Titel: Die Farbe der Dunkelheit
Autor: Lady Charena
Fandom: House, MD
Pairung: House, Wilson, Stacy
Rating: PG, pre-series
Beta: T'Len

Summe: House hat einen Weg gefunden, seinen Alpträumen zu entkommen. Zumindest für eine kleine Weile lang...

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It’s about being open. And completely vulnerable to another person. If you can learn to be that deeply trusting, it changes you.
1.20 Love hurts



Die neue Farbe der Dunkelheit war orange. Nicht irgendein ordinäres Orange, sondern das satte, dunkle, bräunliche Orange eines Medikamentenröhrchens. So wie das mit Vicodin in seiner Hand.

Er hielt es hoch ins Licht, drehte es sinnierend. Der Schein der Lampe auf dem Tischchen neben dem Bett wurde eingefangen und fast geheimnisvoll reflektiert, so dass orange Farbflecke über seine Finger tanzten. Über sein Gesicht, wo sie der blassen Haut für einen Moment eine makabre Illusion von Sonnenbräune verliehen.

Die Augen erreichten sie nicht; die schwarzen Pupillen, die so geweitet waren, dass sie das Blau der Iris fast auffraßen.

Bevor er auf die einfache Lösung mit dem Vicodin gekommen war, hatte er verschiedene andere Möglichkeiten ausprobiert. Zuerst versuchte er stur nachts wach zu bleiben und tagsüber zu schlafen. Doch die Uhrzeit machte keinen Unterschied.

Nachdem er zu seiner Arbeit ins Krankenhaus zurückgekehrt war, kamen die Träume häufiger. Und seltsamerweise war es Cuddy, nicht der ständig-besorgte-und-sich-um-alles-Kümmerer Wilson, der es zuerst auffiel. Sie fing ihn eines Tages beim Verlassen der Klinik ab, bevor er sich in seinem Büro verstecken konnte und fragte direkt, ob er an Schlaflosigkeit litt.

Zuerst war er versucht, es ab zu streiten, Cuddy mit einer bissigen Bemerkung abzufertigen. Doch bevor er sich versah, hatte er ihr erzählt, dass er an Albträumen litt.

Lisa Cuddy schwieg für eine Weile, bevor sie zögernd vorschlug, dass er vielleicht für dieses Problem die Hilfe eines der Psychiater im Krankenhaus annehmen sollte... doch sie beendete den Satz nicht einmal, als er sie eisig ansah. Schließlich schrieb sie ihm ein Rezept für ein Schlafmittel aus.

Die verdammte Krankenhauspolitik ließ nicht zu, dass er sich selbst Medikamente verschrieb. Und Wilson darum zu bitten, hätte bedeutet, ein zu gestehen, dass er ein Problem hatte. Es genügte ihm schon, wenn Wilson jedes Mal zauderte, ein neues Rezept für das Vicodin auszustellen.

Das Schlafmittel war keine Lösung. Zwar blieben die Träume aus, aber er fühlte sich davon benommen; es fiel ihm schwerer, sich zu konzentrieren und er konnte nicht immer sein Essen bei sich behalten.

Er drehte das orangefarbene Medikamentenröhrchen noch einmal. Dabei war es so einfach und so naheliegend. Er nahm einfach eine Extra-Vicodin direkt vor dem Einschlafen. Und die Träume blieben aus. Woran das lag, konnte er nicht genau bestimmen, aber es hielt auch wenig Interesse für ihn bereit. Wichtig war, es funktionierte...

Seine Augen schlossen sich unvermittelt und er fiel fast übergangslos in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

* * *

Wilson öffnete leise die Tür zu House Schlafzimmer. Als er sah, dass sein Freund schlief, trat er geräuschlos ans Bett, nahm das Vicodin-Röhrchen, dass die langen, dünnen Finger noch immer umklammert hielten und stellte es in Reichweite auf den Nachttisch. Seine Lippen waren zu schmalen Strichen zusammengepresst. Greg dachte, er könne die Albträume vor ihm geheim halten. Zumindest verbergen, dass sie immer noch andauerten. Es war fast... armselig... von House zu glauben, dass er nicht bemerken würde, dass sich seine Vicodindosis erhöht hatte.

