Titel: In the heart of the night
Autor: Lady Charena
Fandom: Star Trek Classic
Pairung: Nyota Uhura/Janice Rand
Rating: femslash, NC-17
Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe: Ein Wiedersehen zwischen Nyota und Janice lässt bei beiden Frauen alte Erinnerungen wach werden. Das Gespräch zwischen Janice und Nyota bezieht sich auf die Ereignisse in TOS-Episode: „Kirk : 2 = ? (The enemy within). (geschrieben Mai 2001 für Sappho)

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.



In the heart of the night
we will seek each other
for a moment of comfort
for a moment of trust
like we did in the past.

To part again with mornings dawn...




"Nyota?"

Tief in Gedanken versunken, hörte sie den Ruf erst beim zweitenmal. Sie drehte sich um und sah eine schlanke, blonde Frau, die - aus einem Seitenkorridor des HQ kommend - auf sie zueilte. "Janice", meinte sie überrascht. "Janice Rand." Sie umarmten sich.

"Ist das schön, dich wiederzusehen", meinten sie wie aus einem Mund - und begannen zu lachen.

"Wie geht es dir? Und was machst du überhaupt noch hier?", fragte Janice, als sie sich beruhigt hatten. "Ich dachte, die Besprechungen waren vor zwei Tagen abgeschlossen. Solltest du nicht schon längst irgendwo deinen Urlaub genießen?"

"Es geht mir gut, sobald ich endlich von hier verschwinden kann." Uhura seufzte leise. "Der offizielle Teil war vor zwei Tagen abgeschlossen", meinte sie. "Heute Mittag und morgen früh finden noch Befragungen der Brückencrew statt. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Komplikationen auslösen kann, wenn ein Captain seinen Ersten Offizier heiratet."

Janice sah einen Moment zu Boden. "Ich habe natürlich auch davon gehört", meinte sie langsam. "Es hat hier ziemlich hohe Wellen geschlagen, dass sie vorher niemanden informiert haben, sondern einfach nach Vulkan gingen und sich binden ließen. Es gab zwar schon Gerüchte über die beiden seit Captain Kirk das Kommando über die Enterprise übernommen hatte, aber es rechnete wohl niemand damit, dass sie es offiziell machen würden." Sie sah Uhura an. "Ich nehme an, das ganze Schiff wusste es schon lange vorher, oder?"

Die andere Frau nickte. "Die beiden machten nie ein großes Geheimnis daraus. Es erwischte sie zwar niemand beim Knutschen im Turbolift, aber man musste sie nur zusammen sehen, um es zu wissen." Sie legte die Hand auf Janice Arm. "Hast du heute Abend Zeit? Wir können uns ja irgendwo treffen und reden."

Rand lächelte und legte ihre Hand über Uhuras. "Gerne. Kennst du "June's"? Es ist mein Lieblingsrestaurant. Treffen wir uns dort um 20.00 Uhr?"

"Ja, ich weiß, wo das ist. Einverstanden, wir treffen uns dort um 20.00 Uhr. Du musst mir unbedingt erzählen, wie es dir ergangen ist, nachdem du das Schiff verlassen hast."

"Das werde ich", versprach Janice. Sie lachte. "Aber dann musst du mir auch von all den aufregenden Männern erzählen, denen du begegnet bist. Bis dann!"

Uhura sah Janice nach, als sie in den Korridor zurückeilte, aus dem sie gekommen war. Sie lächelte. Es war wirklich schön, sie getroffen zu haben.

* * *

Sie warf erneut einen Blick auf die Uhr. Es war bereits halb neun. Uhura bestellte sich ein Glas Wein und lehnte sich zurück. Aus dem Fenster des Restaurants hatte man einen herrlichen Ausblick. Sie konnte verstehen, dass es Janices Lieblingsplatz war.

Nach einer Weile wandte sie sich wieder dem Raum zu. Es war Viertel vor neun.

In diesem Moment kam Janice zur Tür herein und sah sich um. Sie entdeckt Uhura, winkte ihr zu und setzte sich dann zu ihr an den Tisch. "Hallo", meinte sie leicht außer Atem. "Tut mir leid, dass ich zu spät komme, aber ich wurde aufgehalten."

Sie nahm Uhuras Glas und leerte es in einem Zug. "Mmh-hm, der ist gut."

