FanFic: Nessun Dorma! (CSI Las Vegas, Gil Grissom/Nick Stokes, m/m, NC-17, PWP)

Titel: Nessun dorma! *
Autor: Mazza
Serie: CSI Las Vegas
Paarung: Gil Grissom/Nick Stokes
Rating: PWP, NC-17, m/m
Archiv: ffp

Summe: Beverlys Story hat mich spontan dazu verführt, mich an einer kleinen Fortsetzung ihrer Endszene zu versuchen.

Disclaimer: Keiner der Charaktere gehört mir, diese Story wurde nicht geschrieben, um damit irgendwelche Urheber-Rechte zu erletzen.

*) Nessun dorma! Niemand soll schlafen! Turandot


Gil sah auf ihn hinab, sein Blick glitt über die Lippen, die er eben noch geküsst hatte, die im matten Licht feucht schimmerten und schon hungerte er erneut danach, sie zu berühren. Ein paar Haarsträhnen ringelten sich in seine Stirn. Ein Engel auf Urlaub vom Himmel, um unvorsichtige Sterbliche in seinen Bann zu locken. Nick öffnete die Lider. Augen, tief, erschreckend verführerisch: Augen, zum Sterben schön.

"Du hast Augen zum Sterben schön." Ohne es zu wollen, hatte er die Worte laut ausgesprochen.

Nick lachte leise, seine Stimme noch rau vom Schlaf. "Das klingt überhaupt nicht nach dir. So unwissenschaftlich. Hast du das irgendwo gelesen?"

Gil zuckte nur mit den Schultern. "Was wird mir an dir sonst noch gefallen?"

"Oh, ich schätze, du wirst eine ganze Menge an mir finden, was deinen Wünschen entspricht." Seine Stimme verlieh dem Satz einen Beigeschmack von höchst erotischen Versprechungen. Er schüttelte den überraschten Gil ab, plötzlich waren ihre Rollen vertauscht. Nick bewegte sich an seinem Körper, ein Gleiten wie Seide über Haut, sanft, weich, sinnlich. Gils Reaktion erfolgte unmittelbar - ein tiefes Atemholen, festerer Druck seiner Arme; ein Feuer, das sich langsam in den Tiefen seiner Augen entzündete. Nick lachte und drückte ihn enger an sich, hob den Kopf, um den heftig pochenden Puls an Gils Hals zu lecken.

Gils Hände glitten streichelnd an Nicks Rücken herab, bis sie auf seinem Po ruhten. Er hob den Kopf, um sein Gesicht in Nicks Haar zu wühlen, um sein Ohr zu suchen und es zu liebkosen.

"Was suchst du?", fragte Nick. "Was suchst du in mir?" Die Frage war ernst, nicht kokett.

"Nur dich. Ich habe dich gesucht. Ich will nur dich", flüsterte Gil heftig zurück, verzweifelt bemüht, die Tiefe, die Wirklichkeit seines Verlangens zum Ausdruck zu bringen. Zwischen fiebrigen Küssen auf sein Ohr, sein Gesicht, seinen Hals fuhr er fort: "Weißt du gar nicht, wie heiß du bist? Wie hart du mich werden lässt? Ich will deinen Körper und ich will deine hinreißenden Augen..."

Seine ungewohnte Offenheit erregte sie beide. Nick sah atemlos auf Gil hinunter, begegnete seinem Blick, gierig, hungrig.

"Vielleicht will ich zu viel."

Er sah Unsicherheit mit Verlangen kämpfen, erkannte genau den Moment, als das Verlangen siegte. "Ich werde damit fertig", sagte er leichthin, ohne leichtfertig zu klingen. Gils Verlangen nährte sein eigenes, und plötzlich schien die Nacht, wenngleich noch jung, zu kurz für alles, was er mit ihm erleben wollte. Er küsste Gil auf den Mund, sog seine Unterlippe zwischen seine Zähne und knabberte leicht daran. Seine Hände bewegten sich sicher über den Körper des älteren Mannes. "Du hast mich dich noch nicht schmecken lassen."

Gil schnappte nach Luft, als Nick eine Brustspitze zwischen seine Zähne nahm und zärtlich hinein biss. "Bitte", flüsterte er, ohne recht zu wissen, was er meinte. "Nicky..."

Doch Nick schien es zu wissen, küsste sich an seinem Arm entlang, über Schulter und Hals bis zu seinen Lippen vor. Mit Gesten und geflüsterten Liebesworten bewog Nick ihn, sich auf die Seite zu legen und glitt neben und gleichzeitig hinter ihn. Er winkelte ein Knie an - und erlebte den unausweichlichen Moment des Verlustes an Nähe, als Nick sich zurücklehnte, um ein Kondom zu holen. Doch dann war Nick wieder bei ihm, zog sein oberes Bein über seine Hüfte und drang mit einem zielsicheren Stoß so tief, wie Gil es nie für möglich gehalten hatte, in ihn ein. Gil biss sich auf die Lippen.

Die Stellung gab Nick die Freiheit, in einem langsamen, betäubend verführerischem Rhythmus seine Brust, Bauch und Schenkel zu streicheln, sorgsam das brennende Zentrum seiner Lust, sein pochendes Glied, vermeidend.

Gil genoss das Gewicht, das auf ihm lastete, das ihn niederdrückte; den hämmernden Rhythmus des Schwanzes, der in ihn drang; die Art wie Nick seine Handgelenke mit seinen Händen umschlossen hielt, die Illusion von Unterwerfung. Als er spürte, dass Nick sich dem Höhepunkt näherte, nahm er den Kopf zurück, drehte das Gesicht zur Seite, um ihm beim Orgasmus in die Augen zu sehen. "Du hast die schönsten Augen der Welt", flüsterte er. Er spürte, wie der Körper an seinem sich unter einem Glücksgefühl, so scharf und brennend wie Glassplitter, anspannte. Er befreite seine Hände aus Nicks sich lockerndem Griff und umschloss sein eigenes Glied mit den Fingern. Er war so nah...

Seine Hände wurden weggestoßen, er fiel zurück, lag flach auf dem Rücken, atemlos. Und dann war Nicks Mund an seinem überempfindlichen Fleisch, bevor er protestieren konnte, fuhr Nicks Zunge um die Spitze, sog ihn dann tief in seinen Rachen, leckte den Rand der Eichel. Rasend schnell wurde er noch dicker und länger. Liebevoll fuhr Nicks Zunge an seinem Schwanz entlang, über die blauen Adern, die dem angeschwollenen Glied Blut zuführten. Nicks Mund nahm ihn so tief er konnte, saugte noch heftiger, verstärkte seinen Rhythmus. Schließlich ergab er sich der seelenverzehrenden Ekstase und die bittere Süße seines Spermas spritzte in Nicks Mund.

Als sie sich wieder rühren konnten, setzte Nick sich, ein Kissen im Rücken, ans Kopfende des Bettes gelehnt, aufrecht hin und zog Gil über sich, so dass sie Brust an Brust lagen. Gils Kopf ruhte an seinem Arm. "Ich liebe dich, Nicky...", sagte er leise und folgte mit der Hand den Linien seiner Brustmuskeln, streichelte mit der anderen die weiche, kühle Haut seiner Flanke.


Ende

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I've got an one-sided mind? So what! <eg>