Titel: Good things come for boys who wait
Autor: Lady Charena
Fandom: The A-Team

Pairung: Murdock/Face

Rating: R, slash

Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe: Kaum mehr als PWP. Die Jungs wollten eine Pause von den anstrengenderen Storys und haben es sich für einen faulen Abend auf dem Sofa bequem gemacht.

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Lyrics: Christina Aguilera

 

 

 

Well by now I’m getting all bothered and hot
When he kissed my mouth he really hit the spot
He had lips like sugar cane
Good things come for boys who wait

I met him out for dinner on a Friday night
He really got me working up an appetite
There's nothing more dangerous than a boy with charm
He's a one-stop shop, makes the panties drop
He's a sweet-talkin sugar coated candy man

 

 

Sie hatten auf dem Weg zu Murdocks Apartment etwas zu Essen mitgenommen – keine Pizza natürlich, auch keine Burger – seit der Pilot im Puppy Platter arbeitete, war selbst ihm der Appetit darauf vergangen – sondern chinesisch.

 

Leere Essenkartons lagen verstreut über den Tisch, dazwischen standen ein paar Bierflaschen. Face’ Jacke hing nachlässig über der Rückenlehne des Sofas. Seine Krawatte hatte er abgenommen, sie war auf den Boden gefallen. Er selbst saß bequem in die Sofaecke gelehnt, die Beine auf dem Tisch, das Hemd ein paar Knöpfe geöffnet.

 

Murdock hatte sich von seiner Lederjacke und seiner Mütze getrennt. Er saß in der anderen Ecke. Da war er schon, seit sie angekommen waren – als befände sich eine unsichtbare Barriere zwischen ihnen.

 

Auf dem Bildschirm des alten Fernsehers flackerte eine Sportsendung, der sie beide nicht so viel Aufmerksamkeit schenkten, wie sie vorgaben.

 

Face bemerkte aus den Augenwinkeln, dass Murdock ein wenig näher rutschte. Er gab vor, nichts bemerkt zu haben. Fast als... als würde er ihn sonst verscheuchen. Ein wenig hatte er das Gefühl, als beobachte er eine dieser Natursendungen, wo die leiseste Bewegung das kamerascheue Tier wieder zurück in die Wälder jagen würde. Er grinste. Als sich ein Gewicht auf seinen Oberschenkel senkte, wurde er aus seinem kleinen Tagtraum geholt.

 

„Okay, mach’ es dir nur bequem, lass’ dich nicht von mir stören“, sagte er, als er nach unten sah und entdeckte, dass es sich der Pilot mit einem Kissen unter dem Kopf auf seinem Schenkel gemütlich gemacht hatte.

 

„Danke.“ Murdock grinste, als er sich auf den Rücken drehte, um zu ihm auf zu sehen. 

 

„Hat man dir schon mal gesagt, dass es unhöflich ist, jemand so anzustarren?“, meinte Face ein paar Minuten später, als Werbung über den Bildschirm flimmerte. Er hatte versucht zu ignorieren, dass der Pilot seine volle Aufmerksamkeit auf ihn, statt auf die Sendung konzentrierte.

 

„Bist du es nie leid, immer so zu tun, als wäre nichts?“, fragte Murdock plötzlich. Sein Magen flippfloppte, als Face ihn ansah. Es waren nur ein paar Sekunden, in denen die blauen Augen seinen begegneten, doch in dieser Zeit hatte er in ihnen alles entdeckt, was er wissen musste.

 

„Zu tun, als wäre was nicht? Wir sollten in Langley fern sehen, da haben wir zumindest Kabel“, entgegnete Face, in einem halbherzigen Versuch, Murdock abzulenken. Oh, er wusste schon, von was der Pilot sprach, was er zu sagen versuchte.

 

Da war etwas zwischen ihnen, über dass sie bewusst nie sprachen, und es hatte so lange Zeit so gut für sie funktioniert – sie waren einfach die besten Freunde.

 

Doch so wie Murdock ihn ansah, hatte er offenbar nicht die Absicht, sich an die unausgesprochene Abmachung zu halten.

 

Der Pilot räusperte sich und schluckte gegen den Knoten in seiner Kehle an. „Ich denke, du solltest mich küssen“, meinte er träumerisch.

 

„Okay“, erwiderte Face langsam. „Ich weiß, du hattest einen miesen Tag, du bist gefeuert worden und Erica spricht nicht mehr mit dir. Aber ich glaube nicht, dass irgendetwas davon besser wird, wenn ich dich küsse. Es könnte eher noch eine Menge Probleme obendrauf häufen.“ Er starrte geradeaus. Er wusste, wenn er Murdock jetzt ansah und die Enttäuschung in seinen großen, braunen Kinderaugen, dann würde er...

 

Er atmete auf, als sich der Pilot aufsetzte und von ihm wegrückte.

 

Aber er hätte ihn besser kennen sollen – Murdock gab nicht einfach so auf.