Lächelnd bestellte Uhura mehr, als eine Kellnerin kam und fragte, was sie Essen wollten. "Es kann nichts unerfreuliches gewesen sein", meinte sie, als sie die Getränke erhielten. "Du strahlst ja förmlich."

Janice lachte. "Ja, war es auch nicht. Ich habe eine Nachricht von meinem Verlobten erhalten. Er kommt zur Erde zurück."

Nyota beugte sich interessiert vor. "Du bist verlobt? Wer ist der Glückliche?"

"Paul Rietta. Er arbeitet auch im Hauptquartier. Momentan ist er auf einem kleinen Planeten namens Danica III." Sie nahm einen Schluck Wein, langsamer diesmal. "Wir haben uns kurz nach meiner Rückkehr kennen gelernt - auf ganz dumme Weise. Ich bin an meinem ersten Tag im falschen Stockwerk gelandet und habe mich in seinem Vorzimmer eingenistet." Sie grinste spitzbübisch. "Er hatte schon eine Assistentin, aber die wäre um ein Haar an diesem Tag ihren Job losgewesen als er mich sah, meinte er später."

"Also Liebe auf den ersten Blick?", erkundigte sich Uhura lächelnd.

Sie wurden unterbrochen, als ihr Essen serviert wurde.

Janice spielte unschlüssig mit dem Glas in ihrer Hand. "Bei ihm war es das sicher", fuhr sie fort, als sie wieder ungestört waren. "Ich... brauchte mehr Zeit. Es war ja erst vier Wochen nach... danach."

Uhura griff über den Tisch nach ihrer Hand. "Du hast nie mit mir darüber gesprochen. Ich hätte dir so gerne geholfen."

"Ich habe mit niemandem darüber gesprochen", meinte Janice leise. "Es ist nichts passiert - ich meine, es kam nicht zu Äußersten. Ich weiß, dass es Gerüchte gab, der Doppelgänger des Captains hätte mich vergewaltigt, aber das stimmt nicht. Als ich ihm das Gesicht zerkratzte, ließ er mich los. Ich glaube, er war ohnehin viel zu betrunken, um..." Sie stoppte und sah auf. Ihre Augen verdunkelten sich mit den Erinnerungen. "Aber jedes Mal, wenn ich in seiner Nähe war, suchte ich in seinem Gesicht nach diesem anderen Mann, in seinen Worten, in jeder Geste. Es wäre nicht gutgegangen, wenn ich auf der Enterprise geblieben wäre." Sie leerte ihr Glas und schenkte sich aus dem Krug nach, den Uhura in weiser Voraussicht bestellt hatte.

"Ich hatte eine ganze Weile lang jede Nacht Alpträume, war fahrig und unkonzentriert in seiner Nähe. Als ich mit dem Versetzungsgesuch zur Erde zu ihm kam, sagte er nur, er würde meine Entscheidung verstehen. Er setzte dann auch tatsächlich alle Hebel in Bewegung, damit ich das Schiff sofort bei der nächsten Gelegenheit verlassen konnte."

Nyota nickte. "Ich glaube, es ging ihm selbst sehr schlecht, obwohl er keine Schuld hatte. Es schien ihm wohl eine Möglichkeit, etwas an dir gutzumachen."

Einen Moment war es sehr still und sie begannen zu essen.

"Was meinst du, war er damals schon mit Spock zusammen?", fragte Janice nach einer Weile nachdenklich.

"Ich weiß es nicht." Uhura legte ihre Gabel weg und nahm einen Schluck Wein. "Janice... hast du ihm von mir erzählt?"

Die andere schüttelte den Kopf. "Nein, warum hätte ich das tun sollen? Wir waren zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr zusammen. Wieso?"

"Weil er kurz nach deiner Versetzung fragte, wie ich mich fühlen würde - ob ich ohne dich einsam wäre." Ihre dunklen Augen weitete sich etwas und sie lächelte. "Ich glaube, ich verstehe jetzt erst..." Sie lachte leise und melodisch. "Ich schätze, er war zu dieser Zeit bereits hinter Spock her und dachte vielleicht..."

"...er könnte dich um Rat fragen?", warf Janice leise ein. "Weil er dachte, du hättest eine Beziehung mit einer Frau und würdest ihn verstehen."

Uhura nickte. "Aber ich wusste nicht, worauf er anspielte." Sie lächelte.

