Die entscheidende Frage

T’Len

2006

 

 

Fandom: SK Kölsch

Charaktere: Jupp Schatz, Falk von Schermbeck

Kategorie: PG, Humor

Feedback: tlen11@freenet.de

Summe: Nachdem sie ihren ersten Fall nackt lösen mussten, will Frauenheld Jupp wissen, ob sein schwuler Kollege ihn attraktiv findet.

 

Fortsetzung zur Folge „Endspiel“ von gestern, seitdem ich mich frage, warum hatte Jupp beide Hände erhoben und Falk nur eine als sie nackt vor der Bank standen. <g>

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

 

 

 

„Du hattest einen Ständer, gib’s zu.“

 

„Was?“ Falk von Schermbeck klappte den Deckel der Ermittlungsakte zu, in der er gerade gelesen hatte und blickte über den Schreibtisch hinweg seinen Kollegen Schatz an.

 

„Vorgestern, vor der Bank. Ich habe dich scharf gemacht, als wir nackt dastanden“, erwiderte Jupp.

 

„Du spinnst ja“, lächelnd schüttelte Falk den Kopf.

 

„Ich hatte beide Hände erhoben, du nur eine. Also hattest du etwas zu verbergen: Du hattest einen Ständer“, sagte Schatz voller Überzeugung.

 

„Entschuldige bitte, aber nicht jeder Mensch neigt so zur Selbstdarstellung wie du. Ich bevorzuge gewisse Dinge privat zu halten, gerade vor mir unbekannten Geiselnehmern. Von Rücksicht auf die Damen in der Bank ganz zu schweigen.“

 

„Unsinn, du hattest einen Ständer, weil mein nackter Anblick dich scharf gemacht hat“, beharrte Jupp.

 

Falk schüttelte erneut den Kopf.  „Ich weiß ja nicht, wie du das hältst, aber ich denke während einer Geiselnahem bestimmt nicht an Sex. Egal mit wem.“

 

„Und ich habe dich wirklich nicht wenigstens ein bisschen scharf gemacht?“, hakte Jupp nach.

 

„Ich weiß ja, dass du dich als Gottesgeschenk für die Menschheit betrachtest aber sei versichert, mein Typ bist du bestimmt nicht. Was soll überhaupt diese ganze Fragerei, willst du das Ufer wechseln?“

 

„Ne, bestimmt nicht“, versicherte Jupp.

 

„Also.“

 

„Eine Frau hätte mein Anblick garantiert heiß gemacht.“ Jupp klang gekränkt

 

„Aber ich bin keine Frau:“

 

In dem Moment steckte Kollege Achim Pohl seinen Kopf zur Tür herein. „Der Chef will euch sprechen. Sofort!“

 

„Wirklich nicht?“, fragte Jupp als sie sich erhoben.

 

„Wirklich nicht“, versicherte Falk.

 

„Kein kleines bisschen?“

 

„Nein!“

 

„Nicht mal ein klitzekleines bisschen?“

 

„Jupp!“

 

„Ihr Tunten habt einfach alle keinen Geschmack.“ Mit diesen Worten rauschte Jupp an einem verständnislos dreinblickenden Achim vorbei.

 

„Was sollte das denn eben?“, fragte Pohl Falk.

 

Von Schermbeck zuckte geringschätzig mit den Schultern. „Nichts von Bedeutung. Er ist nur beleidigt, dass ich ihn nicht sexy finde.“

 

Ende