Fieber 4/4

 

Disclaimer siehe Teil 1

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Ergänzung: Teil 4 ist NC-17 schätz ich mal

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Viel Spaß und ich freue mich sehr über Feedback....
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Kirk war erregt als er aufwachte. Nicht selten am morgen. Er kannte das Gefühl.

Er seufzte leise und wollte sich instinktiv näher an die Quelle der angenehmen Reize schieben, als ihm schlagartig bewusst wurde, wo er sich befand.

Spock! Spocks Kabine. Er lag neben Spock im Bett, konnte den Druck eines weichen Haarschopfes auf seinem Oberarm fühlen und ein Oberschenkel presste sich in seinen Schritt. Die Quelle der Reize. Nicht die einzige. Warmer Atem strich über sein Gesicht

Vorsichtig öffnete Kirk seine Augen und sah das ihm zugewandte Gesicht seines vulkanischen Ersten Offiziers direkt vor sich auf dem Kissen liegend. Die feinen Gesichtszüge waren entspannt, die Augen geschlossen und die geschwungenen Augenbrauen verloren sich unter einem rabenschwarzen wirren Pony.

Er sah wunderschön aus im Schlaf. Kirk lächelte. Erneut wanderte ein warmes Kribbeln von seinem Schritt durch seinen
Körper und er wurde sich plötzlich wieder seiner prekären Lage bewusst.

Ihre Beine waren ineinander verschlungen und Spocks Oberschenkel übte einen mehr als nur angenehmen Druck auf sein Geschlecht aus. Er wurde hart, oder besser, er war es schon.

Kirk musste Spock wecken, bevor er die Situation und besonders die Reaktion seines Körpers nicht mehr kontrollieren konnte und er ihre Freundschaft aufs Spiel setzte. Sanft strich er mit seiner Hand über die schwarzen Haare.

Der Vulkanier murrte leise und schläfrig.

"Spock", flüsterte er leise und strich mit den Fingern über eine schwarze Augenbraue und über die Wange. "Spock, wach auf."

Sofort schlug der Vulkanier die Augen auf und zwei dunkle Pupillen fixierten ihn ohne zu blinzeln. War er schon wach gewesen? Kirk wurde erschrocken bewusst, dass seine Hand noch immer an Spocks Wange lag.

Wo hatte er seine Gedanken? Spock  als Telepath und bräuchte sicher keine zweite Einladung seine so sorgsam verborgenen Gefühle aufzufangen, besonders wenn seine mentalen Schilde nicht intakt waren.

Die Augen des Vulkaniers weiteten sich. Kirk wollte seine Hand rasch wegziehen, doch ein überraschend fester Griff um sein Handgelenk stoppte ihn mitten in der Bewegung. Wo hatte Spock seine Hand so schnell hergenommen?

Kirk schluckte nervös, "Es geht dir besser?"

Ein knappes Nicken. Die dunklen Augen verengten sich etwas und musterten ihn, sonst regte sich nichts in dem unlesbaren Gesicht. Der feste Griff um Kirks Handgelenk hielt seine Hand in der Luft zwischen ihren Körpern gefangen. Irgendetwas musste er tun, dachte Kirk.

"Spock, du warst unterkühlt. Der Virus. Die Heizdecken waren alle in Gebrauch und ....", er schluckte nervös. "Ich musste dich irgendwie wärmen."

Spock nickte wieder knapp, die dunklen Augen waren noch immer starr auf ihn fixiert und sahen ihn abwartend an. Kirk fühlte leichte Panik in sich aufsteigen und seine Lenden sendeten ausgerechnet jetzt wieder einen warmen Schauer durch seinen Körper, ausgehend von Spocks Oberschenkel, der sich noch immer keinen Millimeter aus seinem Schritt bewegt hatte.

Sein Handgelenk begann zu schmerzen und er wollte es bewegen, es aus der festen Umklammerung befreien, doch Spocks Griff ließ es nicht zu. Nur selten wurde Kirk mit der weitaus höheren Kraft, die in den vulkanischen Muskeln schlummerte, konfrontiert. Dieses war einer dieser Momente.

Kirk startete einen neuen Versuch aus seiner immer brenzliger werdenden Situation herauszukommen, bevor die letzten Reste seiner Kontrolle versagten und er seinem Freund seine sorgsam verborgene Liebe gestand und damit unweigerlich die Freundschaft zerstörte.

