Hi ihr Lieben,

komme nun endlich mal wieder zum schreiben und es folgt die Fortsetzung. Ob eure Gedanken auch im Dunkeln getappt sind....wer weiß?

Feedback gerne....

Disclaimer etc wie bei allen anderen.... Akt 1

 


-----------
Akt 4


--


Der Vulkanier hob das rechte Augenlid einen Spalt. Licht drang in das Auge und verursachte Schmerzen, er schloss es wieder.
"Spock, machen sie die Augen auf, Computer, Licht dämmen." Er spürte die Präsens von McCoy, Sorge schwang in seiner Berührung mit. Spock wurde an den Schultern leicht geschüttelt.
Beide Augenlider hoben sich langsam. Das Licht war nun angenehm, kaum wahrnehmbar. Er blickte in das besorgte Gesicht seines Captains.


"Ich fühle mich gut, Doktor, Sie können meine Schultern wieder loslassen."

McCoy schüttelte ärgerlich den Kopf:" Sie, Sie, Sie bringen einen Arzt an den Rand der Verzweiflung. Im ersten Moment bewußtlos am Boden und eine Stunde später sagen Sie mir rotzfrech ins Gesicht SIE FÜHLEN SICH WIEDER GUT!? Der Arzt stellt hier die Diagnose und das bin immer noch ich oder haben Sie in der Zwischenzeit heimlich ein Studium abgelegt? Das sähe Ihnen ähnlich!" Der Arzt rollte grollend mit den Augen.  "Diese Vulkanier!"

Eine Braue verschwand unter dem Pony während Spock die Litanei des Arztes unterbrach:
"Ich versichere Ihnen, das mir außer eine gründliche Meditation nichts fehlt. Das Problem ist nicht physischer sondern eher mentaler Natur." Der hochgewachsene Mann stand in einer geschmeidigen Bewegung auf.
"Entschuldigen Sie mich Doktor, ich habe jetzt keine Zeit für Ihre Doktorspielchen." Mit diesen Worten schritt Spock energisch zur Tür und ging hinaus.

Dem Captain, wie seinem Schiffsarzt starrten mit offenen Mündern hinterher.


Der Vulkanier eilte in sein Quartier.
`Wie konnte ich nur so die Beherrschung verlieren, das darf nicht  sein.    
Geduld.
Erst eine Meditation, sie ist dringend notwendig.
Meine Schilde sind nicht stabil.
Noch nicht einmal klare Gedankenlinien.´
Die Türe glitt auf, er betrat die warme Atmosphäre seiner Unterkunft.
Entspannte aktiv die Muskeln und lies sich auf dem granitfarbenen Meditationstein nieder.
`Finde die innere Ruhe im Fluss der Gedanken.
Finde die Ruhe in der Flut der Emotionen.´
Immer tiefer führte Spock die Mantras der Meditation in sich hinein.
`Gefühle hinter Schilden.
Nichts als Logik klärt den Geist.
Reinigt die Gedanken, gibt die Linie es Lebens vor.
Denke mit Logik, handle mit Logik, fühle aus der Logik heraus.´

Ein tiefer Seufzer entfuhr seiner Kehle als sich sein Bewusstsein klärte.
`Ich war bewusstlos. Die Logik gebietet, das man in diesem Zustand keine Gedanken hat und dennoch sind meine Erinnerungen klar und deutlich. Die dunklen runden räume, die Türen. Erlebnisse aus dem Geist.
Eine Darstellung des Bewusstseins, es waren Türen, hinter ihnen Erinnerungen, Wünsche? Meines Geistes? Die eines Anderen?´


Weiter:  Akt 5