Hawkeyes First Time
by Michaela
12.11.2002

Serie: M.A.S.H
Paarung: Hawkeye/Trapper
Code: NC-17, m/m Slash
Feedback:
michaela12de@y...

Summe: Sagt schon der Titel

Archiv: sicher doch, sehr gern

 


MASH gehört FOX aber: Keine Rechte sollen verletzt werden. Keine Kohle wird damit gescheffelt. Es ist "nur" Fanfiction. Ich habe mir die beiden ausgeborgt, weil ich sie sehr mag und nach meiner Story-Idee agieren lassen wollte.

Mein Dank fürs Beta-lesen gilt Birgitt, die sich durch meine abenteuerliche Interpunktion gekämpft hat, und mir meine "Betriebsblindheit" nahm.
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Die Türen vom OP gingen auf und heraus quollen müde, erschöpfte Ärzte, die fast achtzehn Stunden operiert hatten. Ohne sich umzuziehen traten Hawkeye und Trapper ins Freie und sogen begierig die frische Nachtluft ein. Frank und HotLips rempelten sich rüde zwischen den beiden hindurch.

“Hey, hey, Kinder, habt ihr es so eilig zur Anatomiestunde?”, fragte Hawkeye mit einem schmutzigen Grinsen.

Wie von der Tarantel gestochen fuhren die beiden Majors herum.

“Sie...sie...”, stieß Margaret wütend hervor und stampfte mit den Füßen.

“Echt sprachgewandt, HotLips, doch zu was sagen Sie ja?”, fiel Trapper mit süffisantem Lächeln ein und Hawkeye mit der Schulter anstoßend: “Komm Kumpel, bis die beiden ‘ne Antwort haben, gehen wir in den Club und genehmigen uns ‘nen Absacker.”

Nach Hawkeyes: “Das ist die beste Idee des Tages.” ließen Hawk und Trap die beiden Majors einfach stehen.

Im Club angekommen, deckten sie sich bei Klinger an der Bar mit Whiskey ein und setzten sich mit den gefüllten Gläsern an einen kleinen Tisch, an dem schon Ugly John und Henry saßen. Nachdem sie es sich in der Enge gemütlich gemacht hatten, erzählten sie von ihrem Zusammenstoß mit Frank und HotLips.

Ugly John meinte grinsend: “Ihr scheint gern gefährlich zu leben.”

Henry schüttelte unwillig den Kopf und sagte resigniert: “Warum müsst ihr euch immer mit den beiden anlegen? Könnt ihr ihnen nicht aus dem Weg gehen?”

“Wir haben gar nichts gemacht.”, antwortete Hawkeye mit unschuldig aufgerissenen, blauen Augen und seinem entwaffnendsten Lächeln.

“Genau”, stimmte Trapper im Brustton der Überzeugung zu.

Henry stöhnte nur und murmelte: “Na dann Prost.”

Das Gespräch nahm eine andere Richtung und begann, sich um die abgelaufene OP-Schicht zu drehen. Hawkeye wurde immer stiller und als Trapper in das müde Gesicht mit den traurigen Augen schaute, wusste er, dass der Freund in Gedanken bei dem Jungen war, der ihm heute Nachmittag unter den Händen weggestorben war, obwohl er alles, was menschenmöglich war, versucht hatte, um ihn zu retten. Voller Zuneigung schaute er den Freund an. Er fand es wunderbar, dass Hawkeye entgegen seiner großen Klappe, seiner nach außen manchmal zur Schau gestellten Kaltschnäuzigkeit und seinem scheinbar unerschütterlichen Ego, in seinem Innersten nichts, aber auch überhaupt nichts, von dem Zyniker und Egomanen hatte, den er allen immer vorspielte. Das war einfach sein Versuch, den Irrsinn einigermaßen erträglich zu machen. Nach einem kurzen Stups mit der Schulter und einem aufmunternden Lächeln wandte sich Trapper wieder der Unterhaltung zu; er wollte nicht, dass die Aufmerksamkeit am Tisch auf Hawk gelenkt wurde. Der Freund brauchte einfach etwas mehr Zeit um abzuschalten als sie.

