Antwort auf die September-Challenge des FanFictionParadise

 

Titel:                 Nie wieder einkaufen!

Autor:       Lady Charena

Serie:        Star Trek TOS

Paarung:   K/S

Code:        NC-17

 

Feedback: Gerne LadyCharena@aol.com

Summe: Jim und Spock machen einen Einkaufsbummel...

 

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört Star Trek und alles, was ich mir daraus borgte. Die Story ist mein und reine Fanfiction - ich beabsichtige also weder, damit Geld zu verdienen, noch irgendwelche Rechte zu verletzen. Wer unter 18 ist bzw. ein Problem mit Homosexualität hat, sollte sich besser anderswo nach passenderer Unterhaltung umsehen.

 

+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

 

Eine kurze Unterbrechung für die Werbung:

 

Achtung... Achtung... Das rosa Glück gibt's seit Ende September auch im Doppelpack - Shaik 1 + 2 - zwei K/S-TupperTrek-Bände voll stiller Romantik und dem Familienleben mit zwei lebhaften Kindern - inklusive Hund! (nervende Nachbarn und Freunde sind gegen einen geringen Aufpreis zu erwerben).

Denn: wo "verrückte Hühner" draufsteht, da sind auch TOSTwins drin!

 

So, dass war's mit Werbung. Weiter geht es jetzt mit dem Hauptfilm - äh - der Story, meinte ich natürlich.

 

+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

 

Erschienen in: Shaik – das etwas sehr andere K/S-Zine 3

 

 

Nie wieder Einkaufen!

* * * * * * * * * * * * *

Lady Charena Sept. 01

 

 

Spock spürte seine Ohrenspitzen heiß werden. Vulkanische Kontrolle der Emotionen hin oder her - er wusste nicht so recht, was ihm peinlicher war: sich in diesem Erotikshop aufzuhalten oder Jims begeisterte (und leider auch ziemlich lautstarke) Kommentare. Denn eigentlich hatte er ihn nur begleitet, um Jim etwas beim Einkaufen zu bremsen. Die Kreditkartenabrechnungen waren in letzter Zeit wieder in  schwindelerregende Höhen geklettert.

Glücklicherweise war das Geschäft kaum frequentiert und auch die Person undefinierbaren Alters und Geschlechts, die an der Kasse in einen Film auf ihrem Bildschirm vertieft saß, hielt sich erfreulicherweise von ihnen fern. Er oder Sie hatte ihnen nur zugenickt, als sie eintraten und seinen / ihren Kopfhörer zurecht geschoben. Der war auch notwendig, da über versteckte Lautsprecher unablässig Musik dudelte. Überhaupt wirkte der ganzen Laden unmodern und verstaubt, was vermutlich daran lag, dass es nur ein Replikat eines Geschäftes war, das es vor Hunderten von Jahren gegeben hatte.

 

Ein Bücherregal schien eine sichere Zuflucht zu sein und Spock eilte darauf zu. Er zog ein Buch heraus und schlug es auf. Und klappte es hastig wieder zu. Er räusperte sich - und blätterte es dann erneut auf, um die Abbildung genau zu betrachten. Eine Augenbraue flog an den Haaransatz. War so etwas überhaupt anatomisch möglich?

 

* * *

 

Jim ging von Regal zu Regal. Er kam sich vor, wie ein Kind im Spielzeugladen. Dieser Be-At-Euhse-Shop war ein echter Geheimtipp. Fröhlich - wenn auch schräg - vor sich hinpfeifend, packte er noch eine Tube Gleitgel mit Honiggeschmack zu den Sandelholzkerzen in seinen Einkaufskorb. Konnte nie schaden, etwas Vorrat im Haus zu haben. Wenn Spock nur etwas mehr Begeisterung zeigen würde. Es war doch nun wirklich nichts Schlimmes dabei, in einem Erotikshop einzukaufen. Es war doch alles so... anregend... Wie dieser im Dunkeln leuchtende Vibrator, den er so gerne gekauft hätte. Nur so, zum Spaß. Aber als dann Spock wieder diesen eisigen Blick aufsetzte...

