Disclaimer siehe Teil 1

 

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Danke für das positive Feedback. Ich freu mich da sehr drüber.
Viel Spaß beim Lesen von Teil 2
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Was bisher geschah ;)

(...)
"Ähm .... ein Kuss, ....Spock." krächzte Kirk, dessen Stimme ihm den Dienst verweigerte.

Kein Antwort. Nicht einmal eine Augenbraue. In Spocks Gesicht  bewegte sich sekundenlang nichts. Kirk schloss panisch die Augen, als er merkte das allein der Gedanke daran Spock zu küssen ihn hochgradig erregt hatte. Das hatte er von seiner großen Klappe. Beruhig dich Jim, das ist dein Erster Offizier, dein Freund, ein Vulkanier. Ruhig. Er öffnete vorsichtig wieder die Augen.


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Teil 2

Spock blickte ihn forschend an und nickte langsam. "Ich verstehe. Nun, vielleicht sollten wir zumindest mit dem ersten Teil dieses Rituals beginnen, um nicht einen Muskelkater in unseren Armen zu riskieren. Dann könnten wir anschließend das Essen beenden, solange es noch warm ist."

Kirk nickte und langsam führten sie die Gläser zum Mund und tranken. Spock ließ dabei seinen Blick nicht los. Blinzelte nicht. Die langen dichten Wimpern waren sichtbar, als sich Spocks Lider halb schlossen als er den Kopf etwas nach hinten neigte. Kirk war außerstande den Ausdruck in seinen Augen zu lesen und hatte das Gefühl in einem warmen See verloren zu gehen. Schließlich hatten sie die Gläser geleert.

Kirk stellte das Glas ab, holte tief Luft und versuchte seine Signale abfeuernden Nerven zu beruhigen, lächelte vorsichtig. "Spock? Ich wünsche dir einen guten Appetit, mein Freund."

Spock nickte bestätigend und folgte dem Themenwechsel nach einem langen intensiven Blick. "Ich hoffe du magst Omelette mit Bier,Jim. Es erschien mir günstiger im <Paket> zu bestellen, als Einzelheiten auszuhandeln."

"Natürlich," Kirk grinste erleichtert. "Das war mir mal ein Handel. Ich wusste nicht das du das in dir hast."

"Ich bin der Sohn eines Diplomaten Jim. Und außerdem ..." Spock senkte kurz den Blick und räusperte sich. Wurde er etwa grün? "Nun, Mr. Tin scheint mir ein wesentlich leichterer Handelspartner zu sein, als der Aufseher des Raumhafens, durch seine offensichtliche ..... Affinität zu meiner Person."

Kirks Grinsen wurde breiter, "Allerdings, ich sagte ja bereits mehrmals, schwarz steht dir gut." Kirk ignorierte die Augenbraue mit eisernem Willen und widmete sich wieder seinem Essen und trank einen großen Schluck Bier. Flirtete er etwa gerade mit Spock? Jim, reiß dich zusammen, dachte er mahnend. Spock sah ihn noch einen Moment an und aß schließlich ebenfalls schweigend weiter.

"Der Wein ist übrigens wirklich gut Spock, schmeckt ein wenig wie Zartbitter Schokolade." Kirks Teller war inzwischen leer, ebenso wie sein Bier. Er musterte seine Umgebung. Das Lokal war inzwischen komplett gefüllt und  ein junger Mann, ein gut gebauter Benjii, begann zu leiser Musik an der Stange in der Mitte zu tanzen und die Aufmerksamkeit der meisten Gäste auf sich zu ziehen. Spock betrachtete die Weinflasche und das Etikett näher.

"In der Tat sind in den Mischungen der letzten 200 Jahre geringe Mengen von Zucker beigemischt. Vorher war Zucker auf Vulkan unbekannt. Diese lösen vermutlich die Ähnlichkeit mit Schokolade bei ihren Geschmacksnerven aus. Die ursprüngliche Frucht ist vom Geschmack einer Kakaobohne durchaus ähnlich." Spock goss sich ein wenig nach und blickte Kirk fragend an.

"Gerne," Kirk hielt sein Glas hin. Zucker? Da war was, er forschte in seinem Gedächtnis, doch es fiel ihm nicht ein. "Zucker? Spock?", er nippte an dem Wein.

Spock wollte gerade antworten, da kam Tin an den Tisch geeilt und betrachtete zufrieden die leeren Teller und Schalen. "Ah, es hat euch gemundet. Und ich sehe der Ta´lh ist sogar für menschliche Gaumen geeignet. Aber es wäre mir ein Vergnügen, dir Jim noch ein Bier zu bringen. Als Entschädigung sozusagen, natürlich auf Kosten meines Hauses, wenn ich deinen wunderbaren vulkanischen Freund Spock für einen minimalen Moment entführe. Lan ist da und er würde ihn furchtbar gerne kennen lernen."

Kirk und Spock tauschten kurze Blicke aus und nickten schließlich. "Nicht zu lange Spock. Du weißt ....." Spock nickte und Kirk sah zu Tin. "Mr. Tin, ein Bier wäre willkommen."