"Hast du es jemals bereut?"

"Unsere Beziehung? Nein. Wir waren beide neu auf dem Schiff. Und wir waren beide allein. Es hat vieles leichter gemacht." Sie schwieg einen Moment. "Du?"

„Nein.“ Janice sah sie an. „Wenn du nicht da gewesen wärst, hätte ich vielleicht schon nach ein paar Wochen aufgegeben.“ Sie griff über den Tisch nach Uhuras Hand und drückte sie. „Ich habe unsere gemeinsame Zeit nie vergessen.“

„Ich auch nicht.“

Sie aßen weiter.

„Weiß Paul eigentlich davon?“

„Nein.“ Janice lächelte und warf ihr Haar zurück. „Und ich habe auch nicht vor, es ihm zu erzählen. Ich denke, eine Frau hat ein Recht auf ihre kleinen Geheimnisse.“ Sie hob ihr Glas hoch. "Trinken wir auf unsere Vergangenheit?"

"Auf die Vergangenheit", wiederholte Uhura und klickte ihr Glas gegen das von Janice.

* * *

"Weißt du...", meinte Janice plötzlich und kicherte, weil sie plötzlicher Schluckauf unterbrach. Es dauerte eine Weile, bis sie weitersprechen konnte. "Ich war nie richtig in ihn verknallt, wie alle dachten."

„In wen?“

„In Jim Kirk.“

Uhura wollte protestieren - "Ich habe niemals gedacht..." - doch Janice schüttelte den Kopf. "Glaubten alle, ich würde das nicht merken? Der kleine Yeoman, der seinen Captain anhimmelt... das haben doch alle gedacht. Dabei habe ich höchstens ein wenig für ihn geschwärmt. Er ist nämlich ein toller Captain." Sie nippte wieder an ihrem Glas, leerte es dann völlig. "Oh!", erklärte sie ernst. "Leer. Schade."

"Ich verstehe", erwiderte Uhura und sie bezog sich nicht auf den Wein. Auch sie spürte allmählich die Wirkung des Alkohols, doch sie hatte langsamer getrunken. Einen Moment zögerte sie, dann griff sie erneut nach dem Weinkrug. Doch auch der war leer. Sie signalisierte der Kellnerin und bestellte einen neuen Krug.

* * *

Sie waren beide nicht wirklich betrunken, als sie das Gebäude erreichten, in dem sich Janices Wohnung befand - dafür hatte die kühle Nachtluft gesorgt. Nur sehr entspannt und ein wenig albern. Sie kicherten wie Schulmädchen, als sie in den Lift traten und sich gegen die Wand lehnten.

Es war nur eine Ein-Zimmer-Wohnung mit Bad und einer winzigen Kochnische, doch gemütlich eingerichtet. Janice schaltete zwei Lampen ein, deren weicher Schein sich kaum über die Raummitte mit dem großen Bett mit einer Unzahl Kissen hinauswagte. Dann hängte sie sich bei Nyota ein und startete die „Schlossbesichtigung“, wie sie es nannte, in dem sie ihre Freundin einmal im Kreis herumführte. „Das war’s auch schon.“

Uhura lachte und schlüpfte aus den Schuhen. „Sie ist größer als meine Kabine an Bord. Paul wohnt aber nicht hier, oder?“

Janice ließ sich auf das Bett fallen. „Nein. Er hat noch eine eigene Wohnung.“ Mit einem Seufzen löste sie ihre Haare, die sie jetzt nur noch als Pferdschwanz trug, nicht mehr in einer komplizierten Hochsteckfrisur. „Und du?“, fragte sie und massierte ihren Hinterkopf. „Niemand, der irgendwo auf dich wartet?“

Nyota schüttelte den Kopf und setzte sich neben sie. „Nichts festes“, meinte sie. „Du weißt doch, wie es auf dem Schiff ist. Vielleicht ändert sich das, wenn ich eine Zeitlang hier auf der Erde bleibe.“

Die andere Frau setzte sich hinter ihr wieder auf und begann, Uhura den Nacken zu massieren. Sie schob den Ausschnitt ihres Kleides etwas nach unten und knetete ihre runden Schultern. Nyota stöhnte leise auf. Janice beugte sich abrupt vor und presste ihre Lippen gegen die weiche Haut in Uhuras Nacken.

„Hast du vor mich zu verführen, Jan?“ Ihre Stimme klang tief und leicht heiser.

