Titel: Need a doctor?
Fandom: House MD x Special Unit 2
Autor: Lady Charena
Episode: 2.11 (The Love)
Charaktere: Dr. Gregory House, Dr. James Wilson, Detective Nick O'Malley, Detective Kate Benson, Carl,
Pairing: House/Wilson
Rating: pg, slash, crossover, oneshot, crack!
Worte: 983
Beta: T’Len


Summe: Auf der Fahrt nach Hause müssen Nick und Kate einen Zwischenstopp im Krankenhaus in Princeton einlegen – und selbstverständlich hat Doktor House an diesem Tag Klinikdienst.

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.





Bevor Kate etwas sagen konnte, drehte sich der Mann um, riss die Tür erneut auf und rief in die Lobby: „Hey Wilson. Ist es schon wieder Weihnachten? Ich habe einen Zwerg in meinem Behandlungszimmer.“

Carl richtete sich zu voller Größe auf. „Ich bin kein Zwerg!“

Der Mann mit dem Stock lehnte gegen den Türrahmen. „Und ich bestreite meinen Lebensunterhalt durch Perlentauchen.“

Kate fand es an der Zeit, sich einzumischen – denn ganz offensichtlich hatte Nick absolut kein Interesse daran. Er saß neben dem Amorphian auf einem Behandlungstisch und grinste. „Wir sind von der Polizei in Chicago“, erklärte sie, als eine weitere Tür aufging und ein zweiter Mann, dieser in einem Arztkittel, auf sie zueilte.

„House, ich bin beschäftigt, können wir die Spielchen lassen?“ Er stoppte, als er sah, dass der Behandlungsraum nicht leer war.

„Wilson, es ist die Polizei“, meinte der Mann, der am Türrahmen lehnte, mit einem falschen Ton von Fröhlichkeit.

„Was hast du jetzt wieder angestellt?“, fragte der braunhaarige Mann im Arztkittel und lächelte Kate nervös an. „Ich bin sicher, er hat es nicht so gemeint, was auch immer er gesagt hat.“ Er stieß den anderen Mann an. „Vielleicht solltest du dich ein Mal wie ein normaler Mensch benehmen, Greg!“, sagte er leise.

Carl trat hinter Kate hervor. „Hey. Sagt dir dein Kumpel auch, wenn du dir den Hintern abwischen sollst, Gre-eeeg?“

Nick grinste.

Der Amorphian jammerte, dass seine Augen verkrusten würden, und überhaupt zog es bei der offenen Tür ganz gewaltig, was ganz und gar nicht gut für sein geschwächtes Immunsystem wäre.

Kate seufzte und sah Carl scharf an. „Es tut mir leid. Ich habe seinen Maulkorb im Wagen liegen lassen.“

Zu ihrer Überraschung lächelte der braunhaarige Arzt und warf ihr einen mitfühlenden Blick zu. „Ich verstehe das vollkommen. Was führt Sie...“ Seine Frage blieb unbeendet, als der andere Mann ihm mit seinem Stock vors Schienbein schlug. „House! Was sollte das jetzt wieder?“ Er wandte sich Kate zu. „Entschuldigen Sie bitte.“

Kate winkte ab. „Keine Sorge. Ich fühle mich ganz wie Zuhause. Sie werden einfach nie richtig erwachsen, nicht wahr.“

„Hey!“, kam es gleichzeitig von Carl und Nick.

Der Amorphian, auf den niemand achtete, gab trötende Töne von sich und klagte über seine verstopften Nasennebenhöhlen.

„Ich wollte dich nur vor einem schlimmen Fehler bewahren, Jimmy“, verteidigte sich House. „Sie ist überhaupt nicht dein Typ.“ Er stieß sich vom Türrahmen ab und stellte sich neben den anderen Mann. „Das letzte Mal, als ihm Handschellen angelegt wurden, ist er fast in Tränen ausgebrochen. Ich dagegen...“ Er ließ seinen Blick langsam über Kate wandern. „...ich dagegen war ein sehr böser Junge.“

Kate lächelte milde. „Sind Sie sicher, dass er ein Mensch ist? Seine Manieren sind nur einen Hauch besser als die eines Ogers.“

Der Amorphian brachte die Beschwerde vor, dass ihm die Handschelle, mit der er an Nick gefesselt war, die Haut aufscheuerte. Niemand beachtete ihn.

Wilson stemmte die Hände in die Hüften. „So, mir wirfst du vor, ich würde zu flirten versuchen und dann kommt so was von dir? Wenn du nicht so verdammt unsicher über unsere Bezieh...“ Er schien sich abrupt bewusst zu sein, dass sie nicht alleine waren und brach ab. „Entschuldigung. Wir sollten uns jetzt wirklich darum kümmern, warum Sie hier sind.“

„Oh ja, das ist viel besser“, ließ sich Nick vernehmen. „Der letzte Onkel Doktor, mit dem Kate etwas hatte, verklagte sie am Ende wegen sexueller Belästigung.“

House beäugte sie neugierig und Kate lief rot an. „Das ist nicht... es war nicht... das tut hier überhaupt nichts zur Sache. Wir sind nur hier, weil er seine Augentropfen verloren hat und sie angeblich unbedingt braucht.“ Sie warf Nick und Carl, die beide kicherten, wütende Blicke zu.

„Läuft da was zwischen euch beiden?“, fragte House.

„Nein!“    „Niemals!“

Nick und Kate protestierten praktisch gleichzeitig.

„Ich könnte unbedingt ein Glas Wasser brauchen“, ließ sich der Amorphian vernehmen.

„Schnauze. Oder du verbringst etwas Zeit im Loch.“

Der Amorphian warf Nick einen beleidigten Blick zu, als der ihn anraunzte.

„Ich übernehme das.“ Wilson griff nach einem Stift und Kate sah erstaunt, dass er einen Taschenschoner trug. „Wissen Sie, wie das Präparat hieß? Dann schreibe ich Ihnen ein Rezept, dass Sie in der Krankenhausapotheke einlösen können.“

„Hey, ich habe sie zuerst gesehen, Jimmy“, protestierte House.

„Sie sind wirklich Arzt?“, fragte Kate skeptisch.

House beugte sich vor. „Verraten Sie es niemand, aber ich habe den Job bei einem Preisausschreiben gewonnen“, flüsterte er deutlich hörbar. „Eigentlich war ich auf den Hauptgewinn - ein Wochenende im Playboy Manson - scharf, aber es hat nur für den Trostpreis gereicht. Andererseits, sollten Sie hier irgendwo dem Dekan begegnen, macht ihr Ausschnitt so einiges wieder wett.“

„Kann ich diesen Dekan mal sehen?“, fragte Nick.

„Nick!“

„House!“

„Jetzt ist er eifersüchtig.“ House zog die Augenbrauen hoch. „Ist er nicht niedlich, wenn er eifersüchtig ist?“

„Das ist genug.“ Wilson – sein Gesicht hatte eine bedenkliche Rotfärbung angenommen – packte House am Arm und schob ihn aus dem Behandlungszimmer. „Es wird sich gleich jemand um sie kümmern.“ Er warf Kate über die Schulter einen entschuldigenden Blick zu, bevor er House in Richtung Fahrstuhl bugsierte.

Kate sah ihnen amüsiert nach.

„Wenn uns jemand sucht, wir sind in der Abstellkammer im dritten Stock“, rief House bevor sich die Fahrstuhltüren schlossen.

„Warum noch mal findest du Menschen eigentlich so viel besser als Gnome, Kate?“, fragte Carl unschuldig.


Ende