Spock stand auf und wollte sein Glas mitnehmen, doch Tin fuchtelte aufgeregt mit den Händen, "Nein! Nein! Wo bleibt meine Gastfreundlichkeit. Lass deinen Wein hier, wir haben, wir haben." Damit raffte er das gebrauchte Geschirr vom Tisch und schob Spock vor sich her in Richtung Theke. Er gab einem Kellner mit zwei knappen Gesten zu verstehen Kirk zu versorgen. Innerhalb von wenigen Sekunden hatte Kirk ein neues volles Bier vor sich stehen und beobachtete genüsslich die Szene am Tresen.

Spock war nicht zu übersehen. Er überragte die Benjii am Tresen um einen ganzen Kopf und mehr. Da es sehr warm war, hatte der Vulkanier beim Essen bereits seinen Umhang abgelegt. Nun stand er nur noch mit einem engen schwarzen Shirt über der Hose dort und schien sich angeregt mit einem jüngeren Benjii, Lan vermutlich, zu unterhalten.

Kam es Kirk nur so vor, oder war der Vulkanier um einige Grade lockerer als üblich? Für einen Moment trafen sich ihre Blicke,als Spock gerade seinen Wein zum Mund hob. Er blickte ihn über den Glasrand hinweg an und hob andeutungsweise eine Augenbraue. Das typische <Spock-fast-Lächeln>!

Kirk lächelte zurück und fühle wie sein Herz anfing heißes Blut durch seinen Körper zu pumpen. Du liebst ihn, du  begehrst ihn, Jim, es wird Zeit dir das einzugestehen und vor allem es auch ihm einzugestehen. Wie lange willst du noch davonlaufen und es verbergen? Nein, er ist dein Erster Offizier, er ist Vulkanier. Er würde sich vermutlich sofort geschockt versetzen lassen. Vergiss es. Er wendete den Blick ab und schaute sich im Lokal um.

Der Tänzer an der Stange hatte inzwischen eine wesentlich erotischere Form des Tanzes gewählt und ihm fiel ein Paar auf, welches einige Tische entfernt saß. 2 Männer, Menschen, die einfach nur ihre Hände hielten und leise miteinander sprachen.

Er blickte weiter. Wo waren die Klingonen? Dort hinten in einer der Nischen. Kirk schüttelte den Kopf, als er das Paar beobachtete. Er konnte sich viel in seiner Fantasie vorstellen, doch Klingonen ...  sie waren zu fremdartig, doch offensichtlich waren auch diese beiden ein Paar. Waren es vorhin nicht 4 Klingonen gewesen? Er suchte die Bar mit den Augen ab. Dort.

Zwei der Klingonen bahnten sich einen Weg durch die anwachsende Gästezahl und steuerten auf Spock zu. Ein mulmiges Gefühl machte sich in Kirks Magen breit und er suchte Spocks Blick, wollte ihn warnen. Der schien jedoch ganz von dem jüngeren Lan vereinnahmt zu werden, unterhielt sich angeregt und reagierte erst, als ihm einer der Klingonen die Hand auf die Schulter legte und ihn rüde zu sich herumdrehte.

"SSSSttaaarrrrfleeet!"

Kirk fuhr herum einer der Andorianer saß plötzlich an seinem Tisch und der andere, weitaus größere stand im nächsten Moment direkt vor ihm und verstellte ihm die Sicht auf Spock und die Klingonen.

"Sssseid vonnn Ssstarrrfleeet," zischte der kleinere Andorianer ihm ins Gesicht. "Bliiiinnnnder erkennnntsss."

"Bitte?" Kirk blickte unschuldig und versuchte Zeit zu gewinnen. Irgendwie war die Bar lauter geworden und er konnte Spock weder sehen, noch hören was dort vor sich ging. War dort eben ein Glas zu Bruch gegangen?

"Was wollen Sie von mir?" fragte er den Andorianer ungehalten. Er konnte nicht sehen was Spock machte.

"Wasss wolllen Ssssiee hierrrr?" der Andorianer beugte sich über die Tischplatte. "Klllingonnnen, Ssstaaarfleeet .... heissssess Pflasssterrr."

Kirk schüttelte den Kopf. "Wir sind privat. Zivil. Nicht Starfleet. Wir essen hier und haben einen netten Abend. Und die
Klingonen kenne ich nicht." Er versuchte wieder einen Blick auf Spock zu erhaschen, doch der stämmige große Andorianer verstellte ihm nach wie vor die Sicht.

Der Andorianer grinste spöttisch. "Höre den Mennnnnschhhh..... nääääätten Abenddd. Mit Ssssspitzzzoooohhhr. Lüüügeee."

Ehe Kirk reagieren konnte, hatte der stehende Andorianer Kirk mit einer riesigen Hand am Hals gepackt und zog ihn von der Bank hoch, drückte ihm die Luft ab. Nun wurde es zu heiß, Kirk tastete nach seinem Phaser in der Hosentasche. Wenn er ihn rausholte, würden sie sich verraten und die Übergabe vermutlich platzen. Wer waren die und was wollten sie und was machte Spock? Er fluchte in Gedanken und suchte nach einem Ausweg während seine Luft knapper wurde.