 

Was war denn das da hinten? Neugierig warf er einen Blick durch die offene Tür in den angrenzenden Raum. Schade - nur Container. Vermutlich eine Art Lager. Er wollte gerade weitergehen, als ihm plötzlich eine Idee kam...

 

Grinsend stellte Jim seinen Korb ab und begann nach seinem Bondmate zu rufen.

 

* * *

 

Auf die jämmerliche Stimme seines Bondmates reagierend, eilte Spock alarmiert zu ihm. Er fand Jim wie ein Häufchen Elend auf dem Boden sitzend, mit beiden Händen seinen Knöchel umklammernd.

 

Sofort kniete er neben ihm. "Jim, was ist passiert?", fragte er besorgt.

 

"Ich weiß auch nicht so recht", jammerte Kirk. "Ich bin irgendwie gestolpert und umgeknickt. Und jetzt tut mir der Knöchel so weh." Er stöhnte, als Spock vorsichtig seinen Knöchel abtastete - und irgendwie klang es weniger, als hätte er Schmerzen... "Ich glaube, es geht schon wieder, wenn ich mich einen Moment hinsetzen kann", fuhr er tapfer fort.

 

"Natürlich." Spock schob einen Arm unter Jims Kniekehlen, legte den anderen um seine Schultern. "Aber wo?"

 

"Sieh' mal, da hinten ist eine Art Lagerraum. Es stört bestimmt niemanden, wenn ich mich dort einen Moment hinsetze." Jim wies auf die offene Tür und angelte nach seinem Korb.

 

Spock hob ihn hoch, als er aufstand, trug ihn durch die Tür, wobei Jims Arm - ganz zufällig natürlich - den Schalter berührte, der eben diese hinter ihnen schloss. Nur eine schwache Lichtquelle an der Decke tauchte alles in ihren matten Schein.

 

Der Vulkanier setzte Jim auf einer der Kisten ab und kniete sich dann wieder vor ihn, um sein Bein anzuheben. Er schob den einen von Jims neuen Seidenstrümpfen nach unten und begann, sanft das angeblich schmerzende Gelenk zu massieren.

 

Jim schloss die Augen und seufzte zufrieden. "Hmmmh... das tut gut", stöhnte er. "Aber Spock...?"

 

"Ja?" Und als der Vulkanier aufsah, beugte Jim sich vor, um ihn zu küssen.

 

"Jim! Nicht hier!", protestierte Spock und schob ihn von sich.

 

"Warum denn nicht?", erwiderte Jim seiden. "Wir sind hier doch völlig ungestört."

 

"Wenn es deinem Knöchel besser geht, dann können wir ja jetzt nach Hause gehen", entgegnete Spock merklich kühler, worauf sein Bondmate einen Schmollmund zog.

 

"Du hast wirklich keinen Sinn für Abenteuer", stellte Jim seufzend fest. "Ich wollte doch nur ein bisschen..."

 

"Ich weiß, wohin dein "nur ein bisschen" immer führt, Jim. Und ich möchte jetzt gehen." Spocks Ton machte klar, dass er keine Diskussion führen würde.

 

Schmollend kam Jim auf die Beine. Er murmelte vor sich hin, als er seinen Strumpf hochzog.

 

Spock bekam nur ein "phantasielos" mit, er war schon an der Tür. "Kommst du?", fragte er und drückte auf den Knopf, der die Tür öffnen sollte. Nichts geschah. Er runzelte die Stirn und versuchte es noch einmal. Wieder keine Reaktion.

 

"Was ist denn?", fragte Jim, als er zu ihm trat.

 

"Die Tür lässt sich nicht öffnen." Die Falten auf Spocks Stirn vertieften sich erheblich, als er den simplen Schalter betrachtete, der völlig intakt aussah, aber trotzdem den Dienst verweigerte. Sein Blick glitt entlang des Türrahmens. Und natürlich gab es nirgendwo einen Notschalter, der die Tür öffnen würde - obwohl dies ein klarer Verstoß gegen die Vorschriften war.

 

Jim klopfte gegen die Tür und rief. "Ich bin sicher, früher oder später hört uns jemand", meinte er zu seinem Bondmate.

