Meiner Herrin verlangt es nach einer Valentinstag-Story. Und ich, unwürdig-ihres-Glanzes-im-Staub-kriechender-Wurm lebe nur, um ihren Befehlen zu gehorchen. Also schreibe, Schreiberling!

 

„Schreibe, Schreiberling!“ Phsaw. Also das war das letzte Vorwort, in dem ich Weasel zu Wort kommen lasse, was bildet sich dieser kleine Mistkäfer eigentlich ein? Es reicht, jetzt kommt er an die Leine. <g> LC

 

 

Titel:              Hot Date

Autor:            Lady Charena

Fandom:         Satanic – Ausgeburt der Hölle

Paarung:         Pearl/Slue, Sunny Boy, Weasel

Rating:           Travesty, m/m, Violence, PG-15, Feiertag

Beta:              T’Len

Archiv:                     ja

Feedback:       ja, bitte

 

Summe:          Eine Frau bei einem Valentinstag-Rendezvous warten zu lassen, ist einfach nur unhöflich. Pearl zu versetzen grenzt allerdings schon an selbstmörderisch... Das Rating für Violence und PG-15 bezieht sich auf ein paar hässliche Worte, die in dem einen oder anderen Gespräch fallen. Da hat niemand je den Mund mit Seife ausgewaschen bekommen. <g>

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Songtext von Bob Dylan.

 

Alle Infos zu „Satanic“ finden sich bei der ersten Story unter: http://tostwins.slashcity.net/pech.htm

 

 

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That Baby's got new clothes
She fakes just like a woman, yes, she does
She makes love just like a woman, yes, she does
And she aches just like a woman
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“Pearl?” Wo steckte sie nur? Es war viel zu still. Keine Musik, das Balg brabbelte nirgends vor sich hin und keine Pearl, die sich um das verdammte Kind kümmern musste, anstatt für ihn da zu sein.

 

Slue betrat die Küche leise und durch die Hintertür. Für einen Mann mit seinem gewaltigen Umfang bewegte er sich verblüffend geräuschlos. Manchmal konnte es nicht schaden, ein wenig vorsichtig zu sein. Er lebte schon zu lange mit diesem Weibsbild zusammen, um nicht zu wissen, dass Pearl stinksauer sein würde. Er war ohne sie nach Los Angeles gefahren, nur mit diesem Schwanzlutscher Weasel – aber der kam wenigstens überall rein. Man konnte von einem Mann seines Alters und seiner... Würde... nicht mehr erwarten, durch Klofenster einzusteigen, oder? Und dass es sieben statt der verabredeten drei Tage geworden waren... es war schwieriger geworden, das ganze Zeug wieder loszuwerden, bei all der Konkurrenz. Und seit sie Sunny hatten, musste er schließlich mehr Kohle nach Hause bringen, so ein Kind verursachte Kosten. Aber zumindest hatte er daran gedacht, seiner Frau was Hübsches mitzubringen. Eigentlich schade um das Geld, dass er für den Klunkerkram und diesen schrillen Fummel ausgeben musste, auch wenn es nicht aus seiner eigenen Brieftasche stammte. Weasel hatte sie einem Typen geklaut, direkt vor dem Kaufhaus, in dem sie dann einkaufen gingen. Slue grinste breit, als er daran dachte. Es hatte ihn in so gute Laune versetzt, dass er Weasel sogar durchgehen ließ, dass der ein paar Scheine zum Eigengebrauch abzweigte. Aber sollte er ihm je dahinter kommen, dass er davon wieder Drogen gekauft hatte, dann Gnade Gott diesem Arschkriecher! Aber Weasel wusste sehr wohl, dass er clean zu bleiben hatte, wenn er weiter für ihn arbeiten wollte. Und er - Slue - war nun einmal der erfolgreichste Geschäftsmann in einem Fünfzig-Meilen-Radius um dieses verfluchte Wüstenkaff Harmony.