Doch bald schon folgte er der Unterhaltung nur noch mit dem kleinsten Teil seiner Aufmerksamkeit. Radar war zu Henry gekommen, um mal wieder  irgendeine Unterschrift von ihm zu bekommen, und Henry forderte ihn auf, an ihrem Tisch Platz zu nehmen, was Radar auch nur zu gerne tat. Alle waren noch mehr zusammengerückt, und es wurde noch enger, als es vorher schon gewesen war. Trapper wurde sich plötzlich des langen Beines Hawkeyes bewusst, das eng an sein eigenes gepresst war. Auch den ganzen aufregenden Rest des Freundes konnte er an seiner Seite fühlen.

Schon seit er Hawkeye das erste Mal begegnet war, hatte er den Wunsch, ihn irgendwann einmal zu lieben, den schlanken Körper zu streicheln und zu küssen. Er war nicht schwul, aber er liebte es genauso, einen Mann zu lieben und von einem Mann geliebt zu werden, wie er das bei Frauen genoss. Vor seiner Ehe hatte er immer mal wieder zwischendurch ein Verhältnis mit
einem Mann, und er empfand es als äußerst befriedigend, doch mit Hawkeye verband ihn, bis jetzt, einfach nur eine wunderbare Freundschaft.

Je mehr er sich auf Hawks Nähe konzentrierte, desto mehr wuchs seine Erregung, und er spürte, wie er langsam hart wurde und sein Verlangen nach dem Freund  immer größer. Fast hätte er enttäuscht aufgestöhnt, als Hawkeye sich erhob, um Nachschub an Trinkbarem zu holen, und Hawk musste ihn zweimal fragen, ob er noch etwas wolle, bevor er ihn verstand und ihm nickend sein leeres Glas in die Hand drückte.

Er schaute Hawkeye nach, wie er an den Tresen ging, die Gläser abstellte und sich, da er noch etwas warten musste, bis Klinger Zeit für ihn hatte, mit den Ellbogen auf dem Tresen abstützte. Unter der dünnen, weißen OP-Hose zeichnete sich ein Hintern ab, der für Trapper so ziemlich das Aufregendste war, das er sich vorstellen konnte. Am Liebsten wäre er aufgestanden und hätte seinen inzwischen steinharten Penis in diesen sexy Po gesteckt, um Hawkeye zu zeigen, wie wunderbar es war, auf diese Art geliebt zu werden.

Dann kam Hawkeye mit den gefüllten Gläsern und Trapper riss sich von dem Anblick los und versuchte, wieder dem Gespräch zu folgen. Hawkeye stellte die Gläser auf den Tisch und wollte sich hinsetzen, dabei blieb er am ausgefahrenen Fahrgestell von Ugly John hängen und stolperte. Mit einer Hand stützte er sich am Tisch ab, während er versuchte, sich mit der anderen auf Trappers Oberschenkel abzufangen. Er rutschte ab und stieß an etwas Langes, Hartes. Als ihm klar wurde, was das war, entschlüpfte ihm ein überraschtes: “Ups!”, und er schaute Trapper mit einer Mischung aus Irritation und erwachender Neugier an, während sich eine leichte Röte über sein Gesicht legte. Trapper, der vor Schreck die Luft angehalten hatte, atmete erleichtert langsam aus, als Hawkeye sich ohne sonstige erkennbare Reaktion wieder genau so dicht neben ihn setzte wie vorher.