 

Spock war sich da nicht so sicher. Er sah sich in dem Lagerraum um. Es wirkte auf ihn nicht, als würde sehr oft jemand hierher kommen. Die komplette Einrichtung bestand aus ein paar geöffneten - noch mehr geschlossenen - Containern und einem Regal mit kleineren Behältern. Es gab kein Fenster, das einzige Licht stammte von einer matten Lampe an der Decke. Und wenn er daran dachte... wie wenig Personen in das Geschäft kamen und an die Musikberieselung und an die Lage des Raumes, ganz hinten und an die Kopfhörer der Person an der Kasse... sah es ganz so aus, als dürften sie sich auf einen längeren Aufenthalt in diesem Raum einrichten. Und ausgerechnet heute hatte keiner von ihnen einen Kommunikator bei sich.

 

"Tja." Jim stellte sein fruchtloses Klopfen und Rufen ein und wandte sich von der Tür ab. "Ich versuche es später noch mal." Er setzte sich wieder auf einen der Container und ließ die Beine baumeln. "Was machen wir jetzt?"

 

"Ich schlage vor, wir sehen uns um. Vielleicht findet sich doch irgendwo noch ein Ausgang oder eine Möglichkeit, genügend Lärm zu erzeugen, um Aufmerksamkeit auf uns zu lenken." Spock begann sofort damit, seine Worte in die Tat umzusetzen, indem er den Deckel eines nahestehenden Containers anhob. Vielleicht etwas zu hastig schloss er ihn wieder - noch mehr von diesen im Dunkeln leuchtenden Vibratoren, von denen Jim so begeistert war. Der nächste Container war mit kleinen Behältern voll mit den unterschiedlichsten Gels, Cremes und Salben gefüllt. Nur leider war das nicht wirklich hilfreich, um aus diesem Raum zu entkommen.

 

Als Spock sich über einen offenen Container beugte, um den Inhalt auf dessen Boden zu inspizieren, schlich sich Jim hinter ihn und presste sich an ihn. Er legte beide Arme um Spocks Taille und rieb sich gegen das so verführerisch präsentierte Gesäß seines Bondmates. "Mit dir hier allein und all diese netten Dinge um uns herum, dass macht mich so richtig geil", flüsterte er. "Und wie du dich eben über diesen Container gebeugt hast..."

 

"Jim. Das ist nicht die richtige Zeit und ganz bestimmt nicht der richtige Ort für so etwas." Spock versuchte die Hände zu ignorieren, die über die Vorderseite seiner Hose wanderten, zupften, rieben, drückten. Er hörte das Geräusch eines Reißverschlusses, der geöffnet wurde. "Jim..."

 

"Bitte", gurrte Jim und nippte an Spocks Nacken, seinem Ohrläppchen. "Halt' einfach nur still, den Rest erledige ich."

 

"Du hast nicht tatsächlich vor... jetzt? Und hier?" Spock war nahe daran, Jim trotz seines Klammergriffes abzuschütteln.

 

"Warum nicht? Wir sind allein, ungestört, es ist warm, trocken. Wir haben alles, was wir brauchen..." Jims Hände streichelten glücklich die wachsende Wölbung im Schritt von Spocks Hose. Er war selbst bereits stark erregt und rieb sich wieder an seinem Bondmate, um Spock dies wissen zu lassen.

 

"T'hy'la, ich bin nicht sicher..." Der Widerstand in Spocks Stimme hatte bereits beträchtlich abgenommen.

 

"Aber ich, mein Schatz", gurrte Jim. Er kickte seine Schuhe weg und wand sich aus seiner bereits geöffneten Jeans, ohne einen Moment mit seinen Liebkosungen aufzuhören. Sie rutschte an seinen Beinen entlang, fiel zu Boden. Er schob sie mit dem Fuß beiseite. Was für ein glücklicher Zufall, dass er gerade heute beschlossen hatte, auf Unterwäsche zu verzichten!

