Titel: House’s Call

Autor: Lady Charena

Fandom: House, MD

Charaktere: Wilson, House

Thema: # 062. Frühling

Word Count:

Rating: PG [slash]

Anmerkung des Autoren: Spoiler für Tritter-Arc / Season 3 generell

Vielen Dank an T’Len für’s betalesen.

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen. Lyrics: A-Teens

 

 

look into his angel eyes
one look and you’re hypnotized
he'll take your heart
and you must pay the price
look into his angel eyes
you'll think you’re in paradise

 

 

Du wartest nervös, bis sich der Schlüssel im Schloss dreht und du stehst auf, als er zur Tür hereinkommt. Du siehst ihn an, weniger um seine Reaktion, als seine Stimmung einzufangen, bevor er eine Chance hat, dir nur das zu zeigen, was er dir zeigen will. Doch heute ist es okay, du hast den richtigen Abend gewählt, er ist entspannt, ein anhaltendes Glimmen von Triumph in den blauen Augen und du weißt, dass sein Fall gut gegangen ist. Das unruhige Gefühl in deinem Magen weicht ein wenig.

 

„Hi. Ich habe Essen mitgebracht.“ Du wendest dich ab, wartest nicht auf eine Antwort, sondern verschwindest in die Küche. Du weißt, du starrst ihn zu lange an und er fühlt sich bedrängt, stellt seine Stacheln auf. Heute Abend kannst du dir das nicht leisten.

 

Aus der Küche stellst du die Frage, von der du weißt, dass er sie erwartet: „Wie geht es deiner Patientin?“

 

Du hörst ihn den Helm auf die Kommode legen, das Klirren der Schlüssel, dann den vertrauten Dreiklang von Stock und Schritten. Ohne dich umzudrehen, während du die Kartons mit dem Takeout aus der Mikrowelle holst, weißt du, dass er am Türrahmen lehnt, die Arme vor der Brust verschränkt, den Stock über den Unterarm gehängt. Du weißt, wie sich seine Augen verengen, während er deinen Rücken mustert; weißt, dass sein eingebautes Radar bereits irgendwie deine Nervosität aufgepickt hat und er überlegt, ob er darauf eingehen soll oder lieber abwarten, bis du von selbst mit der Sprache rausrückst. Im Gegensatz zu... vorher... ist er bereit, dir ausnahmsweise dein Schweigen zu lassen. Du bist dir immer noch nicht sicher, ob du diese neue Rücksichtnahme wirklich begrüßt.

 

Aber du weißt auch, dass es spät ist und wie du ihn kennst, hat er seit dem Lunch nichts mehr gegessen und dass das Verhör wirklich bis nach dem Essen warten kann.

 

Seine Antwort gibt dir recht. „Sie wird überleben.“ Trotz der Abfälligkeit seines Tons kann er den Stolz über das gelöste Puzzle nicht ganz verbergen. Details folgen nicht, aber wenn sie dich interessieren, kannst du dich ja morgen bei seinem Team erkundigen oder das File im Computer aufrufen. Oder einfach danach fragen.

 

Du stellst die Kartons auf den Tisch und fängst an, ihren Inhalt auf zwei Teller zu verteilen – wenig hiervon, mehr davon, und viel Sauce über das Fleisch – du kennst seine Vorlieben besser als deine eigenen, aber du stellst das schon lange nicht mehr in Frage. Du fragst dich nicht mehr, wann seine Wünsche für dich wichtiger geworden sind, als deine eigenen – oder warum.

 

„Wow. Acht Köstlichkeiten. Habe ich Geburtstag?“

 

Sein Spott kommt nicht unerwartet, noch beeindruckt er dich und du zuckst nur mit den Schultern, während du die Stäbchen in eine Schublade wirfst, wo sie mehr von ihrer Art zum Spielen finden, und statt dessen Gabeln und Löffel auf den Tisch legst. Ohne mehr als einmal hinzusehen, hast du bemerkt, dass seine Finger leicht angeschwollen sind – eine der zahllosen Nebenwirkungen der Schmerzmittel – und er Schwierigkeiten haben könnte, mit Stäbchen zu essen. Du erwartest, dass er sich über so viel Förmlichkeit beklagen wird und vor dem Fernseher essen will und bist darauf vorbereitet, deinem kostbaren Sechsjährigen seinen Willen zu lassen, denn es spielt nicht wirklich eine Rolle.