"Spock, es war nur logisch ...", begann Kirk. Eine schwarze Augenbraue wanderte irritiert unter den Pony. Endlich irgendwas.

Ermutigt von der vertrauten Reaktion beschloss Kirk auf sein Problem hinzuweisen. "Wenn du deinen Oberschenkel dort ein wenig wegnehmen könntest, ....", er nickte mit dem Kopf nach unten.

Ein dunkles Augenpaar wanderte langsam ihre Körper hinab, verharrte kurz dort, wo sich ein vulkanischer Oberschenkel in Kirks hartes Geschlecht drückte und wanderte wieder hoch. Die zweite Augenbraue gesellte sich zu der ersten und die dunklen Augen bekamen einen amüsierten Glanz. Kirk betete innerlich.

"Ist es unangenehm?", flüsterte Spock heiser ohne irgendeinen Muskel seines Beines zu bewegen.

"Nein .... Ja ...", Kirk schluckte. "Nein, aber ...." Er konnte Spock nicht anlügen und auch ebenso wenig die Wahrheit
sagen, wollte er sich nicht verraten. Kirk schluckte wieder nervös und rollte Hilfe suchend mit den Augen.

"Jim.....?"

Nur diese einzige leise Frage. Unzweifelhaft nach Antworten fordernd, die Kirk lieber für sich behalten wollte. Er
kannte den Unterton in der tiefen Stimme. Er erkannte ihn selbst, wenn Spock heiser war.

Kirk schloss die Augen, als ihm klar wurde, dass Spock es bereits wusste, wissen müsste. Er musste seine Gedanken
aufgefangen haben, in der Nacht, oder vorher oder eben gerade. Wann auch immer, er wusste es.

Kirk gab seine Hoffnung auf, es war zu spät. Er war das Risiko eingegangen um Spock zu helfen und er musste jetzt mit den Folgen leben.

Der Vulkanier würde geschockt sein. Er würde sich versetzen lassen oder noch vulkanischer werden. Sich wieder in seine dicke Panzerung zurückziehen.

Kirk atmete tief durch und versuchte das erneut aufquellende Gefühl von Panik zu unterdrücken, langsam öffnete Kirk
wieder die Augen.

Noch immer blickte Spock ihn musternd und abwartend an, hatte sich noch immer keinen Millimeter bewegt und hielt nach wie vor sein Handgelenk fest. Kirk schluckte und spürte einen Kloß in seinem Hals wachsen.

"Spock....", begann er und schluckte. "Ich ... wollte nie .... dass du ... es .... so .... dass du es überhaupt ...
ich .....es tut mir leid." Kirk stammelte und verfluchte innerlich die intensiven dunklen Augen, die ihn weiter aufmerksam fixierten und keinen klaren Gedanken fassen ließen. Warum sagte Spock nichts?

"Spock, verdammt lass mich hier nicht herumstammeln, hilf mir.", wütend und frustriert ruckelte Kirk mit seinem Arm, um sich von Spocks Griff zu befreien. Er hatte keinen Erfolg.

Kirk funkelte ihn ärgerlich mit den Augen an. Ärgerlich auf sich selbst und seine Nachlässigkeit. Ärgerlich auf den
Vulkanier, der seinen Blick noch immer unnachgiebig erwiderte und sich noch immer keinen Deut gerührt hatte. Und noch immer sendete sein Geschlecht erregende Reize aus, von dort wo Spocks Oberschenkel lag.

"Lass mich los!", zischte Kirk frustriert. Warum ließ er ihn so zappeln?

Keine Reaktion. Spock fixierte ihn nun wachsam und misstrauisch. Es war still im Raum und beide Männer rührten sich einen Moment keinen Millimeter.

"Was wolltest du nie, Jim?", brach Spock schließlich das Schweigen. Seine Stimme klang nach wie vor heiser.

Kirk gab nach, es war ohnehin zu spät. "...dass du es so erfährst, dass du es überhaupt erfährst."

"Das ich ´was´ erfahre?", beide Augenbrauen waren jetzt auffordernd fragend unter den Pony gewandert.

Kirk schnaubte ärgerlich. "Du weißt es doch bereits Spock. Du hast meine Gedanken aufgefangen. Was soll das?"

"Meine Schilde waren nicht intakt. Sprich es aus." Noch immer waren die Augenbrauen oben. Nicht amüsiert oder fragend, sondern mit einer klaren Aufforderung. Kirk kannte das Gesicht gut genug um die verschiedenen Ausdrücke in ihm lesen zu können.

