Neu: Dunkel Akt 5  K/S



Hi Leute,

eine verschollene in den Wirren des Lebens meldet sich zurück.

Also, ich präsentiere nach langer langer Zeit den nächsten Teil.


Viel Spass beim Lesen, alle Personen gehören Paramount und ich verdiene nix
dran.


Disclaimer etc wie bei allen anderen.... Akt 1



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Akt 5

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Spock sank tiefer in die Meditation, suchte den Zugang zu dem Anderen. Wie jeder Vulkanier spürte auch Spock ihn instinktiv, wusste um sein Vorhanden sein.  Vielleicht würde er hier Antworten finden.  ´Erklärung für ein Ereignis, das nie stattfand.   Ich besitze nicht die Fähigkeit der Hohemeister in die Zukunft zu   blicken.  Warum andere Erinnerungen, nicht exakt Wiedergegeben, sie wurden   verändert.´

Ein warmer Hauch strich durch sein Bewusstsein, fasste sein Ich und zog es sanft mit sich. Ein Kanal öffnete sich, in ihm entstanden verwirrend viele bunte Bänder, ineinanderverschlingend, um sich selbst drehend, einige rissen plötzlich ab, andere fingen aus dem nichts an. Noch niemals zuvor hatte er dies gesehen und doch erkannte er, wo ihn der andere hinzog. Auf Gol wusste man um jenen Ort, sie nannten ihn "den Fluss der Zeit" man konnte ihn nur durch Hilfe des anderen, des Ursprünglichen, die Kraft des Universums
erreichen.

Aber was sollte er hier?
Immer weiter wurde er in die Farben hineingezogen, alles um ihn herum wurde schneller, mehr, heller.

Und dann - ein Stop, unvermittelt, plötzlich. Sie waren am Ziel.

Der andere hob eines der Bänder hervor, ließ es größer werden, bis es den ganzen Raum füllte, tauchte das Bewusstsein des Vulkaniers hinein.  Und Spock sah - sich als Neugeborenen, im Arm seiner Mutter, in der Schule, in der Wüste bei seiner Prüfung zur Reife... immer weiter ging sein Leben und er verstand, dies ist das Band seines Lebens...bis zu jener Stelle, in der er sich selbst sah und sein Leben betrachtet, in unendlicher Abfolge, immer wieder sich selbst betrachtend, einen nicht definierbaren Moment lang und dann ging sein Leben weiter... auf der Enterprise, ein Gefahr nach der anderen. Jim, McCoy, er sah alle altern, das Leben was sie noch führen werden. Irgendwann war er Älter, im diplomatischen Dienst,  er auf der Erde, neben anderen ehemaligen Besatzungsmitgliedern unter ihnen Jim, Uhura, Chekov, ein Begräbnis. Das Doktor McCoys.  Er wurde noch älter, immer wieder Begräbnisse und nun auch das, wovor er sich am meisten fürchtete, Admiral James T. Kirk wurde geehrt, sein Leben, was er vollbracht hat. Sah sich selbst reden, das Leben an der Seite eines der bedeutendsten Männer der Föderation preisen. Keine Regung zeigend und doch sah er den Schmerz in den eigenen Augen.  Und nun, Austritt aus dem Corp der Diplomatie, Einsamkeit in Gol und dann ein einsamer Tod.

Spock, wandte seine Gedanken ab, `Es war immer klar, das alle vor mir Sterben. Warum bekomme ich das    gezeigt?´

Erneut wirbelnde Farben um ihn herum. Ein neues Band wurde gezogen, vergrößert, füllte den Raum. Wieder tauchte er in sein Leben.
Neugeboren, Kind, auf der Enterprise, wieder sein eigenes selbst unendlich oft betrachtend im Fluss der Zeit -  und wieder auf der Enterprise und doch, war jetzt etwas anders -  eine Gefahr, wieder gemeinsam mit Jim gemeistert. Ein Urlaub, zusammen verbracht, sich näher kommend, Gesten, Worte, Augenblicke und eine Bindungszeremonie auf Vulkan, dann gemeinsame Nächte, ausgefüllte Tage.  Ein schmerzhafter Tod, jedoch begleitet mit dem Wissen eines Bandes das nie mehr Einsamkeit bedeutet. Wiedergeburt an der Seite seines Liebsten.


Spock nickte, er verstand nun,  einmal sein Leben wie es verläuft und nun seine Optionen. Die Eindrücke in der Bewusstlosigkeit, sie zeigten ihm wo in der Vergangenheit seine Wünsche zu finden waren, wie ein anderes Leben verlaufen wäre und die Zukunft, sein
Tod, sein Bedauern seine Gefühle nicht früher mitgeteilt zu haben. Jetzt hatte er das Wissen, den anderen Weg einzuschlagen ohne sich selbst zu behindern.  Die Zuneigung die er empfand, zuzulassen und eingestehen.

Er schlug die Augen auf, sammelte seine Gedanken und wurde sich der Umgebung wieder bewusst.


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So Ihr da draußen. Nu muss er es Jim beibringen und wie, muss ich mir noch überlegen. Über Vorschläge wäre ich dankbar... grins, wenn man eine Geschichte nach langer Zeit erst wieder weiterschreibt verändert sie sich doch dermaßen, das man ein neues Ende braucht.

*in wartender Haltung* ...Sinaida

 

 

Weiter:  Akt 6