 

Statt dessen stößt er sich vom Türrahmen ab und nimmt widerspruchslos am Tisch Platz, nachdem er den Stock an die Rückenlehne des Stuhls gehängt hat. „Oh mein Gott, sag’ nicht, du hast mit Cuddy geschlafen.“

 

Du nimmst dir den Stuhl gegenüber und rollst mit den Augen, weil er das von dir erwartet. „Sei’ nicht albern.“

 

„Ich bin nur besorgt. Auch wenn du Bonnie keinen Unterhalt mehr bezahlen musst, du kannst dir keine vierte Ex-Frau leisten. Vor allem nicht, wenn deine Ex-Frau dein Boss ist.“

 

Du schweigst einen Moment; beobachtest ihn, wie er wie ein Kind die einzelnen Speisen auf seinem Teller auseinander und hin und her schiebt, um zuerst seine Lieblingsstücke heraus zu picken. „Es freut mich zu hören, dass du nach all den Jahren, in denen ich dir Unsummen an Geld leihen musste, endlich anfängst, dir Gedanken um meine Finanzen zu machen.“ Du lässt gerade genug Ironie in deine Worte einfließen, dass er ein amüsiertes Schnauben von sich gibt.

 

„Du hast das Bier vergessen.“

 

Das hast du tatsächlich und du legst deine Gabel beiseite und stehst auf, um es aus dem Kühlschrank zu holen.

 

„Ich mache mir nur Sorgen darum, wer mir Geld leiht und Essen kauft, wenn du von Cuddy leergesaugt wurdest. Und keine falschen Hoffnungen, sie würde es nur tun, um mich damit zu treffen.“

 

„Richtig.“ Wieder gerade genug Ironie in deiner Stimme um seinem Sarkasmus zu begegnen. Du öffnest beide Flaschen, bevor du eine davon über den Tisch zu ihm schiebst und erwartest dafür eine schneidende Bemerkung.

 

Sie bleibt aus. Statt dessen sieht er auf seinen Teller. „Danke.“

 

Du gibst vor, es nicht gehört zu haben, denn so funktioniert diese merkwürdige Beziehung nun einmal: du reagierst auf seine Worte und er wird verlegen. Er wird verlegen und das macht ihn wütend. Er ist wütend auf sich selbst, auf seine vermeintliche Schwäche und lässt es an dir aus und du siehst dich mit dem trotzigen Sechsjährigen konfrontiert und heute Abend gibt es etwas Wichtigeres als dieses kindische Spiel.

 

Eine Weile herrscht Schweigen und obwohl das Essen gut ist, bekommst du nicht viel davon hinunter. Dein Magen fühlt sich an, als wäre ein Bleigewicht in ihm. Du siehst auf und findest seinen eisblauen Blick auf dir, analysierend, diagnostizierend, als wärst du ein Patient mit widersprechenden Symptomen. Und du schiebst deinen Teller ein Stück von dir weg. Fast wie aus Reflex spießt er ein Stück Fleisch auf deinem Teller auf und lässt es in seinem Mund verschwinden. Du kannst ein Lächeln nicht unterdrücken, simple Erleichterung. Seltsam wie man so etwas albernes vermissen kann, wie dass einem das Essen vom Teller gestohlen wird.

 

Der Ausdruck in den blauen Augen wird fragend. „Was?“

 

Du schüttelst den Kopf. „Nichts.“

 

„Du lächelst über nichts? Seit wann?“ Wieder verschwindet ein Happen von deinem Teller.

 

„Es ist albern.“ Du versuchst den Moment aus zu dehnen, ihn hin zu halten. Denn du weißt, er wird nicht lockerlassen, bis du nachgibst.

 

Ein nun deutlich irritierter Blick trifft dich. „Und?“

 

„Du hast nichts mehr von meinem Teller genommen, seit der ganzen... Sache mit Tritter.“

 

Er öffnet den Mund, schließt ihn wieder und Falten erscheinen auf seiner Stirn. „Es ist albern.“

 

„Das habe ich doch gesagt.“ Du wartest darauf, dass er mehr sagt, auf den Spott, auf den Sarkasmus. Aber wieder kommt nichts und wieder bist du fast enttäuscht.

 

„Deswegen dieser Aufwand? Du hättest mich auch in die Cafeteria einladen können...“

 

Okay. Gut. Das ist der Moment, den du versucht hast, hinaus zu zögern. Du stehst auf und holst deine Tasche, die neben der Tür steht. Vielleicht, so hoffst du für einen Augenblick, hast du den Umschlag liegen lassen, im Büro oder in deinem Hotel – doch nein, er steckt zwischen den anderen Dokumenten. Du nimmst wieder Platz und legst den Umschlag in die Mitte des Tisches.

