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Die Creme von Lady in Blue: Zart säuselnd plätscherte Meditationsmusik aus den Lautsprechern, und Kirk genoss nun nach ihrem ausgiebigen Liebesspiel diese ruhigen Momente. Er lag eng an die Brust seines T’hy'la gekuschelt und sog zufrieden dessen Duft ein. Seine Finger kraulten durch Spocks wuscheliges Brusthaar. Selbstzufrieden ließ Kirk es zu, dass seine Gedanken hierhin und dorthin streiften, während er geistesabwesend mit seinem Zeigefinger in Spocks Brusthaaren umher­drehte und sie immer wieder um seinen Finger wickelte und zwirbelte. Da dies schon so sehr zu seiner Angewohnheit geworden war, kringelte er recht häufig in Spocks Haaren herum, während dieser schlief, und weckte ihn dadurch leider oft genug auf!

 

Entscheidungen von T’Sihek: Die Sonne brannte heiß auf den Wüstensand. Der einsame Wanderer hob den Kopf und sah zu den flimmernden Schatten am Horizont. Erfahrung sagte ihm, dass er noch etwa eine Stunde bis zur Stadt brauchen würde. Langsam und gleichmäßig ging er weiter, atmete dabei so flach wie möglich, um weniger Feuchtigkeit zu verlieren. Er hatte richtig geschätzt. Fast genau eine Stunde später umfing ihn der dichte, parkähnliche Saum aus Bäumen, Büschen und Sukkulenten, der jede vulkanische Stadt umgab. Sie waren angepflanzt worden um das Klima in den Städten erträglicher zu machen und obwohl sie große Mengen des kostbaren Wassers benötigten, wurden sie von den Vulkaniern hingebungsvoll gepflegt. Zudem verbargen sich in den Parkanlagen Ultraschallfelder, die aus den Wüsten kommende Raubtiere fernhielten. Ebenfalls dort installierte Sensoren meldeten jede Person, die die Stadt zu Fuß betrat oder verließ. Alle anderen wurden über die zentrale Luftkontrolle erfasst. Das so geschlossene Sicherheitsnetz umgab jede Stadt auf Vulkan und bot den Bürgern Schutz. Es war eine Tradition aus vergangenen, kriegerischen Zeiten und wurde, wie fast alle Traditionen, aufrecht erhalten. Spock  verharrte im Schatten einer großen Antarestanne und genoss die relative Kühle. Seine Gedanken wanderten zu der Frau, die er in dieser Stadt aufsuchen wollte. T’Areel. Er kannte sie noch kaum und dennoch verband ihn seit der offiziellen Verlobung eine kaum wahrnehmbare mentale Verbindung mit ihr. Eine Verbindung, die ihm seltsam fremd erschien. Aber es war für ihn die einzig logische Wahl und er hatte sich nach langem Überlegen dazu entschlossen, dass Angebot der Witwe, eine Partnerbindung mit ihr einzugehen, anzunehmen. Das Pon Farr würde ihm nicht mehr viel Zeit lassen und er musste handeln, wollte er dem nicht zum Opfer fallen.

 

Hollywood von Myra: „Es ist doch okay, wenn ich dich auch duze, Jim?“ Die rothaarige, attraktive Mitvierzigerin in einem etwas zu kurz geratenen, grauen Schneiderkostüm war für das Casting bei HotStar Enterprises zuständig. Sie fand den neuen Bewerber zwar ziemlich attraktiv, aber das musste nichts heißen. Im Geiste war sie bereits in Beverly Hills bei ihrem Einkaufsbummel auf dem Rodeo Drive. Jim nickte zuvorkommend. „Aber natürlich“, beantworte er nonchalant ihre erste Frage. Allerdings tobten in seinem Inneren die widersprüchlichsten Impulse. Einerseits dröhnte es in  seinem Kopf, als wenn gerade tausend schwere Türen endgültig vor seiner Nase zugeschlagen wurden. Aber gleichzeitig dachte er an  sein schönes Haus in den Bergen von Los Angeles und sah in seiner geistigen Vorstellung bereits ein großes Verkaufsschild auf dem Rasen prangen. Ein Alptraum und so zwang er sich weiterhin einen gelassenen, fast uninteressierten Eindruck zu vermitteln.

 

Irren ist männlich (Tuppertrek) von T’Len: Jim, warum...?“ Spock kam nicht dazu, seine Frage auszusprechen und sich zu erkundigen, warum  zwei Koffer vor der Tür ihres Hauses standen, da ihm gerade eine Reisetasche entgegengeflogen kam. Kurz danach erschein ein sichtlich empörter Jim in der Haustier. „Nimm deinen Kram und hau bloß ab, du Bastard!“, schrie er. Spock wölbte seine Augenbrauen. Er war ja einige Launen seines Bondmates gewöhnt, aber diesmal schien Jim doch extrem verärgert. „Jim, ich verstehe nicht..“ „Ach, spiel mir hier nicht die Unschuld vom Vulkan vor“, knurrte Jim ihn an. „Ich weiß, dass du mich betrügst.