Wilson knipste das Licht aus und ging zur Tür, die er offen stehen lassen würde, so dass er ihn im Wohnzimmer hören konnte. Nach Stacys Auszug und der endgültigen Trennung von Bonnie war es einfacher gewesen, bei House einzuziehen, als sich eine Wohnung zu suchen oder in einem Hotel zu leben. Das zumindest war die Version, an der sie beide festhielten. Greg würde sich niemals eingestehen können, dass er noch in vielen Dingen im Alltag Hilfe brauchte, dass sich sein neues Leben noch nicht in seine neuen Bahnen eingefügt hatte.

Müde fuhr er sich mit der Hand übers Gesicht und durch die Haare, bis sie wild abstanden. Er wandte sich nochmals um und musterte den schlafenden Mann; die hageren, abgespannten Züge deutlich sichtbar, es fiel ein wenig Licht aus dem Wohnzimmer in das abgedunkelte Schlafzimmer.

Das House das Vicodin benutzte, um Schlafen zu können, war ein zweischneidiges Schwert.

Er nahm bereits eine so hohe Dosis des Schmerzmittels, dass Wilson befürchtete, er könne davon abhängig werden. Jede weitere Pille darüber hinaus konnte zudem auf lange Sicht ernsthafte Schädigungen seiner Leber nach sich ziehen. Aber noch bestand die Hoffnung, dass der Schmerzlevel, mit dem House nun leben musste, sich mit der Zeit verringern würde. Immerhin hatten sie es auch von Morphinen zu Vicodin geschafft.

Andererseits war er erleichtert darüber, dass Greg ohne die Albträume schlafen konnte.

Die ersten beiden Wochen nach der Operation waren die reinste Hölle gewesen. Nacht für Nacht erwachte House schweißgebadet und schreiend aus seinen Träumen. Albträume, in denen er gezwungen war, die Operation an seinem Bein bei vollem Bewusstsein zu erleben. Albträume, in denen er aus der Narkose erwachte und man sein Bein amputiert hatte. Albträume, in denen das falsche Bein amputiert wurde und er noch immer die Qualen wie vor dem künstlichen Koma erlitt, während Cuddy und Stacy an seinem Bett standen und ihm sagten, dass jetzt alles gut und er wieder gesund werden würde. Albträume, in denen er im OP-Saal erwachte und eine lächelnde Stacy dem Chirurgen eine Säge reichte...

Es war immer das gleiche Thema, nur die Details variierten.

Wilson wusste mehr über diese Alpträume, als ihm lieb war. Vielleicht sogar mehr als House selbst. Wie oft war er in dieser Zeit neben Gregs Bett eingeschlafen, um von den panischen Schreien des anderen Mannes geweckt zu werden. Er hielt ihn fest, versuchte ihn zu beruhigen, zu ihm durch zu dringen und lauschte schweigend den gehetzten, manchmal nur gestammelten Worten, die ihm den ganzen Horror offenbarten, den House in seinen Träumen zu erleben schien. Oft wartete er, bis House aus purer Erschöpfung wieder in den Schlaf fiel, bevor er sanft seine schmerzenden Finger aus dem Klammergriff des anderen Mannes löste, vom Bett glitt und ein Handtuch mit kaltem Wasser tränkte, um den Schweiß von seinem Gesicht und Oberkörper zu waschen.

Mit Cuddys Hilfe hatte er seinen Zeitplan so umgestaltet, dass weder seine Patienten, noch seine Arbeit unter der Doppelbelastung litten.

