Titel: Massage
Autor: Lady Charena
Fandom: House, MD
Paarung: House, Wilson
Rating: PG, Humor

Beta: T’Len
Archiv: ja

 

Summe: Nur ein Sniplet. House und Wilson und eine Massage. Season 2 während Wilson bei House wohnt. (slashy für den, der es möchte ‚g’)

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. 

 

 

„Jetzt hab’ dich nicht so. Ich kann das, gut sogar. Alle meine Ex- und baldigen Ex-Frauen werden dir das bestätigen.“ Wilson krempelte die Hemdsärmel hoch. Seit einer Stunde hörte er sich House’ Klagen und Fluchen über die verspannten Muskeln in seinem Nacken und seinem Rücken an. Also hatte er ihm den Vorschlag gemacht, etwas dagegen zu unternehmen, nachdem er sich daran erinnerte, wie gut House auf die Massagen von Irene reagiert hatte. Und jetzt auf einmal zierte sich House.

 

House schnaubte – halb verächtlich, halb amüsiert. „Denkst du nicht, dass könnte ein paar merkwürdige Ideen bei deinen Exfrauen wecken, wenn ich sie danach frage, wie gut deine Massagen sind?“

 

„Okay. Du hast recht. So wie du das formulierst, wäre es wirklich keine gute Idee.“ Der jüngere Mann lockerte seinen Hemdkragen, die Krawatte hatte er schon lange zuvor abgelegt. „Also was ist jetzt? Mein Angebot gilt nicht unbegrenzt.“

 

House wandte den Kopf und sah ihn an, als ob er sich nicht sicher wäre, ob Wilson seine Worte ernst meinte oder nicht, oder was er vor hatte. Schließlich zuckte er innerlich mit den Schultern und rutschte auf der Couch herum, bis er Wilson den Rücken zu drehen konnte.

 

Unter dem T-Shirt, das House trug, konnte er jeden Knoten, jede Verhärtung in den Muskeln des anderen Mannes spüren. Was ihm allerdings auch unangenehm auffiel, war wie stark die Wirbelsäule hervortrat. House’ Kleidung verbarg im allgemeinen ganz gut, wie dünn er war.

 

House fluchte und grunzte und seufzte abwechselnd, wenn Wilson eine besonders schmerzende Stelle erwischte.

 

Nach einer Weile begannen Wilsons eigene Schultern und Arme zu schmerzen. Er presste die Finger in die steinharten Muskeln von House’ rechten Oberarm, der das volle Gewicht tragen musste, wenn er sich auf seinen Stock stützte. House hatte seinen Physiotherapeuten fast zur Verzweiflung getrieben, weil er darauf bestand, den Stock in der rechten Hand zu benutzen. Selbst wenn es nichts ungewöhnliches war, dass Patienten die dominante Hand bevorzugten. Es führte natürlich dazu, dass seine komplette rechte Körperhälfte stark in Anspruch genommen wurde.

 

„Du solltest da irgendwas unternehmen“, murmelte Wilson. „Training oder so. Um diese schlaffen Muskeln in Form zu bringen.“

 

House stieß ihn mit dem Ellbogen des linken Arms in die etwas expandierende, weiche Mitte von Wilsons Körper. „Fang’ bei dir selbst an“, entgegnete er knurrig. „Und tu’ mir den Gefallen, halt’ den Mund. Das klingt so was von schwul, was du von dir gibst.“

 

Wilson revanchierte sich, indem er seine Finger in einen besonders schmerzhaften Punkt grub und House stieß zischend den Atem aus.

 

„Verdammt, Jimmy!“

 

„Sei netter zu mir, Greg oder ich haue dir mit meinem Handtäschchen auf den Kopf.“ Wilson grinste.

 

House stöhnte und ließ den Kopf sinken. „Als hätte ich nicht schon genug Schmerzen...“

 

 

Ende