Doch die Stimmung hatte sich verändert. Plötzlich schien die Luft um sie herum vor Elektrizität zu knistern. Hawkeyes Nähe machte Trapper fast wahnsinnig vor Verlangen, und er brauchte seine ganze Willenskraft, um Hawk nicht in die Arme zu nehmen, um ihn zu streicheln und zu küssen. Hawkeye ging es ähnlich. Er rutschte unruhig auf seinem Stuhl herum, und jede Berührung mit Trapper ließ seine Nervenenden Funken sprühen. Befremdet und überrascht registrierte er seine wachsende Erregung, und seine Gedanken kreisten immer wieder um den großen, harten Penis, den er vorhin berührt hatte, und dass er ihn zu gerne in seiner vollen Pracht betrachtet und gestreichelt hätte. Was war nur los mit ihm? Noch nie hatte er etwas Ähnliches für einen Mann empfunden, das war bis jetzt für ihn unvorstellbar gewesen.

Beide nahmen kaum wahr, dass sich der Club inzwischen geleert hatte. Sie hatten sich zwar mit den anderen unterhalten und sich auch von ihnen verabschiedet, aber das schien nicht in ihr Bewusstsein eingedrungen zu sein. Fast gleichzeitig erhoben sie sich und verließen mit einem kurzen Kopfnicken zu Klinger, der noch aufräumte, den Club.

Ohne das geringste Zögern folgte Hawkeye Trapper, als der ihn am Arm fasste und zum Vorratslager geleitete. Trapper schloss die Tür auf, schob Hawkeye hinein und verschloss sie wieder sorgfältig, dann zog er den Freund hinter sich her die Regale entlang. Aus einem Fach entnahm er eine Tube Creme, dann bog er nach rechts ab, wo die Matratzen lagerten. Erst als er eine davon auf den Boden gelegt hatte, drehte er sich zum Freund um und zog ihn sanft in seine Arme, dann, zärtlich das Gesicht streichelnd, flüsterte er:

“Hawk, weißt du, wie lange ich darauf warte? Wie sehr ich mir wünsche, dich lieben zu dürfen?”

Hawkeye schüttelte den Kopf, er brachte keinen Ton heraus. Er wusste nur, dass er das wollte, was Trapper wollte, obwohl er keine richtige Vorstellung davon hatte, was das eigentlich war. Währenddessen bedeckte Trapper Hawkeyes Gesicht mit kleinen Küssen, und seine Hände schlüpften unter das OP-Shirt und streichelten die nackte Haut an der Wirbelsäule entlang. Ein Schauer jagte durch Hawkeye, aufstöhnend vergrub er den Kopf an Trappers Hals und seine Hände machten sich zögernd auf die Entdeckungsreise über Trappers Körper. Leise stöhnend und etwas atemlos, fragte Trapper: “Hawk, hast du so was schon mal gemacht?”

Heftiges Kopfschütteln beantwortete die Frage.

“Oh Hawk, dann bist du meine erste Jungfrau.”, entgegnete Trapper zärtlich lächelnd. “Ich verspreche dir, ich werde dir nicht weh tun, und wenn es dir unangenehm ist, höre ich auf, aber wenn du dich darauf einlässt, werde ich alles tun, damit es wunderschön für dich wird. Vertraust du mir?”

Endlich war es Hawkeye möglich zu antworten. Atemlos, mit seltsam schwerer Zunge, flüsterte er: “Ja Trap. Ja, ich will dich fühlen, wie du das auch willst. Hilf mir, damit ich mich nicht zu dumm anstelle.”

Eine unglaubliche Zärtlichkeit für den Freund erfüllte Trapper und leise sagte er: “Folge einfach deinem Gefühl, deiner Intuition, dann kannst du nichts falsch machen.”

Er hauchte einen Kuss auf Hawkeyes leicht geöffnete Lippen und zog ihm dann langsam das OP-Shirt zusammen mit dem Unterhemd aus. Trapper dankte der Vorsehung, dass Vollmond war, denn so hatte er keine Mühe den Freund zu betrachten. Sanft kraulte er durch die Brustbehaarung, die genau so war, wie er es liebte, nicht zu üppig und schön verteilt zwischen den rosigen Brustwarzen. Seine Lippen legten sich auf den wundervollen Mund, und als seine Zunge sich mit sanftem Nachdruck in die feuchte, warme Höhle umschmeichelte, lief ein Zittern durch seinen Körper, und er presste sein Becken aufstöhnend gegen Hawkeye.


