Titel:                      Der Genießer

Autor:                    Lady Charena

Serie:                      TOS

Paarung:                K/S

Code:                     R

Dortsetzugn zu: „Zarte Bande“

 

Feedback: Gerne <LadyCharena@aol.com>

Summe: Jim entdeckt, dass sich – abgesehen von Gummibärchen – auch noch andere Süßigkeiten für lustvolle Spiele eignen...

 

Widmung: für caelicola – mit bestem Dank für die Inspiration. Ich hoffe, du hattest ein schönes Wochenende.

Für my t'hy'len - for standing with me against the storm of life...

 

Erschienen in: Shaik – das etwas sehr andere K/S-Zine 3

 

Beta: T’Len

 

 

 

Erscheint euch das Leben manchmal trist und grau? Dann husch, husch die rosa Brille aufgesetzt und die verrückten Hühner bei ihren Ausflügen ins unendliche Tuppertrek-Universum begleitet, das unsere schrecklich nette K/S-Familie beherbergt. Wir schrecken vor nichts zurück. Sei‘ es nun unsere Lieblinge mit den beiden hinreißendsten Kinder - diesseits von Alpha Centauri – zu bescheren oder die kleinen Katastrophen des Alltags in aller Ausführlichkeit zu beleuchten. Wer mehr darüber wissen möchte – auf unserer Homepage findet ihr alle Infos dazu – und natürlich auch zu allen anderen Zines der TOS-Sisters.       Vorher: L              Nachher: J

 

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört Star Trek und alles, was ich mir daraus borgte. Die Story ist mein und reine Fanfiction - ich beabsichtige also weder, damit Geld zu verdienen, noch irgendwelche Rechte zu verletzen. Wer unter 18 ist bzw. sich am Inhalt dieser Story stören könnte, sieht sich bitte anderswo für passendere Unterhaltung um.

 

Der Genießer…

* * * * * * * * * * * * * *

Lady Charena, Juli 2001

 

 

 

Frisch geduscht und bestens gelaunt kam Jim aus dem Badezimmer.

Er lauschte. Ahh, diese herrliche Stille! Den ganzen Nachmittag über hatte eine Schar Kinder - inklusive ihrer eigenen - im Garten getobt und zwischendurch im Wohnzimmer Unmengen an Schokolade, Limo, Kuchen und Schokoküssen verdrückt (sehr zu Jims Leidwesen, der sich diesen Genuss verkneifen musste). Sommerferien waren sehr anstrengend - vor allem für die Eltern. Jetzt war es still. Sara hatte die Erlaubnis erhalten, bei einer Freundin übernachten zu dürfen - unter der Bedingung, dass sie Tommy mitnahm. Sara hatte sich missmutig gefügt. Denn Jim hatte spezielle Pläne für diesen Abend...

 

Ein langer, liebevoller Blick in den großen Ankleidespiegel überzeugte ihn davon, dass er langsam aber sicher Farbe annahm. Und der Sonnenbrand auf seinem Rücken war schon so gut wie verheilt. Aus einem Schränkchen neben dem Spiegel nahm er eine Flasche mit Körpermilch und begann sich einzucremen.

 

Er ließ die Hände über seine Arme, seine Schultern, seine Brust gleiten, schloss die Augen und stellte sich vor, es wären die Hände seines Bondmates. Erwartungsvoll erhärteten sich pinke Brustwarzen. Und auch etwas tiefer begann sich etwas zu rühren. Jim seufzte leise. Die Schwierigkeit war, Spock jetzt schon von der Arbeit weg zu lotsen. Zwar war sein Bondmate heute früher nach Hause gekommen, hatte sich nach einem kurzen Begrüßungskuss aber in seinem Arbeitszimmer verbarrikadiert.

Er grinste seinem Spiegelbild zu - aber das würde sich bald ändern! Leise vor sich hinsummend, verteilte er die Creme auf dem Rest seines Körpers, noch ein paar Tropfen Parfum auf strategisch wichtige Körperstellen - und voilà, er war fertig.

 

Das Bett war ohnehin schon zurückgeschlagen, alles vorbereitet - sein Blick glitt beinahe zärtlich über die aufgereihten Tuben und Fläschchen und Tücher, die auf dem Nachttisch ihrer Benutzung harrten. Fehlte nur noch Spock - und seine neueste Erwerbung. Zwei Tage zuvor hatte Jim ihn zufällig beim Einkaufen entdeckt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Und er war auch wirklich überhaupt nicht teuer gewesen.

Er zog die unterste Schublade des Nachttisches auf und nahm eine flache, kleine, quadratische Schachtel heraus. Sich auf die Bettkante setzend, plazierte er sie auf seinen Knien und öffnete sie. Zwischen leise knisterndem Seidenpapier lugte ein Stückchen Stoff hervor, ein sehr... dezentes... Leopardenmuster zeigend. Freudestrahlend nahm Jim seinen neuen Stringtanga aus der Verpackung und hielt ihn hoch. Die Abendsonne ließ das... sehr... kleine, dreieckige Stück Stoff seidig schimmern. Jim seufzte zufrieden. Wundervoll.

Er stand auf, ließ die Schachtel einfach auf den Boden fallen. Beinahe ehrfürchtig streifte er das "Kleidungsstück" über, um sich dann im Spiegel zu betrachten. Er streichelte über die Wölbung in seinem Schritt, die das kleine Stückchen Stoff kaum halten konnte und grinste. Jetzt fehlte wirklich nur noch Spock.