Urplötzlich lockerte sich der Griff um Kirks Hals. Der stämmige Andorianer sackte wie vom Blitz getroffen in sich zusammen und fiel mit einem dumpfen Poltern zu Boden. Er gab den Blick frei auf eine schwarze Gestalt und zwei aufgeregte gestikulierende Benjii. Spock! Tin und Lan.

Kirk keuchte, teils um seine Lungen mit dringend benötigter Luft zu füllen und teils vor Erleichterung. Er ließ sich hustend auf die Bank fallen.

"Was geht hier vor?" Spock hatte eine Grabesstimme und fixierte den noch sitzenden Andorianer. Der reagierte nicht. Tin fuchtelte aufgeregt mit den Händen. "Sie haben sie belästigt? Nicht in meinem Lokal. Erst Klingonen und nun das. Nein, wehe. Verlassen sie mein Lokal, Blaulinge. Sofort. Nicht übel nehmen schöner Vulkanier. So was ist noch nie passiert, niemals."

Spock ignorierte den zeternden und jammernden Benjii und  sah besorgt zum hustenden und keuchenden Kirk. "Jim?"

"Alles ok Spock," krächzte Kirk und blickte wieder zu dem immer noch schweigenden Andorianer. "Was sollte das Mr. Andorianer??"

"Ihrrr nichttt Paaaar," zischte dieser nur. "Offfizzzziiierrre, Ssstaaaarfleeet." Die Antennen auf dem weißen Haar neigten sich in Kirks Richtung.

"Ahhhh", Tin schrie gereizt auf. "Wie kannst du es wagen du blaue Schlange. Dies ist kein Paar? Sieh sie an. Sie sind
bestimmt füreinander. Offiziere? Lächerlich. Ich habe niemals so einen Unsinn gehört. Hier gibt es keine Offiziere. Geh, verlasse mein Lokal und nimm deinen Schläfer dort mit. Ah und das mir, an einem solchen Abend."

"Tin!", mit diesem einen Wort brachte Spock den sich ereifernden Benjii zur Ruhe. "Bitte beruhige dich. Sicher ist es nur
ein Missverständnis."

"Ein Missverständnis? Ein Missverständnis? Oh woher nimmst du die Ruhe?" Tin warf seine Hände in die Luft und der jüngere Lan hielt ihn schließlich fest.

Spock richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf den Andorianer. "Mister, ich schlage vor, das unser überaus
freundlicher Gastgeber hier, uns mit einem frischen Getränk versorgt und sie uns dann in aller Ruhe und Deutlichkeit sagen, was sie von uns wollen. Wir sind nicht häufig in der angenehmen Situation einen privaten Abend zu verbringen und haben nicht vor, ihn durch sie beenden zu lassen." Spock blickte zu Tin der noch immer von einem Fuß auf den anderen trat und rasch nickte.

"Aber zuvor...", Spock setzte sich mit einer eleganten Bewegung neben Kirk in die Bank, " .... ist da noch etwas was keinen Aufschub duldet und tatsächlich beendet werden sollte." Damit blickte der Vulkanier fragend in Kirks Augen und legte seine Hand unter sein Kinn.

Kirk war gerade wieder zu Atem gekommen, doch noch immer unfähig ein sinnvolles Wort herauszubringen und von der gesamten Situation inzwischen völlig überfahren. Spock hielt seinen ausgestreckten Zeige- und Mittelfinger unter sein Kinn und drehte seinen Kopf zu sich. Sein erster Offizier, sein Freund, der Mann den er seit Monaten begehrte, der Vulkanier.  Was war hier los? Komm zu dir Jim, verdammt. Schalte dein Gehirn an.

Kirks Gedanken drehten sich im Kreis und er war außerstande den Blick von den plötzlich sanften dunklen Augen abzuwenden und nickte nur wie betäubt. Er würde ihn küssen. Er wusste genau was Spock meinte, was beendet werden müsste, hier und heute, genau hier und heute. Er würde ihn küssen! Warum? Sein Magen machte einen Salto. Spock zog ihn sanft zu sich und er schloss die Augen, unfähig einen klaren Gedanken zu fassen.

Warme Lippen schlossen sich über seine Lippen und eine noch wärmere Zunge bahnte sich den Weg in seinen Mund. Er war auf vieles in seinem Leben vorbereitet und hatte vieles unvorhergesehene mit Fassung ertragen, doch dies war zu viel. Er stöhnte leise und schnaufte. Wellen von purer Erotik und Ekstase schlugen über Kirk zusammen und begruben die letzten Reste von Rationalität unter sich, als Spocks warme Zunge mit der seinen spielte.

<Jim?>

Spock! In seinem Kopf. Er fühlte ihn ganz deutlich, eine ruhige Präsenz am Rande seines Bewusstseins. Er konnte nicht antworten, wusste nicht wie. Die warme Zunge und die warmen Lippen ließen keinen klaren Gedanken zu. Sein ganzer Körper befand sich plötzlich in einem schwingenden Zustand der Erregung, bereit in Tausend Stücke zu zerspringen.

<Jim! Ordne deine Gedanken!>

<Ja!> hatte er geantwortet? Er badete in einem Meer aus warmen Sonnenstrahlen. Er war nicht hier. Er war an einem warmen Sandstrand und lag in der Sonne, die Strahlen kitzelten seine Haut. Das musste es sein. Ordne deine Gedanken.

