Wiedersehen

T’Len

2001

 

 

 

Fandom: ST TOS

Paarung: K/Mc, S/Sc

Altersangabe: NC-17

Warnungen: Humor

Feedback: tlen11@freenet.de

Summe: Mccoy komtm an Bord

Note: Erschienen in Dream Within a Dream 4, siehe hier

 

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

 

 

 

"Schön, dich endlich bei mir zu haben." Jim Kirk schlang seine Arme um den Hals des neuen Bordarztes und begrüßte Leonard McCoy mit einem herzhaften Kuss auf den Mund. "Das wollte ich schon vorhin im Transporterraum tun", gestand er.

 

In McCoys blauen Augen blitzte es amüsiert auf. "Gut, dass du gewartet hast, bis wir in deiner Kabine waren, Jim. Sonst hätte sich deine Crew aber gewundert."

 

Er löste sich aus Kirks Umarmung. "Gehe ich recht in der Annahme, dass ich meine plötzliche Versetzung auf die Enterprise dir zu verdanken habe? Oder war etwa jemand im HQ der Meinung, dass meine Arbeit im medizinischen Forschungslabor auf der Erde zu langweilig sei und ich etwas Abwechslung im Leben gebrauchen könnte?"

 

Jim lächelte schelmisch. "Ich brauchte einen neuen Chefarzt nachdem Mark Piper in Ruhestand ging. Und ich nehme schließlich nicht irgend einen, sondern nur den besten. Also habe ich da und dort ein paar Beziehungen spielen lassen und einige kleine Gefallen eingefordert."

 

Er umarmte den Arzt erneut, schmiegte sich diesmal eng an ihn. "Sei doch ehrlich, Pille, dir würde es auch nicht gefallen, wenn wir uns nur alle paar Monate während eines Landurlaubs sehen könnten. Jetzt können wir ungestört zusammen sein."

 

Jim nahm erneut die Lippen des anderen in Beschlag. Diesmal erwiderten sie seinen Kuss, teilten sich sogar, um einer suchenden Zunge Einlass zu gewähren. Als beide schließlich doch nach Luft schnappen mussten, schob McCoy Jim in Richtung Schlafnische. "Komm' und lass' uns richtig Widersehen feiern."

 

///

 

Spock schloss den Gürtel seiner Robe, obwohl er es eigentlich unlogisch fand, sich erst zu bekleiden, wenn man sich sowieso gleich wieder ausziehen würde.

 

Zufrieden betrachtete er seine Gestalt im Spiegel. Das dunkle Haar schimmerte noch feucht von einer der seltenen Wasserduschen, die er sich heute ausnahmsweise gegönnt hatte.

 

Er wollte das Bad gerade verlassen, als seine scharfen vulkanischen Ohren ein ungewohntes Geräusch registrierten. Spock blieb stehen und lauschte. Dann erkannte er - es war ein Stöhnen und kam aus der benachbarten Kabine des Captains.

 

Der Vulkanier überlegte für einen Moment. Sollte er nach nebenan gehen und fragen, was los sei? Natürlich wollte er die Privatsphäre des Captains respektieren. Anderseits hatte er Kirk mittlerweile gut genug kennen gelernt, um zu wissen, dass er nicht ohne Grund solche Geräusche von sich gab. Vielleicht war er verletzt und brauchte Hilfe.

 

Spock trat durch die andere Tür des gemeinsamen Badezimmers, umrundete dann dem Geräusch folgend den Raumteiler und blieb wie angewurzelt stehen.

 

///

 

"Schneller, Pille. Ich komme gleich. Lass' uns zusammen..." Jim Kirk schloss seine Beine fester um McCoys Hüfte, um das Glied des Arztes so noch tiefer in sich zu stoßen.

 

Leonards Atem beschleunigte sich rapide, als seine immer rascher werdenden Stöße ihn schließlich zum Orgasmus trieben. Jim folgte ihm nur eine Millisekunde später mit einem lauten "Jaaaaaa!" auf den Lippen.

 

Spock stand noch immer bewegungslos mitten um Raum, als der Arzt erschöpft über Kirk zusammenbrach. Nun mit freier Sicht, nahm Jim aus den Augenwinkeln eine Gestalt war. Er drehte den Kopf und sah seinen Ersten Offizier. "Hi Spock!"

 

Nun endlich kam wieder Bewegung in den Vulkanier "Verzeihung, Captain", murmelnd, drehte er sich um und eilte davon.

 

Im Badezimmer hatte Kirk - rasch mit einem Kimono bekleidet - ihn eingeholt. Wiederstrebend wandte Spock sich um. "Ich bitte vielmals um Entschuldigung, Captain, dass ich Ihre Privatsphäre verletzt habe. Ich hörte Sie stöhnen und dachte, Sie brauchten Hilfe."

 

Jim lächelte und zuckte mit den Schultern. "Machen Sie sich keine Sorgen, Spock, es ist ja nichts Schlimmes passiert. Und ich verspreche, dass wir zukünftig leiser sind."

 

Er setzte sich auf den Toilettendeckel und begann mit einer Erklärung. "Das Sie mich nicht falsch verstehen, Spock, Pille und ich - wir sind schon seit Jahren liiert. Ich hätte Sie noch über diesen Umstand in Kenntnis gesetzt."

 

"Sie sind mir keine Rechenschaft über Ihr Privatleben schuldig, Captain", versicherte der Vulkanier.

 

"Aber ich bin für Offenheit und Ehrlichkeit, Spock. Gerade innerhalb der Kommando-Crew. Seien Sie versichert, dass unsere private Beziehung weder Leonards noch meine Arbeit negativ beeinflussen wird. Und ich hoffe, persönlich stellt es für Sie kein Problem dar. Auf Ihren Planeten gilt es sicher als unlogisch, wenn zwei Männer zusammen sind."

 

"Captain, ich..." Ein Ruf unterbrach Spock.

 

"Wo steckst du denn so lange, Schatz?"

 

Kirk blickte überrascht auf, als sein Chefingenieur ins Bad trat - komplett nackt. Scotty lächelte Spock zu, als er jedoch seines Captains gewahr wurde, ging er rasch hinter dem Vulkanier in Deckung.

 

Jim lächelte den nun auch eintretenden McCoy an. "Ich glaube dieser Abend könnte der Beginn einer wundervollen Freundschaft zwischen uns vier werden."

 

-Ende-