Passion

Ein K/S-Sonderband

 

 

Herausgeberin

 Marion

mariall111@aol.com

 

Deutschland, Februar 2004

 

 

 

Seitenzahl:                             zirka 180 Seiten A4, illustriert

 

Preis:                                     14,00 Euro bei Versand innerhalb Deutschlands

                                                 Versand ins Ausland möglich, Portokosten nach Absprache

 

 

Eine Passion ist eine tiefe Leidenschaft und das sollte auch das Motto für diesen Band sein. Hier sind ausschließlich K/S - Storys versammelt, die neben dem Schwerpunkt Erotik auch körperliche bzw. seelische Grenzüberschreitungen beschreiben. Und in der Regel loten sie das auch aus. Die Leserin allerdings, die nur leichte, freundliche Liebesgeschichten bevorzugt, kann sich vermutlich mit den meisten Inhalten nicht so recht anfreunden. Für alle anderen Interessierten jedoch - und das sind sicher die meisten von euch - noch folgende Informationen: Es kommt aus meiner Sicht keine sinnfreie oder übermäßige Brutalität vor und der Band enthält auch keine typischen h/c oder slave -Geschichten. Aber, wenn mir der Hinweis erlaubt ist, wer Stella Maris (sie vergebe mir - ich liebe ihre Storys!) mochte, wird dieses hier vermutlich auch zu schätzen wissen.

Bei der Zusammenstellung war mir auch noch ganz wichtig, dass die Handlung nie zu kurz kommt und die Umgangssprache ist weitgehendst vermieden worden.

Aber letztendlich ist es immer schwierig die Wirkung einer Story zu beurteilen. Also hoffe ich, ausreichend vorgewarnt, aber auch nicht allzu sehr abgeschreckt zu haben.

 

Die 13 Storys der 5 Autorinnen wurden in drei Kapiteln aufgeteilt, die auf einander aufbauen: Spiegeluniversum, Passion und schwarze Romantik.

 

 

 

Im folgenden Auszüge aus dem zweiten und dritten Teil:

 

Spiegelbild:

  Die Szene deutete an, das Spock zuerst Kirk misshandelt hatte und dann beim Sex mit dem Captain fotografiert worden war. Und Irritierenderweise schien Jim das Ganze sogar in vollen Zügen genossen zu haben.

Das alles konnte nicht in Wirklichkeit passiert sein, dachte Spock kopfschüttelnd. Aber dennoch hatte er es hier bildlich vor sich. Er versuchte einen roten Faden darin zu finden. Wäre es nur ein harmloses Sexfoto, hätte er es sicher ohne zu zögern irgendwann verschwinden lassen. Aber das hier war mehr. Es war Sex mit jemanden, der aussah wie Spock. Der Vulkanier war sich nach der ersten Schrecksekunde aber ganz sicher, dass er es selber nicht gewesen sein konnte. Auch wenn er seine Anwesenheit auf dem Foto nicht erklären konnte. Jim schien in Punkto Sexualität dunkle Geheimnisse zu haben. Auch das überraschte Spock, denn er hatte sich bisher immer ein ganz anderes Bild von ihm gemacht. Es ließ ihm keine Ruhe mehr. Er musste unbedingt wissen, wie es zu dieser Aufnahme gekommen war. Schließlich war er ganz offensichtlich in irgendeiner Form doch daran beteiligt gewesen...

 

 

Play the Game:

 "Es gibt zwei Regeln in diesem Spiel", sagte Kirk übergangslos. "Die erste ist, dass Sie mich nur berühren, wenn ich es erlaube. Die andere ist, dass Sie nur dann einen Orgasmus haben werden, wenn ich es erlaube. Das schließt Selbstbefriedigung mit ein."

Spock hob eine Augenbraue, doch als er das Wort ergreifen wollte, brachten ihn Kirks Finger an seinen Lippen sofort zum Verstummen.

"Ich weiß schon – Vulkanier spielen nicht Fünf-gegen-Einen", sagte Kirk trocken. "Umso besser, dann ist diese Regel ja kein Problem für Sie." Mit einer Bewegung zur Seite brachte er den Lift zum Weiterfahren und lachte über Spocks ungläubigen Gesichtsausdruck. Der Vulkanier hatte nicht einmal gemerkt, dass er den Turbolift angehalten hatte.

"Locker bleiben, Mister Spock", sagte Kirk beiläufig, und dann waren sie auch schon auf der Brücke...

 

 

Obsession:

  "Es gibt keine Intrige, Jim. Es gibt auch kein uns."

Ich ließ den Stuhl los und ging zu dir. Warf mich vor dir auf die Knie. "Bitte. Hör' endlich damit auf. Sag' das es nicht wahr ist." Ich griff nach deiner Hand, presste sie gegen meine Lippen.

"Jim." Du stelltest mich auf die Beine.

Ich schmiegte mich an dich, küsste dich, berührte dich. Keine Reaktion. Dein Mund blieb meinem verschlossen. Hoffnungslosigkeit senkte sich über mich, schnürte mir den Atem ab. Meine Knie wurden weich und ich wusste nicht, wie ich mich noch länger auf den Beinen halten sollte. Ich sank gegen dich und presste mein Gesicht wie ein Kind an deinen Hals. "Ich liebe dich." Ich habe diese Worte unzählige Male gesagt, geschrieen, geschluchzt, geflüstert. Ich habe dich damit gesegnet, ich habe dich damit verflucht, ich habe sie dir ins Gesicht gespieen. Ich meinte sie noch nie so ernst wie in diesem Moment.

Deine Hand glitt in mein Haar und verharrte dort. Keine Liebkosung, doch ich hungerte so sehr nach deiner Berührung, dass ich es als solche empfand...

 

 

Titelseite

 

 

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