<Ich ziehe mich jetzt zurück.> die Stimme in seinen Gedanken klang fast bedauernd, zitterte nun leicht, doch war unverkennbar Spocks ruhige und warme Präsenz. Er fühlte sich gut an.

<Ja.> er wieder in Gedanken geantwortet. Wie?

Kirk fühlte wie die warme Zunge und die Lippen langsam seine freigaben. Die sanfte Präsenz Spocks sich zurückzog und dennoch irgendwie am Rande seines Bewusstseins verharrte. Er schlug vorsichtig blinzelnd die Augen auf. Spock sah ihn an, so sanft und warm. Er blinzelte wieder, unfähig zu sprechen oder etwas anderes zu tun als in diese Augen zu schauen.

Schließlich senkte Spock seine Hand und löste den Blick und richtete seine Aufmerksamkeit auf den starrenden Andorianer. "Nun, Mr. .....", begann er, doch der Andorianer stand plötzlich auf.

"Sssssie enntttschullldigen. Misssversstännndnisss. Jaaaa. Mrrrr. Vullllkannn. Nnnnicchtsss für Unguuutt. Verwechssslung", damit verneigte sich der Andorianer entschuldigend und stieß dem benommen auf der Erde sitzenden Gefährten in die Rippen.  "Sssstakhhh klessch .... wirrr gehen Benjiiii ....  entschullldigggg."

Sie warteten bis die Andorianer aus der Tür heraus waren. Kirk fiel auf, das auch die Klingonen nicht mehr zu sehen waren. Was war aus ihnen geworden? Tin seufzte und ließ sich kopfschüttelnd auf die Bank sinken. "Nein, nein, was für eine üble Gesellschaft treibt sich hier seit Tagen herum. Keine Gesellschaft für feine Leute wie ihr es seid. Haltet euch fern von diesen Erscheinungen. Erst diese Klingonen und dann...ich war kurz davor die Behörden zu rufen."

"Klingonen!", langsam reagierten Kirks betäubte Sinne wieder. "Spock? Was war das mit den Klingonen? Ich sah nur wie
sie auf dich zugingen."

"Nun, sie haben mir ein unannehmbares Angebot gemacht und ich musste sie leider enttäuschen und ....," begann Spock, doch Tin unterbrach sofort wild gestikulierend.

"Unannehmbares Angebot? Fürchterliche Wesen, kommen in meine Bar und belästigen Sie. Sie wollten ihn für sich, als Spielzeug, diesen edlen Vulkanier, wollten ihn zwingen und schlagen. Ach Klingonen verstehen nichts von feiner Erotik und der Kunst der Verführung. Sie lieben die Gewalt. Nein so was habe ich hier noch nicht erlebt. Sie wollten ..." Tin schüttelte traurig mit dem Kopf.

"Er hat sie beide zu Boden geschickt!", beendete Lun die Erzählung und blickte Spock mit leuchtenden Augen an. "Mit nur einer Hand. So elegant." Lun machte die Bewegung an Tin vor und Kirk erkannte den Nervengriff. Spock blickte Kirk entschuldigend an, als Lun weitererzählte. "Die anderen beiden Gesellen nahmen ihre Freunde und stießen üble Flüche aus, doch wahrten den gehörigen Abstand und gingen schnell und dann .... "

"Und als ich danach sah, das die Andorianer inzwischen offensichtlich Interesse an dir gefunden hatten, kam ich sofort
zurück.", beendete Spock den Satz und goss sich den Rest seines Weines in ein Glas und hob es zum Mund.

Tin schüttelte wieder den Kopf, "Was kann ich nur tun? Wie kann ich es wieder gut machen?"

"Mr. Tin", ergriff Kirk das Wort. Wenn sie nicht noch mehr auffallen wollten, mussten sie erstens diesen Benjii beruhigen und zweitens dürstete ihm auch selber nach Ruhe. "Vielleicht ein neues Bier für mich und für meinen Freund eine neue Flasche Wein und dann können wir den Abend in dieser gemütlichen Stätte fortsetzen und es ist nichts passiert."

Tin sah ihn einen Moment an, wedelte dann verschmitzt mit dem gelben Zeigefinger. "Ein wahrer Herr, Mensch Jim. Lun, du hast den Herren gehört. Eile!! Jim und Spock, ich empfehle mich." Mit einer leichten Verbeugung erhob er sich und eilte wieder an die Theke. Lun brachte Sekunden später Wein und Bier, strahlte sie und insbesondere Spock an und verschwand wieder im vollen Lokal.

Kirk lehnte sich zurück und atmete langsam aus. Seine Gedanken waren ein völliges Chaos und weigerten sich standhaft gegen irgendeine Ordnung. Diese eigenartige Mission, Spock in schwarz, Benjii, dieses Lokal, Tin, Klingonen, Andorianer, ein Kuss ....  Spocks Kuss.

"Spock ..... " begann er, doch er sollte wieder nicht zum Ende kommen.