Durch Janice lief ein angenehmer Schauer. Niemand außer Nyota hatte sie je Jan genannt. Und das auch nie außerhalb des Bettes. „Vielleicht“, flüsterte sie. Ihre Zunge hinterließ eine matt glitzernde Spur auf der dunklen, samtenen Haut.

Uhura seufzte und ließ den Kopf nach hinten fallen, sie sah Janice an. „Und Paul?“, fragte sie leise.

Janice leckte ihr über die Lippen. „Vergiss’ ihn...“ Sie beugte sich vor und verschloss ihr den Mund.

* * *

Sie löste die Träger ihres Kleides und ließ den weichen Stoff einfach auf den Boden fallen. Mehr als einen Slip trug sie nicht darunter. Ihre dunkle Haut schimmerte im matten Licht. Janice trat zu ihr und küsste sie. Ihre Hände glitten langsam, fast träge über die vollen, schweren Brüste, die Brustwarzen, die sich bereits verhärteten.

Nyotas Hände streichelten ihre Hüften durch den Stoff der Hose, die sie noch immer trug, in kreisenden Bewegungen. Janices Oberteil lag bereits neben ihrem Kleid auf dem Boden. Jedes Mal, wenn ihre Finger nach vorne glitten, streiften sie ihren Schoss.

Janice wich zurück, streifte ihre Hose und den Büstenhalter ab und stand nun nackt vor ihr.

„Jan“, sagte Nyota leise und streckte die Hand nach ihr aus – und sie kam zurück in ihren Umarmung, presste ihre Lippen auf die vollen Uhuras. Mund an Mund, Zunge um Zunge gewunden, fielen sie auf das Bett und Nyota kam unter ihr zu liegen. Ineinander verstrickt, bewegten sie sich langsam.

Uhura rollte sie herum und nun war sie oben, senkte den Kopf und schloss die Lippen abwechselnd um Janice Brustwarzen, leckte und sog daran, bis sie sich ihr klein und hart entgegenstreckten. Sie ließ ihren Mund über Janice Körper gleiten, zeichnete jede Form nach, jede Kurve, jede Wölbung.

Mit leicht zitternden Händen streifte sie ihren Slip ab und spreizte die Beine, um sich gegen Janice Oberschenkel zu reiben. Unter ihr wand sich die andere Frau unruhig.

Janice griff nach ihr und zog ihren Kopf zu sich herab, um Nyotas Lippen erneut mit ihren zu bedecken. Sie stieß ihre Zunge in den willigen Mund, nahm ihre Unterlippe zwischen die Zähne und biss hinein.

Sie zog sie auf sich herab und drehte sie herum, bis sie sich über Uhura erhob, ihr Oberschenkel noch immer zwischen ihren Beinen. Nun senkte sie ihrerseits den Kopf und begann, Nyota mit ihrem Mund zu liebkosen. Sie stoppte nicht, als sie die seidig-weiche Scham erreichte. Ihre Zunge glitt zwischen die äußeren Lippen, presste sie gegen die kleine, harte Klitoris, die auf ihre Berührung wartete. Sie hörte Nyota aufstöhnen, als sie sie mit langsamen, kreisenden Bewegungen streichelte. Ihre Hände glitten über die weichen Innenseiten ihrer Schenkel, die zitternd weiter auseinander fielen. Sie sah auf und betrachtete Uhura.

Sie hatte den Kopf zurückgeworfen, ihre Finger rieben über ihre eigenen Brüste, ihr Körper angespannt. Feuchtigkeit glitzerte im weichen Licht auf ihrer dunklen Haut.

Janice lächelte und senkte erneut den Kopf. Mit der Zunge öffnete sie sie, drang dann mit einem Finger in die feuchte Öffnung, dann mit einem zweiten. Uhura wölbte sich ihr entgegen, drängte sie dazu, rascher, härter zuzustoßen, über den empfindlichen Punkt tief in ihr zu streichen.

Ihr fliegender Atme verriet Janice, wie nahe sie daran war, den Orgasmus zu erreichen – und sie hielt inne, setzte sich auf, zog ihre Finger zurück.