Die sanft, aber doch zielstrebig, die Innenseiten der Wangen und des Gaumens streichelnde Zunge Trappers jagte eine Gänsehaut über Hawkeyes Körper und seine Hände vergruben sich in Trappers Rücken. Wie von selbst machte sich seine Zunge daran, Trappers Mund zu erkunden. Dann mussten sie atemlos den Kuss abbrechen. Während sie keuchend nach Luft rangen, versuchte Hawkeye mit zitternden Fingern Trapper das OP-Shirt abzustreifen, doch ohne Trappers Hilfe hätte er es in seiner Aufregung nicht geschafft. Dann strichen seine Hände über den muskulösen Oberkörper des Freundes. Wie schön das war. Wie gut sich das anfühlte. Zischend stieß Trapper die Luft aus, als Hawkeye zärtlich über die harten, kleinen Hügel der Brustwarzen fuhr, dann zog er den Freund heftig an sich und biss leicht in seinen Nacken. Hawkeyes Knie wurden weich, und hätte Trapper ihn nicht festgehalten, wäre er gefallen. Den zitternden Freund festhaltend, fuhr Trappers Hand in den Hosenbund und streifte Hawkeye mit einer fließenden Bewegung die Hose über den Po und die Oberschenkel, von wo aus sie zu Boden rutschte.

“Hawk...”, hauchte Trapper, und der heiße Atem an seinem Ohr ließ Hawkeye erneut erschauern. “Hawk...leg dich bitte hin.”

Hawkeye nickte, doch bevor er der Bitte folgte, flüsterte er, während er mit zitternden Händen über Trappers leicht geschwollene Lippen strich: “Du...ich...bitte, zieh auch die Hosen aus.”

“Natürlich”, antwortete Trapper gepresst, einen Kuss auf Hawkeyes Nase drückend, dann entledigte er sich ebenfalls seiner Hose und wollte sich zu dem Freund, der sich inzwischen auf der Matratze niedergelassen hatte, setzen.

Ein leises, etwas unsicheres: “Trap...bitte...”, ließ ihn innehalten.

“Was ist los, Hawk? Was möchtest du?”, fragte er angespannt.

“Ich...ich...möchte deinen Penis anfassen, ihn berühren...seit vorhin im Club...weißt du, möchte ich wissen...wie...wie er sich anfühlt.”

Voller Freude darüber, dass der Freund anscheinend dabei war, seine Scheu zu überwinden, erwiderte Trapper: “Tu alles, was du möchtest, Hawk. Was dir Spaß macht, macht auch mir Spaß.“

Leicht wie Schmetterlingsflügel strichen Hawkeyes Fingerspitzen über die seidige Haut des Schaftes und die Eichel. Trapper stöhnte auf. Fasziniert beobachtete Hawkeye, wie sich der Penis noch mehr aufrichtete und noch größer zu werden schien. Er musste ihn unbedingt küssen. Sanft legten sich seine Lippen auf die Eichel. Wie gut Trapper schmeckte.

“Oh Gott, Hawkeye...ist das schön....”, keuchte Trapper.

“Hawk...hör auf...sonst komme ich...”, flehte er, als Hawkeyes Zunge die Eichel massierte.

Doch anstatt aufzuhören, legten sich Hawkeyes Lippen um die Eichel, und er begann heftig zu saugen.

Trapper konnte nicht mehr, einen Aufschrei unterdrückend stieß er den Penis tief in Hawkeyes Rachen und überschwemmte ihn mit seinem heißen Samen. Überrascht, wie gut der Freund schmeckte, versuchte Hawkeye, alles zu schlucken, was Trapper in ihn schoss.