Eine in Kapuzenmantel verhüllte Gestalt huschte an ihrem Tisch vorbei und setzte sich ihnen gegenüber auf die Bank. "Eine wahrlich beeindruckende Vorstellung, meine Herren. Das erlebt man hier nicht jeden Abend. Sie dürften über jeden Zweifel erhaben sein." Die Gestalt wischte sich die Kapuze aus dem Gesicht und zum Vorschein kam eine junge Frau, mit kurzen rötlichen Haaren.

"Wer...?" Kirk verschluckte sich an seinem Bier und hustete.Spocks einzige Reaktion war eine hochgezogene Augenbraue.

"Kluth, nehme ich an?" fragte der Vulkanier schließlich leise. Die Frau nickte und zog die Kapuze wieder über. In einem
Lokal voller Männer, war das sicher die bessere Lösung.

"Richtig! Mr. Spock. Und Captain Kirk vermute ich.", flüsterte sie. "Starfleet schickt seine besten Leute, wie ich sehe.
Sehr beeindruckend. Aber auch notwendig fürchte ich. Die Andorianer waren kein Zufall. Ich denke das sie sie genügend verwirrt haben. Die Klingonen haben ohnehin keine Anhaltspunkte und scheinbar nur Augen für sie, Mr. Spock. Es sind Zivilisten, zwei Päärchen, die vermutlich aus reiner Neugierde hier sind und sich nach Beute umsehen. Kein Grund zur Besorgnis, was unser Vorhaben angeht. Der klingonische Geheimdienst ist noch nicht hier und wird zu spät kommen. "

Kirk wollte etwas fragen, doch die Frau hob eine Hand. "Morgen um 43 Teklen Benjii Zeit hier, dieser Tisch. Beobachten sie einige Stunden vorher die Bar, damit sie wissen wer sich hier aufhält. Ich werde jemanden mitbringen und mit Tins Hilfe für ein wenig Ablenkung sorgen. Das wird nicht ungefährlich. Ich wünsche ihnen dennoch eine angenehme Zeit auf Benjii bis dahin ... "

Sie stand auf und nickte Spock zu und reichte Kirk die Hand. "Meine Herren, es ist mir eine Ehre mit ihnen zu arbeiten. Genießen sie ihren Aufenthalt auf Benjii. Ernst wird es erst morgen Abend.", flüsterte sie. Kirk ergriff die Hand und bemerkte etwas hartes in seiner Handfläche. Im nächsten Moment war die Frau verschwunden, so schnell wie sie gekommen war.

Kirk blickte in seine Handfläche und sah einen Datenchip. Er hielt ihn Spock hin, der ihn an sich nahm und unter dem Tisch in den Tricorder schob. "Und?", fragte Kirk, als er sah das Spock die Daten mit einer hochgezogenen Augenbraue quittierte.

Spock reichte ihm den Tricorder unter dem Tisch und trank wieder etwas vom Wein, offensichtlich in Gedanken versunken. Kirk blickte auf den kleinen Bildschirm.

Sie würden morgen Abend hier sein. Er würde durch eine der Türen während des Ablenkungsmanövers mit Klath verschwinden und Spock hier bleiben und ihnen den Rücken freihalten, sowie die Klingonen und die Andorianer im Auge behalten. Wenn alles glatt lief, würde Kirk wenige Minuten später wieder im Lokal sein und der Gegenstand via abgeschirmten Nottransporter sich sicher im Shuttle befinden.

Danach sollten sie noch eine Weile im Lokal verweilen und später aus dem Hotel heraus selber ins Shuttle beamen. Sollte etwas schief laufen, war der Treffpunkt ebenfalls in ihrem Hotel. Unter keinen Umständen sollten die Kommunikatoren benutzt werden, da die Frequenzen höchstwahrscheinlich abgehört werden würden.Ebenso durfte der Gegenstand unter keinen Umständen in die Hände der Klingonen oder Andorianer fallen. Um keinen Preis. Im Notfall sollte er vernichtet werden.

Kirk seufzte und reichte Spock den Tricorder zurück. Der ließ ihn zuschnappen und in seinem neben ihm liegenden Umhang verschwinden. "Das gefällt mir nicht Spock. Zu viele Variablen. Was könnte schief gehen?", murmelte Kirk und nippte an seinem Bier, stellte fest das es fast alle war und leerte das Glas komplett . "Das gefällt mir ganz und gar nicht. Zu viele Dinge die ungeklärt sind, allen voran dieser Gegenstand. Ich möchte gerne wissen was das ist, was so wichtig ist."

Spock nickte bedächtig, schwieg und blickte weiter nachdenklich in sein Weinglas. Kirk fiel auf, das er inzwischen eineinhalb Flaschen geleert hatte, minus dem Glas was sie geteilt hatten.

Geteilt! Wie eine warme Explosion in seinem Bauch kehrte die Erinnerung zurück. Der Kuss. Die Augen. Spock hatte ihn
geküsst. 

"Spock?", er legte sanft eine Hand auf den Unterarm des Vulkaniers. Spock drehte den Kopf leicht und sah ihn aus den
Augenwinkeln an. Sein Blick fiel auf Kirks Hand, die auf seinem Unterarm lag, dann schloss er die Augen, nickte leicht und ließ seinen Kopf sinken. Was hatte er? Der Kuss? Der Wein? Sie sollten gehen, sie konnten beide etwas Ruhe gebrauchen, nach den Eindrücken des heutigen Tages und dem was ihnen morgen bevorstand.