Warum ließ er ihn so zappeln? Warum sollte er etwas sagen, was Spock ohnehin bereits wusste. Was er ohnehin in seinen Gedanken aufgefangen hatte. Was hatte er vor? Kirk starrte wütend in die dunklen Augen.

Spock erwiderte den Blick zunächst ungerührt, doch dann, wie in Zeitlupe, veränderte sich das eben noch unbewegte Gesicht des Vulkaniers. Die Augenbrauen zogen sich über der Nase zusammen und die dunklen Augen schlossen sich. Der Griff um Kirks Handgelenk lockerte sich etwas.

Kirks erster Gedanke war sich loszureißen und aus Spocks Kabine zu flüchten. Doch irgendetwas veranlasste ihn es nicht zu tun und er verharrte. Wohin sollte er auch jetzt noch flüchten? Vor der  Realität? Vor der Wahrheit? Vor seinen eigenen Gefühlen.

Er starrte verwirrt auf seinen Freund der nun wieder mit geschlossenen Augen vor ihm lag. War das Traurigkeit in den eben noch unlesbaren Gesichtszügen des Vulkaniers? Schmerz?

Kirk sah verwundert zu, wie Spock mit seiner Hand sanft die Stelle an seiner Stirn berührte, die Kirk gestern so vorsichtig
geküsst hatte. Atmete der Vulkanier etwa schneller? Was hatte das zu bedeuten? Warum wirkte er plötzlich so verletzlich, so traurig?

Kirk konnte nicht widerstehen und langsam streckte er seinen Arm aus und legte seine Hand auf Spocks, die noch immer an seiner Stirn verharrte. Spock zuckte fast unmerklich zusammen bei der sanften Berührung, doch er ließ sie zu.

"Spock, ich wollte dich nicht verletzen. Es ... tut mir leid." Kirk schluckte und flehte innerlich das er jetzt nichts
falsches sagte. Er hatte eine zweite Chance bekommen. Vielleicht konnte er es Spock erklären.

"Ich empfinde mehr für dich als ich es dir jemals gesagt habe, jemals sagen wollte oder konnte, aus Angst, dass du es nicht verstehen könntest. Ich wollte dich nicht verlieren. Ich weiß nicht, was deine defekten Schilde alles unfreiwillig von mir aufgefangen haben. Es war nicht geplant, aber .... es ist so. So fühle ich für dich."

"Du begehrst mich.", flüsterte Spock heiser. Es war keine Frage, sondern eine Feststellung. "Meinen Körper, meinen Geist......"

Kirk nickte, "Dich! Ja ...ich .... Spock, es tut mir leid ....ich weiß, das ´nicht logisch´ ist und ....." Kirk schluckte wieder, als er die Verwirrung in den dunklen Augen sah. "Es ist vielleicht besser wenn ich jetzt gehe."

Kirk wollte seine Hand wieder wegziehen, doch abermals hielt Spock  sie fest, sanfter dieses Mal. Er hätte sich jederzeit von seinem Griff lösen können, doch er tat es nicht.

"Jim," Spock schlug langsam die Augen wieder auf.

"Geh nicht." Nur ein kaum hörbares heiseres Flüstern, doch das und der fast verunsicherte Blick in den dunklen Augen
reichte, um Kirk weiter bewegungslos verharren zu lassen. Was ging hinter diesen Augen vor?

"Warum Spock? Warum soll ich nicht gehen?", Kirk war durcheinander. "Du hättest es nie erfahren sollen. Ich habe
dich verletzt ... ich ..."

"Nein!" Spock ließ Kirks Hand los. "Du hast mich nicht .... verletzt."

Spock streckte vorsichtig eine Hand aus und Augenblicke später berührten warme Fingerkuppen federleicht
Kirks Gesicht, strichen zart über die Haut und verharrten an den Kontaktpunkten.

Kirk nickte auf die unausgesprochene Frage, die in Spocks Augen stand und schloss nervös die Augen. Er würde alles
erfahren. Er wusste es ohnehin.

Einen Moment geschah nichts, doch dann breitete sich langsam ein warmes Kribbeln von Spocks Fingerspitzen über sein Gesicht aus und wanderte seinen Brustkorb hinab. Es war angenehm und erregte ihn noch mehr. Was machte Spock da?

