Titel:                Lektionen eines Homerak

Autor:              Lady Charena

Film:                 Warrior and the sorceress

Paarung:           The dark one - Kain

Rating:             PG-15, V, NC

Beta:                T’Len

 

Summe:            Kain amüsiert sich beim Baden mit den drei ihm zur Verfügung gestellten Sklavinnen.

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.

 

 

Lektionen eines Homerak

 

 

Bal Caz zeigte sich seinem „Gast“ gegenüber großzügig, vermutlich hatte ihm dieses widerliche Echsengezücht, mit dem er ständig tuschelte und das dreimal mehr Verstand als der fette Despot zu haben schien , dazu geraten. Während auf einem nahen Tisch Wein und ausgesuchte Delikatessen darauf warteten, seinen Hunger zu stillen, eilten drei mehr oder minder nackte Sklavinnen herbei, um ein Bad zu bereiten.

 

Bal Caz wusste zu leben, dachte der dunkle Krieger, als sich eine der Sklavinnen vor ihn kniete und begann, seine Stiefel zu öffnen. Doch es war ein verweichlichtes, armseliges Leben, das ein Homerak verachtete. Geschickte Finger pressten tief in die steinharten Muskeln seiner Beine, ein vergeblicher Versuch, sie zu lockern.

 

Ein humorloses Lächeln spielte um Kains Lippen, als er das verwirrte Gesicht der Sklavin sah, die an Bal Caz wabbelige, leicht zu knetende Fettmassen gewöhnt war. Er schüttelte ihre Hände ab und bedeutete ihr, sich mit dem Öffnen der Stiefel zu beeilen. Nervös gehorchte die Frau und unter ihren nun zitternden Fingern riss eine Schnürlasche ab. Kain verpasste ihr einen Tritt und das fette, dumme Tier kroch mit einem dumpfen Aufheulen ängstlich von ihm weg, die Stiefel an die Brust gedrückt.

 

Eine weitere Sklavin nahm ihm seinen Umhang ab, die andere den Platz der getretenen Frau vor ihm auf den Knien ein und löste seinen Gürtel und den Lendenschutz. Ehrfürchtig betastete sie die schimmernden Wurfmesser, die daran befestigt waren, bevor sie den Gürtel behutsam auf einem Stuhl neben dem Zuber ablegte. Kain achtete darauf, dass sich sein Schwert und der Messergurt nicht außerhalb seiner Reichweite befanden. Nur ein Narr vertraute und machte sich im Haus eines Feindes wehrlos.

 

Mit einer ungeduldigen Kopfbewegung trieb er die Sklavinnen an. Vielleicht legte Bal Caz Wert darauf, ausgiebig betastet und massiert zu werden, doch Kain war begierig darauf, den Staub der Wüste endlich von seinem Körper abzuspülen.

 

Eines der dummen Weiber blieb mit einer Falte seiner Tunika an der Stachelreihe auf seinem Handschuh hängen. Sie zerrte ungeschickt daran und Kain schlug ihr damit ins Gesicht. Blut tropfte von ihrer Wange, die Stacheln hatten ihre Haut aufgerissen. Sie rappelte sich vom Boden auf und entfernte den hängengebliebenen, groben Stoff nun vorsichtig, ohne ihn zu beschädigen.

 

Ein leises Zischen kam über seine Lippen, als Kain sich langsam in das heiße Wasser sinken ließ. Eine der Sklavinnen goss eine trübe, aber wohlriechende Flüssigkeit ins Wasser, eine andere brachte dicke, weiche Schwämme und begann, seine Schultern zu waschen. Kain wandte den Kopf nach der Dritten, der Sklavin, der er ins Gesicht geschlagen hatte und befahl ihr, den Hocker mit seinen Sachen und seinen Waffen dichter an den Zuber zu rücken. Er griff nach einem der Messer und begann damit seine Fingernägel zu säubern.

