der Regel loten sie
das auch aus. Die Leserin allerdings, die nur leichte, freundliche
Liebesgeschichten bevorzugt, kann sich vermutlich mit den meisten Inhalten
nicht so recht anfreunden. Für alle anderen Interessierten jedoch - und das sind sicher die meisten von euch - noch folgende
Informationen: Es kommt aus meiner Sicht keine sinnfreie oder übermäßige
Brutalität vor und der Band enthält auch keine typischen h/c oder slave
-Geschichten. Aber, wenn mir der Hinweis erlaubt ist, wer Stella Maris (sie
vergebe mir - ich liebe ihre Storys!) mochte, wird dieses hier vermutlich auch
zu schätzen wissen.
Bei
der Zusammenstellung war mir auch noch ganz wichtig, dass die Handlung nie zu
kurz kommt und die Umgangssprache ist weitgehendst vermieden worden.
Aber
letztendlich ist es immer schwierig die Wirkung einer Story zu beurteilen. Also
hoffe ich, ausreichend vorgewarnt, aber auch nicht allzu sehr abgeschreckt zu
haben.
Die
13 Storys der 5 Autorinnen wurden in drei
Kapiteln aufgeteilt, die auf einander aufbauen: Spiegeluniversum, Passion und
schwarze Romantik.
Im folgenden Auszüge aus dem zweiten und dritten Teil:
Spiegelbild:
Die Szene deutete an, das Spock zuerst Kirk misshandelt hatte und
dann beim Sex mit dem Captain fotografiert worden war. Und Irritierenderweise
schien Jim das Ganze sogar in vollen Zügen genossen zu haben.
Das alles konnte nicht in
Wirklichkeit passiert sein, dachte Spock kopfschüttelnd. Aber dennoch hatte er
es hier bildlich vor sich. Er versuchte einen roten Faden darin zu finden. Wäre
es nur ein harmloses Sexfoto, hätte er es sicher ohne zu zögern irgendwann
verschwinden lassen. Aber das hier war mehr. Es war Sex mit jemanden, der
aussah wie Spock. Der Vulkanier war sich nach der ersten Schrecksekunde aber
ganz sicher, dass er es selber nicht gewesen sein konnte. Auch wenn er seine
Anwesenheit auf dem Foto nicht erklären konnte. Jim schien in Punkto Sexualität
dunkle Geheimnisse zu haben. Auch das überraschte Spock, denn er hatte sich
bisher immer ein ganz anderes Bild von ihm gemacht. Es ließ ihm keine Ruhe
mehr. Er musste unbedingt wissen, wie es zu dieser Aufnahme gekommen war.
Schließlich war er ganz offensichtlich in irgendeiner Form doch daran beteiligt
gewesen...
Play the Game:
"Es gibt zwei Regeln in diesem Spiel",
sagte Kirk übergangslos. "Die erste ist, dass Sie mich nur berühren, wenn
ich es erlaube. Die andere ist, dass Sie nur dann einen Orgasmus haben werden,
wenn ich es erlaube. Das schließt Selbstbefriedigung mit ein."
Spock hob eine Augenbraue, doch als er das Wort
ergreifen wollte, brachten ihn Kirks Finger an seinen Lippen sofort zum
Verstummen.
"Ich weiß schon – Vulkanier spielen nicht
Fünf-gegen-Einen", sagte Kirk trocken. "Umso besser, dann ist diese
Regel ja kein Problem für Sie." Mit einer Bewegung zur Seite brachte er
den Lift zum Weiterfahren und lachte über Spocks ungläubigen Gesichtsausdruck.
Der Vulkanier hatte nicht einmal gemerkt, dass er den Turbolift angehalten
hatte.
"Locker bleiben,
Mister Spock", sagte Kirk beiläufig, und dann waren sie auch schon auf der
Brücke...
Obsession:
"Es gibt keine Intrige, Jim. Es gibt auch kein uns."
Ich ließ den Stuhl los und ging zu dir.
Warf mich vor dir auf die Knie. "Bitte. Hör' endlich damit auf. Sag' das
es nicht wahr ist." Ich griff nach deiner Hand, presste sie gegen meine
Lippen.
"Jim." Du stelltest mich auf
die Beine.
Ich schmiegte mich an dich, küsste dich,
berührte dich. Keine Reaktion. Dein Mund blieb meinem verschlossen.
Hoffnungslosigkeit senkte sich über mich, schnürte mir den Atem ab. Meine Knie
wurden weich und ich wusste nicht, wie ich mich noch länger auf den Beinen
halten sollte. Ich sank gegen dich und presste mein Gesicht wie ein Kind an
deinen Hals. "Ich liebe dich." Ich habe diese Worte unzählige Male
gesagt, geschrieen, geschluchzt, geflüstert. Ich habe dich damit gesegnet, ich
habe dich damit verflucht, ich habe sie dir ins Gesicht gespieen. Ich meinte
sie noch nie so ernst wie in diesem Moment.
Deine Hand glitt in mein Haar und
verharrte dort. Keine Liebkosung, doch ich hungerte so sehr nach deiner
Berührung, dass ich es als solche empfand...

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