"Spock, ich denke wir bezahlen und machen uns auf den Weg ins Hotel." Kirk drückte den steifen Unterarm leicht. Spock
blickte auf und nickte wieder. Einen Moment schien es als würde er noch etwas sagen wollen, dann stand er langsam auf. Kirk zog seine Jacke über und griff nach Spocks Umhang, dann gingen sie zu Tin.

"Nein! Ohhh nein ... sie sind selbstverständlich eingeladen." Tin wehrte gespielt erbost Kirks Zahlungsanfrage ab.  "Ah  ihr seid müde, ich sehe es schon. Soll ich ihnen den Tisch für morgen reservieren? Gleiche Zeit wie heute, Mensch genannt Jim?"

Tin blickte zum schweigsamen Vulkanier und dann wieder zu Kirk. Kirk nickte. "Danke Mr. Tin, ja morgen wieder um die gleich Zeit." Tin verneigte sich und Lun lächelte von der anderen Seite des Lokals zu ihnen herüber.

Kirk schob Spock aus der Bar auf die Straße. Der Vulkanier sprach kein Wort und schlang die Arme um seinen Brustkorb, als sie aus der warmen Bar heraustraten. Es war empfindlich kühl und dunkel geworden. Kirk suchte die Öffnung in dem dicken vulkanischen Reiseumhang, fand sie und warf ihn Spock um die Schultern. Er schwankte leicht und Kirk hielt ihn einen Moment an den Oberarmen fest. Was war nur plötzlich ...?

Zucker, schoss es ihm augenblicklich durch den Kopf. Natürlich!!! Vulkanier reagierten auf Zucker, wie Menschen auf Alkohol. McCoy hatte einmal etwas erwähnt, in einer der üblichen Plänkeleien an Bord der Enterprise. War Spock etwa angetrunken?

"Spock?" Kirk legte seine Hand unter das Kinn des Vulkaniers und drehte seinen Kopf, so dass er ihm in die Augen blicken konnte. Verwirrung und Unsicherheit blickten ihn aus zwei geweiteten Pupillen an und der Vulkanier schien mit seiner aufrechten Haltung zu kämpfen. Na wunderbar, dachte Kirk. Ein angetrunkener Vulkanier und ein verliebter Captain. Starfleet würde stolz auf sie sein. "Spock? Kannst du laufen?"

"Jim ich ... ja, ja ich kann laufen.", murmelte Spock und machte einen schwankenden Schritt. Kirk sah das es so nicht ging und legte seinen Arm um Spocks schmale Taille und Spocks Arm über seine Schultern. Kirk fühlte feste Muskeln unter dem dicken Stoff. Wie dünn und angespannt er war.

"Falsche Richtung, komm." Er schob sie in die andere Strasse und nach einer Weile blieb Spock plötzlich stehen.

"Jim."

"Hm?" Kirk hielt ihn weiter fest.

"Ich ... es ist unverzeihlich. Ich habe offensichtlich die Wirkung des Ta´lh auf meinen Stoffwechsel unterschätzt und ..."
Spock murmelte mehr, als das er sprach.

"Schh Spock, das mit deinem Stoffwechsel können wir später klären, wenn wir im Hotel sind. Bis dahin kümmere dich besser um die Funktion deiner Beine. Okay?" Kirk lächelte. Er hatte einen großen hageren angetrunkenen Elfenkönig in seinem Arm. Spock blickte ihn mit hochgezogener Augenbraue irritiert an.

"Na zumindest die Augenbrauen funktionieren prächtig Spock, nun los." Kirk grinste und schob sie weiter.

Einige Minuten und 2 anstrengende Treppen später waren sie in ihrem Zimmer. Kirk wickelte Spock aus dem Umhang und ließ ihn sanft aufs Bett sinken. Spock blieb leicht schwankend auf der Bettkante sitzen und stützte den Kopf in die Hände und die Ellenbogen auf die Knie. Kirk betrachtete ihn einen kurzen Moment, während er selber wieder zu Atem kam.

"Spock willst du zuerst ins Bad oder soll ich ...?"

Spock winkte ab. Kirk zuckte mit den Schultern und begab sich ins Bad, duschte und kam mit Handtuch um die Hüften in das Zimmer zurück. Spock stand am Fenster und blickte auf die dunkle Straße. "Bad ist frei Spock. Geht es ...?"

"Ja, es wird gehen." Spock wankte langsam zum Bad. Offensichtlich hatte er es irgendwie geschafft seine Haltung
wiederzugewinnen, zumindest leidlich. Kirk legte sich in das große Bett und seufzte. Nein, er würde diese Situation nicht ausnutzen, doch war sich nicht ganz sicher ob es nicht vielleicht doch genau der richtige Moment war.

Wie lange hatte er auf diese Möglichkeit gewartet, und nun ... .  Vielleicht war der Kuss vorhin nur <dienstlich> gewesen. Das würde ihn verletzen, aber Spock war Vulkanier und immer für merkwürdige Überraschungen gut. Er würde das mit Spock klären, wenn er wieder klar im Kopf war. Das war sicher besser.

