Gestrandet

 

Ein K/S-Roman von Stelenan

 

Herausgegeben von Stelenan im Juni 2005

 

 

 

Titelbild von Venuskaio

 

 

 

Seitenzahl:              345 Seiten A4, gebunden in drei Bänden

 

Inhalt:                       Roman von Stelenan

Sieben Zeichnungen von Stelenan

 

Preis:                        25,00 Euro innerhalb Deutschlands bei Versand im geschlossenen Umschlag

Versand ins Ausland gern möglich, Portokosten nach Absprache

 

Bezahlung:             Bar oder Scheck – Versand auf eigene Gefahr

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Leseprobe

 

Der Wind blies heute kühl von Norden. Bis zum Horizont erstreckte sich eine weiße Schneelandschaft unter einem blauen Himmel. Es war einer der wenigen und seltenen Tage, an denen das Firmament nicht von schweren Wolken verdeckt war, die neue Schneefälle und häufig schwere Blizzards mit sich brachten. Von der Bergkuppe aus konnte man weit über die Ebene blicken. Kleine Wälder und Baumgruppen aus Nadelgehölzen und kleinere Erhebungen bestimmten das Bild in der sonst eintönigen weißen Landschaft. Die zurückkehrenden Männer konnte man kaum als kleine, schwarze Pünktchen ausmachen. Seit einigen Wochen mussten sie weit wandern, um genug Nahrung zu finden. ... Er drehte sich wieder um und seufzte. Wie oft hatte Spock den Tricorder bereits aufgeladen, zehn- oder fünfzehnmal? Sicher hatte er in seiner üblichen effizienten Art jeden der seltenen sonnigen Tage dafür genutzt.  Wie er auch in seiner üblichen effizienten Art das beschädigte Shuttle noch einigermaßen sicher auf diesen Planeten heruntergebracht und damit ihrer aller Leben gerettet hatte. Wie er es verstand, aus jedem Knochenrest noch ein nützliches Werkzeug, Messerspitzen oder andere Dinge herzustellen. ...  Seit mehr als 120 Tagen waren sie bereits auf diesem Planeten. Gestrandet. Knapp dem Tod entkommen, als das Shuttle plötzlich Fehlfunktionen hatte und dieser Planet die einzige Möglichkeit war, Notzulanden. Niemand hatte sie bisher hier gefunden, seit 120 Tagen. Es gab nicht einmal Anzeichen dafür, dass man sie überhaupt suchte. Auch dazu hatte Spock eine Vermutung geäußert. Das Shuttle, welches kurz nach der Landung detoniert war, sendete noch immer eine hochkonzentrierte und gefährliche Strahlung aus. Sie würde jegliche Versuche, Lebensformen auf der Oberfläche zu scannen, in einem Umkreis von 200 Kilometern vereiteln.  Unter den extrem strengen Wetterbedingungen war es ihnen knapp gelungen, in einen Sicherheitsradius zu flüchten und Unterschlupf zum Überleben zu finden – 20,4 Kilometer  waren sie laut Spock von der Fähre entfernt. Weit genug, dass die Auswirkungen der Strahlung auf ihre Physiologie auf ein Minimum gemindert wurde, doch noch immer zu dicht, um präzise Bioscans zu ermöglichen. Ein Rettungsteam könnte bereits eingetroffen sein, ohne dass sie es überhaupt bemerkt hätten oder man ein Signal von ihnen aufgefangen hätte. Wenn man überhaupt wusste, wo man nach ihnen suchen sollte. Spock hatte keine allzu vielversprechenden Wahrscheinlichkeiten genannt. Kirk weigerte sich zu akzeptieren, dass er hier auf diesem Planeten den Rest seines Lebens verbringen sollte. Bei ständigen Schneefällen, Temperaturen von -20 bis -40°C und ihrer mangelhaften Ausrüstung schien jedoch ein längerer Marsch, um dem Wirkungsumfeld der Strahlung zu entkommen, unmöglich. So hatten sie zunächst das dringendste Bedürfnis vorrangig behandelt. Überleben!

 

 

 

*Warnung: Dieses Zine enthält Beschreibungen und Darstellungen von gleichgeschlechtlichem Sex. Freigabe ab 18 Jahre in Deutschland oder gemäß den Gesetzlichkeiten anderer Länder. Dies ist eine Fanpublikation. Das Urheberrecht von Paramount/Viacom und aller Lizenznehmer von Star Trek wird nicht verletzt.