Der Vulkanier begann zum ersten Mal, seit sie erwacht waren sich zu bewegen. Kirk bemerkte die sanfte Gewichtsverlagerung und den nachlassenden Druck zwischen seinen Beinen.

Das Prickeln, was eben noch sanft und angenehm war, schoss plötzlich heiß sein Rückrat hinab in seine Lenden und sein Organ reagierte sofort. Ein Welle von Ekstase überrollte ihn und er stöhnte auf als ihn schiere Leidenschaft für einen Moment überwältigte.

Spock drückte seine beiden Hände über seinem Kopf auf das Bett und kniete nun rittlings über ihm. Noch immer sendeten die Finger der anderen Hand an seinem Gesicht erotische Impulse durch seinen Körper.

Kirk begann sich zu bewegen und stöhnte. Er war in Ekstase und zugleich durcheinander vor Verwunderung. Was machte Spock da? Er würde sich nicht mehr lange bremsen können, wenn er nicht ...

"Spock...", keuchte er. "Oh Gott ...Spock ...was machst du ..... ? "

Weiter kam er nicht. Warme Lippen verschlossen seinen Mund und löschten den letzten rationalen Gedanken in seinem Kopf aus. Kirk stöhnte als eine warme Zunge  seine Lippen entlang fuhr und sich einen Weg in seinem Mund suchte.

Pure Begierde schoss von Spocks Händen und Lippen durch Kirks Körper und fokussierte sich zwischen seinen Beinen. Impulsiv bewegte er wieder sein Becken, suchte nach etwas woran er sein Geschlecht reiben konnte und fand nichts als der Vulkanier geschmeidig auswich.

"Scht...." , flüsterte der Vulkanier leise und löste seine Lippen von Kirks. "Ich erfülle...", ein sanfter Kuss, "...was
wir beide wollen." Spock schob wieder fordernd seine Zunge zwischen Kirks Lippen.

Sie beide? Kirk hatte keine Zeit diese neue Erkenntnis wirklich zu begreifen als ein weiterer Schauer durch seinen Körper lief und ihn vor Genuss aufstöhnen ließ.

Langsam ließ Spock seine Zunge den Hals Kirks hinabwandern. Die Hände die Kirks Arme eben noch an das Bett gedrückt hatten und in seinem Gesicht prickelnde Sensationen ausgelöst hatten, wanderten nun zart seinen Brustkorb hinab und erreichten den Bund seines Slips, begannen ihn langsam und sorgfältig hinunterzuziehen.

Kirk wand sich mit einer Mischung aus Ekstase und Panik auf dem Bett. Er hatte keine Kontrolle mehr, das warme Prickeln hatte seinen gesamten Körper erfasst und verzweifelt suchte sein entblößtes Geschlecht nach Erlösung. Doch er fühlte nur warmen Atem, der über seinen nackten und stolz aufgerichteten Penis strich.

Spocks Hände hielten ihn nun bewegungslos an den Hüften. Spock? Es war tatsächlich Spock, der das in seinem Körper auslöste? Was er schon so lange erträumt und so sorgfältig unterdrückt hatte wurde wahr? Hatte er wirklich ´sie beide´ geflüstert? War es tatsächlich möglich, dass Spock seine Gefühle erwiderte?

Eine warme feuchte Zunge fuhr seinen Penis entlang und die Kaskade an Leidenschaft, die durch Kirks Körper lief, verbrannte jeden klaren Gedanken und hinterließ nur Begierde und Genuss.

Kirk stöhnte wimmernd. Das Verlangen war mittlerweile unerträglich. Seine Hände begannen ein Eigenleben zu führen
und über die zerknüllten Decken zu tasten. Er fand Spocks weiche Haare und krallte sich in sie.

Ohne Vorwarnung schloss sich ein heißer feuchter Mund um Kirks Penis und er bäumte sich auf, konnte den leisen Schrei in seiner Kehle nicht unterdrücken. Spock begann ihn ganz in den Mund zu nehmen und umkreiste mit seiner Zunge seine Eichel.

Kirk bebte und keuchte, unfähig einen klaren Gedanken zu fassen. Er würde gleich kommen, er würde in Spocks Mund kommen. Sein vulkanischer reservierter Freund brachte ihn dazu.

Er krallte sich fester in Spocks weiche Haare und wollte dem verlockenden feuchten Mund entgegenkommen, doch Spock hielt nach wie vor sein Becken auf das Bett gedrückt und begann an Kirks Geschlecht zu saugen und mit der Zungenspitze an der kleinen Öffnung zu spielen.