 

„Was ist das?“

 

Du lehnst dich zurück und verschränkst die Arme vor der Brust. Kein Grund, nicht gleich zur Sache zu kommen und es so schnell und schmerzlos hinter dich zu bringen, wie es geht. „Sloane-Kettering hat mir ein Angebot gemacht. Ich kann im nächsten März dort anfangen, das lässt Cuddy genug Zeit, meine Nachfolge zu regeln. In der gleichen Position wie hier. Mit eigenem Forschungsteam. Sie bieten mir eine Wohnung an, sie übernehmen die Umzugskosten. Ohne die Arbeit in den verschiedenen Komitteen, ohne das Board, hätte ich wieder weniger mit Bürokratie und wieder mehr mit Patienten zu tun, als hier.“ Du stoppst, bevor du anfängst Unsinn zu reden – zumindest über Dinge, die er als Unsinn empfinden wird – und nimmst den Blick von dem Umschlag.

 

„Wirst du es annehmen?“ Seine Stimme klingt gelangweilt, fast desinteressiert. Aber sein Gesicht ist plötzlich frei von jedem Ausdruck, seine Schultern steif.

 

„Ich habe mich noch nicht entschieden. Aber vielleicht ist es keine schlechte Idee, einen neuen Anfang zu machen. Es ist Frühling und alles.“

 

Sein Mund verzieht sich verächtlich. „Du machst deine Entscheidung von der Jahreszeit abhängig? Wie romantisch.“ Das letzte Wort klingt, als würde es einen unangenehmen Geschmack in seinem Mund hinterlassen.

 

„Nein.“ Du spürst, wie deine Kehle eng wird. „Nicht davon.“

 

Blaue Augen sehen dich an und sie scheinen in dich hinein zu sehen. Sie erinnern dich an einen eisüberzogenen Fluss, den du als Kind gesehen hast, und unter der Eisschicht bewegt sich etwas. Er schüttelt langsam den Kopf. „Nein.“

 

„Doch.“ Du unterdrückst den Drang, die Hand zu heben und dir nervös den Nacken zu reiben. Du sprichst es aus, trotz der Warnung in seinem Gesicht, obwohl er es nicht hören will. „Ich mache meine Entscheidung von dir abhängig. Du bist das einzige, was mich hier hält.“

 

Er schiebt den Stuhl zurück, heftig genug dass der Stock mit einem trockenen Klappern auf dem Boden aufschlägt und steht auf. „Nein. Du wirst mir nicht die Verantwortung zuschieben. Es ist dein Leben.“ Er wendet sich ab und lässt dich alleine am Tisch sitzen.

 

Du stehst auf und bückst dich nach dem Stock. Drehst das schwarze Holz in den Händen; siehst, dass die Flammen, die auf das untere Ende gemalt sind, bereits zu verblassen beginnen. Und du erinnerst dich an den Tag, als du ihn für ihn gekauft hast. Als Ersatz für den Stock, der Hectors Zähnen zum Opfer gefallen war. Oberflächlich betrachtet ein ganz normaler Moment, in dem er einen Vorwand nutzte, deine Brieftasche zu erleichtern, wie ungezählte Male zuvor. Schließlich hatte niemand von ihm verlangt, dass er Hector zu sich nahm. Aber das ist nicht, woran du jetzt denkst. Du denkst an sein entspanntes Gesicht; an sein Lächeln; an den Ausdruck in seinen Augen, der dich an ein Kind im Spielzeugladen erinnerte.

 

Der Fernseher läuft, als du ihm ins Wohnzimmer folgst, doch du siehst, dass sein Blick nicht halb so an den Bildschirm gefesselt ist, wie er dich glauben machen will. Du setzt dich neben ihn. „Sloan-Kettering hat einen ausgezeichneten Ruf.“

 

Er macht ein verärgertes Sccccchhhh-Geräusch. „Fernseher.“ Dann sieht er dich an und Arroganz färbt jede Silbe. „Keinen so guten Ruf wie das Princeton-Plainsborough.“

 

Du ignorierst die erste Hälfte seiner Worte. „Richtig. Ich habe vor allem gehört, dass ihre Abteilung für Diagnostische Medizin unserer nicht das Wasser reichen kann.“ Seine Augen verengen sich, als er dich mustert. „Sie können natürlich auch keinen Gregory House aufweisen.“

 

„Mit ihrer Onkologie kann es nicht besser sein.“ Er geht auf das Spiel ein, zögernd, er kennt die Spielregeln nicht. „Chase’ Vater hat doch nicht umsonst nach seiner Behandlung dort eine zweite Meinung bei dir eingeholt.“

 

„Sie haben mir jedes Jahr ein Angebot gemacht. Ich hatte nicht erwartet, dieses Jahr ebenfalls eines zu bekommen.“ Du hältst deine Stimme neutral, doch er wendet den Blick ab, starrt wieder auf den Bildschirm. Alles, was er sagen könnte, weißt du längst und alles, was du sagen könntest, will er nicht hören.

