Endings

T’Len

2007

 

 

 

Fandom: Inspektor Jury

Charaktere: Jury/Plant

Kategorie: PG-15, m/m-slash

Hinweise: Fortsetzung zu Beginnings, 10 Jahre später

Feedback: tlen11@freenet.de

Summe: Melrose denkt über seine Beziehungen nach, besonders über eine.

Fortsetzung zu Beginnings

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.

 

 

 

Melrose Plant zog seinen Mantel fester um sich, während er seinen sehnsüchtigen Blick auf Ardry End richtete. Wie gern säße er jetzt am Kamin, bei einem guten Buch und einem genauso guten Port, statt in Kälte und Nieselregen durch sein Besitztum zu wandern. Mindy, entschied er, war wesentlich schlauer gewesen als er. Die alte Hündin hatte sich nämlich kategorisch geweigert, ihn auf seinem Spaziergang zu begleiten. Normalerweise wäre auch er schon längst in den warmen Salon zurückgekehrt. Doch gerade als er um die Hausecke biegen wollte, hatte er Agathas Morris Minor die Auffahrt entlang rasen sehen. Da seine Tante der letzte Mensch war, den er sehen wollte, hatte er sich rasch wieder zurückgezogen. Sein Butler Ruthven, der natürlich um diese Abneigung wusste, würde ihm mittels des großen, alten Essensgongs Bescheid geben, sobald die Luft wieder rein war. Melrose konnte nur hoffen, dass es ihm gelang, Agatha los zu werden bevor er erfroren war.

 

Da ihm nun nur die Wahl zwischen einem ebenso end- wie belanglosen Gespräch mit seiner Tante und einem weiteren Gang durch die Kälte geblieben war, kehrten seine Gedanken zu dem Thema zurück, wegen dem er ursprünglich seinen Spaziergang angetreten hatte. Seit einiger Zeit beschäftigte ihn die Bilanz seines Lebens. Und je näher er seinem 50. Geburtstag rückte - auch wenn er dieses Ereignis geflissentlich ignorierte und fest entschlossen war, eventuellen Feierlichkeiten, die seine Freunde organisieren mochten, durch Flucht oder notfalls auch Selbstmord zu entgehen - umso mehr fragte er sich, was er eigentlich bisher vollbracht hatte.

 

Nicht viel, wenn er ehrlich war. Er hatte Richard Jury bei ein paar Fällen helfen können und damit auch einigen Freunden, wie Ellen, Polly oder Marshall, aber das war es auch schon. Sicher, manche Leute sahen ihn als Kapazität auf dem Gebiet der französischen Romantik an, aber wann hatte er eigentlich das letzte Mal einen Vortrag gehalten? Mehr als seine berufliche Bilanz beschäftigte ihn allerdings sein Privatleben. Ob das wohl die Midlife Crisis war, dass er neuerdings seine Beziehungen hinterfragte? Wobei das Wort Beziehungen eigentlich schon übertrieben war. Denn so waren sie wohl kaum zu nennen. Freundschaften maximal. Und selbst die pflegte er nur alle Jubeljahre.

 

Vor einer Weile hatte er eine Liste mit Frauen erstellt, die in seinem Leben die eine oder andere Rolle gespielt hatten und zumeist noch spielten. Nun fragte er sich zum wiederholten Male, ob er zu irgendeinem Zeitpunkt eine von ihnen zur Mrs. Plant hätte machen sollen.

 

Polly Praed zum Beispiel. Unmöglich entschied er, sie hätten sich in kurzer Zeit mit mehr Methoden gegenseitig umgebracht, als sie in ihren Krimis je beschreiben konnte - und sie schrieb viel. Er mochte sie gern, aber er begehrte sie nicht. Und für Polly war er eh nicht mehr als eine Art Blitzableiter. Außerdem hatte sie nur Augen für Jury.

 

Wie eigentlich alle Frauen, die er kannte. Irgendwann war ihm aufgefallen, dass die Frauen, die in seinem Leben eine wichtige Rolle spielten, dies auch in Richards Leben taten. Er konnte ihnen wahrlich nicht vorwerfen, wenn sie sich für den Superintendenten erwärmten. Er hätte Jury sich selbst auch jederzeit vorgezogen.

 

Ellen Taylor war die nächste auf seiner Liste gewesen. Er mochte ihre scharfe Zunge und ihre Intelligenz. Doch das war wohl kaum genug für eine Ehe. Außerdem wäre sie auf Ardry End so fehl am Platze gewesen, wie ein Pinguin in der Wüste.

 

Nicht, dass er eine Ehe gewollt hätte. Er hatte schon vor vielen Jahren entschieden, dass er der letzte seines Namens sein würde. Nur manchmal - in letzter Zeit immer öfter - dachte er daran, dass es doch ganz nett wäre, den Rest des Lebens mit jemanden zu verbringen, den man liebte. Vorausgesetzt so was wie Liebe gab es überhaupt.

