Titel: comin’ home
Autor: Lady Charena
Fandom: House, MD
Pairung: Wilson/House
Rating: PG, slash
Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe: Home sweet home

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„House! Ich dachte, wir hätten inzwischen geklärt, dass man ein Handy gelegentlich aufladen muss, um Anrufe zu empfangen.“

Wilson kickte die Tür mit dem Fuß zu, eine große Tüte mit Lebensmitteln im gleichen Arm balancierend, über dem außerdem sein gereinigtes Jackett hing, während er mit der anderen Hand seine Aktentasche umklammerte und sich gleichzeitig bemühte, die Schlüssel nicht fallen zu lassen. Mit der Nummer konnte er glatt im Zirkus auftreten.

„Du könntest wenigstens ein einziges Mal die Tür aufmachen, wenn ich schon die ganze Arbeit mache.“ Von seinem Standort aus sah er House’ Beine auf dem Couchtisch. Im Fernsehen lief eine Dauer-Werbesendung für Fitness-DVDs.

Er stellte seine Aktentasche ab, stolperte beinahe über House’ Rucksack und warf sein Jackett über den Lounge-Sessel. Er legte die Schlüssel auf die Kommode, neben House’ Schlüssel und seinen Motorradhelm. Dann stellte er seufzend die Lebensmitteltüte ab und trat hinter die Couch, um sich über House zu beugen. „Hörst du mir eigentlich...“ Er brach ab, als er sah, dass Greg schlief. Die Wange gegen die Rückenlehne der Couch geschmiegt, den Mund halb offen, hatte ihn offenbar nicht einmal das lautstarke Eintreffen seines Liebhabers geweckt. Eine glitzernde Speichelspur zog sich vom Mundwinkel zum Kinn. Er hatte plötzlich eine Vorstellung davon, wie House als kleiner Junge ausgesehen haben mochte.

Er beugte sich vor und fischte die Fernbedienung aus den Couchkissen, um den Fernseher abzuschalten. Stützte dann die Hände links und rechts von Gregs Kopf auf und betrachtete sein entspanntes Gesicht mit einem Lächeln. „Hey“, sagte er leise, als sich House’ Lider öffneten und ihn blaue Augen schläfrig anblinzelten.

„Hey, Sandy“, murmelte Greg. Seine Hand fand blindlings James’ Krawatte, und er zog ihn sich für einen kurzen Kuss herunter.

„Sandy?“, wiederholte Wilson amüsiert. Dann stellte er die Verbindung her. „Ah, Spongebob-Marathon heute Nachmittag?“ House hatte die letzten beiden Tage im Krankenhaus verbracht, bis es ihm gelungen war, seinen derzeitigen Patienten zu diagnostizieren und die Behandlung zu starten.

Cuddy hatte ihn höchstpersönlich nach Hause geschickt, als der Patient stabil war. Aber wie er House kannte, war der nicht in der Lage gewesen, gleich abzuschalten, sondern hatte sich vor den Fernseher gesetzt, bis ihm die Augen zufielen. „Brauchst du irgendwas?“

House schüttelte den Kopf und küsste ihn erneut, erwischte aber nur Wilsons Mundwinkel. „Schalt’ den Fernseher wieder ein. Dann schlafe ich besser.“

James lächelte und küsste ihn auf die Schläfe. „Na gut. Nach ‚The L-Word’ ist eindeutig mehr mit dir anzufangen, aber ich nehme an, der Vergleich mit Sandy Cheeks ist besser als mit Patrick. Schlaf’ weiter, ich weck’ dich, wenn das Essen fertig ist.“

House gab ein Murmeln von sich und legte den Kopf zurück an die Sofalehne.

Wilson nahm die Fernbedienung und schaltete den Apparat wieder ein. Dann richtete er sich auf und lockerte seine Krawatte wieder, die sich in House’ Griff unangenehm zugezogen hatte. Er schnappte sich seine Einkäufe und verschwand in die Küche.

Hinter ihm fing House leise an zu schnarchen.


Ende