 

Nachdem er die Küche durchquert hatte, ohne dass ihm von seiner Holden irgendetwas vor den Latz bzw. an den Schädel geknallt worden war, beschloss Slue, dass die Luft rein war. Sicherheitshalber ging er noch nach oben ins Schlafzimmer, doch auch der Raum war verlassen. Auf dem schlampig gemachten Bett lag eines der Rüschennachthemden, die Pearl nur bei besonderen Gelegenheiten trug. Na vielleicht versprach die Nacht doch noch aufregender zu werden, als er gehofft hatte. Immerhin hatte sie ihn bestimmt vermisst.

 

Der große Wäschekorb, in dem Sunny sonst schlief, war leer und da er auf der hinteren Veranda den Kinderwagen nicht hatten stehen sehen, war sie wohl mit dem Bastard spazieren gegangen.

 

Um so besser für mich, dachte Slue und machte es sich in dem durchgesessenen, riesigen Korbsessel am Fenster bequem, der einmal Pearls Mutter gehört hatte und den sie samt dem abgewetzten roten Plüschkissen ihrer Tochter vermacht hatte. Kaum saß er da, musste er allerdings daran denken, dass Pearl schon seit geraumer Zeit zeterte, dass sie die alte Hexe besuchen sollten, um ihr ihren Enkelsohn zu präsentieren. Slue schnaubte verächtlich und verschränkte die Arme vor dem mächtigen Brustkorb. Keine zehn Pferde brachten ihn zu seiner Schwiegermutter. Es sei denn, es bestand die Aussicht, dass die alte Ziege beim Anblick eines Enkelkindes auf der Stelle der Schlag traf. Slue grinste noch immer zufrieden, als sich sein massiger Körper entspannte und er einschlief. Sein Schnarchen schien die Wände erzittern zu lassen.

 

* * *

 

Missbilligend starrte Pearl einige Zeit später auf das schnarchende Walross in ihrem Schlafzimmer. Eigentlich erinnerte Slue mehr an ein verendendes Walross, korrigierte sie sich. Sunny hob den Kopf und quengelte leise, er hatte rasch gelernt, dass man in diesem Haushalt besser nicht laut wurde. Obwohl Pearl niemals die Hand gegen ihren kleinen Schatz erheben würde und Slue würde es ebenfalls nicht wagen – zumindest in ihrer Gegenwart – sollte er nicht den Wunsch in sich verspüren, die Bratpfanne um die Ohren zu bekommen.

 

Sie setzte ihren Herzensliebling auf das Bett und trat dann Slue kräftig vors Schienbein.

 

Das ohrenbetäubende Schnarchen hörte sofort auf und Slue kam grunzend zu sich. Er bemühte sich einen Moment vergeblich, auf die Beine zu kommen, bevor er Pearl vor sich stehen sah und ließ sich dann zurücksinken. „Darling...“

 

„Komm’ mir ja nicht mit ‚Darling’, du stinkendes Wildschwein!“, fuhr ihm Pearl in die Parade und spuckte ihren Stumpen aus. „Wo zum Teufel hast du eine Woche lang gesteckt? Ist dir eigentlich klar, dass ich ein Kind großziehen muss? Woher soll ich da noch die Zeit nehmen, mich um das Geschäft und um deine Geschäftspartner zu kümmern? Correl war dreimal hier und wollte eine verdammte Lieferung für Mexiko abholen...“

 

Slue wuchtete sich hoch und fiel auf ein alt-bewährtes Hausmittel zur Besänftigung keifender Weiber zurück. Er scheuerte Pearl eine. „Halts Maul, Weib.“

 

Pearls Lippen wurden zu einem schmalen, weißen Strich, ihre Augen verengten sich zu wütenden Schlitzen. Auf ihrer Wange erschien ein blutroter Abdruck von Slues fetten Fingern. Pearl griff in den Ausschnitt ihres blumenbedruckten Sommerkleides und zog eine Derringer hervor, die sie wohl im Büstenhalter versteckt hatte. „Go, teach Granny to suck eggs. Ich habe dich so satt“, sagte sie.