 

Aus den Augenwinkeln musterte er die Sklavin mit den blutigen Schnitten auf der Wange. Sie glaubte sich wohl unbeobachtet, denn ihre Finger glitten schnell und geschickt durch seine Kleidung – auf der Suche nach dem Beutel mit klingenden Goldtarraks, die Bal Caz ihm für seine Dienste gezahlt hatte und der in einer versteckt angebrachten Tasche in seinem Umhang steckte. Offenbar nicht versteckt genug.

 

Im gleichen Moment, in dem sie den Beutel zwischen den Falten des Gewandes hervorzog, schnellte der Arm des Söldners vor, packte sie so fest an den langen Haaren, dass die Frau erschrocken und schmerzerfüllt aufschrie. Sie ließ den Beutel fallen, ihr Kopf knallte gegen den Zuberrand und als sie flehentlich aufsah, schlug Kain sie erneut hart. Mit einem Aufschrei sank sie vor dem Zuber auf den Boden, Blut floss über ihre Hände, mit denen sie ihr durch die Stacheln und den Messerknauf entstelltes Gesicht verbarg.

 

Die beiden anderen Sklavinnen waren zurückgewichen und betrachteten ihn mit ängstlichen Augen. Kain legte das Messer zurück, wusch sich einige Blutspritzer vom Gesicht und griff den Beutel.

 

Er bedeutete ihnen mit einer Kopfbewegung, ihn weiter zu waschen.

 

Die zweite, blonde Sklavin lächelte ihn verführerisch an. Ihre Augen sprachen noch deutlicher als die Hand, die sie unter der Wasseroberfläche über seinen Körper gleiten ließ. Sie beugte sich vor, um ihn zu küssen. Ihre Lippen waren kühl und fest und ihr Mund schmeckte nach einer exotischen Frucht. Sie schien recht erfahren zu sein und Kain beschloss, sie für die Nacht zu behalten. Offenbar war sie sich ihres Sieges sicher und für einen Moment glitten ihre Augen wieder zu dem prall gefüllten Beutel in seiner Hand. Ölglitzernd tauchten ihre Finger wieder auf und griffen danach. Kain entzog ihn ihr lächelnd, amüsiert über ihren weitaus geschickteren Versuch, ihn um sein Gold zu bringen.

 

Doch Kain hatte nicht vor, eine Sklavin zu bezahlen. Lächelnd entzog er ihr seinen Mund, lehnte sich zurück, die Augen halb geschlossen, den Beutel fest mit den behandschuhten Fingern umschlossen und überließ sich den kundigen Händen der drei Sklavinnen, die ihn wuschen.

 

Ein Tuch wurde zusammengefaltet und in seinen Nacken geschoben. Die Sklavin mit dem blutigen Gesicht begann, ihm das Haar zu waschen. Um so besser, so hatte er nicht ihren hässlichen Anblick vor Augen. Sie stellte sich dabei zumindest weitaus geschickter an, als beim Stehlen.

 

Die blonde Sklavin, die ihn geküsst hatte, ließ ihre Finger über seinen Brustmuskeln kreisen, knetete und massierte sein hartes Fleisch. Die fette Sklavin beugte sich über den Zuberrand, um seine Waden und Schenkel zu waschen und zu reiben. Ihre üppigen Brüste schwangen bei jeder Bewegung hin und her und streiften ihn gelegentlich. Kain beschloss, sich zuerst mit ihr zu amüsieren.

 

Kains freie Hand schnellte vor, packte sie an den Haaren und tauchte ihren Kopf unter. Das dumme Weib zappelte und wand sich und prustete, doch er stieß ihr Gesicht hart gegen seinen Unterleib und sie verstand endlich. Ihre Lippen berührten sein Glied. Er ließ sie los und sie hob den Kopf, um Atem zu schöpfen, bevor sie sich erneut um seine steigende Erregung kümmerte. Sie schien das nicht zum ersten Mal zu machen.