 

Er ging seine Liste weiter durch. Bea Slocum. Wäre er 20 Jahre jünger, hätte er sie vielleicht ernsthaft in Betracht gezogen. Sie war eine intelligente Beobachterin, eine talentierte Malerin und eine äußerst angenehme Gesprächspartnerin.

 

Nancy Fludd fiel ihm ein, seine neue Nachbarin. Bewundernswert wie sie das Leben mit ihrer Behinderung meisterte. Aber er wusste nicht mal ihren Vornamen. Nancy war seine Erfindung. Also durchgestrichen.

 

An Vivian Rivington zu denken hatte er bisher tunlichst vermieden. Er kannte sie so lange, dass er schon gar nicht mehr richtig wusste, wie sie sich eigentlich kennen gelernt hatten. Sie waren beide noch Kinder gewesen. Viele Leute hätten sie als ideales Paar gesehen. Er schüttelte den Kopf. Sie kannten sich dafür viel zu lange und gut. Viv war wie eine Schwester für ihn, nicht mehr. Eine Schwester, die man vor Fehlern, wie der Hochzeit mit dem falschen Mann, bewahren wollte. Das hatte nichts mit Eifersucht zu tun.

 

Bliebe noch Jenny Kennington, die er gleich wieder von der Liste gestrichen hatte. Er hatte sich auf Anhieb gut mit ihr verstanden, als er sie in Jurys Auftrag gesucht hatte. Sie war eine äußerst angenehme Gesellschaft. Der Lord und die Lady, wie für einander geschaffen, zumindest im Buch der Klischees, dachte er ironisch. Nein, er hatte wahrlich kein weitergehendes Interesse an ihr. Jedenfalls kein sexuelles. Außerdem war sie Jurys Lady und damit von vornherein tabu.

 

Richard schien allerdings an seinen rein platonischen Gefühlen zu zweifeln, so heftig, wie er reagiert hatte, als er sie zusammen sah. Melrose fragte sich, ob Richard ernsthafte Absichten hatte. Ein Gedanke, der ihn einen Stich versetzte. Schon einmal hatte Jury heiraten wollen, zumindest hatte er das gesagt. Doch dann hatte seine Auserwählte sich das Leben genommen. Melrose hatte wahrlich schon mehr um jemanden getrauert.

 

Wie er es auch drehte und wendete, am Ende landete er immer wieder bei Richard Jury. Nun, eigentlich kein Wunder, immerhin hatten sie seit fast zehn Jahren ein lockeres Verhältnis miteinander. Er fragte sich immer noch, was ihn damals nach den Gasthofmorden bewogen hatte, Richard zu verführen. Obwohl, Verführung konnte man es wohl kaum nennen. Er hatte ihm einfach und spontan angeboten, in seinem Bett zu übernachten und zu seiner großen Überraschung war Richard darauf eingegangen.

 

Nicht, dass Melrose sich deshalb beschwert hätte. Es hatte ihn nur überrascht, weil er nicht wirklich damit gerechnet hätte, der Inspektor könnte sich für Männer erwärmen. Nun, vielleicht gab es doch so etwas wie ein Radar für Schwule, auch wenn er üblicherweise keins zu besitzen schien, dachte er. Jedenfalls waren sie seitdem Freunde und gelegentliche Liebhaber. Er hatte Richard nie erzählt, dass er der erste und letzte Mann in seinem Leben war.

 

Warum war daraus eigentlich nie mehr geworden? Selber Schuld, schimpfte er sich aus. Du hast schließlich von Anfang an deutlich gemacht, dass du keine feste Beziehung willst. Und er hat zugestimmt, ergänzte ein anderer Teil seiner inneren Stimme. Irgendwie schien Richard immer das Klischee vom einsamen Ermittler zu bedienen. Aber Melrose fragte sich, ob unter all der Melancholie, die sein Freund mitunter ausstrahlte, nicht doch eine tiefverborgene Sehnsucht nach Geborgenheit steckte. Zumindest hatte er schließlich Anläufe unternommen, so etwas wie ein sogenanntes normales Leben zu führen – im Gegensatz zu Melrose. Was dieser allerdings nicht unbedingt als seinen Nachteil ansah. Bei Jury endeten solche Dinge immer in der Katastrophe, sprich mit dem Tod oder der Verhaftung der entsprechenden Dame. Vielleicht wollte Richard ja wirklich gar keine dauerhafte Bindung, zumindest nicht zu einer Frau, und suchte sich deshalb unbewusst immer solche Partnerinnen aus, mit denen es von vornherein zum Scheitern verurteilt war.