Gerade als er sich fragte ob Spock in der Dusche übernachten würde und nachsehen wollte, hörte er die Tür, das Licht ging aus und Sekunden später spürte er wie sich Spock vorsichtig und umständlich neben ihn legte.

Sie hatten auf verschiedenen Missionen bereits öfter gemeinsam übernachtet, sich ein Zelt, eine Höhle oder auch einen
Schlafsack geteilt, wenn es die Notwendigkeit erforderte. Nein, es war nicht leicht gewesen für ihn. Er war sich der Nähe des warmen Körpers überdeutlich bewusst und hatte alle seine Kräfte aufbringen müssen, sein Verlangen im Zaum zu halten. Irgendwie war es immer gut gegangen. Doch Spock hatte ihn auch noch nie geküsst.

Er hörte wie Spock die Decken enger um sich zog.

"Spock? Ist dir kalt?"

"Unwesentlich," kam eine leise gemurmelte Antwort. Er schlief also noch nicht.

Kirk rutschte näher, "Komm etwas rüber. Wir können ...."

Spock drehte sich abrupt um. "Jim, ich weiß nicht ob ich meine mentalen und physischen Reaktionen auf deine Nähe in meinem momentanen Zustand kontrollieren kann. Ich denke nicht, dass das eine gute Idee ist."

Durch das hereinfallende Licht einiger Straßenlampen konnte Kirk Spocks Gesicht nur schemenhaft erkennen. Doch es reichte. Jetzt oder nie. Langsam und sanft strich er mit einem Finger über Spocks Lippen suchte eine Augenbraue und fand sie, strich leicht darüber. Keine Reaktion, auch keine Gegenwehr.

"Der Kuss vorhin Spock. War er dienstlich, Mangel deiner Kontrolle oder war er .... mehr?"

Spock antwortete nicht. Kirk sah im Zwielicht, dass seine Augen sich geschlossen hatten und er offensichtlich einen inneren Kampf austrug. Nein, mein Freund so einfach kommst du mir nicht davon. Er wanderte mit seiner Hand zu einem delikat spitzen Ohr und strich darüber. Spock atmete hörbar ein und ein sanfter Schauer lief durch den Körper des Vulkaniers.

"Jim ... bitte .... ", flüsterte er zitternd.

"Antworte mir mein Freund, sonst fallen mir noch andere Dinge ein, denn meine Kontrolle ist seit deinem Kuss bereits zu Staub zerfallen. Und wenn ich es mir recht überlege, kontrolliere ich es bereits viel zu lange.", raunte Kirk

Wieder keine Antwort und Kirk ließ seine Hand an den Schultern hinunterwandern und fand eine harte Brustwarze und nahm sie zwischen seine Finger, drückte sie leicht. Spock lag noch immer schweigend neben ihm, doch sein inzwischen angestrengter flacher und zitternder Atem verriet ihm, das der Vulkanier weit davon entfernt war zu schlafen. Sein Körper war gespannt wie eine Bogensehne.

Na gut. Dann eben noch einen Schritt weiter. Kirk beugte sich vor, so dass er dicht an  Spocks Ohr war.

"Ich wollte das schon immer tun," flüsterte er und berührte mit der Spitze seiner Zunge eine der Ohrspitzen. Spock
keuchte augenblicklich auf und atmete zischend ein.

"Wenn du mir nicht antworten willst okay.", flüsterte Kirk in das Ohr. "Du kannst mich nach all der Zeit, in der ich meine
Wünsche kontrolliert habe, nicht einfach so überwältigend küssen und dich dann wie Schneewittchen schlafen legen. Ich werde dich wach küssen. Jetzt, hier und heute.  Ein einfaches Nein genügt jederzeit, und ich drehe mich um und es ist nichts geschehen. Du bist um ein vielfaches stärker als ich. Verhindere es jetzt oder lass deine vulkanischen Kontrollen auf den Haufen Staub wandern auf dem auch meine liegen."

Kirk wartete einen Moment, keine Reaktion. Nur leises schnelles flaches Atmen. Ermutigt schloss er seine Lippen um eine Ohrspitze und sog leicht daran, bearbeitete gleichzeitig eine Brustwarze zwischen seinen Fingern. Spock stöhnte auf und innerhalb weniger Augenblicke kam Bewegung in den eben noch passiv daliegenden Körper.

Mit einem Schwindel erregenden Tempo und einem leisen Aufschrei warf Spock ihn auf den Rücken, hielt seine Handgelenke mit einer Hand und einem Griff fest wie Stahl, presste beide Arme über Kirks Kopf auf das Bett und saß rittlings und schwer atmend auf ihm.

Geschmeidig wie eine Katze, dachte Kirk in einem flüchtigen Moment. Er suchte Spocks Augen, fühlte wie sich Spocks Geschlecht in seines presste. Hart, sehr hart. Ein erotischer Schauer durchlief ihn. Spock war also erregt. Sehr erregt. Und er war sehr stark. Und er war nackt. Sehr nackt. Wie Kirk auch. Wieder lief ein prickelnder Schauer durch seine Eingeweide und er verfluchte die Dunkelheit.

"Jim ...," keuchte der Vulkanier, ".... du weißt nicht was..."