 

Slues Augen weiteten sich. Woher hatte sie bloß dieses Mistding? Von ihm ganz sicher nicht. Seit Pearl mit dem Messer auf ihn losgegangen war, hielt er Waffen von ihr fern. „Aber mein Täubchen, wir wollen doch nicht gleich dramatisch werden.“ Die Hand, die mit der Derringer auf ihn zielte, zitterte nicht einmal. Er breitete die Arme aus und versuchte eine möglichst versöhnliche Miene aufzusetzen. „Hey, ich hab dir auch was mitgebracht. Es tut mir leid, dass ich so lange weggeblieben bin.“

 

„Das ist ja wohl das Mindeste.“ Über Pearls kantiges Gesicht huschte eine jungmädchenhafte Röte. Sie steckte die Derringer wieder zurück in ihr Dekollete. „Das hat dir einen schönen Schrecken eingejagt, was?“ Nun milde gestimmt, ließ sie sich von Slue umarmen und küsste ihn. „Was hast du mir mitgebracht?“, fragte sie und biss ihn hart ins Ohrläppchen.

 

„Dein Geschenk liegt unten im Truck.“ Slue tätschelte Pearls knochige Hüften. Sogar nach all den gemeinsamen Jahren konnte ihn Pearl noch immer überraschen. Vermutlich war er deshalb noch immer mit ihr zusammen. Diese Frau war unberechenbar und Slue hatte nichts gegen ein bisschen Risiko im Leben. Seine Hand landete klatschend auf ihrem mageren Hintern und Pearl kicherte, wie sie es mit siebzehn getan hatte, als sie sich in einer miesen kleinen Absteige zum ersten Mal begegnet waren.

 

Damals hatte Slue gerade drei Jahre Jugendknast hinter sich – er hatte mit einem gestohlenen Wagen einen Deputy umgefahren und so schwer verletzt, dass der Cop später daran starb – und war Dank der glänzenden Vorstellung vor Gericht und einer Jury, die beim Anblick des vierzehnjährigen Angeklagten Mitgefühl empfunden hatte, eines cleveren Anwalts der Slues Mutter vögelte und eines desinteressierten Richters nur wegen Fahrerflucht, Diebstahl und fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Und schließlich hatte niemand den... Unfall... beobachtet. Wäre er nur ein wenig älter gewesen, wäre er im Zuchthaus verschimmelt. Bei einem toten Bullen hörte für die meisten der Spaß auf. Und wenn Slue eines von seinem arschfickenden Vater gelernt hatte, wenn der sich mal nicht im Suff an seinen Söhnen vergriff, dann zu Lügen wie ein Engel.

Das erste, was ihm in Hollywood begegnet war... war ein dürres, unansehnliches Mädchen in einem schrillen Fummel und mit einem von Make-up zugekleisterten Gesicht, das davon träumte, eine berühmte Tänzerin zu werden, während sie in den dunklen Seitengassen des Sunset Boulevards anschaffen ging. Nicht bei den normalen Huren, die im matten Schein der Straßenlampen mit wiegenden Hüften auf und ab flanierten, sondern in den Hinterhöfen, wo man die Jungs allen Alters und für jeden Geschmack fand. Sie saßen in Gruppen oder einzeln herum, spielten, rauchten und warteten auf Freier. Zwischen den geschminkten Puppengesichtern der Jungs, die sich Kleider anzogen, um ihren Freier den besonderen Reiz zu bieten oder den Anschein, sie würden ein Mädchen vögeln, ragte Pearls große, magere Gestalt wie die einer Königin auf. Und das war sie auch, was machte es schon, dass sie als Junge auf die Welt gekommen war?