Seine Finger waren nun eifrig damit beschäftigt, den Verschluss von Spocks Hose zu öffnen und sie nach unten zu schieben, wo sie nicht weiter stören würde. Spocks Slip folgte sofort und kühle, menschliche Finger schlossen sich um einen harten vulkanischen Penis. Jim lächelte, als Spock leise aufstöhnte und das Becken bewegte, so dass Jims Erektion zwischen die beiden Backen seines Gesäßes gleiten konnte.

 

In diesem Moment flackerte die Lampe über ihnen - und erlosch.

 

Der Vulkanier schloss die Augen. Jim ließ sich davon nicht entmutigen. "Ich habe hier irgendwo ein paar Kerzen. Kannst du den Einkaufskorb sehen?"

 

Spock richtete sich auf, löste sanft den Klammergriff seines Partners und schob ihn zur Seite, um den Korb zu holen. Dank seiner Nachtsichtigkeit hatte er ihn rasch gefunden und nahm eine der Kerzen heraus. Ein vertrauter Duft ging von ihr aus. "Jim, sind das etwa... Sandelholz-Kerzen?"

 

"Natürlich", meinte Jim stolz. "Ich dachte für besondere Gelegenheiten."

 

Spock seufzte resigniert. Solange sie nur eine der Kerzen entzündeten, sollte das nicht allzu viel Schaden bei seiner Kontrolle anrichten. "Du hast doch bestimmt auch Streichhölzer dazu eingepackt?"

 

Schweigen.

 

"Jim?"

 

"Nein", kam es etwas kleinlaut zurück. "Ich habe nicht daran gedacht."

 

Insgeheim erleichtert legte Spock die Kerze zurück. "Dann müssen wir im Dunkeln warten." Ihm wurde plötzlich bewusst, dass er wenig würdevoll hier stand, mit seiner Hose um die Fußknöchel. Er beugte sich vor...

 

"Tata." Sanftes Glühen erhellte den Raum. "Was hältst du davon?" Jim schwenkte einen der leuchtenden Vibratoren vor seiner Nase. "Na, ist das Licht genug?" Er nahm weitere aus dem Container, aktivierte sie und platzierte die leise summenden Geräte wie Kerzen im Raum. Der Blick des Vulkaniers folgte ihm ungläubig.

 

Dann kehrte Jim zu ihm zurück. Er öffnete Spocks Hose erneut, die dieser gerade wieder hochgezogen und geschlossen hatte, ließ sie zu Boden fallen. "So. Und jetzt kümmere ich mich erst einmal darum", meinte er und wies auf Spocks - ungeachtet des Protests des Vulkaniers - nach wie vor steifes Glied. Jim sank auf die Knie und leckte den harten Schaft entlang, ließ seine Zunge um die Spitze spielen.

 

Der Vulkanier stöhnte leise auf und tastete nach dem Container hinter sich, um sich abzustützen, als sein Bondmate ihn in den Mund nahm.

 

* * *

 

Widerwillig ließ Jim von ihm ab und stand auf. Sie hatten noch mehr geplant und wie ihm der zunehmend hastigere Atem seines Partners verraten hatte, war es an der Zeit aufzuhören, wenn das ganze nicht ein vorzeitiges Ende finden sollte. Er drehte Spock herum und der beugte sich bereitwillig über den nächsten Container.

 

Jim kramte die Tube mit dem Gleitgel aus dem Einkaufskorb und öffnete sie, um eine großzügige Menge auf seine Handfläche zu geben. Es roch wirklich sehr gut, wie der Honig, den er als Kind so gerne gegessen hatte. Natürlich am liebsten mit den Fingern... Er grinste, als er etwas von dem Gel auf und in Spock verteilte, den Rest über sein steifes Glied rieb.

Er platzierte die Spitze seines Penis an der Öffnung zu Spocks Körper und drang langsam in sein Bondmate ein, bis er ihn ganz ausfüllte. Seine Finger imitierten den gleichen Rhythmus an Spocks Penis.

 

* * *

 

Hinter ihnen wurde die Tür geöffnet und nach einem Moment wieder geschlossen, ohne dass die beiden es bemerkten. Das würde aber mit auf die Rechnung kommen...

 

Ende

 

 

Fortsetzung             Der Geheimtipp