 

Kain griff mit der nun freien Hand nach der blonden Sklavin und zog sie an sich, um mehr von ihren Küssen zu trinken. Sie gab ein erschrockenes Winseln von sich, als der Krieger ihr hart in die Lippen biss, zuckte aber nicht zurück. Die dritte Sklavin, die nach wie vor hinter ihm kniete, ließ ihre Hände anstelle der anderen Frau über seine Brust kreisen und stimulierte ihn erfahren. Offenbar verbrachte Bal Caz viel Zeit damit, seine Sklavinnen seinen Wünschen entsprechend abzurichten. Nun, Kain war es nur recht.

 

Er hatte lange keine Frau mehr gehabt und mit der Aussicht auf eine ganze Nacht mit der blonden Sklavin, gab es keinen Grund, die Angelegenheit länger hinauszuzögern. Er stieß die Blondine weg und befahl ihr, ihm Wein zu bringen. Er lehnte sich an den Zuberrand zurück und als die fette Sklavin nach erneutem Luftholen ihren Mund wieder um sein steifes Glied schloss, legte er die Hand auf ihren Hinterkopf und presste ihr Gesicht vorwärts. Sie zappelte und wand sich, ihre Arme ruderten hilflos und Wasser spritzte auf, als er hart und tief in ihren Mund und ihre Kehle drang. Sie mochte zu erschrocken oder zu gut trainiert sein, um ihn zu beißen, wie es einmal eine Hure in einer längst vergessenen Stadt getan hatte, als er sie beinahe erstickte. Kain stieß tiefer und härter in das weiche, warme, zuckende und bebende Fleisch, das ihn eng und fest umschloss. Sein Kopf fiel zurück und er entblößte die Zähne in einer fast schmerzerfüllten Grimasse, als er kam. Er stieß den angehaltenen Atem aus und sein nun entspannter Körper sank an den Zuberrand zurück. Seine Finger lösten sich aus dem Haar der fetten Sklavin.

 

Teilnahmslos sah er zu, wie sie mit dem Gesicht unter Wasser weit über den Zuberrand gebeugt verharrte. Er nahm den Kelch mit Wein und nippte an der kühlen Flüssigkeit, dann wies er die beiden anderen Sklavinnen an, die ertrunkene – oder erstickte – Frau aus dem Wasser zu entfernen. Sie zerrten sie aus dem Zuber und zur Seite, wo sie aus seinem Blick und damit aus seinem Gedächtnis entschwand. Bal Caz konnte den Verlust einer Sklavin sicherlich verschmerzen. Es gab noch mehr dort, wo sie herkamen.

 

Er trank seinen Wein aus und verließ den Zuber, um sich von den beiden Sklavinnen mit weichen Tüchern trocken reiben zu lassen. Dann befahl er der Frau mit dem blutigen Gesicht, seine Kleidung zu reinigen und die andere schickte er in das üppige, weiche Lager, das in einer Ecke bereitet war. Er selbst setzte sich an den Tisch, das Schwert neben sich an der Wand lehnend, den Messergurt in Griffweite über die Stuhllehne gelegt. Er nahm eines seiner Messer und begann zu essen, beobachtet von der blonden Sklavin.

 

Ein paar männliche Sklaven tauchten auf und entfernten die tote Frau aus seinem Quartier. Die blutig geschlagene Sklavin kam zurück, um ihn beim Essen zu bedienen. Sie wagte es weder ihn, noch den offen daliegenden Beutel zu betrachten, sie war von dem Versuch, zu stehlen, der sie ihres kostbarsten Besitzes – der Schönheit – beraubt hatte, geheilt. Kain betrachtete sie kaltlächelnd. Wer versuchte, einen Homerak zu betrügen, bezahlte teuer dafür. Eine Lektion, die er der dummen Sklavin bereits erteilt hatte – und Bal Caz würde die gleiche Lektion morgen lernen...

 

 

Ende