"Spock", keuchte Kirk atemlos. "Spock ... bitte ....", nicht wissend worum er eigentlich bat.

Spock sog hart an seinem pulsierenden Penis. Eine weitere Welle von Erregung schoss durch seinen Körper und spülte Kirk endgültig über Schwelle zum Höhepunkt. Zuckend ergoss er sich in Spocks warmen Mund, schrie in völliger Ekstase nach ihm und blieb schließlich erschöpft und leise ächzend liegen, unfähig einen klaren Gedanken zu fassen.

Spock arbeitete sich vorsichtig wieder nach oben und hauchte Kirk einen sanften Kuss auf die geschlossenen Augen. "Jim? Ist es jetzt ´angenehm´?"

Kirk lächelte glücklich und seufzte. "So schön, so wunderbar ... oh Spock..."
 
Blind tasteten Kirks Hände nach Spocks Gesicht und fanden es. Er fuhr durch die seidenweichen Haare über ein spitzes Ohr und hielt schließlich das warme Gesicht in beiden Händen.

"Spock?", flüsterte er leise, wagte es noch nicht die Augen zu öffnen. "Was wir .... ´beide´ wollen?"

Er bekam keine Antwort. Eine warme Hand strich zart über seine Wange und schob dann eine Strähne aus seiner Stirn. Das war Antwort genug.

Kirk schlug blinzelnd die Augen auf. Spock stützte sich mit einer Hand über ihm ab. Die sonst ordentlichen Haare waren durcheinander und die dunklen Augen glänzten amüsiert und sehr sanft.

"Ja." Spock nickte leicht und strich wieder über Kirks Gesicht, als dieser lächelte. Er klang noch immer heiser. Kirks
spürte die Wärme, die von Spocks Gesicht in seine Hände floss.

"Du bist sehr warm Spock." Kirk strich über die heiße Stirn.

Spock nickte, "Meine Körpertemperatur liegt momentan etwa 2 Grad über meiner normalen Norm. Die Lungenentzündung ist allerdings ...."

Kirk zuckte zusammen, "Du hast Fieber? Warum hast du das nicht gesagt? McCoy bringt mich um ..."

Eine Augenbraue schnellte nach oben und Spock sah ihn irritiert an. "Du willst Dr. McCoy erzählen, dass ...?"

"Nein, natürlich nicht.", beschwichtigte Kirk. "Noch nicht. Spock du hättest mir sagen müssen, dass du Fieber hast."

"Ich habe eine ´leicht´ erhöhte Körpertemperatur!", antwortete der Vulkanier heiser und blickte Kirk nun herausfordernd an. "Aufgrund eines erhöhten Metabolismus, der offensichtlich durch deine körperliche Nähe ausgelöst wird."

Kirk lächelte und strich wieder durch die pechschwarzen Haare, versuchte sie zu ordnen. "Es ist wahr Spock? Ist das eben wirklich passiert?"

Spock nickte sanft und lehnte den Kopf in Kirks Hand. "Es ist wahr Jim. Ich war zunächst unsicher, da ...." Spock schluckte und räusperte sich, "...da meine mentalen Kontrollen herabgesetzt waren und ich nicht wusste ob es wirklich deine Gedanken waren oder  meine eigenen, die sich zeitweise in einem ungeordneten Zustand befanden. Es war nicht meine Absicht, doch meine Schilde waren nicht mehr unter meiner Kontrolle. Der Virus ...."

"Spock, ... Spock ..." Kirk legte einen Finger auf Spocks Lippen und brachte ihn zum Schweigen. "Deswegen wolltest du, dass ich es sage? Es hätten auch deine eigenen Gedanken sein können? Es waren die selben?"

Spock nickte stumm und strich wieder sanft über Kirks Haare.

Kirk seufzte als es ihm klar wurde. "Und ich war so mit meiner eigenen Angst beschäftigt, dass ich es nicht verstanden habe. Oh Spock. Warum hast du nie etwas gesagt?"

Kirk strich zart über eine schwarze Augenbraue und blickte ihn verwundert an. Es war wirklich wahr. Sein stiller vulkanischer Freund erwiderte seine Gefühle. Er war nicht davongelaufen.

Spock schloss die Augen und begann leicht zu zittern, als Kirk erneut über eine geschwungene Augenbrauche strich.

"Jim,  ...", Spock holte leise seufzend Luft.

