Titel: Cuddy Alert
Autor: Lady Charena
Fandom: House, MD
Paarung: House, Wilson, Cuddy
Rating: PG, Humor

Beta: T’Len
Archiv: ja

Summe/Hintergrund: House charmant und Cuddy zahlt mit gleicher Münze heim. Also alles wie immer...

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. 

 

 

 

Some devil is stuck inside me
Why can't I set it free

(Dave Matthews Band – 1.20 Love hurts)

 

„Cuddy im Anmarsch”, zischte Wilson und ließ den kleinen Fernseher in der Tasche seines Kittels verschwinden. „Hast du irgendetwas angestellt, von dem ich jede Kenntnis leugnen kann?“

 

House setzte eine völlig unglaubwürdige Unschuldsmiene auf. „Ich denke, ich bin gekränkt, Jimmy. Außerdem habe ich einen Patienten und damit keine Zeit für die Klinik.“

 

Wilson grinste und rieb sich den Nacken. „Weißt du, ich vermisse die guten, alten Zeiten als du dich noch hinter Pflanzen oder unter meinem Schreibtisch versteckt hast, wenn sie auftauchte. Das hier ist irgendwie... erschreckend. Als wären wir in einer öden, grauen, langweiligen Paralleldimension gelandet.“

 

„Was denn, was denn?“, spottete House. „Saint Wilson beklagt sich darüber, dass ich mich ordentlich benehme? Und ich dachte, ich kenne dich. Welche Abgründe finden sich denn noch hinter dieser scheußlichen Krawatte?“

 

Röte stieg in die Wangen des jüngeren Mannes, doch die Ankunft von Dr. Lisa Cuddy ersparte ihm eine Antwort.

 

„Guten Morgen, Dr. Wilson.“ Cuddy musterte die beiden und fragte sich, was House jetzt schon wieder ausheckte. „Dr. House.“

 

„Oh, es ist ein ausgezeichneter Morgen, Dr. Cuddy“, entgegnete House liebenswürdig.

 

Wilson unterdrückte ein Lachen, doch Lisa Cuddy hob nur die Augenbrauen. „Wie nett unseren ortsansässigen Oger in so guter Laune anzutreffen“, entgegnete sie trocken.

 

„Nun, ein Blick auf diese knackigen Früchtchen und ich meine nicht diejenigen auf Ihrer Bluse, und jeder normale Mann ist entzückt“, meinte House mit toderster Miene.

 

Cuddys Lächeln war etwas gezwungen, und sie stemmte die Hände in die Hüften. „House, Sie sind ein Hund. Ein armseliger Hund voller Flöhe, den ich liebend gerne rauswerfen würde, wenn er nur nicht so mitleidserregend dreinsehen würde. Also lege ich Sie an die Leine und überlasse Sie dem Vergnügen, an ihrem eigenen Hintern zu schnüffeln.“

 

House riss in gespieltem Erstaunen die Augen auf. „Nun, das war schlichtweg grausam. Ich denke, ich bin so gekränkt, dass ich nach Hause gehen muss, um in mein Kissen zu schluchzen.“ In diesem Moment ertönte sein Pager. House gab ein übertrieben erleichtertes Seufzen von sich und schlug mit seinem Stock gegen den Empfangstresen, was ihm einen erschreckten – und nicht minder wütenden – Blick von Schwester Brenda einbrachte, die dort Dienst tat. Er zog den Pager aus der Tasche und las die Nachricht ab. „Es war nett mit Ihnen zu plaudern, aber ich werde gebraucht.“ Er nickte Cuddy zu und humpelte in Richtung des Lifts.

 

Cuddy seufzte und blickte Wilson an, der die Hände in die Taschen seines Kittels geschoben hatte und betont unbeteiligt dreinsah. „Ich frage mich, wie lange dieses Krankenhaus House noch ertragen kann.“

 

„Kann das Krankenhaus es sich leisten, ihn zu verlieren?“, entgegnete Wilson.

 

Die Verwaltungschefin seufzte erneut und schüttelte den Kopf. „Vergessen Sie nicht das Boardmeeting heute Abend, James“, sagte sie und erinnerte ihn damit subtil daran, dass er sich auch wieder an die Arbeit begeben sollte.

 

„Natürlich nicht, Dr. Cuddy..“ Wilson lächelte ihr zu und zog es dann vor, dem Beispiel seines Freundes zu folgen.

 

Kopfschüttelnd sah ihm Cuddy nach – und lachte dann, bevor sie in ihr Büro zurückkehrte. Diese beiden...

 

Ende