 

Himmel, was maßte er sich an, Jury analysieren zu wollen. Da sollte er lieber bei sich selber anfangen. Nur, dass ihm das Ergebnis garantiert so rein gar nicht gefallen würde. Nein, er wollte sich nicht eingestehen, dass Richard Jury der einzige Mensch auf Erden war, mit dem er gern eine „Ehe“ gehabt hätte. Basta!

 

Er schob den Gedanken rigoros zur Seite und fragte sich stattdessen, ob Richard wohl auch mit anderen Männern schlief. Er begann mental eine neue Liste zu erstellen, diesmal mit Männern.


Wiggins fiel ihm ein. Jury längst mehr ein Freund als ein Untergebener. Aber hatte der Mann überhaupt Sex? Bei all den Viren und Keimen, die dabei übertragen werden konnten, von Geschlechtskrankheiten ganz zu schweigen. Nein, mit Wiggins bestimmt nicht.

 

Was war mit diesem Stan Keeler? Ein begnadeter Musiker, aber für Melrose’ Geschmack ein bisschen durchgeknallt. Waren solche Typen nicht zu allem fähig, auch sexuell? Und sei es nur aus Image- oder Klischeegründen. Und er wohnte bequem im gleichen Haus. Das hieß, wenn er da war. Melrose fiel ein, dass Richard einmal erwähnt hatte, Stan würde dauernd durch irgendwelche Undergroundclubs in halb Europa touren.

 

Sam Lasko aus Stratford war der nächste auf seiner Liste. Zweifelsohne ein guter Freund. Doch schwul wirkte der nicht auf ihn. Hatte der Mann nicht gar eine Frau? Melrose konnte sich nicht mehr erinnern.

 

Das brachte ihn zu Brian Macalvie. Wenn Macalvie überhaupt so etwas wie freundschaftliche Gefühle für jemanden hegte, dann war das wohl bei Jury der Fall. Und verrückt genug alles auszuprobieren, was es auf der Welt gibt, wäre er sicher auch. Andererseits hatte der Mann überhaupt je Zeit für ein Privatleben?


Der Gong erlöste ihn aus seinen trübsinnigen Gedanken und der Kälte.

 

Melrose zog den Mantel fest um sich und eilte zum Haus.

 

Ihm war kalt.

 

Und er fühlte sich krank, um nicht zu sagen hundeelend.

 

Garantiert bekam er eine Erkältung.

 

///

 

„Gehen Sie ruhig herein, Sir.“

 

Melrose zog die Decke über seinen Kopf. „Ich will nicht gestört werden, ich bin krank,. Ich bin tot“, sagte er, als Ruthven nach kurzem Anklopfen die Tür zu seinem Schlafzimmer geöffnet hatte und jemanden herein führte.

 

„Er liegt seit drei Tagen im Bett“, wisperte Ruthven. Dann hörte Melrose, wie sich die Tür wieder schloss.


Sein Bett senkte sich unter dem Gewicht, als sich jemand auf es setzte. Melrose murrte, als ihm die Decke vom Gesicht gezogen wurde.

 

„Dafür siehst du aber noch ziemlich lebendig aus.“ Eine Hand tastete nach seinem Hals. „Und Fieber hast du auch keins.“

 

„Was willst du hier?“ Melrose drehte sich nicht herum, wandte Richard weiter den Rücken zu.

 

Jury war der letzte Mensch, den er erwartet hatte – und sehen wollte. Wieso war er nicht bei seiner Jenny und hielt Händchen oder sonst was?

 

Zwar hatte Melrose sich nicht wirklich bei seinem Spaziergang eine Erkältung eingefangen. Aber seitdem fühlte er sich einfach deprimiert und lustlos – und vor allem einsam. Er wollte hier liegen bleiben, bis er eines Morgens tot aufwachte. Was hoffentlich bald der Fall sein würde.

 

„Ich wollte mich entschuldigen“, antwortete Richard. „Weil ich wegen Jenny so heftig reagiert habe. Es tut mir aufrichtig Leid.“

 

Melrose brummelte etwas Unverständliches als Antwort.

 

„Als ich euch so zusammen sah, wurde mir auf einmal bewusst, um wie viel besser ihr zusammenpasst. Die Lady und der Lord.“

 

Melrose unterdrückte rasch ein Lächeln, als er Jury seine eigenen Gedanken von vor ein paar Tagen aussprechen hörte. Er wollte bei seiner schlechten Laune bleiben.

 

„Was konnte sie schon mit mir, dem einfachen Kriminalbeamten wollen“, fuhr Jury fort.

 

„Du bist immerhin Superintendent“, erwiderte Melrose.