Kirk lächelte und begann mit einer Ohrspitze zu spielen. "Gefällt dir das?"

Kirk brauchte keine Antwort als Spock leise aufstöhnte und den Kopf scheu in seine Liebkosung lehnte. Langsam strich Kirk mit der anderen Hand über den schmalen Rücken und schob sie unter das Hemd. Warme Haut und bebende Muskeln empfingen ihn und Kirk strich sanft mit den Fingerspitzen darüber.

Kirk betrachtete seinen Vulkanier verliebt, wie er mit geschlossenen Augen und leicht geöffneten Lippen über ihm verharrte. Er hatte sich inzwischen auf beide Hände aufgestützt und zitterte leicht, während Kirk versonnen über seinen Rücken strich.

Sanft schlang Kirk seinen Arm um Spocks schlanke Taille, zog ihn zu sich hinunter und rollte sie beide auf die Seite. "Du hast zu viel an.", flüsterte er in ein spitzes Ohr und schob Spocks Hemd hoch, strich über den leicht behaarten Brustkorb.

"Es war kalt ...", murmelte der Vulkanier leise und ließ sich willig von Kirk auf den Rücken drehen.

Kirk schob das Hemd bis an Spocks Kinn, "So? Ich dachte ich hätte dich gewärmt?"

Kirk zog das Hemd mit Spocks Hilfe über seinen Kopf, warf es neben das Bett und begann Spocks Hose über die Hüftknochen zu ziehen und ein bereits sehr angeschwollenes Geschlecht freizulegen.

Spock öffnete die Augen und beide Augenbrauen verschwanden unter dem Pony, als er den Kopf hob und an sich hinunter zu Kirk sah. "Deine geteilte Körperwärme war sehr hilfreich, aber hat natürlich nicht alle Stellen erreicht."

Kirk sah ihn verdutzt an. "Nicht ...?"

Eine feines Lächeln umspielte die Lippen des Vulkaniers und Kirk begriff und lachte.

"Nicht alle Stellen, hm? Na warte ...." Kirk fuhr mit seiner Zunge den harten Penis entlang, der sich stolz vor seinen Augen aufrichtete.

Spock sog zischend die Luft ein. Sein Kopf fiel schwer zurück auf die Kissen und er bäumte sich stöhnend auf als Kirk ohne weitere Vorwarnung seinen Penis mit dem Mund umschloss und begann ihn mit der Zunge zu massieren.


***


"Ah, Dr. McCoy." Uhura stellte ihr Tablett neben McCoy auf den Tisch und setzte sich zu ihm. "Wie geht es Mr. Spock?"

"Ah, Uhura, eine Augenweide am Morgen." McCoy blickte von seinem Toast auf und zuckte mit den Schultern. "Spock? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht."

Uhura stutzte und blickte ihn fragend an. McCoy schüttelte den Kopf und beugte sich zu ihr hinüber. "Nein, nein ... verstehen sie mich nicht falsch. Als ich sie verlassen habe ging es ihnen den Umständen entsprechend gut. Allerdings weiß ich nicht wie es weiterging."

"Sie?" Uhura begann einen Apfel zu schälen. "Sie meinen Mr. Spock und den Captain? Er hat sich um ihn gekümmert?
Das dachte ich mir."

Uhura lächelte still vor sich hin, als sie an Kirks fluchtartiges  Verlassen der Brücke dachte, nachdem Spocks Notruf eingegangen war.

"Soso, das dachten sie sich." McCoy musterte die Kommunikationsoffizierin. "Dann habe ich sicher interessante
Neuigkeiten für sie."

Uhura blickte neugierig auf. "Ach. Und die wären?"

"So ganz einfach kommen sie mir nicht davon meine Liebe. Erzählen mir etwas von vulkanischen Konzepten, sexuellen Neigungen und seelenverwandten Geistern und lassen mich dann im Dunkeln tappen."

McCoy schüttelte gespielt beleidigt den Kopf. "Das kostet sie etwas. Tratsch und Neuigkeiten sind immer teuer, das wissen sie."

Uhura funkelte ihn an. "So? Dann werden wir wohl noch über die Bezahlung der letzten Lieferung reden müssen, Doc."

"Na gut na gut ..." McCoy winkte lächelnd ab und beugte sich wieder verschwörerisch vor. "Der Virus hat auf den
vulkanischen  Metabolismus eine umgekehrte Wirkung. Unser warmblütiger Vulkanier hat gefroren und .... ER hat ihn gewärmt!!", flüsterte er nur für Uhuras Ohren.