Sie hatte versucht, Slue die Brieftasche (in der ohnehin nur magere 3 Dollar waren) zu klauen, während sie ihn anmachte, und als er ihr das Handgelenk auf den Rücken drehte, begann sie zu schreien, dass man sie vergewaltige. Aber es war Nacht und es war spät und auf dem Sunset Boulevard war man schließlich daran gewöhnt, Schreie zu hören. Manchmal auch Schüsse, obwohl die meisten Zuhälter Messer bevorzugten, denn sogar eine verunstaltete Hure brachte in der Stadt der Schönen und Reichen noch mehr ein, als eine tote. Aber dann hatte Pearl sich ziemlich rasch beruhigt und ihn in die einzige Absteige der Stadt mitgenommen, in der der greise Nachtportier zu dämlich oder zu senil war, um sich das Zimmer im Voraus bezahlen zu lassen. Sie hatte neben ihm in der Dunkelheit auf dem wackeligen Bett gelegen und Kaugummiblasen gemacht, die mit einem leisen Knall zerplatzten, während er davon sprach, nach Harmony zu gehen, wo ihm einer der intelligenteren Freunde seines Vaters eine Partnerschaft in seinem Schmuggelgeschäft mit Mexiko anbot. Und irgendwann hatte Pearl den Kaugummi rausgenommen, ihn an die Wand über dem Kopfende des Bettes geklebt und Slues Hose geöffnet. Sie hatte gekichert, als er ihr hinterher sagte, so gut habe es ihm noch niemand mit dem Mund gemacht und gefragt, ob er sie mit nach Harmony nehmen würde, damit sie von ihrer verrückten Mutter wegkäme. Und Slue hatte ja gesagt... 

 

Pearl drehte sich an der Tür um und winkte Sunny zu, der vor sich hingurgelte, als versuche er sich in die Unterhaltung seiner Eltern einzumischen. „Schön brav sein, mein Goldstück.“ Dann wandte sie sich an Slue. „Und du kannst froh sein, dass du nicht vergessen hast, dass morgen Valentinstag ist.“ Sprach's, drehte sich auf dem Absatz herum und warf die Tür hinter sich zu. Sunny plapperte etwas und Slue befahl ihm, die Klappe zu halten. Verdammt. Er hatte den Valentinstag vergessen. Scheiß-neumodische Erfindung. Pearl hatte in einer dieser verfluchten Zeitschriften davon gelesen, die sie immer beim Frisör mitnahm und sofort beschlossen, diese neue Mode auch in Harmony einzuführen. Und er durfte das jetzt ausbaden.

 

Slue kratzte sich seinen massigen Schädel. Zu dumm, dass er nichts von dem Klunkerkram beiseite gelegt hatte, um ihn ihr morgen als Geschenk zu präsentieren. Aber hatte nicht Weasel was von diesem neuen, teuren Franzmann-Schuppen in Baton Falls, dem Nachbarort von Harmony, erzählt? Das würde Pearl gefallen. Sie konnte sich aufdonnern. Um den Bastard sollte sich Weasel kümmern, schließlich hatte er das Balg angeschleppt.

 

Und da war Pearl auch schon zurück. Sie warf den Karton, in dem das Kleid verpackt gewesen war, aufs Bett, wo sich Sunny begeistert auf das knisternde Seidenpapier stürzte und hielt sich den Fummel an den Leib. „Ein Strandkleid aus Hawaii, wie es diese Schauspielerin neulich getragen hat!“ Sie drehte sich vor dem Spiegel in der Ecke, versuchte sich von allen Seiten zu bewundern, während das rote Kleid mit dem all-over Druck weißer Hibiskusblüten um sie herumflatterte. Dann hielt sie den Arm ins Licht, um ihr neues Perlenarmband zu bewundern.