 

Bevor er richtig wusste, was passierte, kniete der Pilot neben ihm und beugte sich vor, um seine Lippen gegen Face zu pressen. Es war kaum ein Kuss zu nennen.

 

Bevor er richtig wusste, was er tat, grub sich seine Hand in Murdocks Haar, packte ihn, zog ihn näher zu sich, um den Kuss zu vertiefen.

 

„Wir sollten das nicht tun“, murmelte Face, als Murdock seinen Mund freigegeben hatte. Dafür bewegten sich seine Lippen jetzt an seinem Kinn entlang, bevor er seine Aufmerksamkeit auf Face Nacken konzentrierte.

 

„Warum?“, flüsterte der Pilot und biss sanft in die Haut dicht an Face Ohr.

 

„Du bist betrunken.“ Face lehnte sich ein wenig zurück, um den Druck von der heilenden Wunde an seinem Bauch zu nehmen. Er holte tief Luft, als der Pilot sich über seinen Schenkel kniete. Murdocks Knie presste leicht gegen seinen Schritt. Er stöhnte leise auf.

 

„Zwei Bier sind kaum genug, um mich so betrunken zu machen, dass ich nicht mehr weiß, was ich tue“, erwiderte der Pilot.

 

„Du bist mit Erica zusammen“, versuchte es Face noch mal. Er ließ den Kopf gegen die Sofalehne zurückfallen, als Murdock ihn biss, dort wo der Hals in die Schulter überging. Hart genug, um ein Mal zu hinterlassen.

 

Face Hände schienen dagegen ihren eigenen Willen zu haben, sie glitten nach unten, zogen sein T-Shirt aus der Hose und schlüpften darunter. Ein Schauder lief durch den Piloten, als er seine Finger auf seinem Brustkorb spreizte – nur eine halbherzig abwehrende Geste, denn zugleich pressten seine Daumen gegen Murdocks Brustwarzen.

 

„Erica und ich... wir waren nie mehr als Freunde“, flüsterte Murdock ein wenig atemlos und küsste Face erneut, bevor er weitere Einwände vorbringen konnte.

 

Face erwiderte den Kuss gierig, trennte sich nur für einen Augenblick von ihm, um ihm das Hemd über die Schultern und das T-Shirt über den Kopf zu ziehen.

 

„Ich wusste, du würdest deine Meinung ändern“, murmelte Murdock und begann damit, Face Hemd aufzuknöpfen.

 

„Ich bin immer offen für... gute... Argumente“, erwiderte Face leicht atemlos. „Hey“, protestierte er, als der Pilot sein Hemd über die Schulter und auf den Tisch warf. „Pass auf, das ist neu.“

 

„Halt den Mund“, flüsterte der Pilot abwesend. Er beugte sich vor und küsste Face, der nach Luft schnappte, als sich zum ersten Mal nackte Haut an nackte Haut schmiegte.

 

„Dein Bett?“, wisperte Face atemlos, als er seinen Mund am Hals des Piloten entlang gleiten ließ, sanft zu biss, die weiche Haut unterhalb von Murdocks Adamsapfel kostete.

 

Murdocks Kopf fiel zurück, um ihm mehr Raum zu geben, eine wortlose Aufforderung. „Ja“, erwiderte er erstickt.

 

„Du musst mich schon loslassen, damit ich aufstehen kann“, meinte Face schließlich mit einem Lachen, als Murdock keine Anstalten machte, sich zu bewegen.

 

„Wenn du darauf bestehst“, flüsterte der Pilot träumerisch und glitt von ihm, er streckte die Hand nach ihm aus. Face ließ sich von ihm auf die Beine ziehen. Vielleicht ein wenig zu schnell, denn er presste für einen Augenblick die offene Hand auf den Bauch.

 

Murdock betrachtete ihn für einen Augenblick prüfend, dann legte er den Arm um Face Taille. „Alles okay?“, fragte er leise, sich bereits innerlich Vorwürfe machend, dass er nicht an Face Gesundheitszustand gedacht hatte. Immerhin erholte er sich noch immer von einer Schusswunde, die ihm fast das Leben gekostet hatte.

 

Face lehnte sich an ihn. „Es geht mir gut, hör’ auf, dir Sorgen zu machen“, flüsterte er dem Piloten ins Ohr. „Hatten wir nicht irgendetwas vor?“ Er legte seinerseits die Arme um die Hüften des Piloten, zog ihn enger an sich, bis sie sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber standen.

 

Murdock zischte leise, als er sich erneut vorbeugte, um Face Lippen in Besitz zu nehmen, seine Finger flochten sich in Face Haar. Fast ebenso abrupt ließ er ihn wieder los, nahm seine Hand und zog ihn Richtung Schlafzimmer. Er hatte zu lange auf diesen Moment gewartet, um sich jetzt noch in Geduld zu fassen. Wie es aussah, wurden die braven Jungs am Ende doch belohnt...

 

 

Ende

 

 

Fortsetzung: The way the human mind works