 

Liebe ungeplant von Liliane: Wie seit einer Woche schon erwachte der berühmt–berüchtigte imperiale Raumschiffcaptain James Kirk von der ISS Enterprise neben seinem Ersten Offizier Spock. Mit einem leichten aber doch spürbaren Schmerz im Unterleib erhob er sich langsam. Er verstand sich selbst nicht. Wieso hatten sie beide seit einer Woche Sex? Wieso küssten sie sich jeden Abend wie verrückt, kaum dass sich die Tür seines Quartiers hinter ihnen geschlossen hatte? Drehte er etwa durch? Das konnte doch nicht normal sein. Er und Spock gemeinsam im Bett! Sex! Zwischen ihnen!

 

Neue Welten von Lady Charena: Sein erster Gedanke war, dass mit seinen Augen etwas nicht stimmen konnte. Nebel tauchte nicht aus dem Nichts auf. James T. Kirk blinzelte, doch um ihn herum blieb es grau. Und er war allein. Verschwunden war das Sicherheitsteam, fünf Bordwachen, die mit ihm auf den Planeten hinunter gebeamt waren. Er griff nach seinem Kommunikator, um die Enterprise zu rufen, doch seine Hand griff ins Leere. Auch der Phaser war weg. Verwirrt sah er an sich herunter und entdeckte, dass er nicht einmal mehr seine Uniform trug... nein, das war nicht richtig. Schnitt und Farben stimmten, doch seine Rangabzeichen fehlten. Irgendetwas ging hier nicht mit rechten Dingen zu! Verdammt, und Spock hatte ihn noch davor gewarnt, gleich mit dem ersten Team hinab zu beamen, solange sie nicht wussten, wer oder was die unbemannte Überwachungsstation vernichtet hatte.

 

Der Männer-Würger (T.J. Hooker) von Aurora: Romano sah zum hundertsten Mal auf die Uhr. Dann zur Tür. Nichts. Kann Hooker nicht einmal pünktlich sein? Wenn Romano es wagen sollte zu spät zum Dienst zu erscheinen, dann könnte er sich eine Standpauke anhören, aber wenn sie sich abends trafen, erschien Hooker stets zu spät. Und es wurde immer schlimmer. Heute waren es schon über zwanzig Minuten. Eigentlich wollten sie sich ein Footballspiel ansehen, aber Romano hasste es, mitten in einem Spiel einzuschalten. Werden wir also gleich zur Sache kommen. Endlich klingelte es. Hookers Gesicht zeigte ehrliche Zerknirschung. „Es tut mir leid, ich musste ...“, begann er, aber Romano winkte ab. „Vergiss es.“ Er wollte keine neue Ausrede hören. Inzwischen kannte er schon alle Varianten. Während Hooker sich noch von Schuhen und Jacke befreite, ging Romano vor ins Schlafzimmer.

 

Ein Kuss mit Folgen (T.J. Hooker) von Tiberius: Kühle und Dunkelheit herrschten in dem leerstehenden Haus, in das sich der entflohene Häftling geflüchtet hatte. Vorsichtig spähte Romano um eine Ecke, seine Pistole fest in der Hand. Das Adrenalin rauschte in sei­nen Adern, er fühlte sich angespannt, wie auf einer Jagd – und das war es auch, eine Jagd. Vor einer Stunde war ein Häftling aus einem Gefangenen­transport entsprungen, woraufhin sofort die Polizei in Alarmbereitschaft versetzt und eine Großfahndung eingeleitet worden war. Hooker und Romano hatten gerade zu Mittag gegessen, als der Einsatzbefehl gekommen war.  Romano machte sich nichts über die Gefährlichkeit dieses Einsatzes vor. Der entflo­hene Sträfling war auf dem Weg zu einer Haftanstalt mit Todestrakt gewesen, um in selbigen verlegt zu werden. Der Mann hatte also nichts mehr zu verlieren und war bewaffnet, was eine denkbar explosive Kombination darstellte. Julian McKenley war wegen Mordes zum Tode verurteilt worden, nachdem er bei einem Überfall die Ange­stellten eines Supermarktes erschossen hatte. Romano war fest entschlossen, ihn nicht entkommen zu lassen, nur war genau das momentan nicht ganz einfach, denn er konnte den verdammten Kerl nirgends entdecken.

 

... und vieles mehr.