Titel:                Zufälle gibt's, die gibt's gar nicht...

Autor:              Lady Charena

Serie:               Xover: Der Schuh des Manitu/Unser Traumschiff

Paarung:           Winnetouch, Captain Kork, Mr. Spuck, Die Pille

Code:               G, Humor

Beta:                T'Len

 

Feedback: Gerne <LadyCharena@aol.com>

Summe: Alle Mann in Deckung - catfight im Anflug... <g>

 

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Zufälle gibt's, die gibt's gar nicht...

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Lady Charena, Jan. 02

 

 

"Apachen-Pub, was ist denn das für ein Name?", beschwerte sich Die Pille, als sie eintraten. "Du immer mit deinen verrückten Ideen für unsere Landausflüge. Wir hätten ja genauso gut ins Hotel Alpenrose gehen können, auf dem Uranus. Aber nein, da nehmt ihr mich ja nie mit..." Seine Tirade wurde gestoppt, als er auf den Captain auflief. "Hey, einfach stehen bleiben, was soll das denn jetzt?"

 

Captain Kork starrte auf den Mann hinter dem Tresen, der lächelnd winkte. "Ui, irgendwie sieht der genauso aus wie du, Mr. Spuck. Das ist ja direkt unheimlich. Denk' dir doch bloß einmal die langen Haare weg und stell ihn dir mit spitzen Ohren vor. Wie runtergerissen aber auch." Kork bekam den Mund nicht mehr zu. "Ist das nicht faszinierend?"

 

"Wenn du meinst, mein Captain." Mr. Spuck war davon nicht sehr angetan.

 

"Eine gewisse Ähnlichkeit kann ich da schon feststellen", meldete sich da auch Die Pille zu Wort.

 

Winnetouch and Mr. Spuck betrachteten sich. "Also nein, das glaube ich nicht", sagten sie beide gleichzeitig.

 

"Also, mein Captain, das ist völlig unmöglich." Mr. Spuck nahm seinen Spiegel vom Gürtel und blickte skeptisch hinein. Er zupfte seinen Pony zurecht. "Ich hab viel die schöneren Augen."

 

"Quatsch", meinte Winnetouch, der das natürlich nicht auf sich sitzen lassen konnte. "Ich bin ja viel schlanker."

 

"Das kommt von der vielen Käse-Sahne", warf Captain Kork nicht wirklich hilfreich ein.

 

"Das ist nicht wahr!", widersprach Mr. Spuck sofort und ließ den Spiegel sinken. "Der hat ja einen richtigen Rettungsring um die Hüften."

 

"Pah! Habe ich gar nicht, du blöde Kuh", giftete Winnetouch zurück. Und zwinkerte dem Captain zu, der ihn angrinste.

 

"Selber blöde Kuh."

 

Captain Korks Bemerkung war jedoch an Mr. Spuck nicht spurlos vorbeigegangen. Und so wandte er sich seinem nächsten "Opfer" zu. "So findest also auch, ich bin zu fett?"

 

"Äh, so habe ich das nicht gesagt", verteidigte sich Captain Kork. "Nur vielleicht ein bisschen rundlich... ich meine, du machst doch so schon diese Trennkost..."

 

"Pah! Wenn das so ist, gehe ich", meinte Mr. Spuck eingeschnappt. "Ich bin bei meiner Mama, wenn du mich sprechen willst, Captain." Er drehte sich auf dem Absatz um und marschierte Richtung Ausgang.

 

"Hier geblieben!" Der Arzt hielt es für angebracht, hart durchzugreifen,  nachdem Captain Kork nur dasaß und Winnetouch hübsche Augen machte. "Ich will jetzt was trinken."

 

"Ich kann dir einen ganz tollen Cocktail machen." Winnetouch strahlte ihn an, doch Die Pille verzog den Mund. "Habt ihr hier auch was Anständiges zu trinken?"

 

"An Prosecco vielleicht?", schlug Winnetouch hilfreich vor.

 

"Nein", entgegnete der Arzt.

 

"Ja", kam es von Mr. Spuck an der Tür.

 

"Ja", kam es von Captain Kork an der Theke. "Wolltest du jetzt nicht gehen?", meinte er spitz, als Mr. Spuck sich neben ihm niederließ.

 

"Naja, aber für einen Prosecco ist doch immer Zeit", entgegnete der - kaum weniger spitz. "Außerdem hast du doch gehört, was Die Pille gesagt hat."

 

"Bin ich hier der Captain, oder nicht?", entgegnete Kork beleidigt. "Du kannst ruhig zu deiner Mama."

 

"Ich will aber nicht mehr." Mr. Spuck griff sich das Glas und schoss einen giftigen Blick in Richtung Winnetouch.

 

"Ich will aber nicht mehr", äffte ihn Captain Kork nach. "Dass du jetzt aber auch nie weißt, was du willst."

 

"Jetzt seid's doch mal still, bis einer weint", versuchte Winnetouch Frieden zu stiften.

 

Was die Lage jedoch nicht wesentlich verbesserte. Jetzt zogen Captain Kork und Mr. Spuck an einem Strang - bildlich gesprochen - und fielen über Winnetouch her.

 

"Ich glaube, mir wird übel...", murmelte Die Pille und zog freudestrahlend eine Flasche Wodka über den Tresen zu sich. "Die Medizin, sie lebe hoch!"

 

Ende

 

 

Fortsetzung in        Unter Wolpertingern