Titel: Alles für die Gesundheit
Autor: Lady Charena
Fandom: SK Kölsch

Paarung: Jupp Schatz, Klaus Taube
Rating: humor, gen

Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe: Wer schön sein will, muss nun einmal leiden...

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.

 

 

Klaus Taube blickte auf die Uhr, als Jupp endlich im Büro erschien. „Du hast dir heute aber Zeit gelassen“, bemerkte er trocken. „Gab’ es bei deiner neuen Eroberung keine Uhr?“

 

Jupp Schatz grinste und beugte sich über den Schreibtisch, um Taube auf die Wange zu tätscheln. „Nur kein Neid, Kläuschen“, erwiderte er. „Sie war jede Minute wert.“ Er richtete sich wieder auf, gähnte und ging erst mal einen Kaffee holen.

 

„Wenn du mich noch einmal so nennst, erschieße ich dich.“ Taube warf ihm einen Bleistift hinterher, der jedoch sein Ziel verfehlte.

 

Jupp kam zurück. „Wieso ist eigentlich kein Kaffee da?“, beklagte er sich und nahm den Kaffeebecher von Taubes Schreibtisch.

 

„Jupp, das ist kein...“, begann Klaus.

 

Doch da war Jupp bereits dabei, die hellbraune Flüssigkeit auszuspucken. „Heilige Scheiße, was ist das denn?“, fragte er und wischte sich den Mund ab. „Das schmeckt ja umwerfend ekelhaft.“

 

„Das ist Ingwer-Knoblauch-Tee“, erklärte Klaus und warf Jupp ein Papiertaschentuch zu. „Sehr gesund.“

 

„Gesund?“, echote Jupp ungläubig. „Damit kannst du einen glatt umbringen. Wieso trinkst du so was?“

 

Klaus zuckte mit den Schultern. „Es war Jennys Idee.“ Und Jenny hatte entschieden, dass nicht nur sie alleine etwas für ihre Gesundheit tun würde, sondern auch ihre Kollegen. Nachdem Gino spurlos verschwunden war und Achim strikt darauf beharrte, an einer Knoblauchallergie dahin zu siechen, war nur Klaus übriggeblieben, der sich gutmütig erklärte, von ihrem Wundertee zu probieren. „Sie hat das Rezept aus irgendeiner Frauenzeitschrift. Soll *der* Geheimtipp unter Schauspielerinnen sein. Wenn man das Zeug täglich trinkt, bleibt man fit und schlank.“

 

„Kein Wunder, nach dem ersten Schluck ist einem für den Rest des Tages kotzübel.“ Jupp betrachtete den Kaffeebecher mit Abscheu und überlegte, ob eine Regeneration seiner Geschmacksnerven wohl einen Einbruch in Achims Aktenschrank rechtfertigten würde, wo sich eine Flasche Whiskey versteckte. „Und wieso machst du da mit? Du hast doch genauso wenig wie Jenny Figurprobleme.“

 

Klaus zuckte mit den Schultern. „Sie meinte, alleine würde sie das nicht durchstehen.“

 

„Du bist wirklich zu gutmütig.“ Jupp rieb sich noch einmal über den Mund. „Wo steckt Jenny?“

 

„Sie bringt Akten ins Archiv. Wieso? Jupp, du wirst dich nicht an ihr rächen.“

 

Jupp grinste. „Im Gegenteil. Ich will mir das Rezept für diesen Wundertee von ihr geben lassen.“

 

Klaus sah ihn verwundert an. „Du willst was?“

 

Schatz zuckte mit den Achseln. „Ich dachte mir, wenn wir das Zeug bei unseren Verhören anbieten, singen die Verdächtigen in Zukunft freiwillig...“

 

Ende