 

Den String zurecht zupfend, machte Jim sich auf den Weg ins Arbeitszimmer. Nur - hier war Spock nicht! Der Computer war abgeschaltet, was darauf hinzudeuten schien, dass Spock seine Arbeit für heute beendet hatte. Vielleicht in der Küche? Doch auch dieser Raum war verlassen.

Allmählich nicht mehr ganz so strahlender Laune kam Jim ins Wohnzimmer, das noch allerhand Spuren der nachmittäglichen Fütterung der Raubtiere aufwies. Teller und Gläser konnten aber bis morgen warten - er nicht. "Spock?"

 

Keine Antwort. Frustriert ließ Jim sich in den nächstbesten Sessel fallen - und landete auf etwas feuchtem, klebrigen. Erschrocken fuhr er erneut auf und griff nach hinten. Seine Fingerspitzen versanken in der weichen Masse. Als er sie zurückzog, zierten braune und weiße Spritzer und kleine Waffelstückchen seine Hand. Vorsichtig roch er daran. Das war ja... Schokolade?! Jim stöhnte auf. Er hatte sich in einen Schokokuss gesetzt... Eines der Kinder musste ihn im Sessel liegen gelassen haben.

 

Das hieß, noch einmal duschen und erst der Fleck auf dem Sessel...

 

Gerade jetzt trat Spock ins Wohnzimmer, Bones an der Leine. Er machte den Hund los, der begeistert an Jim schnüffelte. Auch Bones liebte Schokolade über alles - und er hatte eine Neigung, in Momenten wie diesem, seine gute Erziehung zu vergessen. Doch Jim wich ihm hastig aus.

 

"Wo warst du denn?", fragte er, sich seinem Bondmate in die Arme werfend.

 

"Mit dem Hund - draußen", erwiderte Spock, etwas überrascht über diese enthusiastische Begrüßung, nachdem er nur für zehn Minuten das Haus verlassen hatte. "Ist alles in Ordnung mit dir?"

 

Jim lächelte. "Jetzt schon." Aus den Augenwinkeln sah er, wie Bones einen zweiten Annäherungsversuch startete - und löste sich von Spock. Er erwischte den Hund gerade noch am Halsband und brachte ihn rasch durch die Küchentür nach draußen in den Garten.

 

Als er zurückkehrte, erwartete ihn sein Bondmate mit fragend hochgezogener Augenbraue. "Jim, weshalb ist Schokolade an deinem Gesäß?"

 

Der Mensch wurde rot. "Äh... ich... ich habe mich aus Versehen auf einen Schokokuss gesetzt", murmelte er. "Ich geh' mich rasch duschen."

Er wollte an Spock vorbei, doch der Vulkanier ergriff rasch seinen Arm und hielt ihn zurück.

 

"Warum diese Eile, t'hy'la?", fragte er, seine Stimme tief und seiden.

 

Und Jim wurde sehr heiß. In den dunklen Augen seines Bondmates tanzte ein kleines, schelmisches Teufelchen...

 

Spock zog ihn näher zu sich. "Ich werde dir helfen." Er beugte sich vor und küsste sein Bondmate sanft.

 

Mit einem zufriedenen Seufzen lehnte Jim sich in seine Umarmung und erwiderte den Kuss, der bald an Heftigkeit zunahm. Atemlos drehte Jim den Kopf etwas weg, um Luft zu schöpfen und spürte die Lippen seines Partners an der empfindlichen Haut seines Halses, dann an seinem Ohr. Er stöhnte leise auf, hielt sich an Spocks Schultern fest.

 

Doch plötzlich hob Spock den Kopf und wich etwas zurück, ohne ihn dabei loszulassen.

 

"Was...?" Jim beendete die Frage nicht, als er umgedreht wurde. Er spürte Spocks Hände an seinen Hüften - und einen Augenblick später japste er erschrocken und entzückt zugleich auf, als eine heiße Zungenspitze durch die cremig-klebrige Masse auf seinem Hinterteil leckte. Er erschauerte.

 

Eine heiße Hand glitt von seiner Hüfte und tiefer, um sich über die rasch wachsende Wölbung in Jims Schritt zu legen, die dem winzigen Slip schwer zu schaffen machte. Nur die Fingerspitzen spielten den steifen Schaft entlang.

 

Spocks Zunge glitt in den Spalt, der die beiden vollmondförmigen Globen voneinander trennte. Und Jim zuckte zwischen der intensiven Stimulation hin und hier.

 

Nach einem abschließenden, gründlichen Streifen seiner Zunge über die nun schokoladenfreie Haut, zog Spock auch seine Hand zurück und stand auf.

 

Jim drehte sich auf wackligen Knien zu ihm um. "Was ist?", flüsterte er heiser.

 

"Vielleicht verlegen wir eine Fortführung besser ins Schlafzimmer", meinte Spock leise und küsste sein Bondmate, bevor er ihn in Richtung Treppe schob. "Ich bin in fünf Minuten bei dir."

Er sah zu, wie Jim die Stufen hoch eilte - und drehte sich dann um, das Wohnzimmer in Richtung Küche verlassend. Er hatte doch noch eine Schachtel dieser sogenannten Schokoküsse im Kühlschrank stehen sehen. Ein feines Lächeln spielte einen Augenblick um Spocks Lippen. Das würde eine lange, faszinierende Nacht werden...

 

Ende