 

Richard stand auf und gestikulierte um sich. „Weißt du, dass wir nie wieder in diesem Raum miteinander geschlafen haben? In deinem Gästezimmer, ja, aber nicht hier.“

 

Vom plötzlichen Themenwechsel überrascht, drehte Melrose sich nun doch auf den Rücken. Dabei stieß er gegen etwas. Er griff danach und hatte ein kleines Kästchen in der Hand. Es musste Richard aus der Tasche seines Mantels gefallen sein. Melrose öffnete es und erblickte darin einen Ring, der auf einen samtenen, kleinen Kissen lag.

 

Also doch! Jury hatte ernsthafte Absichten.

 

Richard, der mittlerweile seinen Mantel über einen Stuhl gehängt hatte und am Fenster stand, beobachtete ihn. „Gefällt er dir?“, fragte er nun.

 

Melrose zuckte mit den Schultern. „Sieht schlicht und doch elegant aus. Vielleicht etwas zu einfach für eine Lady. Und er scheint etwas groß zu sein.“

 

Er klappte den Deckel zu und legte das Kästchen auf den Nachttisch. Er hatte das Gefühl, sich die Finger daran verbrannt zu haben.

 

Richard hatte sich zum Fenster umgedreht und starrte hinaus. „Ich habe mit ihr geschlafen“, sagte er plötzlich in die sich ausbreitende Stille hinein.

 

Melrose hatte das Gefühl, jemand habe ihn einen Schlag in die Magengrube versetzt. „Erspare mir bitte die schmutzigen Details“, sagte er und stellte fest, dass seine Stimme plötzlich seltsam rau klang. Er erkannte sie selbst kaum wieder. Himmel, was hatte er erwartet? Das Richard sich bis zur Hochzeitsnacht zurück hielt? Nein, dass er dir treu ist, wisperte seine innere Stimme. Er ignorierte sie, wollte es zumindest.

 

Richard drehte sich wieder zu ihm um. „Und da ist mir plötzlich bewusst geworden, dass nicht du die Person warst, auf die ich eifersüchtig reagierte, sondern dass sie es war. Ihr wart so ein schönes Paar, so geschaffen für einander. Sie schien mehr Gefahr für dich zu sein als Vivian, Ellen oder wer auch immer deinen... unseren Weg in all den Jahren kreuzte.“

 

Melrose wunderte sich. Warum klopfte sein Herz plötzlich so schnell, dass er glaubte, es müsste jeden Augenblick aus seiner Brust springen? War Richard tatsächlich eifersüchtig auf seien Frauenbekanntschaften? Oder bildete er sich das nur ein? Vielleicht hatte er ja doch Fieber und halluzinierte und Jury stand gar nicht vor ihm?

 

„Mir wurde bewusst, dass du eigentlich die einzige zuverlässige und wahre Konstante in meinem Leben bist. Ja, da ist mein Job, Wiggins, Fiona, Cyril, selbst Racer und da sind Carole-anne oder Mrs. Wassermann, aber das ist nicht dasselbe. Du warst immer für mich da, wenn ich dich brauchte, und damit meine ich nicht nur deine Hilfe bei meinen Fällen. Ich meine vor allem emotional... seelisch. Und weiß Gott, da hattest du im Laufe der Jahre sicher mehr als genug mit mir zu tun.“

 

Er setzte sich wieder aufs Bett, griff nach dem Kästchen und drehte es gedankenverloren in seinen Händen.

 

Melrose wusste nicht, was er antworten sollte, also schwieg er.

 

„Ich weiß“, fuhr Richard schließlich fort. „Wir waren uns damals einig, dass wir nur eine unverbindliche Beziehung wollten. Nicht zuletzt, weil wir beide uns als Beziehungskrüppel sahen. Aber je älter ich werde und in letzter Zeit besonders, frage ich mich, was ich in meinem Leben wirklich erreicht habe und meine damit nicht meine Karriere, sondern meine Beziehungen.“

 

Er schnippte das Kästchen auf. „Ich will nicht eines Tages zurückblicken müssen und mir sagen, dass ich nur deshalb einsam und allein sterbe, weil ich meine einzige wahre Liebe nicht erkannte... nicht erkennen wollte und zu feige war, um sie zu kämpfen, geschweige denn, mich zu ihr zu bekennen.“

 

Er griff nach Melrose’ Hand. „Es mag schrecklich kitschig und albern klingen, aber ich liebe dich und will mit dir zusammen alt werden. Willst du mich heiraten?“

 

Richard schob den Ring auf Melrose Finger.

 

Melrose glaubte, nun würde ihm wirklich die Brust zerspringen. Er lächelte und nickte, während er krampfhaft bemühte, seinen Mund zu bewegen, wenigstens ein „Ja“ herauszubringen. Doch er verweigerte die Kooperation.

 

Aber Richard verstand auch so, als er sich zu ihm beugte, um ihn zu küssen.

 

Ende