Antwort auf die Challenge „Narben“

Titel: Heldentaten
Autor: Lady Charena
Fandom: Father of the Pride (Ein Löwe in LasVegas)
Pairung: Larry, Kate, Sarmoti, Hunter
Rating: gen
Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe: Sarmoti prahlt mit alten Heldentaten, was seinem Schwiegersohn wie gewohnt nicht gefällt.

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„Und dann...“ Sarmoti legte eine Kunstpause ein, um die Spannung noch mehr zu steigern. Und er hatte damit Erfolg, Hunters Augen waren inzwischen so groß wie Untertassen und er hatte begonnen, vor Aufregung auf dem muffigen Zebrateppich zu kauen. „Dann! Sprang das Zebra aus seinem Versteck auf mich zu. Und wir kämpften. Wir kämpften eine Ewigkeit. Das war ein zähes altes Zebra, aber ich ein junger, geschmeidiger Löwe. Es gelang ihm, mir mit seinen Hufen eine Wunde zuzufügen – hier siehst du die Narbe, mein Junge – aber dann rang ich es zu Boden.“

„Wow, Opa. Zeig’ mir noch mal, wie du das Zebra erledigt hast“, bat Hunter voll Begeisterung.

Darum ließ sich Sarmoti nicht zweimal bitten. „Sieh’ her, mein Junge...“

„Wenn ich diese Geschichte noch einmal höre“, zischte Larry, der mit Kate auf der Couch saß, „dann bekomme ich aber die Katzenräude.“

Seine Frau Kate gab ihm einen unsanften Stoß in die Rippen. „Ich weiß, dass er sie schon tausendmal erzählt hat, aber sieh’ doch nur wie gespannt Hunter zuhört. Er hängt förmlich an den Lippen seines Großvaters.“

„Aber auch nur, weil der Kleine noch zu jung ist, um zu wissen, dass die Narbe nicht von einem Zebra stammt, sondern von einer Vase, die ihm deine Mutter auf den Kopf gehauen hat, als er in dieser Sodawerbung an den Waden dieser Schauspielerin leckte“, gab Larry angesäuert zurück.

Kate seufzte und lehnte sich an ihn. „Was meinst du, wie wäre es, wenn wir die günstige Gelegenheit nutzen, und Sarmoti das Babysitten überlassen, während wir uns im „Waterhole“ amüsieren? Wollte Snack nicht mit seiner neuen Freundin vorbeikommen?“

Larry wog die beiden Optionen miteinander ab. „Und was ist, wenn er den Jungen wieder zum Pokerspielen anstiftet?“ Immerhin war er ein guter Vater, der vor allem die Interessen seines Kindes im Auge zu behalten hatte...

„Mit Dads Freunden? Larry, die sind alle so alt, dass ich mir mehr Sorgen darüber mache, was er in der Schule lernt, als von denen“, entgegnete Kate. Sie stand auf. „Na komm’ schon“, meinte sie. „Ich benutze auch dieses neue Parfüm. Du weißt schon, dass das dich so scharf macht.“

Larry grinste. „Das, das nach Würstchen riecht?“

„Genau das“, entgegnete seine hingebungsvolle Angetraute.

Larry sprang auf. „Ich liebe dich, Kate.“

„Ich weiß.“ Kate sah bescheiden auf ihre Krallen und beschloss, dass sie morgen doch mit Foo-Lin in den Schönheitssalon gehen würde. Sie brauchte dringend eine Maniküre...

Ende