Titel:                Traum meiner schlaflosen Nächte

Autor:              Lady Charena

Fandom:           Unser (T)Raumschiff

Paarung:           Mr. Schpuck, Kapt'n Kork

Code:               G, Humor

Beta:                T'Len

 

Feedback: <LadyCharena@aol.com>

Summe: Das Briefgeheimnis ist auch nicht mehr, was es mal war...

 

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Traum meiner schlaflosen Nächte

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Lady Charena  Juli 2002

 

 

 

 

"Mr. Schpuck - sofort zu mir auf die Brücke!"

 

Irgend so eine blöde Kuh hatte den Lautsprecher in Mr. Schpucks Kabine voll aufgedreht und so wurde er nicht gerade sanft von der Stimme seines Käpt'ns aus Morpheus Armen gerissen. Aufstöhnend fiel er zurück ins Bett. Was konnte der Käpt'n nur um vier Uhr früh schon von ihm wollen? Vielleicht konnte er mal wieder nicht schlafen. Gähnend kroch er aus dem Bett und zog seine Uniform an.

 

"Na endlich, das dauerte ja wieder", meckerte Kork, als Schpuck auf die Brücke kam.

 

"Käpt'n - es ist vier Uhr früh. Sag' amal hast du noch alle Suppenteller in deinem Ikea-Schrank?"

 

"An anderen Tonfall, bitte, deinem Käpt'n gegenüber, Mr. Schpuck, ja." Kork wedelte mit einem Umschlag. "Was is den des?"

 

Schpuck riss es ihm aus der Hand. "Gib' des her, du blöde Kuh! Das ist privat."

 

"Zicke!", giftete Kork zurück. "Ich habs ja schon lang gelesen."

 

"Meine private Post?", empörte sich Schpuck. "Neugierige Gans!"

 

"Mei, dann lass es halt nicht auf der Brücke rumliegen, wo's jeder lesen kann." Kork betrachtete angelegentlich seine Fingernägel. "Schlampe."

 

Das war nun wirklich zuviel. Schpuck schnappte nach Luft. "Boah, is des gemein", brachte er schließlich mit Mühe heraus.

 

Kork streckte ihm die Zunge heraus. "Wer ist denn der "Traum meiner schlaflosen Nächte", hah?", fragte er hämisch und zitierte munter weiter aus dem Brief: "Mein Geliebter. Mein Morgenstern. Du bist der Traum meiner schlaflosen Nächte." "So ein Schmarrn kann nur dir einfallen, Gitti", urteilte er.

 

Nun war Mr. Schpuck wirklich tief gekränkt. "Das sag' ich net", zischte er. "Ich geh jetzt wieder ins Bett, Käpt'n."

 

Kork schnitt eine Grimasse. "Ich geh jetzt wieder ins Bett, Käpt'n", äffte er ihn nach. "Damit du's nur weißst - es gibt heute keinen Nachtisch für dich!" Zufrieden über diese drakonische Strafe verschränkte er die Arme vor der Brust.

 

Den Kopf stolz in den Nacken geworfen, trat Schpuck in den Turbolift. Er zerriss den Umschlag in lauter kleine Schnipsel. Das war absolut das letzte Mal gewesen, dass er sich einen abbrach, um Kork einen Brief zu schreiben!

 

Ende