Titel:            Striptease

Autor:            Lady Charena

Serie:            TOS, Travesty/Humor

Paarung:          S/f [K/S]

Code:             PG

Archiv:           ja

 

Feedback: LadyCharena@aol.com

Summe: Doktor McCoy erlebte eine Überraschung...

 

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört Star Trek und alles, was ich mir hier borgte.

Die Story ist mein, "Fanfiction" - ich beabsichtige weder, damit Geld zu verdienen, noch irgendwelche Rechte zu verletzen.

Wer unter 18 ist, bzw. sich am Inhalt dieser Story stören könnte, sieht sich bitte anderswo für passendere Unterhaltung um.

 

 

Erschienen in: Shaik – das etwas sehr andere K/S-Zine 1

 

Striptease...

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Lady Charena

 

Striptease...

 

 

Lady Charena

 

Wo steckten die beiden? McCoy verließ das leere Observationsdeck. Ihre Kabinen waren gleichfalls verlassen. Sie waren nicht im Rec-Raum, nicht in der Turnhalle. Manchmal hatte er direkt den Eindruck, zwischen den beiden lief etwas. Doch Jim hielt sich ungewöhnlich bedeckt. Und an Spock biss man sich ohnehin die Zähne aus, versuchte man etwas zu erfahren, dass die Privatsphäre des Vulkaniers berührte.

Natürlich könnte er sie von der Brücke aus durch den Computer ausfindig machen lassen – doch das wäre ja wohl eher eine Lachnummer. Schließlich war er der beste Freund der beiden. Er sollte wohl in der Lage sein, sie aufzustöbern, ohne das es hinterher das ganze Schiff wusste.

 

Andererseits... er könnte natürlich auch den Abend mit Scotty verbringen. Doch der sollte ruhig noch ein wenig schmoren. Das sollte den Ingenieur lehren, Mira Romaine schöne Augen zu machen. Mensch, denk’ nach... Die Erleuchtung traf ihn wie eine Supernova. Das war es. Spock und Jim hatten vor ein paar Tagen während des Essens über ein Experiment gesprochen, das der Vulkanier durchführte. Wo sollte das noch sein? McCoy machte sich auf den Weg ins Physiklabor, dort gab es einen selten benutzten Nebenraum...

˜

Die Tür öffnete sich, als er die Sensorplatte berührte. So weit, so gut... Als sich seine Augen von dem abrupten Wechsel vom Licht in die matte Beleuchtung des Raumes erholt hatten und er die beiden engumschlungenen Gestalten entdeckte, grinste er. Als ob er es nicht gewusst hätte... Aber das würde die beiden etwas kosten. Er räusperte sich.

 

Spock drehte sich um. „Du hast schon wieder vergessen, die Tür abzuschließen“, meinte er ruhig.

 

McCoy kam näher. „Ihr dachtet wohl, ich hätte Tomaten auf den Aug...“, er unterbrach sich selbst mitten im Wort, als er die Frau entdeckte, die an der Wand lehnte. Der Vulkanier hatte sie bisher verdeckt.

 

„Aber nicht doch, Darling“, meinte sie und trat um den Vulkanier herum und zu McCoy. „Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir es ihm sagen.“

 

McCoy starrte sie verwirrt an. Er kannte diese Frau, dessen war er sich sicher – aber gleichzeitig auch, dass er sie kein Besatzungsmitglied war.

 

Sie legte beide Hände auf die Schultern des Arztes, beugte sich rasch vor und leckte über seine Lippen. „Mach’ den Mund wieder zu“, meinte sie lachend. Sie wandte sich von ihm ab und wies auf einen Stuhl. „Vielleicht solltest du dich besser setzen, Pille.“

 

McCoy fuhr zu dem schweigenden Vulkanier herum. „Wer ist sie? Und wo ist überhaupt Jim? Ich dachte, er wäre bei Ihnen.“, fragte er scharf.

 

Doch Spock sah ihn nur an, wies dann ebenfalls auf den Stuhl. „Warum setzen Sie sich nicht, Doktor McCoy?“ Er lehnte sich gegen die Wand, die Arme vor der Brust verschränkt. Ignorierte den Arzt völlig.

Einen Moment stand sie nur da. Den Kopf gesenkt, die Hände auf die Rücklehne des vor ihr stehenden Stuhls gelegt.

Sie sah auf und wechselte einen Blick mit Spock. Dann löste sie ihren Gürtel.

 

„Was soll das?“, meinte McCoy. „Ich will eine Antwort. Wer ist sie?“

 

Spock schüttelte nur den Kopf. Er nahm den Blick nicht von der Frau.

 

Der Gürtel lag zu ihren Füßen auf dem Boden, als sie nach hinten griff und offensichtlich den Verschluss des Kleides öffnete... Es rutschte langsam über ihre Schultern - entblößte muskulöse Schultern, eine glatte Brust, wo eben noch großzügige Rundungen zu sehen gewesen waren – um sich um die kleinen Füße zu schmiegen, die in silberfarbenen Pumps steckten. Sie trug jetzt nur noch einen schwarzen Slip, der nur das nötigste bedeckte... und das war eindeutig nicht weiblich.

 

McCoy gab einen fragenden Laut von sich – zu mehr war er momentan nicht in der Lage.

 

Sie nahm die Perücke ab.

 

Und in McCoys Kopf machte etwas Klick. Er starrte auf seinen Captain...

 

„Ich sagte dir doch schon, du sollst den Mund zumachen, Pille. Das steht dir nicht“, meinte Jim amüsiert. Nun mit seiner normalen Stimme.

 

„Wie hast du das gemacht?“, krächzte der Arzt. „Deine Stimme...“

 

Jim berührte lächelnd eine Kette, die um seinen Hals lag. „Ach, nur ein kleines Spielzeug, dass mir Mr. Scott freundlicherweise gebaut hat.“

 

„Du...“

 

„Wir haben ein wenig Spaß. Gibt es dagegen etwas einzuwenden?“

 

McCoy schüttelte den Kopf. Er stand auf. „Ich will nicht... nicht weiter stören...“ Damit wandte er sich um und verließ den Raum eiligst. Das würde ihm Scotty nie glauben...

 

˜

 

Jim sah grinsend seinen Vulkanier an. „Ich fürchte, wir haben ihn etwas... geschockt.“

 

„Er wird sich davon erholen“, erwiderte Spock ruhig. Er näherte sich seinem Partner, legte eine Hand unter Jims Kinn und küsste ihn. „Wo waren wir stehen geblieben, bevor der gute Doktor uns unterbrochen hat?“

 

Jim leckte sich die Lippen. „Ich denke, genau da...“ Er beugte sich vor und küsste Spock, seine Hände bereits wieder dabei, sich ihren Weg in die Hose des Vulkaniers zu bahnen.

 

 

Ende

 

 

Fortgesetzt in                           Immer diese Überraschungen   von T’Len