Erschöpft und total befriedigt sank Trapper vor Hawkeye auf die Knie und zog ihn in seine Arme. Keuchend hielt er ihn eine Weile fest, dann, noch atemlos: “Das war so wunderbar, Hawk”, und etwas zweifelnd “...und du hast so etwas noch nie gemacht?“

Hawkeye schüttelte den Kopf, dann entgegnete er leise: “Nein, noch nie, Trap, aber...er ist doch so schön, ich konnte nicht anders, ich musste es einfach tun. Bist du sauer?”

“Sauer?!?!? Du wunderbarer Irrer, das war herrlich, nur, ich hatte einfach nicht zu hoffen gewagt, dass du so was bei unserem ersten Mal machen würdest.”

Zärtlich küsste er den Freund, der sich an ihn schmiegte: “Doch jetzt lass mich dir zeigen, wie wundervoll es ist, von einem Mann geliebt zu werden. Leg dich hin und genieß einfach.” Dann drückte er Hawkeye sanft auf die Matratze.

Er streckte sich neben ihm aus, und seine Zunge eroberte Hawkeyes Mund, wo er noch immer etwas von sich selber schmecken konnte, was er ungeheuer erregend fand, dann trennte er sich wieder von dem herrlichen Mund, was Hawkeye ein enttäuschtes Stöhnen entlockte. Langsam küsste und leckte er sich über das stoppelige Kinn des Freundes von einem Wangenknochen zum anderen, während seine Hände über den schmalen Körper streichelten und ihn langsam in Brand steckten.

Trapper war dankbar, dass er schon einmal gekommen war, denn so konnte er sich alle Zeit der Welt nehmen, um den Freund zu erforschen, wozu er ohne den vorigen Genuss wohl kaum fähig gewesen wäre. Hawkeye roch so wunderbar, das war ihm früher nie aufgefallen, und er schmeckte leicht nach Zartbitterschokolade. Trapper musste lächeln bei dem Vergleich, doch dann widmete er sich wieder dem langen, schlanken Hals des Freundes und küsste, biss und leckte sich in Richtung Brust. Hawkeye genoss leise stöhnend die Liebkosungen des Freundes, und seine Hände fuhren über den herrlichen
Körper Trappers und entfachten auch in ihm wieder eine immer stärker werdende Erregung.

Trappers Lippen legten sich um einen der inzwischen steil aufgerichteten Hügel der Brustwarzen, und die Zunge massierte ihn aufreizend. Nach einigen sanften Bissen, die Hawkeye erbeben ließen, sog er den Hügel in den Mund. Keuchend bäumte sich Hawkeye auf, und seine Hände legten sich um Trappers Kopf, um den Freund daran zu hindern, die Brustwarze loszulassen, doch Trapper ließ sich nicht aufhalten.

Knabbernd, küssend und leckend glitt er an dem dünnen Streifen Haare entlang zum Bauchnabel, und als sich seine Zunge wieder und wieder in ihn bohrte, stieß Hawkeyes Becken mit dem zum Zerreißen gespannten Penis rhythmisch ins Leere. Der unter seinen Liebkosungen stöhnende und sich windende Freund machte Trapper fast wahnsinnig vor Verlangen, und sein Penis war so groß und hart, als hätte es den vorigen Erguss nie gegeben.

Hawkeye war nur noch reines Gefühl. Noch niemals hatte er so etwas Intensives erlebt, allerdings er hatte sich auch noch keinem Menschen so bedingungslos hingegeben wie jetzt Trapper. Trapper, der inzwischen an der Leiste angekommen war, hauchte einen Kuss auf den ihn anflehenden Penis, dann kniete er sich zwischen Hawkeyes einladend gespreizte Beine und drückte etwas Gleitkreme auf seine Finger. Eigentlich hatte er Hawkeye ja von hinten nehmen wollen, um diesen sexy Hintern vor sich zu haben, doch als er sich keuchend aufrichtete und in das vor Lust wie verklärt wirkende Gesicht des Freundes mit den dunkel glühenden Augen, den geschwollenen Lippen und den verstrubbelten schwarzen Haaren blickte, entschied er sich anders. Er wollte, er musste dieses wunderschöne, erotische Gesicht im Augenblick des Orgasmus sehen.