Er hatte versucht, mit House darüber zu sprechen. Doch der ältere Mann behauptete stur, sich nicht an den Inhalt der Träume erinnern zu können – ja, sich nicht einmal daran zu erinnern, dass er geträumt hätte. Und schließlich gab er es auf, aus Sorge, aus Gregs Leben gekickt zu werden.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus schien es besser geworden zu sein. Bis Stacy ihn schließlich eines Nachts völlig verzweifelt anrief und ihn anflehte, zu ihnen zu kommen. Sie hatte versucht, Greg aus seinem Albtraum zu wecken, doch er schien sie nicht zu erkennen und ließ sie nicht an sich heran. Was sie nicht sagte, sah er, als sie ihm die Tür öffnete: ihre linke Gesichtshälfte war gerötet und bereits dabei, anzuschwellen. Sie schüttelte den Kopf, noch bevor er etwas sagen konnte und trat zur Seite. „Ich…” Sie brach ab und presste eine Hand auf den Mund. „Hilf’ ihm. Bitte.”

Nach kurzem Zögern nickte er und ging zum Schlafzimmer. Sich innerlich stählend, wenn er auch nicht sicher wusste, was ihn erwartete, stieß er die angelehnte Tür auf. „Greg?“, fragte er leise. Das Bett war leer. Es war kein Licht in dem Raum, doch es fiel etwas Helligkeit vom Wohnzimmer herein und sobald sich seine Augen daran gewöhnt hatten, sah er sofort die in einer Ecke zusammengekauerte Gestalt. Er fragte sich unwillkürlich, wie House es dorthin geschafft hatte. Die Krücken, deren Benutzung eine Auflage für seine Entlassung aus dem Krankenhaus gewesen war, lagen neben dem Bett auf dem Boden.

„Greg?“, fragte er erneut, bemüht seine Stimme ruhig zu halten, obwohl ihm das Herz bis zum Hals schlug. Er hockte sich neben House auf den Boden. „Du machst das mit Absicht, nicht wahr?“, schlug er einen lockeren Plauderton an, als wäre es völlig alltäglich, mitten in der Nacht auf dem Fußboden in Gregs Schlafzimmer zu sitzen. „Du ruinierst meinen Schönheitsschlaf, weil du genau weißt, dass ich die eindeutig größeren Chancen bei den Frauen habe.“ Er leckte sich nervös über die Lippen. „Aber ich durchschaue deinen Plan und ich sage dir, es funktioniert nicht, House. Auch wenn der Trick mit den Krücken genial ist. Vielleicht sollte ich mir einen Gipsarm zu legen.“ Er stoppte, weil er das Zittern in seiner eigenen Stimme hörte.

Bis auf House viel zu schnelle Atemzüge wurde es sehr still. So still, dass Wilson unwillkürlich zusammenzuckte, als neben ihm ein leises „Jimmy?“ erklang und eine Hand seinen Oberarm umklammerte.

„Natürlich bin ich es. Wen hast du um diese Uhrzeit erwartet? Angelina Jolie?“, gab er ironisch zurück.

„Ich habe auf... Carmen Elektra gehofft“, kam es nach einer Pause schwach von dem Mann neben ihm.

„Nicht so lange wir hier sitzen.“ Wilson schluckte. „Kannst du...?“ Er biss sich auf die Unterlippe, beendete den Satz nicht.

„Ich... ich glaube nicht.“

„Okay. Kein Problem.” Er behielt den leichten Ton bei und legte seine Hand über House, die seinen Arm umklammerte. Sanft löste er den Griff des anderen Mannes und drehte sich vorsichtig zur Seite, bis er sich auf die Knie erheben konnte, dann setzte er sich auf die Fersen zurück. „Nur ein Moment“, sagte er leise und griff unter House Achseln, um ihn in eine mehr aufrechte Position zu ziehen. Er hörte ihn zischend einatmen und ein Aufstöhnen unterdrücken und wusste, dass der andere Mann unter mehr Schmerz litt, als er zugeben würde. „Okay, gut. Ich zähle bis drei, verstanden?“ Er wartete, bis House nickte. „Eins. Zwei. Drei.” Er stand auf, nicht zu schnell, und zog House mit sich hoch. Greg lehnte sich schwer an ihn und presste sein Gesicht gegen Wilsons Schulter. Er spürte seinen Atem heiß und ungleichmäßig durch sein Shirt dringen und gab ihnen beiden einen Moment Aufschub, um Kraft zu sammeln. Greg war eher hager und seit dem Infarkt hatte er weiter an Gewicht verloren. Es war seine Größe; seine langen Beine, die es zu koordinieren galt; was es schwer machte, ihm wie eben hoch zu helfen. Glücklicherweise war er selbst großgewachsen.