"Er hat ihn  ...wie .....?" Uhura bekam große Augen. "Sie meinen.... oh .... und dann?"

"Tja," McCoy lehnte sich zurück. "Als ich sie verlassen habe, lagen sie friedlich schlafend in der vulkanischen Sauna. Ich bin doch kein Voyeur, was denken sie?!

Uhura starrte ihn an und begann zu lächeln. !Nein, das kann man ihnen wirklich nicht vorwerfen Doktor. Mögen alle Heiligen des Universums dafür sorgen, dass diese beiden Seelen endlich aufwachen  und sich finden."

"Sehr poetisch gesagt Uhura," frotzelte McCoy und blickte zur Tür. "Nun zumindest was den ersten Teil ihres Wunsches angeht, er ist bereits erfüllt. Die Seelen sind aufgewacht."

Uhura drehte sich ebenfalls zur Tür und folgte McCoys Blick.

Der Captain und der Erste Offizier waren beide in die Messe gekommen und standen an den Replikatoren. Gerade lachte Kirk leise und legte Spock eine Hand auf die Schulter. Dann nahm er sein Tablett und steuerte auf McCoy und Uhura zu. Spock blickte ihm mit hochgezogener Augenbraue und einer Mischung aus Irritation und Amüsement nach ,
bevor er ihm folgte.

"Guten Morgen Bones, Guten Morgen Uhura.", grüßte Kirk gut gelaunt und setzte sich an den Tisch.

"Sir?"

"Jim?"

Spock kam an den Tisch grüßte in der für ihn typischen Art, knapp nickend, bevor er sich setzte und begann eine Mandarine von ihrer Haut zu befreien.

McCoy und Uhura tauschen kurz bedeutungsvolle Blicke und McCoy brach das Schweigen.

"Ich sehe, Mr. Spock ihre Temperatur ist wieder gestiegen", sprach er den Vulkanier an.

Spock antwortete ohne von seiner Mandarine aufzusehen. "Allerdings, der Captain hat für eine ausreichende Wärmezufuhr gesorgt."

"Hat er das?", hakte McCoy nach.

Kirks Kopf hob sich mit einem Ruck und er sah McCoy scharf an.

Spock blickte nun ebenfalls auf und sah verwirrt von Kirk zu McCoy. "In der Tat stieg meine Temperatur sogar um 2 Grad über die Norm und der Captain befürchtete, das ich im Umkehrschluss Fieber bekommen habe."

Spock fixierte den Arzt mit einer hochgezogenen Augenbraue und nahm irritiert wahr, das Kirk unter dem Tisch gegen sein Bein trat. Er sah nun fragend zu Kirk, der mit den Augen rollte. "Sir? ..."

McCoy lehnte sich bedächtig zurück und zog nun seinerseits die Augenbrauen hoch. "Fieber, ja?"

Spock zögerte einen Moment und sah wieder zu McCoy. "Ich konnte dem Captain versichern, dass es sich selbstverständlich nicht um Fieber handelt, sondern lediglich um eine kurzzeitige Erhöhung meines Metabolismus ...", begann Spock wahrheitsgemäß.

"Mr. Spock!", platze es aus Kirk heraus.

"Sir, ich wollte dem Doktor lediglich erklären ...", doch auch dieses Mal konnte Spock nicht ausreden, da McCoy nun
großväterlich auf seinen Unterarm klopfte.

"Keine Sorge Mr. Spock, ich kenne mich mit ihrem Metabolismus einigermaßen gut aus.", sagte er grinsend und stand auf. "Vielleicht sogar besser als sie glauben.", fügte er süffisant hinzu.

Spock blickte irritiert zum Arzt hoch und dann zu Kirk, der seufzend in den Sessel zurückgesunken war und den Kopf schüttelte.

"Kommen sie Uhura, wir haben zu arbeiten." McCoy nahm sein Tablett und nickte Spock zu. "Wir sehen uns in einer halben Stunde in der Krankenstation mein lieber Mr. Spock, keine Widerrede."

McCoy schob Uhura vor sich her aus der Messe. Als die Türen hinter ihnen zuschnellten begann er breit zu grinsen.

Uhura sah ihn scharf an. "Und?"

McCoy klopfte ihr auf die Schulter, "Wie war das mit der Bezahlung für Neuigkeiten?"