Sanft massierend verteilte er die Gleitcreme um den Anus, dann drang ein Finger langsam in den Freund ein, leicht hin- und herfahrend wartete er darauf, dass Hawkeye sich wieder entspannte und ließ dann den zweiten Finger folgen. Vorsichtig begann er, Hawkeye zu dehnen. Er konnte das Zittern spüren, das den Freund erfasste.

Am Liebsten wäre er sofort in ihn eingedrungen, aber da es Hawkeyes erstes Mal war, wollte er ihn lieber mit drei Fingern noch etwas mehr vorbereiten; auf keinen Fall wollte er ihm weh tun, denn sein Penis war so groß und hart, wie er ihn noch nie gesehen hatte.

Enttäuscht stöhnte Hawkeye auf, als ihn die geschickten Finger Trappers, der sich kaum noch beherrschen konnte, verließen. Er fühlte sich plötzlich so leer.

Trapper griff nach der Creme, um seinen Penis für das Eindringen zu präparieren, als er irritiert innehielt, weil Hawkeye sich aufrichtete.

“Hawk, was...!?!?“, stieß er keuchend hervor, als der Freund ihm die Creme aus der Hand nahm, etwas davon auf seine Finger drückte und unglaublich sanft auf dem Penis verteilte.

Trapper zog ihn, von einer Welle der Zärtlichkeit überwältigt, an sich und küsste ihn leidenschaftlich. Mit einem atemlosen: “Trap...bitte jetzt...“, sank Hawkeye auf die Matratze zurück, spreizte die Beine und zog sie an die Brust.

Trapper hob noch etwas seinen Po an und zog ihn auf seine Schenkel, dann drückte die Eichel fordernd gegen den Anus und glitt in Hawkeye hinein, begleitet von dessen unbeherrschtem Aufkeuchen.

Nur langsam gelang es Trapper, weiter in ihn einzudringen, denn Hawkeye war so unglaublich eng, dass Trapper sogar zuerst die Befürchtung hatte, dass er es, ohne ihm Schmerzen zuzufügen, nicht schaffen würde. Doch dann, endlich, füllte er den Freund mit seiner ganzen Länge aus, und das Beben Hawkeyes um ihn herum trieb ihm Tränen der Lust in die Augen.

Er begann nicht sofort, sich in Hawkeye zu bewegen, um ihm die Gelegenheit zu geben, sich an das Gefühl zu gewöhnen. Während er sich auf die Unterarme vorbeugte, um an Hawkeyes Ohr zu knabbern, fing er an, sich zuerst langsam, dann schneller und härter, immer und immer wieder aus der heißen Enge zurückzuziehen und wieder hinein zu stoßen.

Hawkeye versuchte so gut es ging, dagegen zu halten, derweil die Reibung und der Druck, die Trappers Bauch auf seinen Penis ausübte, ihm fast den Verstand raubte. Keuchend hatten beide bald einen Rhythmus gefunden, der sie unaufhaltsam dem Klimax entgegen trieb.

Hawkeye hatte seine Beine um Trappers Hüften geschlungen, und seine Hände streichelten ziellos über den Körper des Freundes, dann wieder gruben sich die Finger vor Lust in die Matratze, während er sich keuchend und stöhnend unter Trapper wand. Plötzlich stießen seine Finger an die Cremetube, aus der etwas Creme auf die Matratze gelaufen war, intuitiv benetzte er sie damit und streichelte zuerst vorsichtig, dann mutiger über Trappers Anus, dann drang er mit dem Finger in den Freund ein.

Trapper stöhnte wild auf und drängte dem Finger entgegen, nur um sofort wieder beinahe brutal in Hawkeye zu stoßen. Der Finger des Freundes brachte ihn völlig aus dem Häuschen und nach nur zwei, drei weiteren heftigen Stößen pumpte er seinen Samen in Hawkeye, den der erste heisse Strahl, der sein Inneres traf, auch über die Schwelle stieß. Er verkrampfte sich und als sein Penis Ladung um Ladung zwischen sie schoss, verlor er total die Beherrschung über seinen Körper, der krampfartig zu zucken begann. Das Gefühl, als sein Penis den Samen zwischen ihre Körper katapultierte, war so unglaublich intensiv, dass ihm kurzzeitig schwarz vor Augen wurde und er beinahe das Bewusstsein verlor.