Er legte einen Arm um Gregs Taille. „Wie schlimm?“, fragte er leise, während er die andere Hand um House Nacken gleiten ließ, um den Pulsschlag zu zählen. Sein Puls war viel zu hoch.

„Acht“, murmelte House.

„Ich gebe dir Morphium. Aber zuerst müssen wir dich ins Bett schaffen und...“ Er zögerte kurz. „Greg, ich muss mir dein Bein ansehen. Du bist gestürzt, die Narbe könnte aufgebrochen sein.“ Wilson wartete. Es war ihm lieber, wenn er Gregs Okay dazu hatte, als es gegen seinen Willen zu tun, sobald ihn das Morphium ausgeknockt hatte. Nach einem Moment spürte er House nicken. „Gut. Okay, bist du bereit?“

„Ja.“

Wilson umfasste ihn fest und ermunterte ihn, sich gegen ihn zu lehnen, als er ihn zum Bett zurückführte. House Erschöpfung zeigte sich darin, dass er kaum die Kontrolle über sein gesundes Bein hatte. „Okay, okay, siehst du? Überhaupt kein Problem“, sagte Wilson leise, als er seinen Freund ins Bett gebracht hatte. Er griff in die Tasche seiner Jacke und nahm die Schachtel mit den Morphium-Ampullen heraus, legte eine davon bereit. Wortlos ging er ins Bad, holte eine steril verpackte Spritze und desinfizierende Tupfer. Zurück bei House, knipste er erst jetzt die Lampe auf dem Nachttisch an und bereitete die Injektion vor. Greg hielt den Kopf zur Seite gedreht, sah ihn nicht an. Mit geübtem Griff rollte er ihn auf die Seite, desinfizierte die Haut und injizierte das Morphium in die fleischige Stelle der Hüfte. Routine. Dann bettete er Greg wieder auf den Rücken und entsorgte die Spritze im Bad. Als er zurückkam, hatten sich House Gesichtszüge entspannt. Sein Atem ging ruhiger und auch sein Herzschlag war näher an normal. Er ließ seine Hand noch eine Weile auf House Schulter liegen, nachdem er seinen Puls gefühlt hatte.

„Greg?“, fragte er schließlich. „Es ist alles okay. Du kannst gleich schlafen. Ich werde mir nur dein Bein ansehen. Okay?“ Er wartete, bis House nickte. Dann schob er Gregs Pyjamahose nach unten. Er zwang sich dazu, die Narben mit der Emotionslosigkeit des Arztes zu betrachten. Der entfernte Muskel gab ihm ein seltsam unfertiges Aussehen. Wilson riss mühsam seinen Blick davon los. „Alles in Ordnung.“ Er brachte seine Kleidung in Ordnung und deckte ihn zu. „Greg?“ Er legte die Hand an die Wange des älteren Mannes, drehte sein Gesicht zu ihm herum. Keine Reaktion, House schlief. Wilson blieb noch einen Moment bei ihm stehen, dann löschte er das Licht und verließ das Schlafzimmer.

Stacy saß auf der Couch. Wilson trat hinter sie und berührte ihre Schulter. Offenbar war sie tief in Gedanken gewesen, denn sie schreckte zusammen. „Greg schläft jetzt. Alles okay mit dir?“, fragte er. Als Stacy zu ihm aufsah, sah er die Schwellung ihres Gesichtes zum ersten Mal bewusst. „Wie ist das passiert?“

Sie schüttelte den Kopf. „Es war ein Alptraum. Ich habe versucht ihn zu wecken, aber er hat mich nicht erkannt. Er wehrte sich gegen meinen Griff und dabei hat er mich geschlagen. Es war keine Absicht. Ich... ich gebe ihm keine Schuld daran.“

