Überraschung

T’Len

2004

 

 

 

Fandom: Kung Fu - TLC

Paarung: Blake/Strenlich

Altersangabe: PG

Hinweise: Humor

Anmerkung: Bezieht sich auf die Folge „Flying Fists of Fury 2“ aka „Caine und die Schauspieler“. Ich habe mich schon immer gefragt, was Blake als Abhörspezialist eigentlich am Set getrieben hat.

Feedback: tlen11@freenet.de

Summe: Henrys Geburtstagsüberraschung geht nach hinten los

 

Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

 

 

 

„Kann ich Sie mal einen Moment sprechen?“ Vertrauensvoll beugte sich Detective Henry Blake zum Maskenbildner der Manly-Combs-Productioncompany. Er hatte schließlich seine ganz besonderen Gründe gehabt, Peter Caine und Jody Powell zum Set zu begleiten.

 

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Henry betrachtete sich kritisch im Spiegel. Nun ja, nicht ganz das, was er sich vorgestellt hatte. Ihm hätte ja eher etwas klassisches vorgeschwebt. Eine Krankenschwester vielleicht oder was Südstaaten mäßiges, so Marke Scarlett O’Hara. Aber was konnte man schon vom Fundus eines Filmes erwarten, der „Flying Fists of Fury 2“ hieß und einen Möchtegern-Schauspieler wie Wolf Gannet als Star aufwies. Ganz zu schweigen davon, dass die weibliche Hauptdarstellerin Mona die ganze Zeit über so gut wie nichts trug.

 

Er zupfte noch etwas am ledernen Minirock. Eigentlich konnte er das Ding auch gleich weglassen, so kurz wie es war. Aber Frank liebte es nun mal, ihn im Rock zu sehen. Und je schärfer Frank wurde umso mehr Spaß hatten sie miteinander. Henry war fest entschlossen, sich auf diese Weise ein besonderes Geburtstagsgeschenk zu bereiten. Man wurde schließlich nicht jeden Tag 48.

 

Wie auf Bestellung hörte er da auch schon Franks Stimme aus dem Wohnzimmer. „Henry, kommst du mal. Ich habe eine Überraschung für dich.“

 

„Komm lieber du rein, Süßer. Ich hab hier auch eine Überraschung für dich“, flötete Henry zurück und zupfte noch einmal das knappe Ledertop zurecht, dass der Kostümbildner ihn mitsamt dem Rock gegeben hatte. Wie manche Frauen nur so etwas die ganze Zeit tragen konnten? Er sehnte sich nach seinem Anzug. Was brachte man nicht alles für Opfer für ein bisschen Spaß im Leben.

 

„Äh, komm du lieber raus“, irgendwie klang Frank etwas nervös.

 

Henry seufzte. Also gut, wenn er nach seinem Regeln spielen wollte, bitte sehr. Dann taten sie es eben im Wohnzimmer.

 

„Ich komme, Süßer.“ Schwungvoll öffnete er die Tür...

 

... und erstarrte.

 

Im Wohnzimmer standen seine ganzen Kollegen vom 101 und riefen „Überraschung.“

 

Ende