Als der Orgasmus über Trapper zusammenschlug, gruben sich seine Zähne in Hawkeyes Schulter, um nicht das ganze Camp mit seiner laut herausgeschrieenen Lust zu wecken. Nach Atem ringend, und zu keiner Bewegung mehr fähig, brach er auf Hawkeye zusammen.

Es dauerte eine Ewigkeit, bis er soweit war, sich von dem total erschöpften, mit pfeifenden Lungen um Luft kämpfenden, Freund herunter zu wälzen, dann schloss er die Augen und genoss einen Augenblick das Gefühl der völligen Erschöpfung und der absoluten Zufriedenheit und Harmonie, das er so noch nie empfunden hatte. Doch nicht lange, dann drehte er sich zu Hawkeye, beugte sich über ihn und küsste ihm zärtlich das Blut von den Lippen, in die er sich gebissen hatte, um den Schrei zu unterdrücken, als der Orgasmus ihn hinweg riss.

Während Trapper Hawkeye küsste, legte er sanft seine Arme um ihn und zog ihn an seine Brust. Hawkeye vergrub den Kopf an Trappers Hals und kuschelte sich an ihn, immer noch unfähig zu sprechen. Auf einmal fühlte Trapper seinen Hals nass werden und als er Hawks Kopf zärtlich so drehte, dass er ihm ins Gesicht sehen konnte, sah er, dass es tränenüberströmt war. Er wusste genau, was jetzt im Freund für ein Gefühlschaos tobte, denn ihm war es bei seinem ersten Mal mit einem Mann nicht anders ergangen. Es war ein tolles Erlebnis gewesen, das er um nichts in der Welt missen wollte, aber ein kleiner Schmerz, wenn er daran dachte, war doch geblieben.

Sein Partner war ein toller Liebhaber gewesen und der Sex mit ihm einfach unglaublich, doch danach, als er, damals gerade zwanzig Jahre alt und völlig verwirrt, sich nach etwas Zärtlichkeit und Zuneigung sehnte, um das alles verarbeiten zu können, da hatte sich sein Partner einfach umgedreht und war eingeschlafen.

Damals hatte er sich geschworen, dass, wenn er einmal in die Lage kommen sollte, mit einer männlichen Jungfrau zu schlafen, er es nicht zulassen würde, dass jedes Mal, wenn der Geliebte an dieses Ereignis dachte, der Schmerz über die Lieb- und Gedankenlosigkeit, mit der er ihn womöglich behandelt hatte, mitschwang.

Besonders Hawkeye sollte nur mit wundervollen Gefühlen an diese Nacht zurückdenken, war er doch sein bester Freund, und obwohl er äußerlich den Eindruck erweckte, als könne ihn nichts und niemand aus der Fassung bringen, wusste Trapper doch, dass das ganz und gar nicht so war. Hawk trug schon viel zu viele Verletzungen in seinem Inneren mit sich herum, da würde er sich hüten, eine weitere hinzu zu fügen.

Dank Trappers Zärtlichkeiten ebbte der Tumult, der in Hawkeye tobte langsam ab, und neben einem Gefühl der Sicherheit und des Geliebtwerdens machte sich eine bleierne Müdigkeit in ihm breit, er wollte nur noch in Trappers Armen einschlafen. Leise, seiner Stimme immer noch nicht ganz mächtig, flüsterte er:

“Trap...du...es war so schön...aber...ich...bist du auch so müde wie ich?”

“Oh ja“, hauchte Trapper dicht an seiner Stirn, “aber wir dürfen jetzt nicht einschlafen, wir müssen schauen, dass wir ungesehen in den Sumpf zurückkommen.”