Als Nyotas Zittern etwas abebbte, kniete sie sich mit weit gespreizten Beinen über sie und presste ihre Scham gegen Uhuras, rieb sich an ihr. Deren Hände lösten sich aus dem Laken und begannen, ihre Oberschenkel zu streicheln, ihren Bauch, ihre Hüften. Sie ließ ihre Finger über ihr Gesäß, dann an der Wirbelsäule entlang nach oben, zog sie auf sich herab, um sie zu küssen, bis Janice aufstöhnte und sie in den Mund biss. Dann schloss sie die Lippen um ihre Brustwarzen, leckte und sog an ihnen.

Janice rückte von ihr ab, presste ihre Hand gegen die weichen, feuchten Schamlippen, die anderen Hand gegen ihre eigenen und begann gleichzeitig, sich und Nyota zu streicheln. Ihr Finger drang in den Körper der anderen Frau ein und mit einem Lustschrei kam Uhura unter ihr, zitternd, sich ihr noch einmal entgegenwölbend, bevor sie erschöpft in die Laken zurücksank.

Janice folgte ihr einen Moment später, sie fiel über sie und presste ihr Gesicht an ihren Hals, während die Wellen des Orgasmus langsam abebbten.

Hände glitten verträumt durch ihr Haar, kämmten es zurück und sie hob den Kopf. Sie glitt von Nyota und küsste sie lange und voll Zärtlichkeit.

Viel später schliefen sie dann engumschlungen ein.

* * *

Nyota erwachte als erste. Janice hatte sich irgendwann von ihr gelöst und war an die andere Seite des Bettes gerückt. Sie presste die Fäuste in den Rücken und streckte sich, dann setzte sie sich auf. Sie sammelte ihre Kleidung auf, streifte sie über und trat vor den Spiegel, um ihre Frisur in Ordnung zu bringen.

"Du gehst schon?" Janice setzte sich hinter ihre auf und strich ihr Haar aus dem Gesicht zurück.

"Ja, in einer Stunde muss ich bei der Abschlussbesprechung sein. Und ich muss vorher noch in mein Hotel und mich umziehen." Uhura steckte die letzte Haarnadel fest und wandte sich vom Spiegel ab. "Wie geht es dir?", erkundigte sie sich. "Du siehst blass aus."

Janice winkte ab. "Ich habe gestern nur zuviel getrunken." Sie stand auf und streckte sich, bevor sie in ihren Morgenmantel schlüpfte. Dann trat sie zu Uhura. "Ich bin froh, dass wir uns wiedergesehen haben", sagte sie leise, umarmte die andere Frau und küsste sie. „Danke.“

„Wofür?“, fragte Nyota.

"Für diese Nacht. Es war wie früher." Dann löste sie sich von ihr. "Was wirst du nach der Besprechung machen?", fragte sie und gähnte.

Nyota zuckte mit den Schultern. "Erst einmal ausgiebig Urlaub. Ich werde eine Zeitlang bei meinen Eltern leben." Sie lächelte. "Und dann hat mich Scotty eingeladen, ihn in Schottland zu besuchen."

Janice riss in gespieltem Erstaunen die Augen auf und schlug die Hand vor den Mund. "Nicht wahr? Unser Scotty, der nie etwas anderes im Kopf hat, als seine geliebten Maschinen?"

Uhura stimmte in ihr Lachen mit ein. "Kommst du mich besuchen?", fragte sie dann, plötzlich wieder ernst. Sie betrachtete Janice, die zögernd den Kopf schüttelte.

"Ich denke nicht", erwiderte sie. Sie sah sich in ihrem kleinen Appartement um. "In zwei Monaten kommt Paul nach San Francisco zurück. Wir werden uns dann eine gemeinsame Wohnung anschaffen und vielleicht sogar ganz altmodisch heiraten." Ihre Augen kehrten zu Nyotas zurück. "Und Kinder bekommen. Er liebt Kinder über alles. Heute Nacht ändert nichts daran. Ich gehöre jetzt zu ihm."

Die andere Frau nickte verstehend und lächelte dann. Sie umarmte Janice. "Ich weiß und wünsche euch alles Glück dieses Universums", meinte sie leise. Dann wich sie wieder zurück. "Ich muss jetzt wirklich gehen, sonst komme ich zu spät."

Janice begleitete sie zur Tür. Sie streckte die Hand aus und berührte Nyotas Wange. "Leb' wohl", sagte sie leise. „Ich wünsche dir, dass du auch bald jemand findest, zu dem du gehörst.“

Ende