Wilson setzte sich neben sie und drehte ihr Gesicht zu sich herum. „Du solltest das kühlen“, erwiderte er nur. „Nein, bleib’ sitzen“, hielt er sie zurück, als sie aufstehen wollte. „Ich kenne mich hier aus.“ Er ging in die Küche, holte Eiswürfel aus dem Gefrierfach, kippte sie auf ein Geschirrtuch und verknotete es. Nach seiner Rückkehr drückte er es sanft gegen Stacys Gesicht. „Hier.“

„Danke.“ Sie nahm es ihm ab. „Danke, dass du gekommen bist, James. Ich... ich wusste nicht, was ich sonst machen sollte.“

„Das ist okay. Er ist mein Freund.“ Wilson fuhr sich durch die Haare. „Ich bin aber auch dein Freund, Stacy. Und ich mache mir Sorgen um dich.“

Die Anwältin schwieg eine Zeitlang. „Ich weiß nicht, wie lange ich es noch ertrage, James. Er ist so... bitter, so verletzend... so anders geworden. Ich sehe ihn an und ich kenne ihn nicht mehr. Er lässt mich nicht an sich heran. Er lässt mich nicht helfen.“ Sie wandte den Kopf und sah ihn an. „Ich weiß nicht, wie du das aushältst.“

Wilson sah weg, lächelte schief. „Das frage ich mich auch oft. Ich denke, ich erinnere mich selbst immer wieder daran, dass es nur die Schmerzen sind, die... die ihn so bitter machen. Ich meine, es ist ja nicht so, als ob Greg vor dem Infarkt die umgänglichste Person gewesen wäre. Er war immer schwierig.“ Stacy entgegnete nichts. „Warum gehst du nicht schlafen? Ich habe Greg Morphium gegeben, für die nächsten Stunden wird er ruhig schlafen. Ich... bleibe hier. Diese Couch und ich... wir haben seit Jahren ein enges Verhältnis. Und ich kann nach ihm sehen.“ Er hob die Hand, bevor Stacy etwas sagen konnte. „Hey, vergiss’ nicht, ich bin Arzt. Ich bin an Nächte mit wenig Schlaf gewöhnt.“

Stacy seufzte. „Ich denke, du hast recht.“ Sie legte das Handtuch weg und sah ihm zum ersten Mal seit seiner Ankunft direkt in die Augen. „Danke, James.“ Dann stand sie auf und ließ ihn alleine.

Wilson sah ihr nach, dann lehnte er sich zurück und legte den Kopf in den Nacken. Er wusste plötzlich, dass Stacy gehen würde. Bald. Sie war am Ende ihre Kraft angelangt. Wenn sie nicht ging, zerbrach sie mit ihm. Er fragte sich nur, was es House antun würde…

Eine Woche später zog Stacy aus.

* * *

Als hätten die Erinnerungen auf irgendeine rätselhafte Weise geschafft, den Schlaf des anderen Mannes zu stören, bewegte sich House plötzlich unruhig. Seine Hände glitten wie suchend über die Bettdecke, seine Augenlider flackerten.

Wilson zögerte einen Moment, dann seufzte er und glitt auf die freie Seite des Bettes. Er legte eine Hand auf House Schulter. „Es ist alles in Ordnung, Greg. Du bist in Sicherheit, es kann dir nichts passieren.“ Es schien genug zu sein, für dieses Mal. House wurde ruhiger und schien in tieferen Schlaf zu sinken.

Er war müde und Gregs Bett bequemer als die Couch, also blieb er neben ihm liegen. Keine fünf Minuten, nachdem sein Kopf das Kissen berührt hatte, schlief Wilson tief und fest. Er bemerkte die Hand nicht, die nach seinem Arm griff und ihn wie eine Rettungsleine umklammerte.


Ende


I don't quite know
How to say
How I feel

If I lay here
If I just lay here
Would you lie with me and just forget the world?

(Snow patrol – chasing cars)