 

„Ich dachte, das kannst du tragen, wenn ich dich morgen ganz groß zum Abendessen in dieses neue französische Lokal in Baton Falls ausführe.“ Slue grinste, als ihm Pearl um den Hals fiel. So einfach war es, aus einer Wildkatze ein zahmes Kätzchen zu machen... Sein Grinsen wurde noch breiter, als Pearls Hand sich an seiner Hose zu schaffen machte. Zufrieden grunzend ließ er sich wieder in den Korbstuhl fallen, der unter seinem Gewicht ächzend in die Knie ging und zog Pearl mit sich, bis sie vor ihm kniete. Darin war sie noch immer gut, dachte er, als er ihren Kopf herunterdrückte. Das war sein Mädchen.

 

Sunny schlief in einem knisternden Nest aus glänzendem, feinduftenden Seidenpapier.

 

* * *

 

Es nieselte, als Pearl das Kino in Baton Falls verließ und das trug nicht unbedingt dazu bei, dass sich ihre Laune besserte. Slue hatte sie vorgeschickt, da er noch unbedingt etwas zu erledigen hatte, und hoch und heilig versprochen, höchstens eine halbe Stunde später nachzukommen. Das war vor zwei Stunden gewesen. Sie stand in ihrem neuen Kleid und den kunstvoll frisierten Haaren, nur notdürftig von dem Vordach geschützt, vor dem Kino und wartete. Nach etwa einer Viertelstunde machte sie sich auf zu dem Restaurant, in dem sie Abendessen wollten.

 

Und obwohl das kaum möglich schien, wurde der Abend noch schlimmer. Denn Slue tauchte einfach nicht auf. Pearl trank trotzig Champagner. Als der Kellner zum ersten Mal kam und fragte, was sie essen wollte, starrte sie ihn nur wütend an. Als er später noch einmal auftauchte, war sie schon derart stinkwütend, dass ihr der Kragen platzte und sie das Glas nach ihm warf. Er kam nicht mehr. Sehr zu Pearls Bedauern, die zu gerne die Wirkung ihrer Derringer auf den kleinen Kahlkopf ausprobiert hätte. Wenn sie trank, war sie immer zu Zielübungen aufgelegt. Und der Champagner vertrug sich ausgezeichnet mit ihren kleinen rosa Pillen.

 

Schließlich schnappte sie sich Slues Wagen, der in der Straße vor dem Kino noch immer geparkt war, schloss ihn kurz und fuhr zurück nach Harmony. Sollte dieser Bastard doch zusehen, wie er nach Hause kam! Und am besten war es, er kam überhaupt nicht zurück! Sollte sie seine hässliche Visage noch einmal sehen müssen, würde sie ihm ein Messer in den fetten Wanst rammen.

 

Mit quietschendem Reifen und einer Staubfahne brachte Pearl den Wagen vor ihrem Zuhause zum Stehen und stieg aus. Das Geräusch hatte Weasel, der getreu seines Babysitter-Dienstes nachkam, an die Tür gelockt. Bestürzt eilte er Pearl entgegen. „Du kommst allein zurück? Und so früh? Ist etwas passiert?“, fragte er neugierig.

 

Pearl ignorierte ihn und ging an ihm vorbei, um nach oben ins Schlafzimmer zu gehen. Dort warf sie sich aufs Bett und brach in Tränen aus. Natürlich war ihr treuer Anbeter sofort zur Stelle, um mitfühlend zu lauschen und Taschentücher zu reichen, während Pearl unter Schluchzen von der Demütigung ihrer geplatzten Verabredung erzählte.

 

„Und dann...“ Abrupt unterbrach sich Pearl und setzte sich auf. „Ich muss mich übergeben.“

 

„Geht es dir nicht gut, meine Königin?“, fragte Weasel sofort besorgt.

 

„Nein – es ist eine neue Diät...“ Pearl sprang auf und stürzte aus dem Zimmer.

 

Sorgenvoll sah ihr Weasel nach. Natürlich war das alles zu viel für so ein sensibles Geschöpf wie seine Herrin... Gleichzeitig schien ihm da die Morgenröte seiner eigenen Chancen, diese Frau für sich zu gewinnen, heraufzudämmern.

 

 

Ende. Vorerst. <g>

 

Fortsetzung