"Doch!!! Spock! Ich weiß es.... jetzt, oder nie. Ja oder Nein mein Freund." Kirk wusste das Spock in der Dunkelheit weitaus besser sehen konnte als er. Er fand das leichte Glitzern, was auf die Augen hinwies und wartete, lauschte dem keuchenden Atem des Vulkaniers.

Seine Hände begannen zu schmerzen und gleichzeitig baute sich durch den Druck auf sein bestes Stück ein unbändiges Verlangen auf, das nach Erfüllung schrie. Er sah das Spiel der harten und schlanken  vulkanischen Muskeln im Zwielicht und hob sein Becken leicht an.

Spock stöhnte auf und mit einem leisen Schrei, der fast verzweifelt klang brachen die letzten vulkanischen Dämme und warme Lippen schlossen sich über Kirks. Eine Zunge schob sich fordernd in seinen Mund und der Griff um seine Handgelenke war fort, ersetzt von zwei Händen die sich in seinen Haaren vergruben, schlanken Fingern die sein Gesicht erforschten und schließlich die Kontaktpunkte fanden.

<Jim!> Er war da.

Kirks Welt schwamm augenblicklich in einem glitzernden Meer purer Erregung. Vulkanischer Erregung die sich in wie ein Netz über sein Bewusstsein legte und auch seine eigene. Er stöhnte hilflos in Spocks Mund und schlang seine Beine um die langen Beine seines Freundes, musste irgendeinen Halt finden, diesen warmen Körper dichter an sich ziehen.

Darauf hatte ihn nicht einmal der Kuss vorbereiten können. Er ließ sich treiben und in ein Meer von ungezügeltem Verlangen fallen. Spocks Verlangen und seines.

<Gott, Spock> Seine Hände krallten sich in den starken Rücken und wanderten zu den harten Pobacken. Er zog ihn höher auf seinen Bauch, bis sein bereits in Erwartung feuchter Penis die enge Öffnung im verlängerten Rücken des Vulkaniers fand.

Spock presste sich gegen ihn. <Jim, Jim, so lange ... >

"Jetzt mein Freund, jetzt ..." stöhnte Kirk und beide stöhnten auf als er ganz in Spock eindrang. Kirks Hände fanden
Spocks hartes Glied, das zwischen ihren Körpern eingeklemmt war. Er umschloss es und die Hoden mit beiden Händen. Massierte sie sanft. Spock ächzte stöhnend, warf den Kopf nach hinten und begann sich zu bewegen, ihn zu reiten.

Erst langsam, dann immer schneller. Bei jeder Berührung der empfindlichen Stelle in seinem Innern schrie Spock leise auf und riss Kirk mit sich. Wellen von Erregung und Verlangen schwappten in Kirks Kopf und er konnte nicht mehr trennen ob es seine oder Spocks waren oder sie beide. Sie waren eins und steuerten unaufhaltsam auf eine unsichtbare Grenze zu.

<Gleich mein Freund, ich bin bei dir> schickte Kirk in den aufgewühlten Tumult. <Jim, T´hy´la...> kam eine warme und umarmende Antwort. <....keine Kontrolle.>

"Nein, Spock, keine Kontrolle, komm ... ich bin hier." murmelte Kirk, zu nah am Höhepunkt, als das er noch einen klaren
Gedanken fassen konnte, zu überwältigt von den Gefühlen. Er zog mit einer Hand den Kopf des Vulkaniers wieder zu sich herunter und griff in die vollen Haare, hielt ihn fest.

"Jim, Jim, Jim," keuchte Spock fast wimmernd und plötzlich schlossen sich seine Muskeln um Kirks Penis und der warme Körper über ihm begann unkontrolliert zu zucken.

Spock schrie auf und heißer Samen ergoss sich über seinen Bauch. Kirk füllte Spock mit seinem Samen. Er wusste inzwischen nicht mehr ob er es war der schrie oder Spock. In seinem Kopf klatschen Wogen von Wärme und Erlösung an sein Bewusstsein und Sterne hüllten ihn ein, bis er nur noch friedliche Dunkelheit fühlte.

Als Kirk wieder zu sich kam, hatte er einen keuchenden und zitternden Vulkanier in den Armen. Irgendwie hatte Spock ihn freigegeben und sich an seine Seite manövriert, lag mit dem Kopf an seiner Brust und die langen Arme und Beine waren um Kirk geschlungen, ließen ihn nicht fort.

Es war ihm noch nie passiert das er bei einem Orgasmus einen Blackout bekommen hatte. Wieder lief eine bebende Welle durch den warmen Körper in seinen Armen. Er genoss einen Moment einfach nur ihn zu halten, zog ihn an sich und vergrub sein Gesicht in Spocks weichen Haaren. Das Zittern ließ langsam nach und auch der Atem wurde gleichmäßiger.

"Spock," flüsterte er und strich über den dichten Haarschopf, welcher sich unter seinem Kinn vergrub. Er tastete mit
einer Hand nach der Bettdecke und zog sie über ihre Körper.

"Schlaf mein Freund," murmelte er leise in die dichten Haare und schloss die Augen. Er bekam keine Antwort und war selber innerhalb von Sekunden eingeschlafen.

(..wird in Teil 3 fortgesetzt.)
(Feedback gerne :))) .... danke)

 

Teil 3