“Du hast recht, wie immer”, kam es leise zurück, während Hawkeye sich dichter an Trapper schmiegte.

“Na los, Hawk, steh auf, zieh dich an und geh duschen, ich räum' hier noch auf und dusche dann auch. Wir sehen uns im Sumpf”, erwiderte Trapper, während er mit sanftem Nachdruck dafür sorgte, dass Hawkeye aufstand.

Leise vor sich hin grummelnd schlüpfte Hawkeye in seine Kleidung; als er fertig war, drehte er sich zu Trapper um, der ebenfalls aufgestanden war: “Soll ich dir nicht dabei helfen, hier wieder Ordnung zu machen?”, fragte er leise.

Trapper trat auf ihn zu, legte seine Arme um ihn, küsste ihn zärtlich und dann den schwarzen Schopf verwuschelnd, entgegnete er: “Nein, Hawk, das mach ich schon, schau du, dass du ungesehen hier raus kommst.” Und nach einer kleinen Pause: “Danke, Hawkeye, es war unbeschreiblich schön. So und jetzt mach, dass du verschwindest.” Er drehte Hawkeye in Richtung Tür und mit einem leichten Klaps auf seinen Hintern, schob er ihn auf sie zu.

Versonnen lächelnd schaute er dem Freund nach, wie er, einem Schemen gleich, im Schatten der Zelte Richtung Duschzelt entschwand.

Zügig räumte Trapper auf, und bevor er das Vorratszelt verließ, holte er aus einem der Regale noch eine Salbe, denn, wenn es Hawkeye so ging wie ihm damals, dann würde er sie brauchen. Ungesehen erreichte auch er die Duschen, und als er frisch geduscht wieder im Sumpf eintraf, lag Hawkeye bäuchlings mit offenen Augen auf seinem Feldbett. Frank war noch nicht vom Dienst zurück, so dass Trapper sich zu ihm setzen konnte.

"Wie geht es Dir, Hawk?", fragte er leise.

“Gut, danke, Trap, ich ...ich bin etwas durcheinander, aber zu müde, um da noch durchzublicken...Außerdem...” mit einem schiefen Grinsen brach Hawkeye ab.

“Ich weiß”, sagte Trapper lächelnd, “es brennt etwas, nicht?”

Hawkeye nickte fast unmerklich, und im Licht des Vollmondes konnte Trapper sehen, wie er errötete.

“Lass mich mal nachschauen, solange wir alleine sind. Ich hab ‘ne Salbe mitgebracht, die wird dir sofort helfen. Darf ich?”

Hawkeye nickte wieder, und als Trapper die Decke zurückschlug, die Unterhose über den Po herunter schob und dann sanft die Backen auseinander zog, lief ein Zittern durch Hawkeyes Körper. Erfreut registrierte er, dass es nicht das leichte Brennen war, das diese Reaktion auslöste, sondern Trappers Finger, die sanft den leicht geröteten Anus einrieben. Er schloss die Augen und genoss einfach die Fürsorge und das herrliche Gefühl, das sich wieder in ihm ausbreitete, während Trapper sich um ihn kümmerte.

Trapper war fertig und hatte ihn wieder zugedeckt. Er beugte sich über ihn und ihre Lippen fanden sich zu einem zärtlichen Kuss, dann ging Trapper hinüber zu seinem Feldbett und legte sich auch hin, mit dem Gesicht zu Hawkeye gewandt, dann, mit einer Wärme und Zuneigung in der Stimme, die Hawkeye noch nie vorher gehört hatte, sagte er: “Gute Nacht, Hawkeye!”

Mit nicht weniger Gefühl als der Freund erwiderte er: “Gute Nacht, Trapper!”

Kurz darauf verrieten gleichmäßige Atemzüge, dass die beiden eingeschlafen waren und als Frank vom Dienst kam, konnte er nicht ahnen, was für eine ereignisreiche Nacht seine beiden Zeltgenossen hinter sich hatten.

Ende