 

Es ist die Wahrheit, du hattest nicht mit dem Angebot gerechnet – die ganze Angelegenheit mit Tritter war zwar nicht in den Zeitungen erschienen, Cuddy hatte sich selbst übertroffen, doch Ärzte waren nicht unbedingt für ihre Verschwiegenheit bekannt, wenn es um Kollegen ging. Man traf sich auf Konferenzen, führte Konsultationen durch, verwies Fälle – und dabei verbreiteten sich Gerüchte mit Lichtgeschwindigkeit. Einige der Telefongespräche und sogar die Mails, in denen du in den letzten Wochen und Monaten um Konsultation gebeten wurdest, hatten einen deutlich kalten Unterton.

 

Für jeden, der nur den äußeren Anschein kennt, stehst du als Verräter gebrandmarkt da. Ein Nestbeschmutzer. Ungeachtet ihrer Meinung über ihn, du hast einen Deal mit einem Außenseiter gemacht, um einen Kollegen ans Messer zu liefern und deine eigene Haut zu retten. Selbst in den Augen derer, die dich besser kennen sollten und du denkst unwillkürlich an Cuddys Reaktion, als du ihr von deinem Deal mit Tritter erzähltest. Aber das ist dir nicht wichtig. Du kanntest deine Motive und du bist dir sicher, der Mann neben dir kennt sie ebenso gut.

 

„Es ist deine Entscheidung.“

 

Du nickst. Aber dein Blick gleitet von seinem Gesicht und unwillkürlich auf den Boden – dorthin, wo du ihn letztes Jahr an Heiligabend gefunden hast. Neben einer Pfütze aus erbrochenen Schmerzpillen und Alkohol. Als er sich selbst in die Rehab-Klinik einwies und du hierher kamst, um für ihn die Sachen zu holen, die er für seinen Aufenthalt dort brauchen würde, hatte sich ein weißer Umriss in den dunklen Fußboden eingebrannt. Offenbar hatte er versucht, sauber zu machen. Aber die Spuren waren noch immer da. Nicht nur in dem dunklen Holz, auch in deiner Erinnerung. Und die Tatsache, dass ein verblichener orientalischer Läufer inzwischen seinen Weg dorthin gefunden hat, ändert nichts daran, dass du sie noch immer siehst.

 

Der Druck in deiner Brust ist wieder da, wie während des Essens. Du schließt deine Augen, kannst ihn nicht ansehen in diesem Moment. Die Zurückweisung tut dann vielleicht weniger weh. „Ich will nicht nach New York. Ich will wieder hier einziehen. Aber nicht auf die Couch. Du hast ein Gästezimmer, das nur entrümpelt werden muss und einen neuen Anstrich braucht.“

 

Als es neben dir still bleibt, wagst du es, die Augen zu öffnen und ihn anzusehen. Du warst auf Ärger vorbereitet. Auf Häme. Auf eisige Ablehnung. Nicht jedoch auf die ungläubige Verwirrung in seinem Gesicht.

 

Er blinzelt ein paar Mal, dann sieht er von dir weg und wieder auf den Fernseher. „Okay.“ Seine Stimme hat wieder den unglaubwürdigen, gelangweilten, uninteressierten Tonfall angenommen, doch er täuscht dich nicht mehr.

 

„Okay“, wiederholst du leise und richtest deine Augen ebenfalls auf den Fernseher, als würdest du dich für das Programm interessieren, während dein Herz langsam zu einem normalen Rhythmus zurückfindest.

 

Du spürst seinen Blick, prüfend, analysierend, auf der Seite deines Gesichts. Und dann... nach einer Ewigkeit... wie er sich vorbeugt und nach der Fernbedienung greift. Sein Arm streift deinen flüchtig. Er lehnt sich zurück gegen den Rücken der Couch und du fühlst seinen Körper dichter an deinem als zuvor. Du lehnst dich ebenfalls zurück, während die Fernsehbilder mit den Kanälen schneller wechseln, als du ihnen folgen kannst oder willst und seine Wärme sickert in dich, vertreibt die Kälte, die du in dir gespürt hast, seit du ihn da auf den Boden hast liegen sehen.

 

Es braucht keinen Frühling, um einen neuen Anfang zu machen.

 

Du denkst an den Umschlag, der auf dem Küchentisch liegt und fragst dich, was er sagen wird, wenn er herausfindet, dass du die Absage an Sloan-Kettering am gleichen Tag abgeschickt hast, an dem du das Angebot erhalten hast...

 

Ende

 

 

 

*) „Acht Schätze“ oder auch „Acht Köstlichkeiten“ ist ein scharfgewürztes, chinesisches Gericht, das traditionell nur zu besonderen Gelegenheiten und/oder wichtigen Persönlichkeiten serviert wurde.

**) House Call = Hausbesuch. House’s Call = House’ Entscheidung. Der Titel ist als Wortspiel zu verstehen.