***

Nachdem die Türen hinter McCoy und Uhura zugeschnappt waren blickte Spock wieder irritiert zu Kirk. Der saß mit vor der Brust verschränkten Armen am Tisch und schaute ihn ärgerlich an.

Spock hob abermals irritiert eine Augenbraue, "Jim, ich verstehe nicht ..."

"Spock! Wie oft hat ein Vulkanier Fieber?", fragte Kirk gepresst.

"Sehr selten. Die Kontrolle der Körpertemperatur basiert bei Vulkaniern auf anderen Grundlagen.", antwortete Spock sofort.

"Wann?", grollte Kirk.

Spocks Augenbraue schien am Haaransatz festgewachsen, "Beim rigelianischen Virus und ..." Eine steile Falte bildete sich auf Spocks Stirn.

"Und?"

"...und wenn ein männlicher Vulkanier in das Pon Farr eintritt..." Spock schluckte, ein Thema was ihm nicht behagte.

"Und?" bohrte Kirk weiter.

Spock sah ihn nun noch irritierter an, "Jim, du weißt, dass wenn der Körper und Geist ausreichend stimuliert wird, die
Körpertemperatur sich erhöht und die Symptome einem Fieber ähneln, jedoch ..."

Kirk sah ihn nun scharf an. "Ist es möglich, dass du von dem  Darubischen Virus Fieber bekommst?"

"Negativ. Der Virus hat eine gegenteilige Wirkung auf mein System."

"Und die Lungenentzündung?"

"Ebenfalls negativ. Dr. McCoy hat mich frühzeitig mit Antibiotika versorgt. Jim ich verstehe nicht worauf du hinaus
willst. Ich hatte kein Fieber, es ist dementsprechend unbedeutend in welchen Situationen ich Fieber bekommen könnte."

"So? Es ist unbedeutend? Wenn keine der Situationen zutraf in denen ein Vulkanier Fieber bekommt, dann bitte erkläre mir, warum deine Körpertemperatur um einige Grad über der Norm lag, was du Dr. McCoy eben so freigiebig berichtet hast?", sagte Kirk mit gefährlich leiser Stimme.

"Weil mein Körpersystem, aufgrund deiner Nähe .....", Spock brach mitten im Satz ab und seine Augenbrauen schossen abrupt in die Höhe. Er blickte zurück zur Tür, dann langsam wieder zu Kirk. "Du meinst, er weiß ... es?"

Kirk nickte langsam, "Er weiß es - jetzt! Verlass dich drauf. Aber ich bin es ja nicht, der in einer halben Stunde einen Termin in der Krankenstation hat."

"In 24,3 Minuten." Spock schluckte als ihm plötzlich seine unangenehme Lage bewusst wurde, in der er sich befand. Er sah abermals zur Tür aus der McCoy vor wenigen Minuten verschwunden war und dann wieder zu Kirk.

"Sir ich bin vollkommen wiederhergestellt, es ist nicht nötig, dass ....", begann Spock doch Kirk schnitt ihm das Wort ab.

"Oh nein, mein Freund, diese Suppe hast du dir selber eingebrockt. In 24,3 Minuten und ich schlage dir vor, dass du alle deine vulkanischen Abwehrstrategien aktivierst."

"Jim, ich ..."

"Es müssten jetzt 22,5 Minuten sein.", erwiderte Kirk unschuldig und biss in sein Brötchen.

"21,9 Minuten.....Jim, ich ... "

"Dann schlage ich vor du isst deine Mandarine.", schnappte Kirk und grinste, als er sah, dass sein sonst durch nichts aus der Ruhe zu bringende Vulkanier fast auf dem Stuhl hin und her rutschte.

"Jim?", Spocks Stimme war um einige Frequenzen abgesackt.

Kirk seufzte, er hatte diesem besonderen Klang der tiefen Stimme noch nie widerstehen können. Nur Spock konnte seinen Namen auf diese Art und Weise aussprechen.

"Jim ....", zwei dunkle Augen fixierten ihn ohne zu blinzeln.

"Iss deine Mandarine oder du gehst in 20 Minuten allein in die Krankenstation.", seufzte Kirk und gab sich geschlagen.

"In 19,1 Minuten." Spock steckte sich sofort ein Stück Mandarine in den Mund und erwiderte Kirks ärgerlichen Blick kauend und mit zwei unschuldig hochgezogenen Augenbrauen.



Ende.
Stelenan